Beiträge von Martin Reicher

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Es gäbe da noch eine ganz andere Lösung, wenn Kunde A da mitspielt:
    Den ISDN-Anschluss von Kunde A komplett kündigen und alle MSNs zu einem kostenlosen VoIP-Anbieter portieren lassen (z.B. sipgate). Von dort kann man problemlos einzeln weiterportieren oder gleich als VoIP auf die Anlage von Kunde B aufschalten.


    Mit sipgate geht das nicht, portiert man eine Nummer, wird der ganze Account gekündigt. Eine Nummer in einen anderen Account überschreiben: Geht nicht
    Bei Sipgate kann man nichteinmal den Account an eine andere Person überschreiben! Sehr unflexibles Unternehmen :(

    Du kannst ja dann mal berichten ob es was geholfen hat.


    Noch ein Tipp zu den Zeolith-Maschinen: Bei Recherchen habe ich herausgefunden, dass BSH ein Patent angemeldet hat zur Erkennung von Fettablagerungen in den Bauteilen der Maschinen. Dort wird ausgeführt, dass gerade bei Spülmachinen mit sorptiver Trocknung und den niedrigen Temperaturen vermehrt Ablagerungen entstehen können. Mit der nun patentierten Technik sollen diese erkannt werden können und dann automatisch höhere Temperaturen eingestellt werden. Dieses Patent kam aber erst nach den ersten Zeolith-Maschinen. Für mich heißt das eigentlich, dass zumindest die ersten Geräte diese Technik nicht haben, das Verschmutzungsrisiko allerdings trotzdem besteht. Insofern wäre es wohl ganz günstig, wenn man ab und an selbst statt Eco 50 auch mal das Auto 65-75-Programm nutzt. Nur so als Gedanke, bevor die teuere Zeolith-Maschine früher den Geist aufgibt als man das eigentlich möchte.

    Meine Spülmaschine hat eingeprägte Füllstandsmarkierungen für den Reiniger. Mit Hilfe einer nicht mehr erhältlichen Dosierkanne von Somat kann ich das auch problemlos einfüllen.
    Die Kanne hat oben zwei verschließbare Öffnungen, eine große zum Nachfüllen und eine kleine (ca. 1 cm²) zum Dosieren.


    Laut Herstellern der 1000-in-1-Tabs sind die Produkte bis 21°dH geeignet.


    Weiches Wasser kann ein Problem sein. Ein Bekannter hatte das Problem bei Verwendung der 1000-in-1-Tabs (ohne Extra-Dosierung), hier entstanden Schlieren auf den Gläsern. Seit der Umstellung auf Klarspüler+Mono-Tabs keine Probleme mehr.


    Gammeln wird an dem Zeolith-Material wohl nichts. Zu seiner Regeneration wird es sehr hoch erhitzt. WEnn ich mich recht erinnere, war da von Temperaturen knapp unter 200°C die Rede.
    Wen es interessiert, hier die Patentschrift:
    http://register.dpma.de/DPMAre…KZ=1020080385034&CURSOR=0

    Tabs belasten die Umwelt unnötig, sie müssen jede Komponente in so hohen Mengen enthalten, dass sie auch bei 21 °dH noch funktionieren. In vielen Fällen liegt weicheres Wasser vor und Wirkstoffe werden vergeudet.
    In den meisten Haushalten werden die 1000-in-1-Tabs schon funktionieren. In Fällen von extrem weichem oder hartem Wasser aber halt nicht. Noch ein Problem dürften sehr unterschiedliche Geschirrspülmaschinen darstellen. Es sind noch uralte Geräte im Einsatz mit 20 l Wasserverbrauch und solche mit 8 l. Im letzten Fall werden schon Tricks verwendet wie die Speicherung des Klarspülwassers für den nächsten Vorspülgang. Trotzdem ist die Menge an Flüssigkeit die sich im Gerät befindet durch die Wechselspültechnik (es ist nur der untere oder obere Sprüharm in Betrieb, nicht gleichzeitig) deutlich geringer als bei 20 Jahre alten Maschinen. Beim Tab ist dann die Konzentration der Klarspülerkomponente unter Umständen schon sehr hoch.


    Nächstes Problem: Wann löst sich die Klarspülerkomponente auf? Meines Wissens geschieht das bei hohen Temperaturen wie sie bei klassischen Spülern im Klarspülgang auftreten. Die heizen da noch mal richtig auf (auch in den Eco-Programmen 65°C und mehr) um dem Geschirr die nötige Energie für die Trocknun zuzuführen. Nokia 6233 verwendet allerdings, wie ich auch, eine Maschine mir sorptiver Trocknung ("Zeolith-Trocknen"). Hier fehlt dieses Aufheizen, weil es durch das sorptive Trocknungssystem nicht notwendig ist. Denn hier wird die feuchte Luft aus dem Spülraum durch das Trocknungsgranulat geblasen, dieses nimmt die Feuchtigkeit auf und erhitzt sich dadurch. Die trockene heiße Luft gelangt wieder in den Spülraum usw. Beim nächsten Spülgang wird das Granulat dann durch eine Heizung wieder getrocknet, die Erwärmung der Spülwassers geschieht da hauptsächlich durch die heiß-feuchte Luft und nicht durch einen Durchlauferhitzer wie in Standard-Geräten.
    Nun stellt sich natürlich die Frage, wie ein 1000-in-1-Tab auf sowas reagiert...


    Vermutlich reagiert eher die Maschine darauf. Füllt der Kunde keinen Klarspüler und kein Salz ein, ändert sie den programmablauf. Auf meinem Gerät ist das dadurch zu erahnen, indem das Auto 45-65-Programm bei leerem Klarspülertank 2:30 h dauern soll und bei vollem Vorrat nur 2:20 h.


    Zumindest die BSH-Gruppe (Bosch, Siemens, Constructa, Neff etc) empfiehlt übrigens auch die Verwendung von Pulver, Klarspüler und Salz statt Kombitabs.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokia6233
    Getestet haben wir schon 4 verschiedene Tabs (Somat 9in1, Somat 10in1, Calgonit Quantum und von Lidl das W5 all in 1). Selbstverständlich ist in dem Gerät Klarspüler eingefüllt und obwohl wir sehr weiches Wasser haben, ist auch Salz in dem Gerät, wobei ich die Salzzufuhr auf die 2. geringste Stufe gestellt habe.


    Da brauchst du dich nicht wundern, wenn du sehr weiches Wasser hast, trotzdem die Enthärteranlage verwendest und auch noch diese Tausend-in-1-Tabs verwendest.


    Bei Wasserhärte bis 7 °dH brauchst du das Wasser nicht enthärten, also Salzeinstellung auf 0 und auch keines mehr einfüllen. Es ist überflüssig.


    Diese Tausend-in-1-Tabs können bei sehr weichem Wasser schlechte Ergebnisse erzielen. Da du ohnehin Klarspüler dosierst sind sie auch noch reine Geldverschwendung und Umweltverschmutzung. Ich empfehle dir ein ganz einfaches Tab zu verwenden, das nur Reiniger enthält. Besser wäre natürlich noch ein Pulver, muss aber nicht unbedingt sein.