ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von dixijo
Klar lässt sich Intelligenz erkaufen. Das halten internationale Vergleichsstudien dem deutschen Schulsystem doch immer wieder vor.
Nirgendwo ist da einfacher als bei uns!
Aber im Ernst. Intelligenz ist ein Konstrukt und abhängig von Nature+Nurture. Intelligenz ist multifaktoriell und abhängig von angeborenen und erworbenen Faktoren (post- , peri- und pränatal).
Über die Erziehung und ein funktionierendes soziales Umfeld wird die Intelligenz (selbst bei schweren Behinderungen) zu einem großen Teil mitbestimmt.
Insofern erkaufen sich reiche Familien auch die Intelligenz ihrer Kinder (Ein Elternteil kann zu Hause bleiben, Nachhilfelehrer kann bezahlt werden, förderliche Freizeitangebote sind möglich).
Doch das ist OT.
Ganz wichtig an Evilandis Post ist der Hinweis auf die nötige Akzeptanz. Es kann sein, dass es bei dem Mädel einfach nicht für das Gymnasium langt. Das ist das Elend am deutschen Schulsystem und adhoc nicht zu verändern.
Trotzdem müsste das Mädchen dann mit ihren Schwächen von den Eltern akzeptiert werden und das auch deutlich signalisiert bekommen: "Du bist in Mathe vielleicht nicht die Beste aber du hast andere Stärken und wir sind stolz auf dich..."
Dann liegt es an der Kreativität der Eltern das Mädchen auf einen erfolgreichen Weg zu bringen der ihr Chancen für die Zukunft verspricht.
Denn was ist wichtiger: Ein intaktes Familienleben oder ein Abitur?
Gerade für Menschen mit entsprechendem finanziellen Background tun sich im Bereich der Angebotsschulen einige Möglichkeiten auf das Kind in den jeweiligen Stärken zu fördern und auf einen guten Weg zu bringen. Sollte man erwägen!
Super Erklärung von vielen Dingen, aber v.a. ist halt oft das Problem das die (meist reichen Eltern) versuchen das Kind zu zwingen oder es muss gut sein.
Problem ist oft auch unser Schulsystem, ich finde, nach 4 Jahren, kann kein Kind anhand seiner Noten bewertet werden ob es aufs Gymy, Real, Haupt geht. (Ist hier so, ich weiß net, was ihr für Schulsysteme habt). Weil sich Schwächen und gewisse Entwicklungen erst lange später herausstellen (6-7. Klasse).
D.h. ein Kind kann nach der 4. Klasse(und seis wegen dem Klassenumfeld) auf die Hauptschule geschickt werden, dort aber dann sogut sein, dass es am ende auf dem gymy Abitur macht.Klar wäre es einfacher von Anfang an dort hin zugehen.
Naja und umgekehrt eben.
Im Endeffekt, muss es das Kind/Jugendliche selbst verstehen, wie wichtig eine Bildung ist, und lernen sich selbst zum Lernen zu motivieren. Klar i.d. Grundschule wird das warsch. eher durchs Umfeld geregelt(Freunde, an den TE: Mal geschaut wer ihre Freunde so sind? Vllt. lernt da keiner? Dann will sie natürlich auch nicht.), als durch irgendetwas anderes.
Aber man kann ein Kind, gerade im Grundschulbereich, meines Erachtens nach, nicht Zwingen und "Überreden" gut zu sein, wenn es eben schlecht ist -> Akzeptieren und Unterstützen so gut es geht, aber kein Druck. Kinder sind keine Haustiere oder Zuchtnachwuchs.
Nachhilfe bekämpft zwar die Sympthome, aber die Ursache bleibt unbehandelt.
D.h. du brauchst konstant Nachhilfe,über lange Jahre, bis zu dem Punk an dem du es selbst "raffts", wie der Hase läuft. Einfacher wäre es, die Ursache gleich am Anfang zu verstehen. Aber es gibt nunmal einfach dümmere und glügere Menschen. Jeder hat Potenzial, aber dass muss man selber ausnutzen wollen....
