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Original geschrieben von re_ality
[B]Zu deiner Frage:
Burgess muss damit gerechnet haben, dass Anderton dermaßen labil ist (er weiß ja, erfährt man recht am Anfang des Films), dass Anderton Drogen-abhängig ist und es insofern möglich ist, dass er irrational reagiert. Fragt sich nur, ob er nicht noch ein paar andere Fallen im Hinterkopf hatte, wenn die Precogs den Mord nicht vorher gesehen hätten.
Irrational? Es ist ja wesentlich mehr als irrational, mehr wie ein sechser im Lotto. Wenn man einfach nur jemanden irgendwo in ein hotel schickt und darauf wartet, dass zufällig und gänzlich ohne Veranlassung Anderton da rein wandert.
Eine andere Frage ist, wieso es kein Redball ist, denn die Entscheidung diese konkrete Person umzubringen entsteht ja erst im Kontext der Situation. Zwar mag man argumentieren, dass er häufig daran gedacht hatte den Entführer seines Jungen umzubringen, aber wie er selber sagt, sehen die Precogs ja nur voraus was passieren wird nicht was man machen möchte.
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Ach, bei den ganzen Zeitreise-Filmen sind immer unlogische Details, bestes Beispiel ist Terminator. Aber wäre doch schade, wenn man da nicht träumen könnte... 
Ja, nur lohnt es sich zu unterscheiden zwischen unlogischen Sachen (zurückzuführen auf zu wenig Sorgfalt bei den Machern) und Paradoxa, die sich zwangsläufig dadurch ergeben, dass man nicht mehr nur einen linearen Zeitfluß zulässt.
Bei Terminator war es aber auch letzteres, als er seinen Vater in die Zukunft schickt, was dazu führt dass er erst geboren wird. Man kann noch aussergewöhnlichere Schleifen konstruieren, wenn man Zeitreisen zulässt. *G*