Zitat
Original geschrieben von Straputsky
Das der absolute Gewinnbetrag bei ~8€ Gebühr nicht sehr hoch sein kann ist wohl jedem selbst klar.
Mmhh, ist unternehmerisches Risiko 
Nur mal so zum Realworld-Vergleich:
o2: 200MB, dafür Highspeed HSPA wo verfügbar, danach geschwindigkeitsreduzierte Flatrate = Kostendeckel (Vorteil für die Kunden die Angst haben vor dem "teuren Handy-Internet")
simyo/blau.de: 1GB (= 5 x soviel) zum gleichen Preis, weniger Highspeed, danach kostets pro MB wieder 24 Ct. - Risiko bei PrePaid ist auf das Guthaben beschränkt
Wo soll jetzt bitte o2 bei einem Fünftel der Datenmenge zum gleichen Preis wie ein Mitbewerber am Hungertuch nagen? 
Anderer Vergleich: absolut mobil (Vodafone-Netz) bietet für EUR 30,- 300MB-Flat + Festnetz-Flat + 120 Minuten in alle (Mobil-) Netze an. Wenn man die drei Tarifbestandteile mit jeweils EUR 10 ansetzt klingt das plausibel. Und wenn Vodafone für's gleiche Geld wie o2 50% mehr an Datenvolumen rausrückt ... :cool:
Ergo: 200MB zu EUR 10,- oder 8,50 (mit Online-Vorteil) oder 6,50 (für Spezialkunden) sind nicht das Ende sondern der Anfang fürs Mobile Internet-Zeitalter.
Wenn der Supportaufwand ("Mein Handy-Internet ist plötzlich so langsam!") zuviel ist soll o2 den Support für InternetPack S und M nur unter einer speziellen 0180x-Rufnummer anbieten.
Wenn o2 Angst hat - statt viele Neukunden mit dem InternetPack M+ zu gewinnen - viele Bestandskunden vom InternetPack L ("5GB sind mir eh zuviel, mir reichen 1GB") zum M+ zu "verlieren" hätte es doch gereicht dort die Net-/Notebook/UMTS-Stick/Tehtering-Funktion nicht erst zu erlauben; beim InternetPack M hingegen alles wie gehabt.
Was die meisten hier - wohl zu Recht - aufregt ist das "Wegnehmen von bisher Erlaubtem" (bei Neubuchung der Option).
Wenn jedoch das M+ als Smartphone-Handy-Flat nur für Smartphones eingeführt worden wäre, wäre es beim "Schade das es nicht für Tetherting & Co. genutzt werden darf" geblieben.
hjrauscher