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Mit dem Vergleich will ich genau das Gegenteil sagen. Da man hier die Freiheit der politischen Betätigung hat, soll man sie auch nutzen, wenn man unzufrieden ist. Und nicht in der Ecke hocken und schmollen.
Anders kann ich mir solche Sachen nicht erklären:
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Original geschrieben von StebuEx
Du verstehst halt was anderes unter Politik und Inhalten als ich. Ausgangsfrage war, wie man sich betätigen kann. Deine Art Politik ist der Aufbau vom Massenorganisationen, Repräsentanten usw, also irgendwie eine Art Außendienstvertrieb. Und das halte ich eben nicht für angebracht, weil es zwangsweise auf populäre Führerpersönlichkeiten hinausläuft, die den Leuten irgendwas erklären/verkaufen oder was weiß ich. Jedenfalls gehts nicht um inhaltliche Diskussionen.
Persönliches Engagement ist nicht, auf der Straße wildfremde Leute bequatschen o.ä. Das ist einfach nur peinlich, aufdringlich und belastend, sorry.
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Original geschrieben von Rene F.
Sicher darf man fragen
Hab nen Audi A4 und ich finde den Innenraum so wie er ist einfach genau richtig. [/URL]
Zum Glück sind Geschmäcker verschieden... 
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Original geschrieben von Rene F.
Die 3200 hat mir nen zu großes Bedienteil - da ich alles nachgerüstete, was nicht original ab Werk im Fahrzeuginnenraum ist, fast nicht ertragen kann
Darf man fragen warum? Die Werksausstattung ist doch meistens potthässlich.
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Das eine Regierung unpopuläre Aktionen gegen den Mehrheitswillen durchziehen muss, ist doch vollkommen klar.
Nehmen wir doch als Beispiel mal die Haushaltskonsolidierung:
Die Regierung muss sparen und wird in einigen Bereichen Ausgaben zusammen streichen, das wird garantiert unpopulär.
Aber wenn man in solchen Situationen auf die Mehrheit (die natürlich nur aktuell für sich das Beste will) hört und statt dem unbequemen aber notwendigen Weg des Sparens geht, verlagert man das Problem doch nur um ein paar Jahre.
Und zum Schluß:
Wie schon angemerkt, wenn du unzufrieden bist nutze doch mal die demokratischen Mittel. Oder freu dich überhaupt, dass du die Möglichkeit hast deinen Unmut überhaupt öffentlich kund zu tun.
Der Nordkoreaner, der mit den Aktionen seiner Regierung unzufrieden ist, landet für den Rest seines Lebens im Arbeitslager. Behalte mal im Hinterkopf auf welch hohem Niveau ihr hier an unserer Demokratie rummeckert.
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Geil, wie lustlos sie die Fahne falsch herum "rumwedelt" und dabei über den Boden schleifen lässt!
Respekt!
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Original geschrieben von tomi78
Noch nie vorher gesehen? Das war in den lezten Jahrzehnten nie anders..... 
Ne, und wie ich heute gemerkt hab, war das auch die richtige Entscheidung. War auch garantiert das letzte Mal, dass ich das gegeuckt hab.
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Oh man, jetzt hab ich mir das alles mal angetan.
Das is ja nur Müll, nichts dabei was man ertragen kann.
Jetzt hab ich bestimmt Albträume von dem ganzen Eurotrash, Rumgehopse, billigen Showeffekten und dem schlechten Kommentator.
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Original geschrieben von laudanum
weise in einer ärmeren Region, den FNL!
Hier in Westfalen können wir von den teilweise im Thread genannten Gehältern nur träumen, ganz ehrlich.
Da bekommt man als WiWi in der Regel definitiv keine 45k als Einstiegsgehalt.
Klar könnte man flexibel sein und das Bundesland wechseln, aber ehe ich aus dem Raum Dortmund nach Bayern ziehe, würde ich für noch viel weniger Geld arbeiten gehen, so viel Schmerzensgeld könnte man mir gar nicht bezahlen! 
Wenn man so stur ist, dann darf man auch nicht meckern. Ich bin auch aus NRW nach Bayern gegangen, hier gibt's tolle Berge, tolle Seen, tolles Bier...mehr Jobs. man kann auch mal erwachsen werden und diesen Lokalpatriotismusschafscheiß hinter sich lassen.
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Original geschrieben von Erik Meijer Die Frage, die ich mir stelle, wenn ich an Unternehmen wie Schlecker denke, ist allerdings die, ob diejenigen, die das Verhalten von Schlecker kritisieren gleichzeitig so konsequent sind und Schlecker als Käufer meiden
Ich kritisere Schlecker zwar nicht explizit, aber ich kaufe in solchen Läden auch bewußt nicht ein.
Hoffe das ist noch schlimmer, als öffentlich auf den Putz zu hauen 
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Original geschrieben von Printus
Doch, genau das machst du anschließend...
Ne, mache ich nicht. Ich habe die nur aus marktwirtschaftlicher Sicht im Vergleich zu anderen Qualifikationen relativiert. Einfach unter dem Hintergedanken, dass das Angebot an Leuten mit solchen Qualifikationen größer ist als an Ingenieuren.
Dabei spreche ich den Leuten ihr Wissen doch nicht ab. Ich selbst könnte nicht Morgen kündigen und im Krankenhaus als Pfleger anfangen, hab ja gar keine Ahnung davon.
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Original geschrieben von Printus
Die Leute können ihre Jobs aber nicht alle an den Nagel hängen und mal eben auf Elektrotechnik umschwenken weil's da gut läuft.
Hab ich auch nicht vorgeschlagen. Aber wenn seit Jahren gesagt wird, dass man sich höher qualifizieren muss, um bessere Chancen zu haben, dann muss ich doch schon während meiner Schulzeit/Ausbildung darauf achten und schauen, dass ich weiter komme.
Es gibt bestimmt Leute die den Job aus Leidenschaft/Überzeung machen, aber dann darf man auch nicht über zu wenig Geld meckern.
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Original geschrieben von StebuEx
Die Lage ist auch rabenschwarz mein Bester. Ich persönlich bin nicht repräsentativ, weil Freiberufler. In meinem Umfeld ist die Lage ganz einfach. Bspw. ne Krankenschwester, 6h- Vertrag 1200netto, und das seit 2004. In 6 Jahren keine 120 € mehr brutto. Mehrere Verkäufer, Maler und Installateure, alle zwischen 1200 und 1400 netto. Keine Lohnerhöhung seit der DM. Das ist die Lage. Alle 4 Jahre Urlaub an der Ostsee, das wars. Ich kenn Leute, die sind noch nie geflogen mangels Masse. Des weiteren kenne ich mind. 4 Diplomkaufleute, auch Mitte 30. 10 Jahre Berufserfahrung, Budgetverantwortung zweistellige Mio-Beträge. Keiner hat mehr als 2500 brutto.
Ich will den Leuten jetzt auf keinen Fall ihre Fähigkeiten und Qualifikationen absprechen. Habe in der Familie selber eine Krankenschwester, aber seit Jahren wird doch gewarnt, dass vergleichweise "einfach" qualifizierte Jobs es in Zukunft schwer haben.
Jetzt ist die Situation eingetreten und alle sind überrascht? Passt doch irgendwie nicht.
Unter meinen alten Studienkollegen (Elektrotechnik/Nachrichtentechnik) kriege ich kein bisschen Aufregung,Angst etc. mit. Es gibt Überstunden, Abwerbungen durch andere Firmen und Gehälter von ~45k/Jahr.
Dort drehen sich die Sorgen, um die Familienplanung, den Hausbau usw. Also von der vorbürgerkriegsähnlichen Stimmung im "Volk" seh ich da nichts.