Haus-Darlehen vs. Hedgefonds
Hallo,
mal was anderes:
ich habe nach einer günstigen Anschlussfinanzierung für mein Immobiliendarlehen gesucht und das günstigste Angebot von der SEB bekommen.
Nun steht in den SEB- Bedingungen für Baudarlehen:
"10. Darlehens- und Sicherheitenübertragung
10.1. Die Bank ist berechtigt, zu Refinanzierungszwecken das Darlehen sowie die vereinbarten Sicherheiten nebst allen Rechten aus der Grundschuldbestellungsurkunde ganz oder teilweise an Dritte, insbesondere an Kreditinstitute, abzutreten, und von diesen zurückzuerwerben. Hierzu kann die Bank - soweit erforderlich - Unterlagen weitergeben, Einsicht in Unterlagen gewähren sowie Auskünfte erteilen.
10.2. Für den Fall einer Tilgung des Darlehens von dritter Seite (z. B. durch Bausparkasse, Lebens- bzw. Rentenversicherungsgesellschaft) ist der Darlehensnehmer damit einverstanden, daß die Bank die ihr bestellten Sicherheiten ganz oder teilweise an den Dritten abtritt und / oder treuhänderisch für ihn hält. Ziffer 10.1 Satz 2 gilt entsprechend."
Entspricht das nicht einem Problem, von dem ich schon kürzlich mal hörte und zu dem es lustigerweise ausgerechnet gestern abend noch einen (wenn auch eher unverständlichen) Bericht in der ARD gab?: Banken verkaufen große Pakete von Darlehensansprüchen/Kreditverträgen an Hedgefonds, und diese verkaufen die Häuser via Zwangsversteigerung. Der Kreditnehmer muss sein Haus räumen, ohne auf die ganze Sache groß Einfluß nehmen zu können.
Kann/sollte ich einen Darlehensvertrag, der obige Nebenbedingungen enthält, guten Gewissens unterschreiben?