Beiträge von der_Aachener

    Re: "Dumme" haben mehr Sex


    Zitat

    Original geschrieben von codekill
    So waren unter den Kunststudenten ein, unter den Mathestudenten 83 Prozent noch Jungfrau.


    Was aber - Intelligenz hin oder her - auch eine Frage des Aussehens der Mathestudentinnen sein dürfte, hehe


    Kann da aus eigener Erfahrung bestätigen, das die meisten Maschinenbau-, E-Tec-, Info-, usw.... Studinen aus Aachen wohl ungeküsst alt werden


    wenn man sie denn als Frau erkennt... :D

    Navi für´n Hunderter?


    Als jemand, der sich auch schon mal überlegt hatte, am Samstag bei der Metro reinzuspringen um den Einstieg in die Navigationswelt zu vollziehen:


    Kann das Gerät was? Bzw.: Wo sind die Haken / Nachteile gegenüber der "200 € Klasse"? Das es kein TMC hat und nur die Karten DACH dabei sind, habe ich schon gelesen. Stört mich aber nicht unbedingt.


    Denke insbesondere an die Möglichkeit, das Dingen im Rucksack zu haben, wenn man eine fremde Stadt ZU FUSS erkundet. Taugt das für so was?


    Und direkt noch ne "technische" Frage: Sind die Erweiterungskarten bzw. Updates des Kartenmaterials eigentlich analog der Vorgehensweise bei den DVD´s mit einem Kopierschutz versehen? Falls mal man jemanden kennenlernt, der das ein oder andere Land auf einer SD Karte " günstig" abzugeben hat, hihi


    Will hier natürlich ausdrücklich nicht irgendwelche gegen die Forenregeln verstossenden Angebotslinks gepostet bekommen! Die Frage ist eher "theoretischer Natur" :D

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    Original geschrieben von kues
    Da würde ich widersprechen. Es gibt für viele Bereiche staatliche Lösungen, die schon vieles Absichern. So gibt es ggf. Erwerbsunfähigkeits- oder gar Hinterbliebenenrente, Pflege- und Krankenversicherung. Und kann man sich selbst darüberhinaus absichern: Zunächst -wie ich schon geschrieben hatte- Forderungsausfallzusatz bei der Privathaftpflicht. Und dazu noch mit allerlei Zusatzversicherungen wie Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensversicherung, Pflegezusatzversicherung etc pp.


    Ich kann aber ThomasK schon verstehen, wenn er es ungerecht findet, das >ER< sich alle diese Zusatzversicherungen leisten soll / muss, weil der potentielle Schädiger vielleicht die 5 € / Monat als zu teuer empfand...


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    Problematischer finde ich sowieso den beruflichen Haftpflicht-Bereich. Da sind meiner Ansicht nach viel mehr 'Löcher' zu finden, die zum Teil nicht mal oder nur schwer zu versichern sind.


    Jepp, bei vielen Selbstständigen mit exotischen Berufen ist das so... bei anderen Berufsgruppen findet man zwar Anbieter, aber die Jahresprämie liegt schnell im vierstelligen Bereich (ohne übrigens, das die Deckungssummen höher wären als bei den Privatverträgen). Da diskutieren wir dann natürlich bei z.b. 15 % Nachlass durch Verabreden einer SB schon direkt über lohnenswerte Ersparnisse.


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    Unbegreiflich ist mir z.B., daß man im öffentlichen Dienst (ob als Angestellter oder Beamter) recht problemlos auch eine Diensthaftpflicht zusätzlich zur Privathaftpflicht bekommt, dies als 'normaler' Angestellter eben eine echte Herausforderung ist. :(


    Na, ganz einfach: als "abhängig Beschäftigter" bist du über die Betriebshaftpflicht des Arbeitgebers abgesichert (ausser bei grober Fahrlässigkeit). Deswegen brauchst dich um nix kümmern, als Freiberufler mit einem Arbeitgeber sollte man den Auftraggeber fragen, ob die Chance besteht über ihn abgesichert zu sein und als Beamter muss man sich mit dem Thema beschäftigen, weil durch den Arbeitgeber keine Vorsorge besteht



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    Zitat:und weil zweitens keiner da ist, der einem beim Ausfüllen der Schadensanzeige "das Händchen führt"...


    und genau dafür liebe ich den Außendienst. Ist den Leuten eigentlich bekannt, daß das auch ein Punt ist, warum die Preise steigen?


    Natürlich, das sei frank und frei zugegeben! Ich meinte damit zwar die berechtigten Ansprüche, die teils nicht durchgesetzt werden können, weil sich jemand im Gestrüpp des "Versichertenchinesisch" verheddert, aber es soll natürlich auch schon mal den ein oder anderen "grenzwertigen" Fall gegeben haben, wo durch geschickte Argumentationshilfe ein eigentlich nicht versicherter Schaden nachgebessert wurde. Aber eins kannst du mir glauben: Das das dann die Prämie aller VN´s steigen lässt, interessiert den unverhofft zu einer Leistung gekommenen in dem Moment herzlich wenig! Und die Prämiendifferenz zu einer Direktversicherung für die Zukunft meistens auch nicht mehr ;)

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    Es ist doch völlig klar dass ein grosser Versicherungskonzern, ohne schlanke Hierarchien und kurze Prozesse, aber mit einem grossen Vertriebsnetz, riesigen Marketingbudget und üppige Provisionen einfach mehr kostet, und dass hierfür im Endeffekt der Kunde zahlt.


    Jaja, da geb ich dir ja völlig recht. Betreuung kostet Geld! Muss es auch, denn wenn es kein Geld kosten würde (ergo ich nicht daran verdienen könnte) würde wohl kein Makler / Mehrfachagent / Vertreter / Strukki mehr in dieser Branche arbeiten wollen bzw. können. Was ich sagen wollte ist zweierlei:


    Die im Kopf aufgemachte Gleichung Preis beim "Versicherungsonkel" - Preis bei der Direktversicherung = Provision = ersparter Beitrag stimmt so einfach nicht! Das versuchen die Direktversicherer einem zwar gerne weiszumachen, ist aber nun mal falsch. Die Preisunterschiede setzen sich nämlich aus DREI Bereichen zusammen


    a) Provision versus keine Provision
    b) messbare Unterschiede / unterschiedliche Bedingungswerke
    Ich kenne jetzt das Bedingungswerk der Asstel für PHV`s nicht auswendig, aber meine Erfahrung zeigt nun mal das i.d.R. bei "preiswerten" Versicherungen das ein oder andere fehlt.
    c) weiche / nicht messbare Unterschiede: Es ist nun mal erwiesen, das es bei Direktversicherern eine geringere Leistungsquote bei Versicherungsfällen gibt. Das ist auch logisch, weil erstens keiner da ist, dem man persönlich so lange "auf die Nerven" gehen kann, bis die Gesellschaft zahlt (mit Callcentern streitet es sich nun mal schlecht) und weil zweitens keiner da ist, der einem beim Ausfüllen der Schadensanzeige "das Händchen führt"


    Versicherungen sind nun mal eine "abstrakte" Ware, die man weder riechen, noch schmecken, anfassen oder sehen kann. Insofern ist die Frage eines Interessenten, warum er für die vermeintlich gleiche Leistung mehr zahlen soll vollkommen nachvollziehbar. Wenn man den Kunden aber mal das ein oder andere Beispiel aufzeigt, folgen die weitaus meisten meiner Argumentation. Ein paar wenige gibt´s natürlich immer, die bei Ihrer Meinung "Ich will aber billisch..." bleiben, was ja auch völlig okay ist wenn Sie die Konsequenzen Ihrer Entscheidung dann auch tragen ohne zu murren.


    P.S.: Zum Thema riesiges Marketingbudget: Also wer bitte, wenn nicht die Direktversicherer haben denn ein riesiges Marketingbudget??? Man kann in der zweiten Jahreshälfte ja nicht mal fünf Minuten N-TV einschalten ohne mindestens 10 Fernsehspots für eine Direkt-ganzdollpreiswert-Auto Versicherung zu sehen. In der ersten Hälfte des Jahres sind dann in der Regel die Risikolebensversicherungen "dran"... Wer zahlt denn das bitte, wenn nicht der Kunde???


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    Beispiel: Wir hatten neulich 2 Vertreter der Allianz in der Firma, die uns eine betriebliche Altersvorsorge verkaufen wollten... Das Angebot war keinesfalls interessant und die Vertreter auch nicht besonders kompetent und vertrauenswürdig, aber diese Leute müssen nun mal bezahlt werden (sei es durch ein Gehalt oder durch Provisionen), aber nein danke, bei einer solche schlechten Beratung möchte ich sowas nicht mitzahlen...


    Natürlich gibt´s in jeder Firma Gute und Schlechte, meist spielt ja auch die Chemie zwischen Berater und kunde eine Rolle und wenn man sich nicht riechen kann, wirds wohl nix werden mit Verträgen. Zur Ehrenrettung der Allianz sei hier nur gesagt: Deren BAV Angebot ist meist eins der deutliche besseren, von daher hätte es euch wesentlich härter treffen können, hehe ;)


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    Es gibt sicherlich Versicherungen, egal ob Direkt oder "renommiert", die Leistungsmängel aufweisen, keine Frage... Aber prinzipiell sagen "direkt ist schlecht" und "renommiert ist gut" halte ich für nicht tragbar...


    Habe ich auch nicht gesagt! (Oder sollte ich mich doch etwas missverständlich ausgedrückt haben?)


    Ich meinte zumindest: billisch ist schlecht! (da sind dann natürlich viele Direktversicherer drunter aber eben auch andere). Aber hey! Ist das wirklich so erstaunlich, das man für deutlich weniger Geld weniger Leistung erhält, als für einen "marktgängigen" Preis? Frag doch mal einen Reifenhändler, was er von runderneuerten Reifen aus China hält, oder den Zweiradhändler deines Vertrauens was er von den chinesischen Baumarktrollern hält, oder deinen Bekannten, der als Schlosser arbeitet, was er von Akkuschraubern aus dem Baumarkt für 7,99 € hält.


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    Hinzu kommt, dass jeder selbst abwägen muss was für Leistungen er braucht.


    Klar, darf jeder herzlich gern selbst bestimmen. Darf auch jeder selbst entscheiden, ob er überhaupt eine abschliesst, ist ja keine Pflichversicherung. Darum verkaufen sich ja auch die Forderungsausfallversicherungen wie "geschnitten Brot", weil wie gesagt ca. ein Drittel aller deutschen Haushalte für sich allein entschieden hat, das er so was nicht braucht "weil man kann sich ja auch überversichern".


    Genauso, wie sich bei einem Neuwagen jeder alleine entscheiden darf, ob er sich ein Auto ohne ESP, ohne Airbags, ohne ABS, ohne ... kauft. Ist viel günstiger und brauchen tut man so was ja auch eigentlich nur bei einem Unfall :D


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    Auch glaube ich kaum, dass JEDER sich die Versicherungsbedinungen nicht durchliest... Kannst Du es wissen? Ich habe es jedenfalls getan.


    Das freut mich und das meine ich ernst! Meine Erfahrung zeigt wie schon gesagt, das ein Großteil der Verträge dort liegen, wo die Eltern ihre haben, wo der Kumpel aus dem Tennisclub arbeitet, wo gerade die Anzeige von im SPIEGEL war, als man eh grad eine abschliessen wollte, wo der günstigste Beitrag auf irgend einem Webserververgleich ausgewiesen wurde, usw...


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    Es gibt zwar bei der Asstel- wie bei jeder anderen Versicherung, übliche Ausschlüsse, wie z.B. Schäden durch Vorsatz und andere für mich völlig irrelevanten Ausschlüsse (z.B. Schäden durch Asbest, gentechnische Arbeiten usw)... ABER: der Ausschluss von Gefälligkeistsschäden wird in den Allgemeinen Bedingungen meiner PHV mit keinem Wort erwähnt.


    Muss auch nicht! Das ist automatisch "draussen" und somit nur drin, wenn es explizit per Zusatzklausel wieder mit eingeschlossen wird (jaja, die Versicherungsleute haben schon eine komische Ausdrucksweise :) )


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    Wenn Du mir tatsächlich schlüssig erklären kann, warum Direktversicherungen gegenüber renommierten grossen Versicherungen "Schrott" sind, lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren.


    s.o.


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    Du scheinst ein gutes Wissen aus dem Versicherungsbereich zu haben, vielleicht ist das sogar Deine Arbeit...


    Danke für die Blumen... :top:

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    Original geschrieben von MTT
    Ich bleibe bei meiner Ansicht.


    Die Wahrscheinlichkeit, jemals einen PHV-Schaden abzurechnen, der wirklich hoch ist, ist sehr gering. Dagegen sind Bagatellschäden die weitaus häufgste Ursache für Schäden im Privatbereich. Den minimalen Beitragsunterschied nehme ICH gerne in Kauf, denn bei angenommenen 10-15€ pro Jahr Differenz und 150€ SB dürfte 10 Jahre gar nichts passieren, damit sich das rechnet. Ich plane meine PHV-Schäden zwar nicht mit einem Jahrestimer ( :D ), aber ich halte bei der PHV dennoch eine SB nicht für sinnvoll. (wer auch die letzten Euros noch sparen möchte: Bitte...)


    glücklicherweise gibt die Statistik "Schäden / Jahr und Person" die Information wieder, das der deutsche Durschnittsbürger wesentlich seltener als alle 10 Jahre einen Schaden verursacht ;) Insofern rechnet sich das schon!


    Aber jedem das seine: Wer mit dem "spitzen Bleistift" rechnet soll halt ne SB vereinbaren, wer nicht an Statistiken glaubt solls halt ohne machen. Ich stell den Kunden beide Möglichkeiten vor, die meisten wollen eine haben, andere eben nicht.

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    Original geschrieben von Martyn
    Gefälligkeitsleistungen gehören schon auch auf jeden Fall mitversichert. Denn auch wenn man rein rechtlich einen Schaden nicht bezahlen müsste, will man ja trotzdem deswegen nicht ne Freundschaft oder ein gutes Nachbarschaftsverhältniss riskieren.


    Genau! :top:


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    Was auch noch genausowichtig ist, vorallem wenn man z.B. in einer WG wohnt oder Familie hat. Das Schäden von Eigentum an Personen im gleichen Haushalt nicht ausgeschlossen sind.


    auch das erfahren die meisten Kunden leider erst, wenn Sie einen Schaden einreichen und mitgeteilt bekommen, das nicht geleistet wird... :(

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    Original geschrieben von Reifel
    Ich persönlich bin bei Asstel und sehr zufrieden. Forderungsausfalldeckung ist auch dabei


    Bist du dir da sicher??? Ich mein, wünsche ich dir ja durchaus, aber meine Erfahrung zeigt leider eine ganz andere Sachlage. Würdest du z.B. sagen, das bei hjanss eine Leistung bei Gefälligkeitsschäden vorhanden ist, oder nicht? Im Prospekt war da mit Sicherheit ein Häkchen!


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    Ich kann mich dem Aachener aber nicht anschliessen, mir scheinen die Leistungen und die AGB's bei Asstel z.B. nicht unvorteilhafter als bei anderen Versicherungsunternehmen


    Das Problem besteht darin (siehe mein Beitrag von oben), das ich noch niemanden kennengelernt habe, der sich vor Abschluss "das Kleingedruckte" durchgelesen hat, sondern die meisten zählen nur die "Häkchen" bei den wichtigen Punkten ohne zu schauen welche Einschränkungen dabei jeweils existieren (nochmal: s.o. / HUK24)


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    Direktversicherungen sparen nicht zwangsläufig bei der Leistung sondern eben an einem Vertriebsnetz (und an Provisionszahlungen), die nicht jeder Versicherte braucht.


    Doch genau das tun Sie!
    Wenn ich eben schreibe, das ein guter Tarif 60 - 70 €kostet und du sagst, das dein Vertrag um die 40 kostet und "das gleiche" kann, dann müsste die Provision für einen Vertreter ja bei 20 - 30 € (bzw. ungefähr 50 % der Prämie) liegen. Tut sie aber nu mal nicht.


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    Leistungen sollte man aber natürlich schon vergleichen.


    Genau das ist das Problem! Vergleichen heisst vergleichen können. Das heisst nicht, in irgendeinem Internetrechner ein paar Häkchen zu setzen und den billigsten Tarif zu nehmen,der alles "an Bord" hat.


    Beispiel: Wenn man im Internet ein Auto kaufen will und anklickt: Lenkrad, Motor, 4 Räder ==> nach Preis sortieren


    Meinst du, dann würde in D auch nur ein einziger Golf rumfahren???

    Re: Re: Ausfallschutz


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    Original geschrieben von chrisch
    Auf jeden Fall. Als ich nach einer Privathaftpflicht für mich recherchiert habe, habe ich irgendwo gelesen, dass etwa ein drittel aller Haushalte keine Privathaftpflicht hat.


    jepp, ist leider richtig!


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    Bei der Ausfalldeckung gilt es übrigens noch zu beachten, dass die eigene Versicherung erst dann zahlt, wenn ein vollstreckbarer Titel gegen den Verursacher vorliegt, das heißt, man muss erst mal das Geld einklagen.


    Ist leider nicht richtig! Dafür gibt es in D den sogenannten Mahnbescheid. Dafür muss man i.d.R. nicht klagen und die Gebühren sind nicht soooo hoch...


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    Deswegen würde ich immer noch schauen, ob neben der Forderungsausfalldeckung auch noch der Rechtschutz für diese Sache bei der Haftpflicht drin ist.


    Dann schau du mal... :rolleyes: Ist nämlich in D in keiner PHV drin!
    Aber kannst ja mal bei deiner Auslandsreisekrankenversicherung anfragen, die helfen dir bestimmt gerne in so einem Fall, hihi

    SB nicht sinnvoll?


    @ MTT: (hat Lord Excalibur schon ansatzweise beschrieben)
    "Eine SB macht bei der PHV wenig Sinn, da die meisten Schäden im Bagatellbereich liegen und der Unterschied meist nicht sehr hoch ist..."


    Völliger Blödsinn!


    Du machst ne PHV also um die Schäden in Höhe von um die 100 € nicht selbst zahlen zu müssen??? Toller Plan! Dann solltest du dir vielleicht eine Gesellschaft suchen, die eine Deckungssumme von nur 500 € anbietet, hihi. Die ist dann bestimmt recht preiswert! :D


    Mal im Ernst: Das Bearbeiten eines Versicherungsschadens im zweistelligen oder leicht dreistelligen Bereich kostet eine Gesellschaft i.d.R. mehr Verwaltungsaufwand als die eigentliche Entschädigungssumme. Insofern bieten die Gesellschaften grob zwischen 15 und 30 % Nachlass, wenn man Selbstbeteiligungen von 100 -300 € vereinbart. Ob man das mag oder nicht sei jedem selbst überlassen, rationell betrachtet macht es auf jeden Fall Sinn!



    Ohhh, da haste dir aber ma einen ganz tollen Tarif ausgesucht, hihi


    Also jetzt mal ernst:


    Erstens: Was meinst du denn wohl, warum man die Erweiterung um Gefälligkeitsschäden in seine PHV aufnimmt, he??? :rolleyes: Na, kommst du selbst drauf? Rischtisch! Wegen der Schäden, die als Umzugshelfer entstehen... (wohl so an die 90 % der Gefälligkeitsschäden)


    Zweitens: Und was ist mit Vermögensschäden? Da leistet die HUK dann wohl auch nicht, oder wie?


    Drittens: Und was ist mit grober Fahrlässigkeit? Da leistet die HUK dann wohl auch nicht, oder was? Beispiel: Bei einem Umzug stellst du einen Spiegel "mal eben" im Treppenhaus aus der Hand um deinen Freunden dabei zu helfen, das sperrige Sofa durch das Treppenhaus zu bugsieren und irgendwer stolpert über den Spiegel. Da leistet die HUK dann wohl... Halt! Deswegen hat man zwar die Erweiterung, aber dafür leistet die HUK ja eh nicht, hehe :D Sind schon ne tolle Truppe, die Jungens vom "verbeamteten Autofahrerverein" :top:


    Schon irgendwie dreist zu behaupten, sie würden für Gefälligkeitschäden leisten. Der Vertrag ist so ähnlich wie ne KFZ-Vollkasko, die nur leistet, wenn der Unfall in ner Linkskurve passiert ist. In Schulnoten würde ich sagen: glatte 4!
    oder: der Brilliance BS6 des Versicherungswesens!!! erstmal sehr billisch, nur wenn ein Schaden passiert wirds zappenduster!


    Nochmal: eine gute PHV für Singles kostet nun mal 60 - 70 Euronen, für Familys sinds 10-20 € mehr, alles darunter ist Schrott, ALLES!


    Habe täglich irgendwelche Vögel in meinem Büro die ganz stolz erzählen: guckst du hier: das und das und das, alles drin für ganz doll billisch, abgeschlossen im Internet bei Firma XY


    Ich frag dann immer zurück: Soso, alles drin also... Sind sie sicher? sollen wir vielleicht mal nachgucken? (Ich lach mich dann jedesmal schlapp, wie die Typen, die sich ja ach so doll mit Versicherungen auskennen plötzlich zu einem kleinen Häufchen Elend zusdammenschrumpfen) :D

    Zitat

    Privathalftpflichversicherungen beginnen bei 1 Million Euro bis max. 3 Millionen Euro.


    Völliger Nonsens! Wie auch Erik Meijer schon schrieb. Heutige Deckungssummen liegen zwischen 5 Mio. € für die Sparbrötchen und 10 Mio. € für die Hypochonder.
    Deckungssummen von 1 -3 Mio. sind nu wirklich nicht mehr zeitgemäss, in den meisten älteren Verträgen aber noch zu finden (und bei den schlechteren Gesellschaften leider auch noch im Neugeschäft :()


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    Und 1 Million sollten es schon.


    Qatsch! s.o.


    Zitat

    Ich bin mit 4 Millionen (2 Millionen privat und 2 Millionen Diensthaft) gut versichert.


    Aha! wo gibts denn so was? :confused:


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    Selbstbeteiligung sollte 1000 Euro nicht übersteigen.


    Tolle Idee! :top: Normale SB´s bei PHV Verträgen liegen zwischen 0 und 250 €. Man kann aber gerne auch 95 % der Schäden selber zahlen, ich würde mich dann nur fragen warum ich für einen solchen Vertrag mehr als 5 € Jahresprämie zahlen sollte, hihi



    Du hast von Versicherungen nicht soooo viel Ahnung, oder?


    Das wichtigste wurde übrigens noch nicht erwähnt: Die Deckungssumme sollte nicht nur für Personen- und Sachschäden zur Verfügung stehen, sondern auch für Vermögensschäden!!!

    Re: Haftung bei Gefälligkeitshandlungen


    Hi Sebastian!


    Zitat


    Dort ist mir aufgefallen, dass fast alle Versicherer Gefälligkeitshandlungen ausschließen.


    Die meisten Gesellschaften bieten unterschiedliche Tarife an. B wie billisch, N wie normal und D wie dolle Bedingungen ;)


    In den preiswerten Verträgen ist die Haftung bei Gefälligkeiten i.d.R. ausgeschlossen (was den AHB = allgemeine Haftpflichtbedingungen = branchenweit einheitlicher Mindeststandard entspricht), in den teureren dafür oftmal als Erweiterung mit eingeschlossen


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    Jetzt stellt sich für mich die Frage warum das so ist und vor allem ob ich in einem solchen Fall überhaupt verpflichtet bin den Schaden zu beheben.


    Du musst unterscheiden zwischen Innen- und Aussenverhältnis. Natürlich bist du dem Geschädigten nach dem Gesetz (BGB) schadensersatzpflichtig! Du zahlst dann nur halt aus eigener Tasche, weil deine Haftpflicht nicht für den Schaden eintritt...


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    Wie sieht das ganze bei Ehrenämtern aus, die sind meist auch ausgeschlossen.


    Siehe oben: bei den besseren Tarifen mit drin!