Beiträge von der_Aachener

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    Original geschrieben von kues
    Nein, den 'neuen' Kontrahierungszwang meinte ich nicht.
    Ich habe jetzt auf die Schnelle nur ein pdf aus dem Berlin-Portal gefunden: http://www.berlin.de/landesver…ilfe/pkv_gkv/pkvi0501.pdf
    Es war bei der vorletzten (oder so ;) ) Krankenkassenreform 2004/2005. Da ist eben max. 30% Risikozuschlag, Aufnahme von Familienangehörigen und keine Leistungsausschlüsse 'geregelt'. Und es ging um alle schon zum 31.12.2004 in Dienstverhältnissen stehenden Beamten und nicht nur Pensionäre wie ich in Erinnerung hatte ;)


    Hey, mal jemand, der sich auskennt... :)


    Das ganze nennt sich auch "Beamtenöffnungsaktion", hat in der Praxis aber keine Bedeutung mehr, weil wahrscheinlich so ziehmlich jeder den es betraf diese möglichkeit geschwind ausgenutzt hat und in die "andere Welt" hinüber geflüchtet ist.


    Aber auch damals gab es zwei kleine Einschränkungen:
    1) Haben nicht ALLE Gesellschaften angeboten
    2) galt nur für die Restkostentarife, nicht für die Ergänzungstarife



    LG aus Aachen

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    Original geschrieben von kues
    Da gibt es immer wieder Druck seitens der Politik. Zuletzt (afaik) haben sich PKVen 'freiwillig' verpflichtet Beamte (insbesondere meine ich Pensionäre) unabhänig vom Risiko (und nur mit max. x % Zuschlag) neu aufzunehmen...


    Du sprichst hier vom sog. "Kontrahierungszwang"


    ABER:
    1)
    für alle Beamten und ehemaligen Beamten in gleichem Masse gültig, also nicht "insbesondere Pensionäre"
    2)
    nicht für den Rest der Family gültig, sondern nur für die Versorgungsempfänger selber
    3)
    in der Praxis wird die Aufnahme "durch die Hintertür" trotzdem abgelehnt! Denn die Gesellschaften müssen zwar ein Angebot machen, aber es verbietet Ihnen keiner z.B. 500 % Zuschlagt zu verlangen... :D So nach dem Motto: ziehst du den Antrag freiwillig zurück lieber "beiunsniemalsVersicherterwerdender", oder müssen wir dich erst mit der Zuschlagskeule erschlagen???
    4) Nicht alle Gesellschaften machen diese "Taschenspielertricks" mit. Also insofern eine freiwillige Entscheidung der Gesellschaften, sich dem Kontrahierungszwang zu unterwerfen oder es bleiben zu lassen...

    @ caoz:


    heisst das bei euch wirklich "schnotterig"? :confused: ich kenn das - was du gemeint haben magst - unter schnodderig


    @ strikeme:


    auch mal ne Anmerkung: was ist denn das für´n Beitrag???


    Ein Unfall wegen


    * Bruch der Felge
    * Bruch der Federn
    * Bruch des Lenkers
    * Platzen des Reifens
    * usw...


    kommen einen auch deutlich teurer als sich direkt nen vernünftigen Roller zuzulegen


    Wenn einem Sicherheit wichtig ist, dann geht es nicht um die 70 € für irgendwelche Bremsleitungen, sondern (siehe auch den Beitrag vor deinem) um einige hundert für einen gebrauchten "guten" Roller oder einige tausend für einen neuen "guten" Roller


    Ansonsten ist das wie Isetta fahren, aber vorher nen pyrotechnischen Gurtstraffer einbauen wegen der Gefahr bei Auffahrunfällen... :(


    "Gerade beim Thema Sicherheit sollte mal die Geiz ist Geil Mentalität außen vorbleiben!" Kann jeder sehen wie er will, aber wenn jemand das so sieht, dann wird er sich wohl niemals nen Roller beim holen Discounter holen!


    Auf deren Homepage seh ich allerdings nur Schnäppchenangebote nach Riga! und die konnten nur bis gestern Abend, also Do den 26.07. gebucht werden?


    Oder hab ich da was übersehen?

    Zitat

    Original geschrieben von wandrinstar
    Ich werde wahrscheinlich zur HUK gehen...


    Die Versicherung kostet, ab August, bei nur Haftpflicht 39,90 und mit Teilkasko (150 SB, bei Entwendung 300 SB) 65,80 bei Personen über 23.


    SB von 300 € bei Diebstahl??? Na, das macht ja mal richtig Sinn, wenn euer "Spaßmobil" einen Wert von 600 € hat... :D


    Dann lieber 4 € mehr ausgeben und nur 150 SB haben!


    Und was machen die unter 23 bei der HUK? Schieben bis Sie 23 werden?


    Wird wahrscheinlich den ein- oder anderen hier betreffen...

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    Original geschrieben von booner
    Ich dachte eigentlich, Beamte in besonderen Gefahrensituationen (wäre bei einem PVB doch eigentlich erfüllt) bekämen Freie Heilfürsorge?


    War früher mal so... aber nach langen aufwendigen Recherchen haben die Länder und Kommunen (die sind nämlichfür die "KG Grün-Weiss" bzw. die "Brandbeschleuniger zuständig) festgestellt, das 100 % der Losten zahlen müssen teurer ist als 50 % der Kosten zahlen... :D


    Ich wusste allerdings bis eben auch nicht, das nur noch B + BW "die Stellung" halten, hatte an ein paar mehr Länder mit sozialem Gewissen geglaubt geglaubt. Andererseits hab ich gerade mal fix mit einer Risikoprüferin eines der beiden großen deutschen Beamtenversicherer telefoniert. Die D****-ler (will ja hier schliesslich keine Werbung machen, hihi) machen keinen Unterschied (mehr) zwischen dem Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes und dem Pässe stempelnden Einwohnermeldeamtsbeamten. Auch das hatte ich von früher anders im Hinterkopf. Ob das allerdings auf sanften Druck der öffentlichen Hand passiert sei, oder Risikopolitischen Erfahrungswerten geschuldet sei, wollte sie mir nicht beantworten. :mad:



    Zitat


    Oder bist du rein im Innendienst?


    Wer sagt dir denn, das davon abhängt ob jemand freie Heilfürsorge geniesst oder nicht? War IMHO noch nie so, sondern dort gilt das Prinzip: alle oder keiner, also auch für die Ordonnanzoffiziere, Schreibstubensoldaten, Notruftelefonmäuschen der Feuerwehr, etc. :p

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    Original geschrieben von Kaan
    Also ich bin Gestzlich verisichert, weil ich nicht privat versichert bin und Anspruch, dass ich es bezahlt bekomme habe ich somit auch nicht- Kennt ihr keine Beamten, die gestzlich versichert sind ? Für mich ist ne Private Versicherung im moment nicht attraktiv genug.


    doch doch, die gibt es... so ca. einer unter tausend Beamten... ;)


    Mal ehrlich (und ohne dir zu Nahe treten zu wollen): hast du dir das schon mal ernsthaft überlegt bzw. verglichen? oder hast du nur auf das gehört was deine oberschlauen Kollegen dir erzählt haben? könnte mir nämlich grad kaum einen Fall vorstellen, in dem eine private Versicherung NICHT deutlich attraktiver sein sollte als eine gesetzliche Krankenkasse



    Zitat


    ich habe nur HEILFÜRSORGE - keine Freie Heilfürsorge , das ist ein riesenunterschied


    NEIN, hast du nicht! Du hast allenfalls Anspruch auf Beihilfe, weil es entweder "freie Heilfürsorge" oder "Beihilfeanspruch" für Beamte gibt - und nix dazwischen!!!
    Freie Heilfürsorge = der Staat trägt alle Krankheitskosten selbst
    Beihilfeanspruch = der Staat trägt die Hälfte der Kosten selbst


    (jaja, ich weiss - auch bei der Beihilfe hat es in den letzten Jahren Kürzungen gegeben, insofern ist es "nicht mehr ganz" die Hälfte - aber so pi mal Daumen passt die Aussage schon noch)


    Da du als freiwillig gesetzlich versichertes Beamten-Kassenmitglied aber keinen Zuschuss vom Arbeitgeber zu deinen Tarifbeiträge bekommst (dafür bekommst du ja gerade die Beihilfe!!!) sparst du dem Staat mal eben richtig viel Geld (insofern sehr solidarisches Verhalten, weil der Staat sind wir ja schliesslich alle, gell? :top: )


    Man könnte es auch anderes formulieren: Mit deiner gesetzlichen KK hast du das gleiche Risiko 2 x versichert, der Unterschied ist nur: Du zahlst Beitrag dafür, der Staat nicht :D

    @ McBane:


    Nicht verwunderlich, das du an die Privathaftpflicht nicht gedacht hast. Du befindest dich da in bester Gesellschaft mit ca. einem Drittel der Deutschen, die einen solchen Vertrag nämlich schlichtweg nicht haben! :(


    Aber anders als dieses Drittel "unversicherte" könntest du mit ein wenig Glück zu der priviligierten Kundengruppe gehören, die sich darum gar keine Gedanken machen müssen - weil sie nämlich über ihre Eltern kostenfrei mitversichert sind (gilt übrigens auch für die Hausratversicherung)!. Bevor da also auf irgendwelchen Internetseiten irgendwelche Anträge stellst und damit Verträge abschliesst aus denen du erst wieder nach einem Jahr rauskommst solltest du zuallererst mal deine Eltern frage, ob deren Verträge das nicht mit abdecken oder ob man die so anpassen kann, DASS sie das mit abdecken! Oder ob deine Eltern auch zu dem oben erwähnten einen Drittel zählen :rolleyes:

    Re: Re: Neutralität von Stiftung Warentest


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    Original geschrieben von aikhoch
    das hört sicher eher nach einem gefrusteten Versicherungsverkäufer an der jetzt keine teuren Versicherungen mehr verkaufen kann :D


    Teilweise richtisch... Versicherungen verkaufe ich u.a. auch ;) aber von gefrustet kann nicht die Rede sein, da mein Job genau in dem besteht, was Finanztest nicht leisten kann / will: nämlich dem Kunden klarzumachen, warum es sich lohnt ein "paar Euro" mehr zu zahlen... insofern geht es bei einem Makler nicht darum, möglichst teure Verträge zu vermitteln (dafür gibts ja dann die Strukkies mit den drei oder vier Buchstaben :D), sondern Verträge die in erster Linie leisten wenns drauf ankommt und erst dann preiswert sind. Oder was meinst du, warum in Deutschland nicht 60 Mio. Dacia Logan und Daihatsu Cuore unterwegs sind?


    Zitat

    Ich bin auch in diesem Bereich sehr interessiert/informiert und finde die Tests meist sehr gut. Du hast damit Recht das die Gewichtung manchmal komisch ist, aber wo ist das Problem das selber individuell intern zu gewichten?


    Ganz einfach: Das Problem besteht darin, das das kein Schwein macht! (von dir vielleicht mal abgesehen... :))


    Die meisten begnügen sich mit der Gesamtnote und schliessen dann einen Vertrag über teilweise 30 / 40 Jahre ab, weil da im April 2003 mal ein sehr gut vergeben worden ist (auch wenns den Tarif vielleicht seit 3 Jahren nicht mehr gibt und der Kunde eben nicht der 40 jährige Allein(gering-)verdiener mit 2 Kindern ist sondern der 28 jährige Uniabsolventenyuppisingle). Ist leider meine in der Praxis allzu oft bestätigte Erfahrung...


    Übertragen auf den Mobilfunkmarkt (ist ja schliesslich ein Handyforum hier, gell): Wenn die Testonkels irgendwann mal auf die glorreiche Idee kommen, den Relax XL als strahlenden Testsieger aus einer ihrer Tabellen hervorgehen zu lassen, laufen dann alle Omi´s mit drei Gesprächen im Quartal zum T-Möbler und schliessen dort ab, weil die Verbraucherschützer habens ja gesagt!


    Zitat

    Da habe ich immer noch einen sehr guten bekannten Makler an der Hand, welcher auch nichts dagegen hat wenn ich mit den Finanztest Informationen anrücke. Und komischerweise verkauft er manchmal auch diese Produkte ;)


    Dito! Tue ich ebenfalls recht häufig, weil mir einfach die Zeit fehlt, alles selber zu prüfen und manche Kunden eh "beratungsresistent" sind. Übrigens auch, wenn man ihnen zu einem Vertrag rät, der günstiger, preiswerter, billiger als der Testsieger in der jeweiligen Finanztestausgabe ist. :D "Rabäh, ich will aber trotzdem deren Empfehlung..." Das macht mir als Makler keine Bauchschmerzen, was der Kunde haben will soll er kriegen...


    Ich sag ja auch nicht, das ALLE Ergebnisse von denen angreifbar sind. Die andere Hälfte stimmt ja immerhin *lach...


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    Weiterhin bekommt man oft Denkansätze die man so vielleicht nicht gehört hat. Verweisen möchte ich darauf das die Finanztest von Anfang an zur Riester-Rente geraten hat, als alle anderen noch davon abgeraten haben da sie ja nur für sozialschwache Familien mit vielen Kindern sinn voll sei :flop:


    Ui, da hab ich mir aber jetzt ein Fleisskärtchen verdient... hab nämlich auch schon im Jahr 2002 meine ersten Riesterrenten vermittelt und wurde in den ersten 2-3 Jahren schon sehr strange von meinen Kunden angeschaut, "wo man doch weiss, das die nicht viel Sinn machen..."

    Ökotest und Stiftung Warentest


    @ Pitter / Brainstorm:


    ach wisst ihr, normalerweise würd mich das auch nicht gross interessieren, zumal das ja auch wie erwähnt bei den meisten Zeitschriftenverlagen so gehandhabt wird - that´s Business
    ABER : die anderen Verlage haben auch im Frühjahr nicht 12 mal am Tag in sämtlichen Markt, Plusminus, Report und sonstigen Sendungen rumgenölt, das sie nach wochenlangen Marktrecherchen herausgefunden haben das in der neuen Pamperspackung, die das gleiche kostet jetzt 0,74585685 weniger Windeln sind und das das ja eine versteckte Preiserhöhung und unlauterer Wettbewerb sei und das man sich das als verbraucher nicht gefallen lassen solle und das die Testonkels dagegen vorgehen würden und laber laber laber...


    Dazu fällt mir nur der gute alte Spruch ein: Wer im Glashaus sitzt...


    Hätte ja nix dagegen, wenn sie so ehrlich wären öffentlich zu bekunden, das sie ein Verlag wie jeder andere sind, mit den gleichen wirtschaftlichen Interessen wie jedes andere Unternehmen, nämlich der Umsatzmaximierung. Das fände ich ehrlich, transparent und akzeptabel! Aber stattdessen arbeiten Sie mit den gleichen Mitteln wie der Rest der deutschen Industrie (ob die jetzt nett / moralisch / koscher sind kann und will ich nicht beurteilen, das soll bitte jeder für sich selbst entscheiden) und treten in der Öffentlichkeit als "die Guten" auf, die "im Auftrag des Herren" den kleinen Bürger vor der bösen Industrie schützen! :flop: