Leider hab ich denn ersten Teil nur ab der Scene gesehenn, wo Brandt an den Klippen von Helgoland steht und den 2. Teil heute komplett.
Die meisten werden den Film kaum gesehen haben, da sie sich weder für Geschichte noch für Politik interessieren.
Der Film an sich war nicht so schlecht. Die Langatmigkeit spiegelt vielleicht auch Brandts depressive Phasen dar.
Letzte Woche war im ZDF bei JBK der Autor eines Willy Brandt Buches zu Gast, dass soweit ich weiss Grundlage für das Drehbuch war und es war recht interessant. Später gab es eine "Live Schaltung" zum Hauptdarsteller.
Zitat des Buchautors (ca.):
Es gibt immer mehrere Wahrheiten über Ereignisse, wenn man die Betroffenen fragt und jeder glaubt nur seine eigene.
Ich denke, das ist so der Leitfaden des Films um die Brandt Affäre.
Ein Film über die Affäre zu machen ist etwas schwer, da erst nach ein paar Jahren und dem Fall der DDR die gesamten Aspekte und Umstände zusammen getragen sind.
Daher besteht auch nicht so das Interesse über den Film und die Hintergründe zu diskutieren, da die Zeit dass Willy Brandt Kanzler war für die meisten zu weit weg ist und uninteressant geworden ist.
Viele wissen bestimmt noch nicht einmal, was vor Kohl war und wie er zum Bundeskanzleramt gekommen ist oder wer Guillaume war.
Interessant finde ich auch, dass der Sohn Brandts Guillaume gespielt hat.