Stimmt, "Bowling for Columbine" ist wirklich sehr interessant, besonders hinsichtlich der amerikanischen Dauer-Angst vor allem. Allerdings finde ich den Film gelegentlich auch etwas arg plakativ geraten, z. B. an der Stelle, als gezeigt wird, wieviele Waffen ein Jugendlicher in seinen Klamotten verstecken könnte wenn er wollte. Das sagt meiner Ansicht nach absolut nichts aus, sondern dient ebenfalls lediglich dazu, Angst zu machen, womit Moore an dieser Stelle exakt das tut, was er in seinem Film an den Medien ständig kritisiert.
Darüber hinaus habe ich den Eindruck, daß Moore im Zusammenhang mit dem amerikanischen Waffenfetischismus und den Zahlen der Verbrechen, die mit Waffen begangen werden, zwar viele Fragen aufwirft, den Zusammenhang aber eigentlich nicht wirklich erkären kann. OK, das wäre aber vermutlich auch etwas viel verlangt...
Allerdings kann es sein, daß ich auch nicht alles mitbekommen habe, da ich den Film auf Englisch gesehen habe und ziemlich viel Lärm um mich herum war - da ist sicher das eine oder andere untergegangen... ![]()
