Beiträge von Christian

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    Original geschrieben von philet


    Da ist schon was dran.

    Nein, ist es nicht. ;)


    Der menschliche Körper begegnet Krankheitserregern durch die Bildung von Antikörpern; das menschliche Immunsystem erschafft also gewissermaßen seine eigene Medizin.


    Wenn Bakterien resistent gegen Antibiotika werden, geschicht das nicht mit Hilfe von Antikörpern (die von Bakterien überhaupt nicht gebildet werden können, da sie kein Immunsystem besitzen), sondern weil einfach manche Bakterien an sich durch Mutation immun gegen Antibiotika sind - und die vermehren sich dann natürlich munter weiter, während ihre nicht immunen Artgenossen durch die Antibiotika vernichtet werden.

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    Original geschrieben von Georgy Bush

    Ich hab mich mit der Resistenz gegen solcherlei Mittel noch nicht auseinandergesetzt.

    Solltest Du mal. ;)


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    Original geschrieben von Georgy Bush

    Für mich ist das jedoch eine im Körper vorhandene Schutzfunktion, sich gegen Bakterien zu schützen, sie zu bekämpfen (sonst würde man ja nie gesund, oder?).


    Das das Immunsystem ganz neue Informationen einfach hinzugewinnt, sagt dies für mich nicht aus.


    Vielleicht habe ich ja etwas übersehen....

    Naja, ich würde eher sagen, Du hast das, was ich geschrieben habe, einfach nicht richtig gelesen. ;)


    Die Rede war nicht davon, daß der Körper gegen Krankkeiten immun wird, sondern daß ganze Populationen von Krankheitserreger immun gegen Medikamente werden und dadurch eine Art weiterentwickelte Lebensform des ursprünglichen Erregers darstellen. Und nur, um dem Standard-Argument der Anti-Evolutionisten ("Glaub ich net") den Wind aus den Segeln zu nehmen: Das ist eine wissenschaftlich dokumentierte Tatsache. ;)


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    Original geschrieben von Ricco

    diskussion

    Ricco, ernsthaft - wenn das einzige, was Du zu der Diskussion beizutragen hast, sinnlos in den Raum geworfene Schlagworte sind, wäre ich Dir dankbar, wenn Du Dich hier heraushalten könntest. :rolleyes:

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    Original geschrieben von Abakus


    Der entscheidende Faktor ist wohl eher die Mutation, denn ansonsten könnte Selektion gar nicht stattfinden, oder? In Australien (Beuteltiere) gab es z.B. ja nur Evolution, weil eine Selektion (durch Plazentatiere) nicht stattfand... ;)

    OK, dann halte ich aber beides für gleichwertig, da Mutation ohne Selektionsdruck auch keinen weiteren Effekt hat.


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    Original geschrieben von Ricco


    imho - schöpfung

    Sorry Ricco, aber solche Postings sind insbesondere in einer solchen Diskussion vollkommen verzichtbar. Du sagst "Schöpfung", ich sage "nö" - und was bringt das?

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    Original geschrieben von siberian sun


    Ich meine Christian hat geschrieben, dass die Erde in der Bibel eine Scheibe ist - Erklär mir doch mal bitte wo das steht!
    Ausserdem hat er behauptet, dass dort nicht die Rede von Dinosaurieren ist - auch Falsch: s. Buch Hiob.

    Ähm nein, das habe ich nicht geschrieben.


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    Original geschrieben von Abakus


    Mich verwundert eher, dass die großen Evolutionsvertreter in einem Technik-Forum ihre Argumentation derart holprig und in Details oft falsch rüber bringen, dass es so viele Angriffspunkte gibt...

    Man möge mir verzeihen, daß mein Bio-Abitur mittlerweile fast 12 Jahre her ist und ich daher das damals angesammelte Wissen nicht mehr so ganz präsent habe. :rolleyes:;)


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    Original geschrieben von Abakus


    Die Schmetterlinge sind z.B. definitiv nur ein Beweis für den Teilaspekt "Selektion" - man müsste dann doch schon alle Teilaspekte einzeln aufzeigen.

    Das hat Schnorrer2k ja bereits gesagt, letztlich aber ist Selektion der entscheidende Bestandteil von Evolution. Fände keine Selektion statt, gäbe es auch keine Evolution.

    Dann mal anders, da wir mittlerweile an dem Punkt sind, an dem die Diskussion zwischen Christen und Naturwissenschaftlern normalerweise endet, weil die Fronten zu sehr verhärtet sind:


    Ein vereinfachtes Beispiel für Evolution findet man in der Medizin, genauer gesagt bei der Anwendung von Breitband-Antibiotika (also Antibiotika, mit denen man umgangssprachlich gesprochen bisher noch so ziemlich alles klein kriegt). Seit langer Zeit warnt die Ärzteschaft vor dem übermäßigen Einsatz dieser Arzneimittel, weil die damit behandelten Krankheitserreger irgendwann dagegen immun sind - und das ist letztlich auch nichts anderes als Evolution. Die Immunisierung bestimmter Viren / Bakterien funktioniert genau wie mein Schmetterlings-Beispiel: Irgendwann gibt es einen Erreger, der durch Mutation (welcher Art auch immer) immun gegen eine Arznei ist, die ihn eigentlich bekämpfen soll. Während die restlichen Erreger durch das Arzneimittel getötet werden, vermehrt sich der immune Erreger munter weiter, bis irgendwann die gesamte Population immun ist. Dieses Phänomen zieht sich seit Jahrzehnten durch die Geschichte, und wer das dann noch immer nicht als Argument gelten läßt, dem ist IMHO auch nicht mehr zu helfen. ;)


    Zu den zu erwartenden Einwänden: Klar sind die Erreger in meinem Beispiel noch immer Erreger der gleichen Art; wer sich allerdings ein wenig mit der Chaostheorie und insbesondere dem Schmetterlingseffekt beschäftigt, dem sollte klar sein, welch enorme Auswirkungen winzigste Veränderungen im Laufe der Zeit haben können, so daß das Entstehen einer komplett neuen Art alles andere als unwahrscheinlich erscheinen müßte.