Beiträge von Christian

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    Original geschrieben von IGGY


    Wenn Intelligenz so wie der Mensch sie besitzt ein Produkt der Natur gewesen wäre, hätten wir mehrere Arten Lebewesen die sich bis heute hätten wie wir entwickeln können. Haben Sie aber nicht,

    Doch, haben sie. Der Neanderthaler beispielsweise hat eine gewisse Zeit parallel zum Homo Sapiens gelebt, obwohl beide bereits eigenständige "Arten" waren. Es ist noch nicht geklärt, ob der Homo Sapiens den Neanderthaler ausgerottet hat, oder ob beide Populationen wieder miteinander verschmolzen sind, es ist aber erwiesen, daß eine gewisse Zeit lang beide gleichzeitig existiert haben. Der Homo Sapiens war möglicherweise nur einfach "besser" als der Homo Neandernthalensis. ;)



    Und wenn man der Evolution genügen Zeit geben würde (und der Mensch sie in Ruhe lassen würde), dürfte es meiner Ansicht nach nur eine Frage der Zeit sein, bis eine andere Lebensform so weit kommt, wie die Menschen heute sind. Tiere, die sich ihrer eigenen Existenz bewußt sind, gibt es reichlich (z. B. Delfine, Menschenaffen) - und irgendwann würden diese Lebewesen sicherlich auch eine Sprache entwickeln, die reflektierendes, planendes Denken ermöglicht, was letztlich eine, wenn nicht sogar die Voraussetzung für eine Entwicklung ähnlich der des Menschen ist.

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    Original geschrieben von Vito


    - Wenn die Gottes Theorie NICHT stimmt, warum sind die entlegensten Völker in irgendeiner weise gläubig?

    Weil ich der Überzeugung bin, daß die menschliche Psyche etwas braucht, woran sie glauben kann - gewissermaßen zur Beruhigung (ich halte die vielzitierte Aussage "Religion ist Opium für das Volk" für wahrer, als den meisten Menschen klar ist, obwohl diese Aussage sich eigentlich nicht auf den Glauben an ein Leben nach dem Tod bezieht. Und für die Sprachfetischisten: Ja, ich weiß, daß man ds Adjektiv "wahr" nicht steigern kann. ;)). Das beste Beispiel ist die religiöse Definition des Himmels als Ort, an den man kommt, wenn man ein anständiges Leben geführt hat.


    Die Menschen sind sich bewußt, daß sie irgendwann sterben werden, und dieser Gedanke (bzw. die Angst vor dem Unbekannten, das danach kommt - oder auch nicht) ist wesentlich leichter zu ertragen, wenn man sich vorstellt, daß es ein Leben nach dem Tod gibt.


    Weiterhin ertragen Menschen schwere Unglücke (oder generell Ereignisse, die sie nicht verstehen) leichter, wenn sie jemandem die Verantwortung dafür geben können (oder sich daran festhalten können, daß das alles Teil eines unbegreiflichen göttlichen Plans sei). Wenn ein Tanklastwagen in ein Waisenhaus rast, explodiert, und dabei dutzende Kinder sterben, können viele Menschen damit leichter umgehen, wenn sie etwas sagen wie "Gottes Wege sind unergründlich", statt sich bewußt zu werden, daß es im Leben jede Menge (teils schreckliche) Zufälle gibt.


    Aber das ist hier eigentlich nicht das Thema.




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    Original geschrieben von Vito


    - Die Evo-Theorie ist eine Wahrscheinlichkeits Theorie, wie wahrscheinlich ist es das ich eine Lego-Kiste (neues Teil, also alle Teile die WIRKLICH gebraucht werden) in einen Sack tuen kann, ihn Jahrtausende schüttele und irgendwann genau DAS Lego Teil vorhanden ist?

    Die Theorie von der Evolution hat in der Tat etwas mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun - allerdings verstehe ich nicht, was daran so abwegig sein soll. Es geht letztlich um die Anpassung an die Umwelt (bzw. an gewisse Ökológische Nischen) durch Mutation.
    Ein Lebewesen, das durch eine gewisse Mutation besser an seine Umwelt angepaßt ist, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, zu überleben und damit sein Erbgut in den Genpool seiner gesamten Art einzubringen. Hierdurch werden erneut Mutationen bei den nachfolgenden Generationen begünstigt, die, wenn sich die Mutation als sinnvoll erwiesen hat, wiederum ihr Erbgut verstärkt einbringen - und so weiter und so weiter, bis mehr oder weniger die gesamte Population zu ihrem Vorteil mutiert ist.


    Das - und nichts anderes - ist Evolution.



    Erinnerung an eine Stunde aus dem Bio-Leistungskurs 13. Klasse: In England gibt es eine Schmetterlingsart (weiß leider den Namen nicht mehr), die normalerweise weiß ist, und die sich vorzugsweise auf den Stämmen von Birken aufhält (die ja normalerweise mehr oder weniger weiß sind). In den englischen Industriegebieten allerdings war zu einer gewissen Zeit die Luftverschmutzung derart enorm, daß durch den ganzen Schmutz sämtliche in der Region befindlichen Birken grau oder gar nahezu schwarz geworden sind - innerhalb kürzester Zeit waren die angesprochenen Schmetterlinge in dieser Region ebenfalls Grauschwarz - und das nicht, weil irgendein Gott irgendeinen Knopf gedrückt hat, sondern weil die weißen Schmetterlinge auf den schwarzen Bäumen problemlos von Freßfeinden zu entdecken waren, während diejenigen, die durch Mutation von Geburt an schwarz waren, plötzlich eine wesentlich größere Überlebenschance hatten als ihre normalgefärbten Artgenossen. Die schwarzen brachten ihr Erbgut deutlich verstärkt in den Genpool der Population ein, und dadurch waren in relativ kurzer Zeit alle Schmellerlinge schwarz.


    Evolution.



    Zum Thema "fehlende Fossilien":


    Es gibt überall im Reich der Lebewesen Lebensformen, deren Herkunft noch nicht geklärt ist, bzw. bei denen die Verbindung zu früheren Lebewesen fehlt; auch bei der Verbindung von Mensch und Affe gibt eine solche Lücke ("Missing Link"). Allerdings zeigen Entdeckungen wie diese, daß es letztlich nur eine Frage der Zeit sein wird, bis eine solche Lücke durch entsprechende archeologische Funde geschlossen wird. Archeologen sind auch nur Menschen, und es dauert eine gewisse Zeit, den gesamten Planeten nach ziemlich alten Knochen abzugrasen... ;)

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    Original geschrieben von subbasebbel


    Angenommen wir stammen vom Affen ab, und jetzt gibtz noch Affen, werden die Affen dann irgendwann auch zu Menschen, oder bleiben die jetzt für immer Affen? Und wenn warum? Denken die Affe zu sein ist schöner als Mensch?

    Klar, Evolution hängt von den persönlichen Launen der Iindividuen ab. Affe sein ist doch toll! Du hast keine Wohnungssorgen (dafür sorgen schließlich die Tierparks), Futter braucht man auch nicht selbst zu besorgen (das machen die Wärter), und die Wohnung aufräumen muß man auch nicht (das machen ebenfalls die Wärter). Was also gibt es schöneres als ein Affenleben?


    Andererseits, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, wäre ich lieber ein Huftier. Ich glaube, ich werde jetzt zum Pferd...


    SCNR. ;)


    Im Ernst: Die Menschen stammen nicht vom Affen ab, sondern Menschen und Affen gehen beide auf das selbe Lebewesen zurück. Irgendwann hat sich diese Linie dann aufgespalten (die Gründe dafür können vielfältig sein), und diese Linien wiederum haben sich weiterentwickelt, wiederum aufgespalten, und irgendwann entstanden dann daraus die Menschenaffen und der Mensch.



    @ siberian sun:


    Die These, die Evolutionstheorie sei nur aus der Weigerung entstanden, einen allmächtigen Gott als solchen anzuerkennen, halte ich für ähnlich gewagt wie die Aussagen diverser Sekten, die Welt sei vor knapp 5000 Jahren entstanden - ähm, geschaffen worden.

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    Original geschrieben von Mrockt


    Leudde ich hatte nur gutes von diesem Forum gehört jetzt zweifle ich daran oder kann mir jemand helfen?

    Das hier ist ein Forum und keine Hotline (nur für den Fall, daß Dir das noch nicht aufgefallen ist).


    Und wenn man die relativ geringe Verbreitung dieses Handys bedenkt, kann es durchaus etwas dauern, bis Dir jemand Deine Frage beantworten kann.

    Bei jedem bald erscheinenden Handy das gleiche Spielchen... :rolleyes:


    Wenn man zuviel Geld besitzt und hinsichtlich der Verschwendungsmöglichkeiten eine leicht begrenzte Fantasie hat, sollte man bei der Auktion zuschlagen. Ansonsten empfiehlt sich die Benutzung des gesunden Menschenverstandes... ;)