Beiträge von Christian

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    Original geschrieben von Anja Terchova


    Die Reaktoren waren immer oke, nur die Turbinen waren nicht so brauchbar.

    Falsch. Es gab auch genug Störfälle, die beispielsweise den primären oder sekundären Wasserkreislauf betrafen (z. B. am 26. Oktober 2000 oder am 16. Dezember 2000) - und wenn mal der primäre Wasserkreislauf, der direkt für die Kühlung der Brennstäbe zuständig ist, komplett ausfällt (und die dazugehörigen Notkühlungssysteme versagen), gibt das eine nette kleine Party mit dem lieblichen Namen "China-Syndrom".
    Dieses Ereignis heißt nicht umsonst GAU (größter anzunehmender Unfall) und ist sehr unwahrscheinlich, aber daß es tatsächlich passieren kann, durften wir live am Beispiel Tschernobyl erleben (auf dessen Technik das Kraftwerk Temelin übrigens basiert - das mal nur so am Rande).

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    Original geschrieben von Anja Terchova


    Temelin ist doch auch nicht so unsicher, ... Da mach ich mir keine Sorgen...

    Das solltest Du aber, denn trotz aller Nachrüstungen hat das Kraftwerk seit seiner Inbetriebnahme am 9. 9. 2000 eine Pannenserie erlebt, daß sogar russische Problemreaktoren dagegen wie Waisenkinder aussehen. Das ist auch der Grund, weshalb das Kraftwerk in der gesamtem Zeit erst ein paar Wochen am Netz war und Strom produziert hat; da jagt einfach ein Störfall den nächsten...


    Google mal nach "Temelin" und "Störfall" / "Störfälle", da erlebst Du Dein blaues Wunder.

    Eine IR-Schnittstelle ist zu Bluetooth nur sehr bedingt eine Alternative, denn Bluetooth ist deutlich bequemer zu handhaben; schließlich muß man nicht irgendwelche IR-Augen aufeinander ausrichten und muß aufpassen, daß während der laufenden Verbindung auch ja nichts verrutscht. Das ist ja das Schöne an Bluetooth (und nicht zu vergessen der eigentliche Vorteil gegenüber IR) - die beiden kommunizierenden Geräte sind in einem gewissen Bereich vollkommen unabhängig voneinander.


    Insofern kann man eine IR-Schnittstelle eigentlich nur schwerlich als Alternative zu Bluetooth betrachten.

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    Original geschrieben von me too.


    Man sollte nur für Unwissende betonen, dass das 6310i hier von einigen als Klotz hingestellt wird, und das stimmt schlicht und einfach nicht.

    Amen, Bruder - denn frei nach Paul Hogan ("Crocodile Dundee"):


    Das ist doch kein Klotz - das ist ein Klotz! :D




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    Original geschrieben von equinox


    Da hat wohl jemand was schlechtes gefrühstückt, oder den Joke nicht kapiert! :(

    Ich vermute Letzteres... :rolleyes:

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    Original geschrieben von srlb

    1. viel zu groß und schwer für ein aktuelles Handy !!!!

    Das ist das Argument, mit dem bereits das R520m von vielen Menschen abgelehnt wurde - und es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Schließlich reden wir hier nicht von einem Klotz in der Größe einer Telefonzelle, sondern von einem Gerät, das problemlos in jede Hosentasche paßt - und was will ich mit einem Gerät wie z. B. dem 6610, das zwar kleiner, dafür aber schlecht verarbeitet und unvollständig ausgestattet ist?



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    Original geschrieben von srlb

    2. langweilig (ist aber Geschmackssache)

    Das kommt natürlich auf den Standpunkt an. Wenn man unter ansprechendem Design beispielsweise ein Überraschungsei-Gerät wie das 8310 als "nicht langweilig" betrachtet, kann das 6310 (i) nur verlieren. Ich persönlich ziehe da aber Seriosität und Understatement vor



    Gernerell: Da es Nokia noch nicht geschafft hat, einen würdigen Nachfolger des der 63er Reihe zu präsentieren, scheiden andere Handys aus dem Hause Nokia IMHO ohnehin als Alternativen zum 6310i aus.

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    Original geschrieben von Merlin


    Also, wenn das nicht mal wieder ein Gerücht ist ...

    Wie darf ich denn das jetzt verstehen?



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    Original geschrieben von Merlin


    Es ist anscheinend nicht möglich mit dir das sachlich zu diskutieren, ohne dass du persönlich wirst und abfällige Bemerkungen machst.

    Irgendwie hat mir das (außer wub, aber der ist außer Konkurrenz) bisher noch niemand vorgeworfen.
    Wo bin ich persönlich geworden? Wenn Du Dich dabei auf das "Kopf einschalten" beziehst (was ich stark vermute), liegt das daran, daß ich eine Lösung wie (sinngemäß) "schießen wir das Zeug halt in die Sonne! Es gibt zwar noch keine risikofreie Möglichkeit, das zu tun, aber hey - in 50 Jahren wird schon einer irgendwas erfunden haben!" nicht für sonderlich durchdacht halte. Das ist exakt die von mir kritisierte, typisch menschliche Denkweise (nach dem Motto "irgendwer wird schon das Chaos, das ich hinterlassen habe, wegputzen"); das ist kurzsichtig, dumm und wird eines Tages die Menschheit ihre Existenz kosten.


    Aber bleib' locker. Ich bin mir sicher, daß die ersten Ladungen Atommüll in die Sonne befördert werden, sobald einige Regierungen der Meinung sind, daß das Risiko einer Explosion beim Start einer solchen Müllrakete akzeptabel niedrig geworden ist; es wird also wohl genauso kommen, wie Du es vorschlägst (dieser Vorschlag wird ja auch ernsthaft diskutiert) - schon alleine, weil das der bequemste Weg ist, dieses Problem zu "lösen".



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    Original geschrieben von Stefan


    Klar - AKWs sind Auslaufmodelle. Momentan haben wir aber keine andere Wahl. Und mal Ehrlich: Wo wären wir heutzutage ohne Atomenergie??

    Wir stünden ziemlich schlecht da - dessen bin ich mir durchaus bewußt, daher halte ich es wie rasputin: En sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie ist weder sinnvoll noch machbar - aber ich würde mich doch wesentlich wohler fühlen, wenn man sich deutlich mehr um die Erforschung regenerativer und umweltfreundlicher Energie kümmern würde, als das momentan der Fall ist.

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    Original geschrieben von Merlin
    Als notorischer Kernkraftgegner musst du ja so reagieren ;).

    Nicht zwangsläufig. Ich schalte nur gelegentlich meinen Kopf ein...



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    Original geschrieben von Merlin


    Ich habe mich allerdings auf einen Zeitraum weit in der Zukunft (in 30-50 Jahren) bezogen und da gehe ich mal davon aus, dass es dann ganz andere Möglichkeiten, als mit "Raketen" geben wird. Also würde ich da mal unvoreingenommen an die Idee ran gehen ;).

    Und was machst Du mit dem Müll, wenn dummerweise in den kommenden 50 Jahren das Beamen noch nicht erfunden wurde? Naja, letztlich dürfte es Dir egal sein, schließlich dürfen sich dann Deine Kinder mit dem Problem befassen...


    Es fällt mir aber auch generell schwer, an eine solch typisch menschliche Idee unvoreingenommen zu betrachten, denn letztlich läuft das mal wieder auf eine typische Exportierung von Problemen hinaus. Zunächst vergraben wir unseren Müll in unserem eigenen Garten. Dann fällt uns auf, daß das nicht unbedingt klug ist, und wir kippen alles in den nächstbesten Fluß. Sterben da die Fische, nehmen wir eben einen x-beliebigen Ozean (schließlich sieht dort zunächst niemand, welche Zerstörung durch das Abladen von Müll jeder Art angerichtet wird - ist schließlich schööön weit weg). Irgendwann fällt dann aber doch auf, daß der Ozean und alles, was sich dort so aufhält, sich etwas anders benimmt, als man das von einem anständigen Ozean erwarten dürfte, also verstecken wir den ganzen Scheiß doch einfach in stillgelegten Bergwerksstollen. Dann gibt es da aber so ein paar Spinner, die uns auf unangenehme Gedanken bringen: Was passiert eigentlich mit dem ganzen Müll, wenn - entgegen aller geologischen Voraussagen - doch mal Grundwasser in den alten Stollen eindringt und die Fässer durchrosten läßt? Hey, dann schießen wir den ganzen Dreck doch einfach in die Sonne (wie wir das am besten anstellen, das sollen sich gefälligt die Wissenschaftler der nächsten Generation überlegen)!


    Die Menschheit löst ihre gravierenden Müllprobleme nicht, sie exportiert sie - und das kann ich nicht unvoreingenommen betrachten.