Beiträge von Erik Meijer

    That's it, es ist ja überhaupt nicht klar, wieviel Geld tatsächlich benötigt wird und ob es tatsächlich 500 Mrd. Euro werden. Der größte Teil spielt sich ja über Bürgschaften / Garantien ab. Wollen wir hoffen, dass der Rahmen nicht ausgeschöpft werden muß.


    siemensianer: sehe ich grundsätzlich ähnlich, mir gehts eben nur darum, dass man diese Schwarz-weiß-Denke, wie von Martyn ins Spiel gebracht, von Lafontaine und co. immer wieder benutzt, kritisch hinterfragt.

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    Original geschrieben von CLK
    Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem massiven Rückgang hat aber die Statistik. Denn es werden nur die Arbeitsloden gezählt, die gewisse Kriterien erfüllen. Und diese Kriterien wurden eben (manch böse Zunge behauptet gar, mit Blick auf die nächsten Wahlen...) massiv ausgedehnt.


    Hat mal jemand die Zahlen für das Nettoeinkommen der arbeitenden Bevölkerung? Das wäre mE ein sicherer Indikator für den Volkswohlstand.


    Statistik hat es immer an sich, dass man ihr nicht immer glaubt. Schon klar. Aber zu behaupten, der Privatmann hätte vom Aufschwung nichts und die Manager alles ist plump, populistisch und falsch.

    Die Zahl der Arbeitslosen hat sich massiv reduziert. Zu behaupten, die Privatleute hätten nicht profitiert ist Unfug. Und die Managergehälter im gegenzug dann zu bringen ist zwar beliebt, aber Klassenkampf hilft uns jetzt nicht weiter.

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    Original geschrieben von Martyn
    Das glaub nicht direkt, aber irgendwie hat die Politik in den letzten Jahren schon eher wirtschaftsfreundliche Politik gemacht, während die Privatleute eher benachtteiligt worden sind.


    Ohne wirtschaftsfreundliche Politik kannst Du für Privatleute nichts tun! Gut gemachte Wirtschaftspolitik ist das beste, was Du für den kleinen Mann tun kannst. Das, was Du da schreibst sind Lafontaine-Platitüden und greifen viel zu kurz (wie übrigens auch mein Posting, das müsste man eigentlich deutlich mehr erläutern, aber ich hoffe, der Kern dessen, was ich meine, kommt über.)

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    Original geschrieben von Martyn
    Da der deutsche Staat in jüngster Vergangenheit eh schon sehr viel für die Banken und deren Bosse, ich sag jetzt nur IKB und Hypo Real Estate getan hat wäre es eigentlich nur fair, sich auch mal für die kleinen Anleger einzusetzen.


    Glaubst Du der deutsche Staat hat sich für IKB und HRE eingesetzt, damit die Bosse keine Verluste erleiden? Glaubst Du das wirklich? :confused:

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Aber Moskau und Wien spielen nun mal im Vergleich zu New York, London und Tokio keine Rolle. Die Musik spielt an diesen Orten, und ich bin mir auch nicht sicher, was passieren würde, wenn in New York oder London die Börse zeitweise geschlossen würde. Meines Erachtens wäre das ein Spiel mit dem Feuer.


    Mit dem Feuer spielen wir schon seit geraumer Zeit. ;) Ich denke einfach, dass wenn man es schafft, innerhalb einer gewisser Zeit ein gescheites Paket auf die Beine zu stellen und das auch entsprechend begreiflich zu machen, dass es dann nach einer Wiedereröffnung eben NICHT panisch zugeht...


    tja, und was die Deuba angeht...die Vermutungen sind nur zu verständlich...kann ja eigentlich nicht mehr lange bis zum Quartalsbericht Q 3 dauern oder?

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    Original geschrieben von muellix
    Leider scheint es aber auch schon zu sein, dass hier einige Kleinsparer ihr Geld in den Sparstrumpf stecken. Hierbei vor allem ältere Leute, die morgens am Schalter stehen und ihr Geld bar haben wollen (Info Filialleiter K/BN Raum; sage bewußt nicht, welche Bank)...


    Das dürfte derzeit überall so sein...


    Die Frage von autares, warum man nicht einfach den Handel mal ein paar Tage schließt, stelle ich mir in der Tat auch. Dann könnte man mal in Ruhe, ohne getrieben zu sein, nach vernünftigen Maßnahmen suchen...daran arbeiten...