Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Martyn
    Zu Aktien: Bei Einzelwerten ist der Handel mittlerweile so schnelllebig geworden das kaum mehr jemand die Werte über die 12 Monate hält


    was Du mal wieder über die durchschnittliche Gesellschaft, in diesem Fall den durchschnittlichen Aktienbesitzer weisst: enorm! Woher?

    wenn Du den geringeren Seuersatz im Vergleich zu heute mitnehmen willst: ja, dann kannst Du aber auch ein ganzes Jahr anlegen z.B. - der Steuersatz liegt auch dann noch bei 25 % - wenn Du aber eh überlegst, evt. Wertpapiere zu kaufen, dann würde ich das noch in 2008 machen, um die Steuerfreiheit der Kursgewinne zu sichern. Hat wie das meiste im Leben zwei Seiten.

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    Original geschrieben von tkleyman
    Nicht nur für 1-jähriges Festgeld, auch für mehrjährige Anlagen. Aber soetwas will man ja nicht hören, wenn man o.g. Produkt abgeschlossen hat.


    Aber warum so aggressiv/überheblich von Deiner Seite? wenn er für sich mit dem Angebot zufrieden ist, was ist so schlimm daran, dass er es hier reinstellt? Es zwingt Dich ja niemand, das dann abzuschliessen. Aber für den ein oder anderen mag es trotzdem interessant sein. Nicht jeder rennt immer dem besten Zinssatz hinterher.


    Hpman: warum findest Du zum jetzigen Zeitpunkt ein 6-Monatsfestgeld so toll wegen der Abgeltungsteuer? :confused:

    Natürlich gibt es auch im Bankensektor schlechte Erfahrungen, warum sollte das anders sein, als in anderen Branchen...aber dieses pauschale Verurteilen der gesamten Branche finde ich falsch.

    auf die letzte Frage ein klares Ja! Mir ist doch scheissegal, wie jemand angezogen ist. Hauptsache nett.


    Die Frage mit dem Mitgehen kann man nicht pauschal beantworten. Wenn die Möglichkeit besteht, dann ja. Aber die besteht eben nicht immer. Bei Direktanbietern ist es in der Regel schwierig für ne Filialbank mitzuhalten.


    Edit: achso, ja, ich bin bei der Dresdner.

    kann gutgehen, kann schiefgehen mit der Art. Mein Ding wäre es nicht. Wenn Du Dir im Klaren bist, dass Du Dinge dann eben auch mal nicht bekommen kannst und damit leben kannst, dann ist es ja ok.


    Was den letzten Satz angeht: kommt auf die Beziehung an, aber das führt OT. ;)

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    Original geschrieben von senderlisteffm
    In Banken werden Geschäfte gemacht. Da gibt es keine Geschenke.


    Jo. Im Kaufhof und bei Rewe krieg ich auch nix geschenkt. ;)


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    Ich rede nicht von Angeboten, die jede Oma kriegt, weil sie öffentlich beworben werden. Ich rede von Konditionen, die wirklich was taugen.


    D.h. "Sonderkonditionen" - pokern ist Dein gutes Recht. Wird aber massiv vereinfacht, wenn die Bank mehr über Dich weiß. Kann natürlich auch ein Eigentor seín. :D;)




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    Wenn die Bank keine Vorstellung hat, wieviele Sicherheiten ich tatsächlich habe und wie groß das Interesse des Konkurrenten ist, das Geschäft zu machen, dann gehen plötzlich Sachen, davon träumt die Oma nur.



    Wenn ich das aus der Hand geben, lachen die sich ins Fäustchen. Und die haben ja auch Recht. Und man bekommt vielleicht auch solche Konditionen, wenn die Gesamtsituation das garnicht rechtfertigt, die das aber glauben.


    Eine so dämliche Bank bzw. dämlichen Banker möchte ich gerne mal kennenlernen, die Dir Top-Konditionen bietet, ohne Deine persönliche Situation zu kennen. Das wäre absolut fahrlässig. Im übrigen ist es in der Regel einfacher, wenn man weiß, was der Konkurrent bietet, nochmal zu pokern.


    Ich find die Kunden immer geil, neulich noch einen hier gehabt "ich krieg 7 % auf Tagesgeld" - "oh, wow, bei welcher Bank denn" "Das sag ich ihnen nicht" - dann denk ich immer: ich weiß auch, warum Du es nicht sagst, weil es nämlich gar nicht existiert :D


    Zitat

    In Verbindung mit Banken - nur die finanzielle Stärke. Wenn ich da hin latschen muß, um 5000 Euro für einen Urlaub zu leihen, dann brauche ich das nicht. Das ist klar.


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    Weil nur so bei Verhandlungen gescheite Ergebnisse raus kommen. Die Bank macht das exakt genauso und nutzt dafür ihre Informationen. Und je mehr Kraft ich zum Ziehen habe, desto näher kommen sie zu mir. Ganz einfach.


    Es kommt dabei aber sicher auf den Stil an, in dem man das macht. Gute Vorbereitung kann in der Tat nicht schaden. Aber wenn das so polternd rüberkommt im Gespräch wie Du hier postest, dann wirst Du in der Regel die Tür nicht unbedingt weiter aufmachen. Man kann vieles fordern, aber der Ton ist dabei behilflich, wenn man es auch durchgesetzt bekommen will. ;)

    ja sicher. Ich mein, von irgendwas müssen die goldenen Wasserhähne und fetten Limousinen für die ganzen Angestellten ja finanziert werden. Da ist doch völlig klar, dass wir den Leuten das letzte Hemd rauspressen. Wir schwätzen denen auch Kredite auf, damit die Leute sich ohne Ende verschulden und wenn sie dann pleite sind pfänden wir ihnen alles unter dem Hintern weg, was nicht niet und nagelfest ist. Wir bösen Verbrecher! :rolleyes:


    und jetzt mal ernsthaft: die Vorwürfe, Banken würden nur verkaufen, was sie gerade brauchen, sind nicht neu. Es gibt sicher auch bei Bankberatern schwarze Schafe. Aber eine gute Geschäftsbeziehung (und so etwas ist ja ein Bank-Kunde-Verhältnis) sollte doch möglichst langfristig angelegt sein (übrigens nicht nur in der Bank, sondern auch bei allen sonstigen Dingen). Wie bekomme ich es hin, dass eine Geschäftsbeziehung langfristig ist? Dadurch, dass der Kunde mir vertraut, ich dem Kunden vertrauen kann und keiner den anderen über den Tisch zieht. Kurzfristiger Erfolg kann sich öft rächen...und wer dauerhaft Leute abzockt, der wird auf Dauer eben keinen Erfolg haben.




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    Wenn Du da nicht mit dem Knüppel in der Hand erscheinst und Stärke demonstrierst, bei der sie nicht abschätzen können, inwieweit sie eine Handhabe dagegen haben, bekommst Du garnichts. Mit Sicherheit auch bei Euch nicht.


    Definiere "bekommst Du gar nichts" - wovon sprichst Du? :confused:


    Zitat

    Und deswegen ist es so wichtig, daß m(eine) Bank keine genaue Vorstellung von der tatsächlichen Stärke hat.


    und was ist "tatsächliche Stärke" ?


    Ganz ernsthaft: ohne etwas über die Kunden, deren Lebenssituation und finanzielle Verhältnisse zu wissen, kann Dir niemand eine auf Dich passende Beratung bieten. Was kann denn schlimmstenfalls passieren? Du erzählst dem Menschen, der Dir gegenüber sitzt, was Du brauchst, erzählst ihm etwas über Dich und dann? Dann bekommst Du Empfehlungen. Wenn Du sie gut findest, kannst Du unterschreiben, wenn nicht, dann lässt Du es halt. Wieso so eine harte Konfrontationslinie wie in Deinem Beitrag durchscheint?

    Re: Re: Re: Re: Re: Geldanlegen


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    Original geschrieben von Siemensanier
    PS: Erik Meijer
    Ich würde nie von denen erwarten, ein für mich passendes Angebot mir zu unterbreiten. Eher schon eines für sie passendes ;)


    Mach mal den Bart ab... ;)