Beiträge von Erik Meijer

    Re: Geldanlegen


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    Original geschrieben von MasterBee
    Spricht etwas gegen diese Anlagedauer?


    Das kommt wie Andi schreibt, ganz darauf an, ob Du selber das Geld so lange entbehren kannst, andere Reserven hast, wie Deine Gesamtsituation ist. Das kann man so nicht sagen.



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    Kann man irgendwo 6% aufwärts mit möglichst geringem Risiko erhalten?


    Je höher der Zinssatz, umso höher im Regelfall auch das Risiko...

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    Original geschrieben von Martyn
    da sind wir alle so im Bereich von 1.000€ bis 1.800€ netto


    1.000 Euro sind sicher kein Luxus oder auch kein gutes Gehalt, aber 1.800 Euro netto sind für einen Single schon eine Summe, mit der man gut leben kann. Ansonsten schliesse ich mich Andi an.


    Und zur aktuellen Politik hat sich niemand geäussert soweit ich das erkennen kann. Es geht doch gar nicht um Klassenkampf oder ähnliches (was Beiträge wie Deiner glauben machen wollen).

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Damit fühle ich mich zwar nicht bedürftig, aber 40.000€ als Durchschnitt kann ich einfach nicht nachvollziehen.


    auch wenn Du es nicht nachvollziehen kannst: Zahlen lügen nicht. Allerdings, da hat Printus völlig Recht, heisst Durchschnitt natürlich nicht, dass das jeder hat. Aber es ist nun auch nicht so, dass ein paar Ultrareiche die Zahl der Armen völlig verwässern würden und wir in Wahrheit alle in Armut leben. Sicherlich bricht eine Menge Mittelschicht weg, aber so zu tun, als wären wir alle auf dem Weg in die Armut ist dann schon übertrieben.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Naja, wenn man jetzt von Durchschnittsverdienern, sagen wir mal Single mit 1.350€ netto oder ne Kleinfamilie mit 2.054€ netto (1.500€+400€+154€) ausgeht bleibt für Punkt 5 jetzt nicht soviel übrig ... und etwas über Hartz4 will man schon leben wenn man schon erwerbstätig ist.


    Woher beziehst Du eigentlich immer Deine schönen Durchschnittswerte, die Du in allen möglichen Threads anbringst? Und die Schlußfolgerungen, die Du so allgemein immer daraus ziehst?

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    Original geschrieben von wrywindfall
    Leider sind hier im Osten so wenig Privatpatienten (unter 1%!), dass die auch nicht wirklich viel rausreißen. Oft müssen die Ärzte nämlich auch noch riesige Kredite abbezahlen (was nicht steuerlich absetzbar ist, sondern nur die Zinsen!)


    Ich weiß nicht, seit wann Du Arzt bist, aber so ganz neu ist das Dilemma in der Krankenversicherung ja nicht. Und dass man nur Zinsen absetzen kann von der Steuer ist doch bei anderen Gewerbetreibenden genauso?


    Sicher ist es ein Märchen, dass alle Ärzte dicke Villen haben und ausschließlich ein Luxusleben. Aber ich finde, dass da insgesamt schon auf relativ hohem Niveau gejammert wird.


    Und was den Punkt angeht, dass Ärzte auch nur Menschen sind...ja, grundsätzlich richtig. Aber irgendwo habe ich an Ärzte dann doch noch andere Ansprüche an das Verhalten. Selbst wenn inhaltlich richtig und verständlich, dass man gefrustet ist über das System, was zweifelsfrei jede Menge Ungerechtigkeiten beinhaltet: so ein Spruch wie gegenüber dem TE das geht einfach nicht.

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    Original geschrieben von ocb
    Und ich profitiere in jedem Fall von Kindern (die ich derzeit nicht habe). Das funktioniert eben, und zwar weltweit. Nur hierzulande meint man, man müsse erstmal sich allein versorgen, anstatt das alle ein bischen füreinander sorgen.


    Der letzte Satz ist zwar ein hehres Ideal und ich selbst gehöre auch zu den Typen, die ihre Eltern ohne großes Fragen versorgen würden falls nötig und falls mir möglich. Aber ich finde es gefährlich sich ausschliesslich auf andere zu verlassen. Und ehrlich gesagt auch nicht gut. "sollen die doch für mich aufkommen"... finde ich als Einstellung ebensowenig gut wie umgekehrt so etwas im Falle eines Falles zu den Eltern zu sagen. Ich hoffe, dass Deine (noch nicht vorhandenen) Kinder es nie zu Dir sagen werden.


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    Ja, wenn ich Bedarf hätte, wärs mir in der Tat wurscht. Wenn meine Kinder solche Charakterbaracken wären, dass man sich schämen müsste, sie in der Not um Hilfe zu bitten, dann hätte ich in der Erziehung sowieso eklatante Fehler gemacht.


    und wenn sie nicht solche "Charakterbacken" wären? ;)



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    Den "Gute Laune Opa" aus der ARD Schmonzette mit Mörderrente und dem Körper eines 30-jährigen gibts in der Realität nur sehr selten. Trotzdem fallen die Leute mit 65 nicht tot um. Es scheint also auch abseits der Panikszenarien der Versicherungsindustrie irgendwie verdammt gut zu laufen.


    Es gibt sie beide. Vielleicht nicht mit dem Körper eines 30 jährigen, aber gesund, alt und ne dicke Rente, da gibt es sehr sehr viele von. Und eben sehr sehr viele, die sich wünschen, sie hätten irgendwoher noch ein Zusatzeinkommen aus einer Rente, aus Wertpapieren, Mieteinnahmen oder könnten mietfrei wohnen oder oder oder...nur mal so zum Thema "Versicherungsindustrie". Vorsorge für das Alter ist nicht nur versichern. Da gehört viel mehr zu. Ich find Versicherungen da einen wichtigen Baustein, aber es ist nicht alles. Um mal bei den Versicherungen zu bleiben: was ist daran Panikszenario, wenn man weiß, dass immer mehr Leute immer älter werden, die staatlichen Leistungen im Alter immer geringer sein werden, da immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenzahler finanzieren müssen? Das sind Fakten.



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    Die Rente garantiert garnix. Es gibt genug Szenarien, die eintreten können.


    Welche Szenarien denn? Schlimmstenfalls ist die Versicherung zahlungsunfähig. Dann gibt es ähnlich wie die Einlagensicherung bei Banken auch eine Auffanglösung, die Dir zumindest die garantierte Rente zahlen. Was glaubst Du, warum die so heisst? ;)


    Problematisch sind oftmals die Überschußbeteiligungen, da muss man aufpassen, was prognostiziert wird und wie Prognosen auch erfüllt wurden von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Da kann man sich aber informieren, da gibts immer wieder Analysen zu, wer seriös rechnet und prognostiziert und wer das blaue vom Himmel verspricht und hinterher leider nur weniger auszahlt.



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    Und wenn man sich mal überlegt, das eine garantierte Rente von 1500€ in 30 Jahren einen Gegenwert von vielleicht 900€ hat, dann kann man sich auch gleich unter die Erde legen. Denn schon heute ist mit 900€ kaum mehr als überleben möglich.


    Nun, ich finde eine Kaufkraft von 900 Euro ist mehr als eine Kaufkraft von Null. Im übrigen verlieren 1.500 Euro auf einem Tagesgeldkonto in gleichem Maße an Wert und Kaufkraft...und kein Mensch kann Dir sagen, wie die Zinsen sich bis ins Alter entwickeln werden etc. pp. - also mit Garantie ist da nu mal nix...


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    Ich wunder mich ein bischen, was ihr teilweise für Vorstellungen vom Alter habt? Eins ist doch klar, man wird nicht jünger. Und zu meinen, man hätte im Alter die gleichen Wünsche und Freizeitaktivitäten wie heute, das ist doch Quatsch.


    Ich nehm nur mal meine Eltern: während des Arbeitslebens haben die sich einmal im Jahr den Familienurlaub gegönnt und sonst nix. Seitdem sie in Rente sind, sind die 3-5 mal im Jahr auf Reisen. Sie haben mehr Zeit für solche Sachen. Auch fürs Theater, die Oper, Museen, Sportveranstaltungen etc. pp. - gehst Du davon aus, dass ein Rentner im Alter nur noch auf der Couch sitzt?


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    Es gibt immer Möglichkeiten.


    Dein Gottvertauen möchte ich haben...

    der gleiche Arzt bei Deinen Großeltern?


    Alleine für den Spruch würde ich mich ehrlich gesagt beschweren. Was das Ansinnen der privaten Krankenkasse angeht: es gibt auch Ärtze, die gesetzlich Versicherte gut behandeln, ich hab so einen Gott sei Dank. Ich würd erst den Arzt wechseln, das mit der Krankenkasse kannst Du noch in Ruhe angehen. ;)

    vielleicht mal erst abwarten, wie das Kleid morgen aussieht. Ein guter Schneider soll Wunder wirken können. Ansonsten würde ich vom Menschenverstand her sagen, wenn die es nicht gebacken bekommen, dann hätte ich persönlich ein Problem damit, die Rechnung zu bezahlen...als Inhaber auch ein Problem damit, Geld vom Kunden zu verlangen. Weil: Auftrag nicht erfüllt. Habt Ihr denn das Kleid in seinem jetzigen Zustand gesehen?

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    Original geschrieben von ocb
    Werde ich vorher krank oder sterbe ich, dann sind die schönen Teuros alle weg und ich hab nie was von denen gehabt.


    Du ja, aber Deine Kinder freuen sich dann über finanziellen Segen. Aber wird Dir vermutlich wurscht sein?


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    Ich favorisiere die klassische Altersvorsorge, die quasi nicht zu torpedieren ist. Einerseits keine Schulden machen und womöglich sparen. Per Tagesgeld kann man zumindest die Inflation ausgleichen und wenn sich was an der Lebensbiographie entscheidend ändert, ist man je nach Sparlage sofort flüssig bzw. wenn zuwenig gespart steht man auch nicht schlechter da als im Rentenversicherungsmodell.


    Naja...die Rente garantiert Dir lebenslang gewisse Zahlungen. Keine Frage, wenn Du ein Jahr nach Renteneintritt stirbst, dann hast Du finanziell draufgezahlt. Wenn Du aber gesund alt wirst, dann ist Dein Tagesgeldkonto irgendwann leer. Deine Rentenversicherung zahlt weiter...



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    Zweitens, sofern möglich Familiengründung. Wenn man sich nicht vollends überwirft, dann kommen die Kinder immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten für einen auf. Das muss kein Luxusleben bedeuten, aber immerhin.


    Im Rahmen der Möglichkeiten. Und wenn es keine Möglichkeiten gibt?