Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Thomas4711
    DWS oder Dekra


    Dekra macht mittlerweile auch Fonds? :D;)


    Ganz im Ernst: geh zu einer oder mehreren Banken und informier Dich erst mal, was ein Fonds überhaupt ist. Es gibt schöne Broschüren, die nennen sich "Basisinformationen über Wertpapiere" o.ä., die hält eigentlich jede Bank bereit. Da steht ne Menge drin.


    Fonds müssen im übrigen nicht zwangsläufig etwas mit dem auf und ab an der Börse zu tun haben, wie es Thomas schreibt. Dir jetzt hier hier quasi blind einen zu empfehlen ist Unfug. Völlig egal, welche Tips hier alle noch so gepostet werden. Wenn Du nichts weisst, erst informieren, den Beratern Deine Lebenssituation offen legen (Einkommen / familiäre Situation / berufliche Situation / Gesamtvermögen / Verbindlichkeiten etc. pp.), denn ohne eine solche Analyse ist eine wirklich seriöse Empfehlung überhaupt nicht abzugeben. Dazu gehört dann auch so etwas wie Risikobereitschaft etc. pp. - klar, dass man solche Sachen nicht alle in ein Internetforum setzen sollte, aber mit den Infos, die hier stehen, ist eine vernünftige Beratung nicht möglich.

    Ich bezweifle stark, dass alle 27 Länder da mitspielen. Und ich würde mir wünschen, dass die Bürokraten in Brüssel endlich mal aufhören, alles regulieren zu wollen. Das sind Entscheidungen, die sollten sinnvollerweise auf Länderebene getroffen werden. Oder aber wir entscheiden uns mal endlich für die Vereinigten Staaten von Europa...aber dieses ewige Reingerede aus Brüssel geht mir ziemlich auf den Zeiger.


    Generell sind Steuersenkungen natürlich immer wünschenswert, aber auch wenn der Welt-Artikel unter den Links anderes favorisiert, würde ich mir wünschen, dass wir endlich mal lernen, nicht mehr Geld auszugeben als wir haben. Dass der Staat mit echter Schuldentilgung anfangen kann. Dann haben wir auch dauerhaft mehr Spielraum für Steuersenkungen...

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    Original geschrieben von butzemann
    Ich kann ja verstehen, dass die Kunden werben wollen, aber dann sollen sie gefälligst nicht so einen Quatsch erzählen...


    Ish in NRW hat das viel geschickter gemacht. Die haben einfach das analoge Fernsehen teurer gemacht als den digitalen Anschluss (der natürlich auch über dem "alten" analogen Preis liegt. Und schwups ist man Digital-Kunde. Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass das Bild tatsächlich von deutlich höherer Qualität ist als analog. Wenn ich denn eins habe :D

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    Original geschrieben von RzwoD2
    Das Argument Cost Average Effekt ist eine durchaus umstrittene Mär.
    Eine mir bekannte Web-Site hierzu finde ich gerade nicht wieder, hier ist ein pdf zu diesem Thema. :rolleyes:


    Hochwissenschaftliche Betrachtung. Bei der Investition von eigentlichen Einmalanlagen in mehreren Schritten kann man die Kritik in gewissem Maße nachvollziehen. Aber beim hier von Larry angedachten Verfahren monatlich Geld zurückzulegen ist Martyns Vorschlag, erstmal auf einem Tagesgeldkonto anzusparen, bis eine grössere Summe vorhanden ist und die dann zu investieren völliger Mumpitz.


    Was diesen Link aus den "nachdenkseiten" angeht, da kann ich ernsthaft nur zu sagen, dass wer nur die Kosten vergleicht und aufgrund von Kosten Verträge abschliesst, extrem kurzsichtig denkt. Der Artikel lässt so vieles außer Acht, dass man den nicht als ernsthafte Diskussionsgrundlage betrachten kann. Hanebüchen.

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    Original geschrieben von Aronia
    Bei Abschluss eines Riestervertrages (und teilwiese auch Rürup) bitte immer noch einmal mit einer einfachen Tagesgeldverzinsung ohne Förderung vergleichen. Meist kommt nämlich trotz Förderung am Ende WENIGER Geld raus, da die Gebühren der Versicherungskonzerne alles auffressen und die Verzinsung auch einfach zu schlecht ist. Natürlich nur die garantierten Beträge vergleichen, für den Risikoüberschuss könnte man auch gleich an die Börse gehen und eben spekulieren. Hier noch ein Link dazu: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3274


    Ja, macht am besten alle nur noch Tagesgeld, legt gar kein Geld mehr irgendwie anders an, dann verdienen Banken und Versicherungen nichts mehr und alle Sparer werden steinreich! :rolleyes:

    Exakt, TM1, so ist es. Natürlich hat man einen Anspruch auf Rückbuchung, in zweifelsfreien Fällen von Doppelbuchungen und solchen Sachen geht man auch hin, schreibt die andere Bank an, diese kontaktiert den Empfänger und gibt in der Regel das ok bzw. überweist zurück. Aber einfach so? Nein. Ganz klipp und klar. Das gibt es nicht.

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    Original geschrieben von Andreas Böhm
    Aber eine BU macht sicher Sinn. Sollte ich ebenfalls mal langsam abschließen. :rolleyes:


    Aber hallo...nicht, dass es dafür irgendwann zu spät ist, you know ;)


    Was das investieren an sich angeht, sorry Martyn, aber wenn von vorneherein feststeht, dass er das langfristig möchte, dann wäre es der größte Mumpitz erstmal auf einem Tagesgeldkonto zu sammeln und dann Wertpapiere zu kaufen. Schonmal was vom Cost-Average-Effekt gehört? ;)


    und Larry meint mit dem nicht als Sicherheit verwendbaren Fondsvertrag vermutlich Direktversicherungen o.ä. über den Arbeitgeber. Dann stimmts nämlich

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    Original geschrieben von dragon-tmd
    Bei so einer Tat (und einer zweifelsfreien Schuldzuweisung) hört für MICH der Spaß auf. Ich finde solche Leute einfach nur "unmöglich" und extrem "abstoßend". Von daher gäbe es (für mich) nur eine Lösung.


    Und wenn die "zweifelsfreie Schuldzuweisung" sich irgendwann als falsch heruasstellt? Was machst Du dann? Deine Lösung ist vermutlich nicht umkehrbar oder?

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    Original geschrieben von senderlisteffm
    Erik weiß es sicher genauer, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß der Empfänger dann das Geld einfach behalten darf, wenn der Bank überhaupt kein rechtsgültiger Auftrag zur Überweisung vorlag.


    Meine Fachkenntnisse sind nicht juristischer Natur. ;) Zunächst mal darf kein Geld zurückgebucht werden, ohne dass der Kontoinhaber sein Einverständnis erteilt. In der Praxis ist mir so ein Fall bisher noch nicht untergekommen.


    Ich hatte mal einen Fall, wo der Betrüger selbst ein Konto bei uns aufgemacht hat und wir kurz darauf die Info bekamen, dass eine Überweisung gephisht worden sei - da war die Sachlage sehr klar. Aber in dem hier konstruierten Fall? Mein Menschenverstand sagt, dass der Verkäufer, der einem Betrüger aufgesessen hat, letztlich denn doch im Zweifel der Dumme wäre und demjenigen, wo das Geld widerrechtlich abgebucht wurde zur Herausgabe seiner Summe verpflichtet ist. Aber wie gesagt: das ist Menschenverstand. Kein Recht. Und die Bankpraxis sagt eben, dass zunächst einmal ohne Einwilligung des Kontoinhabers nicht zurückgebucht werden darf. Was dann mit dem konstruierten Phisng-Fall wäre: ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber den Fall, dass er Geld bekommt, losschickt und der Empfänger der Ware storniert die Überweisung, der kann zu 100 % ausgeschlossen werden.