Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Sunny67
    Wenn das belastete Konto bei der selben Bank liegt, dann dürfen die das wahrscheinlich gem. ihrer AGB. Bei einer fremden Bank benötigen die schon eine Ermächtigung. Und die Formulierung von baristacrema "für die Auszahlung verbleibenden Guthabens" dürfte meines Erachtens nicht als solche zu deuten sein.


    Alles eine Frage, wie das in den AGB formuliert ist. Und im entsprechenden Kontovertrag. Bei jeder Bank anders, aber es kommt durchaus vor (und macht auch Sinn), dass man reinschreibt, dass etwaige Soll/Guthabensalden mit einem angebenen Referenzkonto zu verrechnen sind. Könnte mir sowas auch für diesen Fall vorstellen.

    dass die einfach so die 75 Euro zurückbuchen klingt in der Tat erstaunlich. Was steht denn genau im Verwendungszweck? Da würde ich einfach mal anrufen...ohne Grund machen die das eigentlich nicht


    Was das Porto angeht: da braucht man keine Einzugsermächtigung für ;)


    Die Prämie nicht zu gewähren, wenn die Gehaltseingänge gefaked sind, finde ich übrigens gut.

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    Original geschrieben von Thomas4711
    hohe Risikoklasse heisst: hohe Gewinnmöglichkeiten, aber auch hohes Verlustrisiko,
    bis zum Totalverlust - für eine Geldanlage vollkommen falsche Wahl.


    Lass das doch den Anleger entscheiden. Wenn er bereit ist, das Risiko einzugehen...es geht ja jetzt nicht um Unsummen, sondern um 50 Euro, die noch nicht mal seinem eigenen Portemonnaie entstammen ;)



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    Zudem wird dir der DWS keine Fond der Klasse 4 oder 5 verkaufen, wenn du Neukunde bist, die setzen ein paar Jahre Erfahrungen im Wertpapiergeschäft voraus.


    Wenn der Kunde das Risiko auf seine Kappe nimmt, dann kann er alles von der Bank haben...


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    Zudem zahlst zum einen schon mal einen Ausgabeaufschlag, auch wenn der mit dme Angebot 50% niedriger ist,


    Bei dem vorliegenden Angebot zahlt er nicht einen Euro Ausgabeaufschlag. Auch keine Depotgebühr.


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    Dann zahlst du wieder, wenn du die Anteile verkaufen willst, das macht die Bank nicht umsonst.


    Nein? Bei welcher seltsamen Bank bist Du denn? Der Verkauf von Anteilen hauseigener Fonds wird nahezu bei jeder Bank / Fondsgesellschaft kostenlos abgewickelt.


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    Dann zahlst du laufende Kosten für das fondmanagement, bei dem Fond 2%.


    Die zahlst Du "nur" indirekt, die werden dem Gesamtfondsvermögen entnommen und schmälern die Rendite, aber werden nicht Deinem Konto belastet.



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    Wenn du dir deinen ausgewählten Fonds mal ansiehst, da wirst du sehen, das der in den letzten Monaten nur fällt, somit Verluste macht - schon mal der komplett falsche Zeitpunkt, da einzusteigen. Frei nach dem Börsenguru Kostelany: "Greife nie in ein fallendes Messer" zu deutsch: kaufe keine Aktien/Fonds, die gerade im Fallen sind, da kannst du dein Geld auch verbrennen.


    Das kannst Du auch, wenn sie gerade in einer Aufwärtsbewegung sind. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die momentane Lage eine Richtung erkennen lässt. Kurzfristig kann es zu weiteren Schwankungen kommen. Aber die Aussage "der Fonds fällt in den letzten Monaten nur, deswegen bloss nicht einsteigen" ist totaler Quatsch. Bei ner Entscheidung gilt es zu prüfen, welche Zukunftsaussichten bestehen und nicht, was in der Vergangenheit passiert ist. Es gibt übrigens auch eine "Weisheit", die da lautet: "kaufen wenn die Kanonen donnern". Den Mutigen gehört die Welt. ;)


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    Dann schaue dir mal an, was du derzeit für einen Fondsanteil bezahlst und was dü überhaupt bekommst, wenn du den verkaufen willst. Sind mal locker 21€ Differenz.


    Sorry, aber mehr und mehr habe ich das Gefühl, dass Du nicht wirklich Ahnung hast respektive mindestens das Angebot vom DWS nicht wirklich gelesen hast oder? Der Unterschied ist der Ausgabeaufschlag. Den er in diesem Fall ja überhaupt nicht bezahlen muss! Und man sollte dabei schon den Prozentwert als Maßstab nehmen. Für 50 Euro bekommt er ja keinen Anteil. Deine Aussage ist in etwa so sinnig wie die Aussage von Kunden der Fonds kostet über 100 Euro pro Anteil, den kauf ich nicht mehr".


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    Und lasse dich nicht blenden von den 324% Wertsteigerung seit Erstauflegung, das war vor 6 Jahren - ich hab einen Fonds im meinem Depot, der hat in der halben Zeit erheblich mehr Gewinn gemacht, das ist nicht aussergewöhnlich, wenn ein guter Fondmanager den verwaltet und die auf entsprechende Märkte setzen.
    Asien/ Russland bietet gute Gewinnmöglichkeiten, aber auch max. Risiko von Verlusten.


    Im Eingangsposting steht doch, dass er bereit ist, viel Risiko einzugehen...


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    Mein Rat: Ich würde mir die Meilen anders auszahlen lassen und dich erst mal intensiv mit dem Thema Fonds und Aktien beschäftigen, bevor du das Geld reinsteckst.


    Für 50 geschenkte Euro? Ich würd es nun auch nicht übertreiben...

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Ich würde mich AUF KEINEN FALL (Sorry Erik ;) ) alleine der Bank anvertrauen.


    Hab ich ja auch nicht behauptet, wieso also sorry? ;) Nee, im Ernst, das is schon genau richtig.


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    Deka Fonds haben oft einen Ausgabeaufschlag, hohe Gebühren und im Vergleich zu ähnlichen Fonds anderer Anbieter eine schlechtere Performance.


    Ausgabeaufschlag gibt es bei allen Fondsgesellschaften...nicht bei jedem Fonds, aber der deutlichen Mehrzahl, spricht nicht unbedingt gegen die Deka. Entscheidend ist die Performance eines Fonds nach (!) Kosten. Und da würde ich mir bewusst auch mal die Performance in schlechten Zeiten anschauen. Geld verdienen, wenn alles nach oben geht, das ist leicht...


    Und dass Dir Deka-Fonds nur von der Sparkasse angeboten wurden ist auch kein Wunder. Denn die Sparkasse vertreibt im Wesentlichen Deka, die Deutsche Bank DWS, Commerzbank Adig, Dresdner Bank AGI usw usf. - das spricht weder für noch gegen eine dieser Gesellschaften.

    ja, das warnen war nicht darauf bezogen, dass Tagesgeld unsichere Anlagen seien. Natürlich sind die sicher und man muss sich da bei ner deutschen Bank keine Sorgen drum machen. Das warnen bezog sich auf den Gedanken, dass Tagesgeldanlagen die besten Anlagen seien, die es überhaupt gibt etc. pp. denn dem ist nicht so. Der Beitrag von Louvain ist da in die richtige Richtung unterwegs. Geldanlage ist nicht mal eben so in drei Minuten in nem Internetforum zu erklären. Regelmässiges Lesen von Tageszeitungen (nein, nicht Bild, Express) kann dabei Unterstützen, Internet ist ein großartiges Medium (aber auch mit viel Vorsicht zu genießen) und und und...


    Wie gesagt: Tagesgeld ist nicht schlecht, aber auch nicht das allein seligmachende. Wenn ich nicht den geringsten Deut Risiko will, sicher, dann kann man all sein Geld in Tages- und Festgelder stecken. Das Thema Steuer sollte man allerding nicht außen vor lassen. Ich habe einen Kunden, der einen hohen sechsstelligen Betrag auf Tagesgeldkonten hat und sonst NICHTS. Der motzt jedes Mal über seine horrenden Steuerabzüge. Andere Anlagen will er aber nicht. Dann muss er eben damit leben, dass ihm Steuern abgezogen werden. Ist halt nur so ein Musterbeispiel dafür, dass es eben nicht "die beste" Geldanlage ist. Die es eben auch nicht gibt. Kein Tagesgeld, kein Zertifikat, kein Rohstoff, kein Fonds, keine Anleihe ist "die beste Geldanlage", was aber viele Leute glauben.


    Ganz ehrlich: ich finde, das Thema Geldanlage / Vermögensaufbau / Altersvorsorge gehört schon in der Schule in die Lehrpläne. Es ist erschreckend mit welchen Kenntnissen oder eben nicht die Leute hier aufkreuzen - erschreckender sind dann die, die meinen trotzdem alles besser zu wissen, aber meist auch witziger - saß heute vor mir - was ein Festgeld ist, hat er nicht wirklich gerafft, aber fragt dann, was denn so mit Rohstofffonds wäre - keine Erfahrung, keine Ahnung, aber direkt mal in die Richtung. Und das ist dann zwar irgendwie amüsant, aber irgendwie auch erschreckend.

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Ich hab gerade einen guten Beitrag im TV gesehen, der Börsenfachmann der ARD rät derzeit zu Tagesgeldkonten, weil die am sichersten sind und derzeit mit rund 5% die besten Renditen bringen.


    Sorry, aber genau vor dem Quatsch kann ich nur warnen. Tagesgeldkonten sind tolle Anlagen für den Teil des Geldes, den man kurzfristig zur Verfügung haben möchte oder als Parkmöglichkeit, wenn man erstmal die Börsenturbulenzen abwarten will. Aber sie sind nicht die pauschal besten Anlagen. Sowas gibt es gar nicht "die beste Anlage". Deswegen kann man auch nicht zu einer bestimmten Anlage raten. Alles von den Umständen abhängig...

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    Original geschrieben von ingomerkur
    hi leutz !!!


    ich habe zur zeit noch ein postbankkonto.da ich aber kein bock mehr auf diese wuchergebühren von 6,90 pro monat habe würde ich gerne wechseln oder wenn möglich irgendwie auf 0,00 gebühren kommen.
    die möglichkeit jeden monat 1250 einzuzahlen geht leider nicht.


    bedanke mich über infos


    1. Verhandel mit dem Postbakberater.


    2. wenn das nix bringt gibt es genug Alternativen, die hier auch schon genannt wurden. Wenn es keine Direkt-, sondern ne Filialbank sein soll: Dreba ist bereits ab 650 Euro mtl. Eingang kostenlos.