Ich selbst bin seit knapp 12 Jahren in der Branche, ich habe 4 Jahre lang bei einer Bank gearbeitet, bin also Bankkaufmann, hab ein Studium zum Finanzwirt gemacht und bin jetzt grad dabei noch den Versicherungsfachmann BWV zu machen. Also wer immer noch sagt ich oder meine Kollegen hätten von der Sache die wir hier tun keine Ahnung, der sollte sich das noch einmal sehr genau überlegen.[/quote´]
Ohne Dir persönlich nahetreten zu wollen - die Titel allein belegen noch keine Qualität. Das lässt sich in der Tat nur im persönlichen Gespräch herausfinden. Es gibt auch schlechte Bankaufleute, Versicherungsfachleute etc. pp. - ja, auch in unserer Firma. 
Den Erfolg des Gesetzes würde ich in der Praxis erstmal abwarten wollen. Was ich jedenfalls auch nach VVG noch von Kunden über die Vertriebspraxis von anderen erzählt bekomme, das spottet teilweise jeder Beschreibung.
Äh...kleiner Hinweis...wenn die Chefs kaufmännisch / betriebswirtschaftlich nichts auf der Pfanne haben, dann nützt Dir auch die Ausbildung nichts. Wie lange Deine Firma überleben wird, wer weiß das heute schon? Das weiß ich bei meiner auch nicht.
Natürlich, dennoch ist es eine - branchenübliche - Masche. Nicht zwingend negativ. Entscheidend ist, was man den Kunden dann im Gespräch erzählt.
In diesem Punkt volle Übereinstimmung. Das als kleiner Hinweis an die, die sich immer wundern, warum Bankberater so viel fragen und das als "ausfragen" bewerten, damit man besser etwas andrehen kann... ohne etwas über den Kunden zu wissen kann kein Berater der Welt eine vernünftige Beratung abliefern. Unmöglich! Nicht umsonst wird gerade in den Tests der Zeitungen wie Capital, WiWo etc. pp. immer wieder auch als entscheidendes Kriterium für die Güte eine Beratung die Analyse bewertet.
K.O.-Kriterium - ich als Kunde würde niemals dort Kunde sein wollen, wo man so dermassen von sich überzeugt ist und das auch so raushängen lässt. Ja, ich denke auch manchmal "ja, dann eben nicht, dann ist Dir nicht zu helfen Kunde, selbst schuld". Aber ich würde das NIE im Leben einem Kunden (oder potentiellen) ins Gesicht sagen. Grober handwerklicher Fehler. 
Und Eure Firma vergleicht laufend ALLE (!) Anlagen? Wer macht das, wie macht Ihr das, welche Ausbildung haben diese Leute? und wie wählt Ihr dann die Anlagen aus, die Ihr Euren Kunden anbietet?
Polemik und Populismus als "Argumente"? Finde ich nicht gerade überzeugend. Ihr arbeitet ja vermutlich auch nicht umsonst, von irgendetwas wollen Gehälter, Geschäftsräume etc. pp. ja auch finanziert werden. Und wenn Banken, Versicherungen und Bausparkassen alle so schrecklich magere Renditen nur abwerfen: was bietet Ihr den Kunden dann an? Ausschliesslich Fonds? Unternehmerische Beteiligungen?
Bund der Sparer ist eine dermassen hanebüchen unqualifizierte Internetseite, das kann man nicht wirklich ernst nehmen. Beim Bund der Versicherten würde es mich freuen, wenn die eben KEINE Gruppenverträge anbieten würden. So wirklich unabhängig sind die imho nicht.
[quote]So, das wars was ich zu sagen habe und es würde mich freuen wenn ich vielleicht sogar den ein oder anderen hier mal persönlich kennen lernen würde. Bis dahin, viel Spass noch beim diskutieren und ich verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Robert Gammel