Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Paradox_13th
    Irgendwie drehen wir uns im Kreis. Anstatt meiner Frage nachzugehen bzw. deine Behauptung zu untermauern das der Betrag der selbe ist trotz Rückzahlung der Förderung kam ja nicht sehr viel von dir.


    Der Frage bin ich sehr wohl nachgegangen. Du bist halt anderer Meinung. Untermauerst diese aber auch nicht.


    Zitat

    Von der Möglichkeit her das schon ein Kind was 1 Jahr alt ist in die Private Rentenversicherung einzahlen könnte mit einem monatlich Festbetrag wollen wir gar nicht reden. Alleine das zeigst schon das der Betrag nie der gleiche sein könnte.;)


    Wie heisst das? Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich? ;) Es geht um einen Riester-Vertrag im Vergleich zu einem "Nicht-Riester" mit ansonsten identischen Voraussetzungen. Und nicht um Äpfel und Birnen.



    Hier kannst du übrigens mal dir selbst ausrechnen anhand deines Gehaltes wie viel Fördergeld du zurückzahlen müsstest wenn du ins Ausland gehst. ;)


    Zitat

    Auf die Jahre hochgerechnet z.B 35 Jahre = 17430€ die man zurückzahlen müsste.


    Und? Du wirst auch 17.430 Euro Förderung bekommen haben. Oder gehst Du davon aus, dass Du mehr zurückzahlen musst, als Du Förderung erhalten hast?

    warum sollte das nicht so sein? Ich kann doch quasi jeden Vertrag, den es als Riester gibt auch als "normalen" Vertrag abschliessen, egal, ob das ne Rentenversicherung, Banksparplan oder Fonds sind. Das schlimmste, was im Riesterfall passieren kann ist doch, dass die Förderung zurückgezahlt werden muss. Aber das ändert doch nichts an der Rendite der Fonds / Versicherung / des Sparplans.

    Zitat

    Original geschrieben von Paradox_13th
    Sorry aber das kann man jetzt so schon gar nicht stehen lassen da es genug Rentner in der Zukunft gibt die gerne im Ausland wohnen. Und wenn ich bei einer privaten Altersvorsorge nichts zurückzahlen muss wieso dann eine Riester Rente abschließen?


    Gegenfrage: wenn ich doch eh etwas für das Alter tun muss, dann entscheide ich mich doch für die Alternative, die mir die höchste Förderung bietet. Bleibe ich in Deutschland, kann ich die Förderung behalten. Bleibe ich nicht in Deutschland muss ich die Förderung zurückzahlen, habe unterm Strich also das gleiche wie ich es in einem Vertrag ohne Förderung von Anfang an gehabt hätte. Wo ist der Nachteil? Ich sehe keinen.


    bernbayer: ich finde die unterschiedliche Behandlung bei Hartz IV und Grundsicherung absolut shlüssig, das hat kues m.E. gut erläutert.

    der "Murx" wäre nicht neu. Das ist von Anfang an bekannt. Und auch da wäre es nicht schlechter als jede andere private Altersvorsorge. Ob ich evtl. später mal die Zulagen zurückzahlen muss oder nie welche bekomme: welchen Unterschied macht das? keinen. Also entscheide ich mich doch für die Variante, die mir potentiell mehr bringt. Ich verstehe diese ewige Schlechtrederei nicht. Und warte immer noch auf eine plausible Erklärung für das Fortbestehen der Grundsicherung...ausser Hoffnung gibts da nix

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Eine irgendwie geartete soziale Minimalabsicherung wird es auch in 40 Jahren noch geben.Ich kann mir nicht vorrstellen, daß man in einer sozialen Marktwirtschaft Leute verhungern lassen wird. Zumindest nicht in Deutschland.


    Ich WILL es mir auch nicht vorstellen. Aber ich dass es die noch geben wird? Und wenn ja in welcher Höhe? Ganz ehrlich, ich vertraue da nicht mehr drauf. Finde ich gefährlich, sich so auf den Staat zu verlassen.


    SPON berichtet übrigens über erste Vorschläge aus der CDU-Fraktion, eine Geetzesänderung in Gang zu bringen.

    In der Zukunft können Millionen Menschen davon betroffen sein, dass es keine Grundsicherung mehr gibt. Was macht Euch so sicher, dass es die noch geben wird? Da warte ich noch auf eine plausible Erklärung, ich jedenfalls hab noch keine gefunden.


    Natürlich geht Monitor nicht her und will bewusst verunsichern. Aber als Journalist kann ich schlechte Nachrichten besser verkaufen als gute Nachrichten. Und nehme dann gewisse Nebenwirkungen in Kauf. In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Riester-Rente doch jetzt schon von vielen als nicht mehr interessant wahrgenommen. Völlig egal, ob man möglicherweise (!) betroffen ist von der Problematik oder nicht. Mir wird hier ein Teilproblem zu groß dargestellt und damit werden viele Leute verunsichert, die überhaupt keinen Anlaß dazu haben.


    Grundsätzlich wäre eine Änderung der Gesetzeslage sicherlich wünschenswert, die Frage kommt aber dann auf, ob das zulässig ist, denn dann wären Riester Sparer klar im Vorteil gegenüber allen, die da keine Chance zu hatten, weil es Riester noch nicht gab, denn "klassische" Verträge werden ja ebenso wie Sparguthaben und und und auf die Grundsicherung angerechnet.


    Was mich dann weiterhin stört ist der Punkt, dass man dann ja eigentlich nicht nur nicht mehr riestern dürfte, sondern von vorneherein auf die soziale Hängematte spekulieren müsste, denn es wird ja alles angerechnet, also lohnt es sich doch quasi gar nicht überhaupt noch vorzusorgen. Dann könnte Monitor genauso gut berichten, dass man jetzt am besten alle Sparbücher auflöst, weil man ja später sonst keine Grundsicherung bekommt.


    Damit ist die Berichterstattung in meinen Augen unausgewogen, verschweigt vieles und verunsichert damit. Vielleicht nicht bewusst, aber wenn ich als Journalist nicht weiß, dass ich das damit auch auslöse, dann bin ich m.E. kein guter Journalist. Wenn ich weiß, was ich damit auslöse, dann nehme ich das offenbar billigend in Kauf.