Beiträge von Erik Meijer

    Re: Re: commerzbank


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    Original geschrieben von luckystrikerulz --->sie wollen dich zu einem kunden-ausspionier-gespräch zwingen!!


    ausserdem wollen sie noch Deine Seele an den Teufel verkaufen, Dir 27 unnötige Verträge aufschwatzen, Dich beim Finanzamt anschwärzen und geben Deine Adresse noch an ganz viele Marketingfirmen!

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    Original geschrieben von ArneH Seit dem Rauchverbot in S-H war ich bestimmt 50% mehr abends unterwegs.


    Sofort festhalten den Mann. Der Argumentation vieler Gegner des Rauchverbots zu Folge gibt es Menschen wie Dich eigentlich gar nicht. :D;)

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    Sie können nicht ZUSAMMEN ein Kind zeugen, aber sie können es biologisch gesehen mit jedem andersgeschlechtlichen Partner. Und das ist nun einmal der Punkt.


    That's it. Eltern sein ist für mich viel mehr als nur ein biologischer Punkt. Neben vielen schon genannten Argumenten möchte ich noch ein weiteres ins Feld führen. Was ist denn, wenn sich zwei Schwule eine Gebärmaschine besorgen oder zwei Lesben einen Samenspender und der jeweils eigentlich nur funktionell gedachte Dritte entwickelt, wenn das Kind auf der Welt ist, auf einmal Vater- bzw. Muttergefühle? Erhebt ggfs. sogar Ansprüche, weil er ja der leibliche Vater / die leibliche Mutter ist? Ob das so gut fürs Kind ist, das möchte ich mal sehr stark anzweifeln. Sicher, bei einer Adoption ist das vermutlich nicht gegeben, aber es wurde ja auch das Beispiel angeführt, dass man sich ja leicht jemanden organisieren kann, der einem das Kind zur Welt bringt oder eben zeugt...



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    Original geschrieben von DUSA
    @ErikM: (ok, schon paar Seiten her): Auf euren Jugendfreizeiten ist es schlicht vorgeschrieben, dass da beide Geschlechter als Begleitung mit dabei sind, aus imho einfachen pragmatischen Gründen: während man die Betreuerin bei Sonderfällen sich vielleicht noch auf dem Jungsklo vorstellen kann, dürfte der Mann schon alleine deshalb davor zurückschrecken, weil da ganz leicht Vorwürfe entstehen könnten, die den Job kosten.


    Kann passieren, ja. Kann aber auch einem Schwulen passieren, der die Jungs aufs Jungenklo oder in die Dusche begleitet...das ist jedenfalls nicht der Hauptgrund, warum es vorgeschrieben ist und von vielen Eltern auch gewünscht wird.



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    Für besondere Situationen ist es einfach notwendig, dass beide Geschlechter zur Ansprache vorhanden sind, denn die Kinder werden ja von den Eltern in eure Obhut übergeben.


    Richtig, und diese Situationen sind eben nicht nur der Gang zum Klo oder auch die Regel bei Mädels, feuchte Träume bei Jungs, sondern auch viele viele andere Dinge, die sich im zwischenmenschlichen Bereich in so einem Lager (und eben nicht nur in einem Lager, sondern auch im Leben zu Hause) abspielen können, die geschlechtsspezifisch sehr sehr unterschiedlich sein können und wo es gut ist, einen Ansprechpartner zu haben, der die Situation nicht nur vom Hörensagen kennt, sondern eben auch selbst erlebt hat oder zumindest als "Geschlechtsgenosse" mit Sicherheit deutlich einfacher nachvollziehen kann, aber eben auch einen Ansprechpartner zu haben, der "die andere Seite" kennt.



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    In Familien sieht die Sache nu mal anderst aus, weil es dort "intimer" zugeht. Natürlich gibt es auch hier Punkte, wo ein Kind je nach Fall mal die Mama, mal den Papa besser gebrauchen kann. Ist diese/r nicht vorhanden (aus welchen Gründen auch immer), finden die meisten Kinder Ersatz und lernen damit umzugehen und arrangieren sich. Natürlich ist es ideal, wenn Kinder beide Geschlechter als Vorbild haben - v.a. die Jungs leiden darunter, dass es kaum Erzieher und Grundschullehrer gibt, weil ihnen hier die Vorbilder fehlen.


    So ist es, von Fall zu Fall werden von den Kindern beide Geschlechter benötigt. Das können gleichgeschlechtliche Paare einfach nicht leisten, so sehr sie sich auch bemühen mögen.



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    Nur sollte unser ideeler Blick auf die Sache auch berücksichtigen, dass Kinder viel intelligenter und resistenter ihrer Umgebungssituation gegenüber sind als wir Erwachsenen glauben und als dass sie da psychische Schäden draus mitnehmen. Ob sich ein Kind/Jugendlicher "gesund" entwickelt hängt von vielen Faktoren ab, aber eben so gut wie gar nicht oder gar nicht, ob da jetzt M+F, F+F, M+M oder was weiß ich rumspringen.


    Natürlich bedeutet ein gleichgeschlechtliches Elternpaar nicht automatisch, dass das KInd für sein Leben schwerste psychische Störungen erleidet, klar. Aber die Voraussetzungen für eine gute Entwicklung sind eben m.E. bei gemischt geschlechtlichen Paaren deutlich besser.

    @Elke:das hab ich dann wohl tatsächlich überlesen in der Eile, sorry.


    Steven: gegen das Heiraten von Homosexuellen habe ich (selbst als Christ ;) ) nichts, auch wenn ich Positionen nachvollziehen kann, die das aus dem christlichen Glauben her anders betrachten. Kindererziehung aber ist für mich eine andere Baustelle.


    kues: ja, ich bin auch dagegen, dass Alleinerziehende Kinder adoptieren sollen. Halte ich auch für schwierig. Wenn ich allerdings im Bekanntenkreis sehe, mit welchen Schwierigkeiten es verbunden ist, ein Kinde auch nur zur Pflege zu sich nehmen zu können, und wenn ich weiß, dass es einige gibt, denen es so geht, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass es nicht genug Familien geben soll und deswegen "Alternativlösungen" hermüssen.


    Wieso findest Du das mit den fehlenden männlichen Grundschullehrern beunruhigend? (ich find das auch blöd, aber ich finde, ein Stückchen widersprichst Du damit der Argumentation pro gleichgeschlechtlicher Elternpaare doch oder?)


    Das ist DEINE Definition von Ehe. Vielleicht auch die von Wikipedia. ;) Es gibt aber auch andere Definitionen und Sichtweisen zum Thema Ehe. Meine geht weit über den reinen Verwaltungsakt hinaus. Ist aber ein anderes Thema, was nicht direkt mit Mann und Frau zu tun hat, das stimmt.

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    Original geschrieben von Elke2002
    Du hast übrigens von meinem letzten Zitat einen entscheidenden Teil einfach abgeschnitten und gehst leider auf Argumente anderer nicht ein. :(


    Weil ich arbeite und gerade nicht jedes Argument auseinandernehmen kann ;) mit mehr Zeit geh ich auch auf andere Argumente noch ein. So hab ich mich mal erst auf das konzentriert, was mir am meisten ins Auge sprang. Was den abgeschnittenen Teil angeht: nicht böse gemeint, aber so entscheidend fand ich ihn nicht.


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    Auch viele Kinder aus Hetero-Ehen können mit dem Vater nicht über den ersten Samenerguss oder mit der Mutter nicht über den Gebrauch von Tampons sprechen. - Dafür gibt es viele Gründe und oft auch Alternativen.


    Auch hier sage ich das gleiche Argument wie oben: Einzelfälle gibt es immer. Aber die Voraussetzungen halte ich für grundsätzlich besser bei unterschiedlich geschlechtlichen Eltern. Auf die Frage, warum ich meine Jugendgruppenleitungsteams möglichst gemischt geschlechtlich besetzen muss, ist übrigens auch noch keiner eingegangen ;)

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    Original geschrieben von kues
    Aber warum bist du dann ganz gegen Adoptionen (wie sieht es eigentlich bei Pflegschaften aus) durch gleichgeschlechtliche Paare? Ein Kind, das adoptiert werden kann hat per se gar kein Elternteil, das es aufziehen kann oder will. Also wären doch 2 Väter oder Mutter besser als gar keine Eltern.


    Es gibt imho genug Paare, die aus biologischen Gründen keine Kinder bekommen können. Die z.B. halte ich definitiv für die geeigneteren Eltern als zwei gleichgeschlechtliche "Eltern". Warum ich gegen gleichgeschlechtliche (Adoptiv)Eltern bin habe ich doch erläutert. Zwei Frauen oder zwei Männer können sicher einem Kind beide Liebe geben, was wichtig ist. Ich halte es aber für wichtig, dass ein Kind Vater und Mutter hat, weil eben beide wichtig sind im Laufe des Aufwachsens. Warum muss ich in meinen Jugendgruppen darauf achten, dass möglichst immer sowohl Männlein wie Weiblein in den Leitungsteams vorhanden sind? Weil manche Dinge bei einem der beiden Geschlechter einfach besser aufgehoben sind. Männer sind zum Beispiel bei der Periode nur Theoretiker. Da sind Frauen imho z.B. für Mädchen für mich bessere Ansprechpartner. Ein Beispiel von vielen für mich.



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    Ungefähr so amüsant wie das Argument, daß der Eigennutz im Kapitalismus letztendlich dem Gemeinwohl dient? ;)


    Das würde eine lange andere Diskussion auslösen... ;)


    DUSA: dass es auch bei heteros genügend Leute gibt, die ihre Elternrolle schlecht ausfüllen, das ist keine Frage. Dennoch ist das für mich kein Argument zu sagen "ist doch egal ob Heteros oder Homos schlechte Eltern sind". Denn die Gewissheit, dass sich zwei gleichen Geschlechts gut um ihr Kind kümmern, die hast Du auch nicht. Und dann sage ich: lieber gemischt geschlechtlich, da sind zumindest die Grundvoraussetzungen da.


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    Mal ein Beispiel: Wer tut mehr für Kinder? Ein gestresster Familienvater, der 2 Kinder gezeugt hat, abends spät nach Hause kommt und seine Ruhe haben will, ein junger Mann, der seine Freundin ohne Nachzudenken schwängert und dann sitzen lässt oder ein Schwuler, die einen sozialen Beruf ergreift und sich dort tagtäglich um eine Gruppe von Kindern kümmert


    Äh, sorry, aber das ist doch humbug. Als wäre jeder hetero ein schlechter Vater und jeder Homo ein guter Vater. Gute wie schlechte Beispiele wirst Du auf beiden Seiten finden. Ich bin dennoch der Überzeugung, dass gemischt geschlechtliche Eltern bessere Voraussetzung für eine gute Erziehung bieten.


    Ich habe das nicht durcheinandergewürfelt. Für mich ist Elternschaft auch nicht nur biologisch, sondern auch sozial. Ich wüsste auch nicht, wo ich davon geredet habe, dass es nur biologisch ist. Ja, ich habe geschrieben, dass die Natur das gut so vorgesehen hat, richtig, aber gerade die soziale Komponente dabei finde ich sehr wichtig. Ich bin der Meinung, dass ein Kind Vater und Mutter braucht, nicht Mutter und Mutter und nicht Vater und Vater. Beide Varianten können einem Kind nicht geben, was Vater und Mutter unterschiedlichen Geschlechts ihm geben können. Und das eben auf sozialer Ebene betrachtet.


    Und wenn ich dann lese, dass Steven sagt "naja, ich könnt ja zwei Lesben ein Kind machen und mich nebenbei (!) dann auch ein wenig kümmern", dann finde ich das schon sehr merkwürdige Vorstellungen. Als was betrachtet so jemand denn ein Kind? Als eigenständiges Lebewesen mit zunächst einmal nur Rechten und Bedürfnissen oder als egoistisches Faktum "huch, ich will jetzt ein Kind, das ist ja so niedlich und so süss" , bei dem die Interessen des Kindes erstmal außen vor bleiben? Es kommt mir eher vor wie letzteres, wenn ich das so lese. "würde dann halt von den anderen großgezogen". Sorry, aber genau wegen solcher Dinge bin ich auch dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren können sollen. Was ist das für eine Herangehensweise? Das Kind braucht Vater und Mutter und ein Vater der so "nebenbei" sich dann neben den beiden Lesben in diesem Beispiel dann auch noch kümmern will, der kann per se für mich kein guter Vater sein. Ein Kind kann man nicht "nebenbei" erziehen, lieb haben etc. pp. Wenn ich Kinder in die Welt setze, dann habe ich die Pflicht, Verantwortung für das Kind zu übernehmen und nicht ein Kind in die Welt zu setzen, damit jemand anders für sich einen Wunsch erfüllen kann.


    Wenn ich dann den Auszug zur Evolutionstheorie bzw. dem "Nutzen" der Homosexualität lese, dann muss ich schon sagen: das finde ich sehr abenteuerlich. Weder Heterosexualität noch Homosexualität haben einen "Nutzen". Und Homosexualität, die der Arterhaltung dient, das finde ich schon sehr amüsant als Argument. Wie will jemand eine Art erhalten, zu der er nichts beiträgt? Das ist nicht vorwurfsvoll gemeint, aber das Argument finde ich schon sehr absurd, dass man deswegen zur Arterhaltung beiträgt, weil sich mehr Menschen um ein Kind kümmern können und dieses Kind dann bessere Chancen im Leben hat. Und der Absatz darauf widerspricht sich imho auch. Einerseits werden die "Weibchen" fruchtbarer, andererseits erhöht sich aber der Durchsetzungsfaktor für genetische Veranlagung. Fruchtbarer ist gut, aber mehr genetische Veranlagung für Homosexualität ist dann doch irgendwie eher kontraproduktiv für die Vermehrung oder?

    naja, "unnormal" ist es doch letztlich auch nur deswegen, weil es halt eine Minderheit ist. Wer definiert, was die "Norm" ist? Denn davon leitet sich "normal" ja ab. Da möchte ich mir kein Urteil anmaßen. Warum sollten sich zwei Frauen oder zwei Männer nicht auch lieben können? Wenn die Gefühle so sind, dann sind sie so. Ob das jetzt Veranlagung ist, ob das Evolution ist, ob das schon immer so war oder nicht, das ist für mich ehrlich gesagt völlig unerheblich. Es ist halt einfach so, wie es ist, es gibt Frauen und Männer, die ihresgleichen lieben. Das ist ungewöhnlich, ja, das ist aber nicht schlimm oder gar krank, es ist eben ungewöhnlich, weil selten. Vielleicht daher auch oft der Begriff unnormal oder normal. Bzw. die Diskussion, die sich ja oft auch um diesen Bereich dreht. Homosexuelle wollen als "normal" anerkannt werden. Mit Recht. Ich glaube aber ehrlich gesagt, dass das viel viel leichter wäre, wenn nicht ein großer Teil der Homosexuellen (derer, die ich wahrnehme und auch derer, die ich kenne) sich nicht ständig für etwas besonderes halten würde. Ich halte das zur Schau gestellte "seht her, ich bin schwul / lesbisch" für kontraproduktiv. Wenn hier unter den Homosexuellen selbst viel mehr "Normalität" einkehren würde, ich glaube, dann würden auch die Wünsche und Verlangen nach viel anderer Normalität, die Heteros haben (wie z.B. Ehe) viel eher akzeptiert werden. Dennoch muss ich sagen, dass ich bei aller "Gleichberechtigung" dennoch auch nach wie vor eine Grenze ziehen würde. Und das ist die Kindererziehung. Ich würde homosexuellen Paaren nicht das Recht geben wollen, Kinder zu adoptieren. Zwei Frauen oder zwei Männer können per se nicht Vater und Mutter sein. Das funktioniert einfach nicht. Das hat die Natur anders vorgesehen und ich denke, das hat auch seine Berechtigung. Ein Kind braucht einen echten Vater und eine echte Mutter. Das können zwei gleichgeschlechtliche Partner einem Kind niemals sein.