Beiträge von Erik Meijer

    Wo kommen wir denn hin, wenn ich aus Angst das asoziale Verhalten anderer toleriere? Was sind denn das für gesellschaftliche Maßstäbe? Wenn "wir" uns da schon zurückziehen, dann überlassen wir so nem Verhalten doch das Feld. Na Prost Mahlzeit. Es war gut und richtig, dass der Rentner seinen Mund aufgemacht hat. Das einzige Fehlverhalten liegt bei den beiden Schlägern und bei sonst niemandem.

    Ich sehe es wie der TE. Ein Unfall muss nicht zwingend Berufsunfähigkeit nach sich ziehen, kann aber trotzdem hohe Kosten verursachen, gerade bei bleibenden Schäden.


    Was das Beispiel Verkehrsunfall angeht höre ich jetzt das erste Mal, dass das niemand zahlt. Gerade in so einem Fall greift natürlich auch die eigene Unfallversicherung. Es muss halt ein "plötzlich auf den Körper einwirkendes Ereignis" sein. Unabhängig davon, ob ich mich bei Glatteis auf dem Bürgersteig auf die Nase lege, beim Handball mit dem Fuss falsch aufkomme und mir mein Knie reisst, ich n Skiunfall oder n Verkehrsunfall habe, den ich selbst verursacht habe.


    Und ein Unfallgegner zahlt sicherlich alle medizinisch notwendigen Dinge zur Wiederherstellung der Gesundheit, aber ob da kosmetische OPs unbedingt dazugehören - und was ist mit "Folgekosten" wie Umbauten im Haus oder Auto o.ä......und der zahlt auch nur dann, wenn er kann, sprich entweder haftpflichtversichert ist oder genug Geld hat. Und wenn man bedenkt, dass nur 70 % aller Erwachsenen eine Haftpflichtversicherung haben...

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    Original geschrieben von Quindan
    Der war gut! :D :top:
    Das sag mal meiner Bank, meinem Arbeitsvermittler, meinem Vermieter, meinem Kaufmann...soll ich weitermachen? :rolleyes: Schön, das es dir gut / besser geht.


    Ab jetzt halt ich mich raus. Das wird mir zu blöd...


    ("Wenn man keine Ahnung hat...")


    dann sollte man besser die Fresse halten. Stimmt. Mein Bruder lebt von Hartz IV. Deswegen erlaube ich mir denn doch ne Stellungnahme, auch wenn sie nicht "Anti-Hartz-IV-Mainstream" ist. Es gibt eine soziale Grundsicherung, die Dir ein Dach über dem Kopf bietet und auch die Möglichkeit, Dich ausreichend zu ernähren. Dass man darüber nicht in Jubelschreie ausbrechen kann, was man da bekommt ist keine Frage. Aber es gibt halt hier etwas, dass es anderswo (und daher rührte die Aussage) eben nicht gibt. Das sollte man nie vergessen. Kein Mensch verlangt von Dir zu spenden, wenn Du kein Geld hast oder es Dir nicht leisten kannst.

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    Original geschrieben von Quindan Jaja, ich weiß, im Vergleich haben wir es noch gut, blahblah :rolleyes:


    Stimmt. Haben wir auch. Wir respektive Ihr jammert auf hohem Niveau. Natürlich haben wir auch genug Probleme. Natürlich gibt es auch in Deutschland Armut. Aber es gibt um mal beim Beispiel Afrika zu bleiben in Deutschland etwas, was es in Afrika so wohl kaum irgendwo gibt: soziale Grundsicherung, ein Auffangnetz. Nix üppiges, aber zum Sichern des Lebensunterhaltes reicht es. In Deutschland muss niemand verhungern oder verdursten.


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    Du hast ein wirklich zynisches Afrikabild. Für dich ist jeder Schwarze ein geistig behinderter Waldmensch, der deine starke Hand und Führung braucht.


    Das sind erwachsene Menschen wie du und ich, die einen schlauer, die anderen weniger schlau, aber keineswegs nationübegreifend debil.


    ich kann keine Stelle finden, an der Elke irgendetwas in der Richtung geschrieben hat. Aber passt wahrscheinlich besser in Deine ewige Schwarz-Weiß-Malerei. Alles in Deutschland ist kacke. Mein Gott, wenn es Dir hier nicht passt: dann wander doch aus, zieh weg, Du bist ein freier Mensch, Du kannst tun und lassen, was Du willst. Und wenn es in Afrika so geil ist, dann zieh doch dahin und bau Dir ein neues Leben auf. Aber hör diese ewige Jammerei, wie beschissen kacke es hier in Deutschland ist, auf. Gibt ja kaum noch ein Thema, bei dem Du nicht ´dabei landest, wie beschissen es im Staate Deutschland ist.



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    Wenn die Hartzmutti ihr Geld verraucht, dann ist sie Asozial. Wenn der Afrikaner munter Kinder in die Welt setzt, obwohl die Zeiten nicht rosig sind, dann ist Mitgefühl gefordert.


    Die Hartzmutti (hach, konntest Du endlich mal wieder Dien Lieblingsthema anbringen, hatten wir ja lange nicht...) ist dann asozial, wenn Sie raucht und gleichzeitig jammert, dass sie kein Geld für ihr Kind hat. Ja. Steh ich zu. Wenn ihr die Kippen wichtiger sind als das eigene Kind, dann habe ich kein Mitleid. Und ja: ich weiß, wie wenig Hartz-IV ist.




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    Das sind Menschen und keine Halbmenschen, die es ohne uns nicht packen. Die können sehr wohl ohne uns, ohne Spenden und und und...und wenn sie es nicht können, wieso soll es dann ein Kind in Berlin können?


    Ganz ohne können sie eben nicht. In Afrika (und auch vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas) herrschen andere Grundvoraussetzungen als wir sie hier in Deutschland haben. Ob die ohne uns, ohne Spenden können? Das bezweifle ich. Jede Menge Hilfe ist nötig. Sicherlich nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Aber die ist nötig.


    Ein Kind in Berlin soll auch nicht ohne Spenden können und es ist traurig, dass es in Deutschland viele Kinder gibt, denen die Eltern noch nicht mal ein Geschenk zu Weihnachten machen können und solche Sachen, ohne Zweifel. Trotzdem geht es einem Kind, was in Berlin in Armut lebt, allemal besser als einem Kind, was in Togo, Mali oder Rwanda z.B. in Armut lebt. Womit wir wieder beim Jammern auf hohem Niveau wären.


    Und bevor Deine nächste polemische Antwort kommt: nein, ich will nicht, dass wir dieses Niveau weiter absenken, damit wir nicht mehr auf hohem, sondern auf niedrigem Niveau jammern. Ich will, dass wir das Jammern aufhören und Überlegen, was man ändern kann. So beschissen gehts uns in Deutschland nicht. Und denen, denen es in Deutschland beschissen geht, denen muss geholfen werden. Das ist aber nicht nur eine politische, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe.

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    Original geschrieben von Mr. A
    Anders als meine Vorredner hier würde ich diese Rechnung keineswegs als Lehrgeld verbuchen (und schon gar nicht zahlen). Das ist nichts andere als Abzocke.


    Korrekt. Bezahl nicht und nimm Dir einen Anwalt.


    Mir ist ähnliches mal passiert. Da war das Schloß kaputt, bin zu meinen Nachbarn, Schlüsseldienst angerufen, der kam, konnte keinen Preis nennen, aber im Streß achtet man ja nicht auf sowas...macht die Tür auf, baut ein neues Schloß ein und will über 400 Euro. Mein Glück, dass ich kein Bargeld zu Hause hatte. Also n Scheck ausgeschrieben, ihm den gegeben. Das ganze passierte Freitags abends. Samstag meinen Vermieter angerufen (der zufälligerweise Rechtsanwalt war :D ), Empfehlung bekommen, den Scheck zu sperren und dann einfach mal abzuwarten...selbiges Montag früh direkt getan und ab Donnerstag klingelte dann mein Handy ständig. Schlüsseldienst am Telefon, der die wüstesten Drohungen aussprach...ich komm mit Polizei, ich bau das Schloß wieder aus...hab ich alles relativ gelassen an mir abprallen lassen. Irgendwann hat er sich dann auch n Anwalt genommen und dann haben die Anwälte das unter sich geregelt. Ist dann irgendwo bei 200 Euro ausgelaufen die Geschichte, für Arbeitslohn und Anfahrt, SOnderzuschlag und neues Schloß wohl ganz ok.


    Ergo: nicht einfach zahlen!