Beiträge von Erik Meijer

    vermutlich sind die Preise bei den genannten Lebensmitteln vorher gestiegen. Aber immerhin werden auch mal wieder welche gesenkt...Aldi hatte da heute einiges von im Angebot...immerhin wird nicht nur einseitig an der Schraube gedreht.

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    Original geschrieben von hasenhirn
    ich bin mir sicher, dass die handy-buden anders verkaufen würden, wenn sie die provision erst am laufzeitende bekommen würden in abhängigkeit von der zufriedenheit des kunden und der immer pünktlich bezahlten rechnung...
    da werden eben falsche anreize durch die provider gesetzt, ganz klar.


    Und dass die Kundin einfach nur strunzdämlich und gierig war, das ist natürlich irrelevant...hast Du nicht vorhin geschrieben, dass Du dem Händler keine Schuld gibst? Aber schön, wenn sich Dein simples Weltbild wieder so schön zusammenfügt jetzt, ne? Hat aber lange gedauert...



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    lasst die verkäufer, kauft nur was ihr wirklich braucht und informiert euch ausführlich und insbesondere VORHER


    Richtig. Absolute Zustimmung. Und gebt nicht den Verkäufern die Schuld, wenn Ihr Euch nicht informiert habt...

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    Original geschrieben von hasenhirn dass zu leichtfertig und optimistisch abgeschlossen wurde zeigt doch die immobilien-krise in den USA... kann also nicht so falsch sein der einwurf, da haben einige banken auch anträge ohne jeglichen puffer durchgewunken.


    Ach is das alles herrlich differenziert... was das jetzt allerdings mit dem Handyvertrag zu tun hat oder der Vergabe von Konsumentenkrediten...ich weiß es nicht... Nur soviel: Banken in den USA und Deutschland sind NICHT miteinander vergleichbar, was die Kreditvergabekriterien angeht.


    Und ein Handyhändler ist KEIN Kreditinstitut. Man kann nicht immer alle Verantwortung auf andere abwälzen!

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    Original geschrieben von hasenhirn der vergleich zum kredit ist übrigens gar nicht soweit hergeholt: was, wenn das einkommen sich massiv nach unten verändert? dann sind auch die verträge nicht mehr zu zahlen...


    Naja, aber dann dürfte man ja keinerlei Verträge mehr abschliessen, weil es kann ja immer was sein...

    Das würde mich in ner Bank auch interessieren, als Verkäufer im Handyladen kein Stück. Man hat als Kunde auch ne Eigenverantwortung, egal in welchem Bereich.


    Was die Kredite angeht: ja, eine Baufinanzierung hat einen völlig anderen Hintergrund. Das was ich oben schrieb bezieht sich natürlich auf Konsumentenkredite. Bei der Kfz-Finanzierung haben wir mal wieder ne schöne Pauschalisierung "ohne Vollkasko geht nichts" ist für die Dresdner zumindest Quatsch. Du brauchst weder eine Vollkasko noch den Kfz-Schein zu hinterlegen, um den Wagen zu finanzieren. Entweder kannst Du Dir als Kunde die Rate leisten oder nicht.


    Was den Spruch angeht: klar ist der AUCH ertragsorientiert. Aber was bitte ist nicht kundenorientiert daran, wenn ich dem Kunden seinen Wunsch erfülle??? Ich mache keine Lebensberatung, ich mache Beratung in finanziellen Angelegenheiten. Wenn er sich etwas nicht leisten KANN, dann rate ich auch ab, wenn es z.B. sehr eng wäre, aber ginge. Aber wegen des Verwendungszwecks? Never. Wie gesagt: was würdest Du sagen, wenn ich Dir n Kredit verweigere, weil ich sage "wie, sie wollen n N95 davonkaufen? Sind sie verrückt?"...

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    Original geschrieben von hasenhirn
    gerade als banker muss man wissen, dass nicht alles, was der kunde wünscht auch finanziert wird bzw. werden sollte!


    Wenn es finanzierbar ist und den Kunden nicht in finanzielle Probleme stürzt, dann finanziere ich ihm, was er will. Ich habe als Banker nicht darüber zu richten, was der mit seinem Geld macht. Ich selbst würde nie einen Kredit für Urlaub aufnehmen. Aber wenn der Kunde das will und die Rate in seinen monatlichen Rahmen passt...warum denn nicht? ER muss wissen, was er will. Ich stecke ihm zwar, dass ich sowas persönlich nicht machen würde, aber werd n Teufel tun und ihm den Kredit dann nicht geben, nur weil ich persönlich anders handeln würde. Wie würdest Du denn reagieren, wenn Dir ein Banker sagt "ja, Sie können sich den Kredit zwar leisten, aber ich gebe Ihnen den nicht, denn für den Verwendungszweck sollte man sowas nicht machen"? Und als zweites kommt natürlich das wirtschaftliche Interesse dazu. Ich will und muss Geld verdienen, von alleine läuft der Laden hier auch nicht. Keine Frage, das ist nicht wegzudiskutieren. Aber ich finde das nicht verwerflich, solange ich den Kunden dabei nicht über den Tisch ziehe und er weiß, was er unterschreibt.


    Und da kommt der Punkt, wo ich hier ganz klar sage: wenn ich 6 (!!) Verträge unterschreibe, dann tue ich das nicht blind. Und wenn ich es blind tue, dann muss ich mit den Konsequenzen leben. Ganz egal, wer den Vorschlag gemacht hat.


    Was die Pauschalisierungen angeht: schau Dir mal Deine eigenen Postings an. Da taucht sehr sehr oft der Begriff "alle"... auf. Bezogen auf Händler / Berater etc. pp. - von Einzelfallbetrachtung ist da nicht die Rede.

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    Original geschrieben von tobias2k
    Meinst du nicht, du übertreibst da etwas? Da sind zwei Kunden, die unbedingt die beiden Handys für lau haben wollen. Mehr als ein Angebot unterbreiten kann der gute Händler nicht.
    Und jetzt sag mir nicht, dass du als Kaufmann gesagt hättest "Tut mir leid, ich kann ihnen die Verträge nicht geben, da ich das moralisch nicht vertreten kann".


    Also bei aller liebe, die Schuld hier ausschließlich beim Händler zu suchen halte ich für überzogen. Schließlich steht es dem Kunden grundsätzlich zu, den Laden wieder zu verlassen und eine Nacht drüber zu schlafen und sich bei anderen Läden alternative Angebote einzuholen.


    hasenhirn neigt zum Pauschalisieren, schau mal in die Finanzthreads oder auch die Discounter-Diskussion. Händler, Banken, Mobilfunkshopbetreiber sind alle böse, schlecht und Abzocker. Der Konsument ist grundsätzlich gut und im Recht und die arme Sau, die sich alles gefallen lassen muss.


    Such is life. Probieren kann man es, NETT im Laden zu fragen, aber wenn man mit der Erwartungshaltung reinmarschiert "sie haben mich ja eigentlich voll übern Tisch gezogen", dann wirds eher nix geben.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das ist echt mal übel, aber wie bitte schön kann man so in Kaufrausch verfallen um nicht zu wissen, was man da gerade tut? Ich dachte so aufgeklärt wären die meisten hier in Deutschland noch. :(


    Glaub mal...es gibt verdammt viele, die nicht nachdenken...wenn ich sehe, was hier teilweise für Abbuchungen über die Kundenkonten laufen, dann wundert mich gar nix mehr...Astrohotlines, Handyverträge ohne Ende, Kredite ohne Ende und sich dann wundern, dass das Gehalt schon drei Tage nach Gutschrift verfrühstückt ist..."huch"... :rolleyes:


    Wobei es viele auch nicht mehr lernen, mit Geld umzugehen, wo bekommt man das beigebracht? In der Schule? Fehlanzeige. Bei den Eltern? Rückläufig. Bei der Bank? Notgedrungende Notbremse...


    zum Händler gehen und auf Kulanz hoffen dürfte die einzige Chance sein. Ob dem ein Vorwurf zu machen ist? Ich würde eher sagen: nein. Wenn der Kunde das so will: bitte, soll er doch. Händler sind nicht für alles verantwortlich und wenn er die monatlichen Kosten nicht verschwiegen hat, dann hat er doch auf alles hingewiesen was die Freundin wissen muss.