Beiträge von Erik Meijer

    So, mal wieder was neues zu dem Thema. Und wie ich finde, etwas positives.


    Die Stadt Düsseldorf schafft 300 1-Euro Jobs, Hilfsstellen an Düsseldorfer Schulen. Prima Sache. Denn: wenn Fahrtkosten anfallen, werden die von der Stadt auch übernommen, d.h. das Geld kommt den ALG-II-Empfängern doch tatsächlich ohne Abzüge zu. Kaum zu glauben ;)


    und hier kann man das nachlesen


    Und noch was drauf: zeig mir einen konservativen Sparplan, bei dem Du derzeit 5,3 % Rendite erhältst. Ja, ich weiß, die sind nicht garantiert. Aber die Allianz gehört zu einer Gruppe von Versicherern (soweit ich weiß auch die Asstel, Victoria u.a.), die es immer geschafft haben, ihre Prognosen zu erfüllen bzw. zu übertreffen.


    Im übrigen werden bei steigendem Zinsniveau und auch wieder steigenden Aktienkursen auch die Höhen der Überschussbeteiligung wieder nach oben gehen. Die Überschußbeteiligung wird Jahr für Jahr neu festgesetzt.


    @webengel: der Beitrag Deiner LV teilt sich auf in einen Sparanteil, einen Kostenanteil und eine Risikoprämie - die eben für den Todesfall. Es ist bei einer Kapital-LV in der Tat schwer zu übersehen, was die sich da im Monat für anzwacken an Risikoprämie, das kommt bei einer reinen Risiko-LV deutlicher zum Vorschein. Und zur Altersvorsorge kannst Du dann eine normale Rentenversicherung abschliessen. Kapital-LV und auch Risiko-LV machen nur dann Sinn, wenn Du jemanden zu versorgen hast, der im Todesfall finanziell mau dasteht, sprich Frau und Kinder z.B. Wenn dasheute nicht der Fall ist, schließ eine Rentenversicherung ab, bei der Du bzw. Deine Erben im Todesfall die eingezahlten Beiträge wiederbekommen. Ggfs. kannst Du dann später falls erforderlich eine reine Risiko-LV abschliessen.


    Todesfallsumme ist bei Kapital-LV und Risiko-LV festgeschrieben. Bei Risiko-LV kannst Du Dich bedarfsgerecht absichern und zahlst ne Prämie. Bei Kapital-LV rechnet man eher mit dem Beitrag den Du zahlen kannst und die Gesellschaft guckt, was sie Dir dafür dann an Absicherung bieten kann.


    Auch bei einer Rentenversicherung kannst Du Dir übrigens das Kapitalwahlrecht bei Vertragsabschluss einräumen lassen, dass Du am Ende der Laufzeit eben nicht die monatliche Rente haben willst, sondern eingezahltes Kapital + Verzinsung + Überschußbeteiligung auf einen Schlag. Überhaupt kein Problem.


    Wenn Du nach Rentenbeginn stirbst, kommt die sog. Rentengarantiezeit zum Tragen. Die vereinbarst Du bei Vertragsabschluß schon und liegt üblicherweise zwischen 1 und 14 Jahren. Bezieht sich nur auf die monatliche Rentenzahlung, denn wenn Du alles auf einen Schlag nimmst, hast Du ja sowieso Dein Kapital.


    Rentengarantiezeit ist die Zeit nach Renteneintritt, in der die Rente auch im Falle Deines Todes gezahlt wird. Wenn Du z.B. 1 Jahr nach Renteneintritt stirbst, dann bekommen Deine Erben - wenn Du z.B. eine 5 jährige Garantiezeit vereinbart hast - weitere 4 Jahre die monatliche Rente ausgezahlt. Ich würde daher immer die längstmögliche Rentengarantiezeit wählen, das macht in der monatlichen Auszahlsumme vielleicht 2-3 Euro Unterschied aus zu ner kürzeren Laufzeit. Wenn Du noch 50 Jahre nach Renteneintritt lebst, bekommst Du Dein Geld ja sowieso lebenslang ausgezahlt.

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    Original geschrieben von Ericsson Fan

    Lohnt sich das wirklich- 30 Jahre ansparen, obwohl ich nicht weiß, was in 5 Jahren ist?


    Naja, dass man sich vor Abschluß eines 20, 30 oder 40 Jahre laufenden Vertrages eingehende Gedanken machen sollte, ist ja wohl klar. Nur wenn ich mich dann entscheide, etwas für meine Altersvorsorge zu tun - und jeder der diese Entscheidung nicht trifft, begeht einen grossen Fehler - dann ist eine Rentenversicherung durchaus nicht verkehrt. Dass ich die nicht nutzen sollte, wenn es mir darum geht, reinen Vermögensaufbau zu betreiben und sich ein jederzeit verfügbares Polster zu schaffen ist klar.

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    Original geschrieben von TN610
    Die wollten mir immernoch Riester empfehlen :rolleyes:


    Naja. Sooooo schlecht wie sein Ruf ist die Riester-Rente nicht. Nicht einfach zu überblicken, aber durchaus ne interessante Sache für manch einen.


    Und AWD unabhängig...naja...mein Bruder hat dem Laden mal angehört, mein Cousin hängt grade drin...sagen wir so: unabhängiger als eine Bank, die sich ja meist an einen Versicherer bindet, aber wirklich unabhängig? Was allerdings in der Tat stimmt ist dass der AWD sein Konzept von ungelernten Kräften aus jedweder Branche Gottseidank wieder aufgegeben hat, um mehr Seriösität zu erlangen.

    und genau so ist es. Pseudo-unabhängig. Wo ist der Unterscheid zwischen einer "Schreibgebühr" und einer "Provision"? Was die vom Ericsson genannten Punkte angeht:


    zu 1.)
    Das hängt vom Sparvertrag ab, das lässt sich so pauschal gar nicht sagen. Zeig mir momentan einen Sparvertrag, bei dem Du 2,75% garantiert bekommst und höchstwahrscheinlich noch mehr ausgezahlt bekommst. Klar lässt sich mit einem Aktienfondssparplan mehr verdienen. Aber eine Garantie hast Du da auch nicht. Und einen klassischen Sparplan mit so einer Rendite? Hm, ich kenn ihn jedenfalls nicht.


    zu 2.)
    korrekt, aber schließe ich eine Rentenversicherung ab, mit dem Gedanken, die irgendwann wieder aufzulösen? Imho nicht. Und wenn es finanziell eng wird, gibt es andere Möglichkeiten. Stundung, Beitragsfreistellung, Beleihung der Police. Wer kündigt, begeht einen grossen Fehler.


    zu 3.)
    auch richtig. Aber völlig unerheblich. Schließe ich eine Rentenversicherung ab, um sie 2-3 Jahre laufen zu lassen? Dann habe ich direkt das falsche Produkt gewählt...zu den damit verbundenen Nachteilen einer frühen Kündigung: s.o.


    zu 4.)
    richtig, sie sind nicht garantiert. Und es gibt Versicherer, die prognostizieren mehr als sie auszahlen können. Es gibt aber auch Versicherer, die ihre Prognosen erfüllen bzw. übertreffen. D.h. aus der nicht garantierten Überschußbeteiligung herzuleiten, die Versicherer seien alle schlecht, ist nicht haltbar.


    zu 5.)
    absolut richtig. Deswegen würde ich auch eher eine Rentenversicherung empfehlen und dann eine bedarfsgerechte Risiko-LV dazu.

    Jemand schonmal Erfahrungen mit dem ebay-Customer Support gemacht?


    Problem: nach 2 Jahren bin ich wieder aktiv geworden, mal was zu verkaufen bei ebay. Keine Änderung meiner Bankdaten erfolgt. Urplötzlich behauptet ebay, sie hätten nicht abbuchen können. (nein, ich hatte genug Geld auf dem Konto drauf ;) ), das sei mein Verschulden und die 8 EUR soll ich bitteschön zahlen. Ist nicht mein Verschulden, also können die das dreimal erzählen mit ihren AGB, die mir bekannt sind. Bekomme aber jedesmal auf meine Erklärungsversuche nur ne Standardmail mit "ja, die Daten sind halt jetzt gelöscht, worans liegt können wir nicht mehr nachvollziehen, zahlen Sie bitte..." so ungefähr. Textbausteine jedenfalls. Und immer die gleichen... gibbet da noch ne andere Mailadresse, wo fähige Leute sitzen, die Ahnung von der Materie haben? Weiß da einer von Euch was?

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    Original geschrieben von DrMac Ist dieses Verfahren in einer Bestimmung verbindlich geregelt (wo?)oder bieten einzelne Banken ihren Kunden das als Service an ?


    Nagel mich nicht fest, wo es geschrieben steht, aber diese Vereinbarung (allerdings freiwillig) gibt es, damit habe ich fast täglich zu tun. Ob die Postbank da mitmacht weiß ich nicht genau, hätte ich jetzt aber gedacht. Entweder tun sie es nicht oder sie veräppeln Dich, weil es zu aufwändig ist. So oder so: schlechter Service.

    Beschlossene Sache ist es in der Tat, dafür gibt es im nächsten Jahr andere Formen der Rentenversicherung.


    Man sollte grundsätzlich unterscheiden zwischen einer Rentenversicherung und einer Kapitallebensversicherung. Letztere ist imho in der Tat nicht wirklich sinnvoll, weil die Absicherung der Todesfallsumme viel Geld kostet, würde ich eher über eine Risiko-LV machen. Bei einer Rentenversicherung gibt es keine Todesfallsumme, sondern im Regelfall bei Tod die eingezahlten Beiträge zurück. Steuerfrei sind beide Varianten. Lass Dir ein Beispiel mit Kapital-LV rechnen und eins mit Rentenversicherung und Risiko-LV. Wichtig ist nur nur, was Du bezahlst, sondern auch, was Du rausbekommst.


    Der gesetzlich garantierte Zins sind 2,75 %. Dies ist wenn ich nicht ganz falsch informiert bin noch deutlich über der Inflationsrate. Mehr dürfen die Versicherungsgesellschaften nicht garantieren, auch wenn sie das problemlos darstellen könnten. Unter 5 % zahlt ein guter Versicherer auch in Zeiten des heute niedrigen Zinsniveaus nicht. Und eine Rendite von 5 % nach Steuern ist so schlecht nicht, zumal Du davon ausgehen kannst, diese Rendite zu bekommen. Und das auch ohne grossen Kapitaleinsatz, wie das oft bei anderen steuersparenden Anlagen erforderlich ist.


    Ein seriöser Versicherer rechnet dennoch auf dem heute niedrigen Zinsniveau die Verträge für die Gesamtlaufzeit hoch, zeigt aber auch die Auswirkungen auf, wenn sich die Verzinsung positiv oder negativ verändert. Zudem wird er Dich darauf hinweisen, dass sich die Sterbetafel ändert und die Angebote, die er jetzt erstellt, leider keinen 100 % verbindlichen Charakter haben können. Die Werte der Angebote werden sich leicht nach unten verändern. Das würden sie aber auch, wenn Du erst nächstes Jahr abschließt.


    Vorzeitiger Ausstieg aus einer Lebens- und auch Rentenversicherung ist in der Tat immer teuer, da empfiehlt es sich eher die Police beitragsfrei zu stellen oder zu beleihen. Kündigen ist immer die für den Kunden ungünstigste Alternative, vor allen in den Anfangsjahren, weil dort die Verwaltungskosten eines Vertrages noch am höchsten sind. Allerdings: eine Rentenversicherung schließt man üblicherweise ja nicht ab, um vorzeitig auszusteigen. Wenn es finanziell eng wird, gibt es genug Möglichkeiten (s.o. - es gibt übrigens auch Beitragsstundung). Eine gewisse Flexibilität hat eine RV / LV also auch, wenn auch sicherlich nicht so flexibel wie z.B. ein Fondssparplan.


    muellix: warum Finger weg von kombinierten RV/LV+BU-Produkten? Ist doch ganz vorteilhaft, wenn Du eine BU hast und diese im Falle eines Falles a) ne Berufsunfähigkeitsrente zahlt und b) auch noch die Beiträge zur Rentenversicherung weiterzahlt, so dass die spätere Altersrente nicht unter einer evtl. Berufsunfähigkeit leiden muss.

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    Original geschrieben von ruag Wie schätzt ihr die Chancen ein die Sachen bei Ebay o.ä. wiederzufinden?


    Wenn die sich auch weiterhin so amateurhaft anstellen wie beim Aufbruch Deines Autos, würde ich das nicht als unmöglich bezeichnen. Wobei das umständliche Vorgehen eher auf Beschaffungskriminaltität deutet imho. Die verkloppen die Sachen dann ja direkt. Aber dann können sie ja immer noch in ebay gelangen. Kollege von mir hat da mal sein Autoradio wieder"gefunden"...

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    Original geschrieben von Fockx
    Naja, anzumerken wäre, dass diese Getränke nicht für Jugendliche sind... also de fakto ist diese ganze Versteuerei reine Augenwischerei. Warum Steuern auf etwas tun, wo die zu schützende Zielgruppe eh nicht drankommt? :rolleyes:


    Hab ich gerade einen :gpaul: oder denkst Du wirklich, Jugendliche kommen nicht an Alcopops dran?