ZitatOriginal geschrieben von Chefkoch85
Dann bekomm ich eine Rechnung von der Bank bzw. von der Kreditkartenorganisation?
Jo, das dürfte so sein.
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ZitatOriginal geschrieben von Chefkoch85
Dann bekomm ich eine Rechnung von der Bank bzw. von der Kreditkartenorganisation?
Jo, das dürfte so sein.
wieso sollten die das nicht abbuchen können? Zum Zahlzeitpunkt hat die Karte ja noch bestanden. Damit wird Dir auch dann noch eine Weiterbelastung erfolgen, wenn die Karte schon gekündigt ist.
naja, per Überweisung kann Dir nichts passieren. Gutgeschrieben ist gutgeschrieben. Ich wär nur vorsichtig, wenn er Dir n Scheck schicken will oder so Späße. Das würde ich lassen.
gute Banken fragen zunächst automatisch nur mit dem Merkmal Konditionenanfrage an. Da hat der Banker gar keine Einflußmöglichkeit mehr drauf dann.
nette Duelle. Fürs TV bieten sich Offenbach-FFM und Fortuna-HSV an. Aber ich fürchte, bei den ÖR werden es eh wieder die Bayern...
ZitatOriginal geschrieben von flatie
Als "Bürohengst" ist es eh fraglich ob eine BU Sinn macht.
Warum nicht? Man muss ja nicht während des Jobs berufsunfähig werden, das geht ja auch durch schwere Krankheiten, Freizeitunfälle etc.
Bernd Schneider muß seine Karriere beenden. ![]()
bin den C4 Picasso mal als Mietwagen gefahren. Fahrleistungen waren soweit okay, allerdings fand ich das Interieur äußerst billig und schlecht verarbeitet. Klapperte an allen Ecken und Enden und sah einfach nicht wirklich schön aus. Wenn Dir das nicht so wichtig ist, spricht von den Erfahrungen her nichts gegen den Wagen, ansonsten war er okay.
ZitatOriginal geschrieben von DJ Wisdom
Na ja, Erik - die Berichte kommen erst seit kurzem. Und nicht ohne Grund. Sicher, es gibt auch viele weiße Schafe - aber die schwarzen, das ist auch meine persönliche Erfahrung, treten in einer nicht zu unterschätzenden Menge auf. Das die Medien diese Situation nutzen ist klar.
Ich will damit auch gar nicht die schwarzen Schafe schönreden. Aber wenn man den Medien glauben schenkt, gibt es ja nur noch die schwarzen Schafe. Was übrigens auch die Umkehr der Beweislast unterstellen würde...
ZitatNa ja, darin liegt das Problem. Zwischen "sicher" und "so gut wie sicher" liegt halt ein Unterscheid - mit einem Protokoll sähen du und noch ganz viele andere Berater blöd aus. Wenn der Kunde darauf besteht "100% sicher" in das Protokoll schreiben zu lassen (soviel zu den Protokollen
).
Jip, das Problem sehe ich auch. Theoretisch ist ja noch nicht mal eine Staatsanleihe des Bundes zu 100 % sicher. Auch Staaten können pleite gehen. Was macht der Kunde dann mit dem Protokoll, in dem alles richtig eingetragen ist...ergo müssen dann Sicherheitsklassen festgelegt werden und Papiere auf dem Markt diesen Klassen zugeordnet werden mit entsprechend staatlichem Siegel, was wem verkauft werden darf...aber ich schätze, so detailliert wird es nicht kommen.
ZitatEs gibt aber einen fundamentalen Unterschied - wenn mein Neuwagen nach 10KM liegen bleibt weiß ich an wenn ich mich wenden kann. Und das ich nicht mit einem wertlosen Stück Metal dastehen werde. Jemand garantiert mir also etwas. Welche Bank steht da und sagt ihrem Kunden: "Sie haben Lehman Zertifikate von uns gekauft und haben ihr Geld verloren? Kein Problem, wir ersetzen ihnen alles, schließlich stehen wir mit unserem Namen und unseren Garantiebedingungen dafür ein". Da liegt u.a. der Hund begraben.
Da stimme ich Dir zu. Dennoch sollte sich jeder einzelne mehr mit seinem Geld beschäftigen...es spricht nichts dagegen, dafür Zeit zu investieren.
ZitatJa, das muss sein. Und dabei stehen wir noch gar nicht ganz unten, geh mal in die Staaten...
Aber wir stehen unten genug...wenn ich hier n best-of-Beratung reinsetzen würde...*g*
ZitatWahre Worte. Lass es mich wissen wenn sie jemand da oben verstanden hat ;).
Ich fürchte, da wirst Du lange auf ne Nachricht von mir warten müssen ![]()
polli: ja, Du hast jetzt netto 2.000 zur Verfügung, weil Du 1.000 quasi monatlich bei Seite legst und Dich quasi freiwillig einschränkst. Verstehe ich und Deine Sichtweise. Offensichtlich hats Dein Berater noch nicht verstanden.
--> um die Lücke auszurechnen setzt man trotzdem von 3.000 ausgehend an, was Du gesetzlich bekommst, Du hast dann eben ein höheres Niveau an die 2.000 ran, die Dir tatsächlich zur Verfügung stehen und Deine Lücke ist effektiv kleiner.
ZitatOriginal geschrieben von DJ Wisdom
Viele jammern, aber keiner Macht den Mund auf oder organisiert sich.
Da würde mich mal interessieren, warum das so ist. Banken waren zwar noch nie so gewerkschaftlich organisiert wie der Bergbau, die Industrie o.ä. - aber man kann doch etwas tun, wenn man will.
ZitatHier geht es vornehmlich um das Vertrauen das einem der Kunde entgegenbringt.
Richtig und darauf kann der Berater vor Ort den größten Einfluß nehmen. Er kann es sich erarbeiten oder verspielen. Er leidet aber auch darunter, wenn die Medien unsachlich arbeiten. Ich habe gestern mal wieder einen "schönen" Bericht in Frontal 21 gesehen, dort wurde die Internetseite der Coba abgefilmt, auf der irgendwo auf den Derivate-Seiten ein Turbo-Schein beworben wird und dann von einem Anlegeranwalt passend dazu gesagt, wie unseriös das sei, die Kunden würden offenbar immer noch über den Tisch gezogen und es gebe immer noch diese Wetten etc. pp. - völlig unter den Tisch fällt aber, dass wer sich bis dahin durchklickt m.E. weiß, was er tut und dass es ein offenes Angebot im Internet ist. Kein Bankberater, der einem Kunden das als sichere Anlage offeriert hat. Aber genau das wurde im Beitrag suggeriert. Und unter dieser Art von Journalismus leidet dann wer? Das Vertrauen der Kunden und damit letztlich auch wieder der Bankberater.
ZitatAuch richtig (und auch mir wurde dieser Ausdruck übrigens erst durch die Medien ein Begriff). An sich müsste sich das Problem auch von selbst lösen - eine Bank bietet schlechte Beratung -> Kunden wechseln zu einer mit besserer. Nur funktioniert das nicht - weil, wie du richtig erkannt hast, der Kunde wenig Ahnung hat. Oder eine schlechte Beratungsleistung erst voll wahrnimmt, wenn es zu spät ist - siehe momentane Lehman-Prozesse.
Jep. Ich sehe es an meinen eigenen Eltern. Ärgern sich Monat für Monat über Kontoführungsgebühren. Aber das Konto zu einer günstigeren Bank verlegen? Nein, das passiert nicht. Das gleiche mit Geldanlagen. Dick im Minus (noch von der 2000er Krise), x-mal mit mir gesprochen, was sie denn tun sollen, aber es passiert nichts. Da muß ich dann irgendwann sagen: sorry, aber mehr als Hinweise geben kann ich auch nicht.
Was die Beratungsleistung bei Lehmann angeht, das sehe ich zwiegespalten. Da sind in der Tat leider viele viele falsch beraten worden, indem offenbar das Eigenintreresse am Verkauf unter den Tisch fiel genauso wie das Emittentenrisiko. Auf der anderen Seite habe ich beim Verkauf damals auch gedacht "naja, viertgrößte Bank der USA, Bombenrating, das wird schon aufgehen" und das meinen Kunden entsprechend so vermittelt (wie übrigens auch die Vertriebsprovision, die wir dafür bekommen haben). Mit damaligem Wissensstand würde ich wahrscheinlich jederzeit wieder so handeln.
ZitatDer Rechtsstaat hat aber dafür sorge zu tragen - nicht das Kunden aus ihrer Haftung entlassen werden, sondern das Banken ihre Position/Vorteil nicht missbrauchen. Das Finanzwesen ist nun mal komplex, da von jedem Bürger zu erwarten er solle sich intensivst mit div. Zertifikaten und anderen Anleihen, Derivaten & Co beschäftigen halte ich für nicht durchführbar. 50.000 sicher anzulegen und ein Auto für 50.000 Euro zu kaufen sind halt 2 versch. Welten. Imho.
Das sind zwei verschiedene Welten, ja. natürlich muß der Staat dafür sorgen, dass die Banken ihre Position nicht ausnutzen. Aber ich sehe den Anleger auch in der Verantwortung. Für ein teures Auto werden massenhaft Vergleiche gewälzt, Testberichte gelesen, Verwandte und Bekannte nach Erfahrungen gefragt etc. pp. - da wird richtig Zeit investiert. Das macht der gleiche, der in seinen Autokauf mehrere Stunden Zeitaufwand investiert, bei einer Geldanlage nicht. Warum? Viele haben einfach keine Lust darauf, sich näher damit zu beschäftigen.
Genauso sehe ich allerdings den Staat in der Verantwortung bereits in der Schule für eine entsprechende Grundausbildung zu sorgen. Es ist erschreckend, was ich oft gerade für unwissende junge (!) Kunden vor mir sitzen habe.
ZitatVollste Zustimmung. Nur werden jetzt wieder Wissenschaftler kommen und dir sagen das Kapitalismus nun mal so funktioniert. Das dies aber dann nicht der richtige Weg sein kann, das ist für viele nicht einfach zu verstehen. Der in letzter Zeit sehr strapazierte Begriff der sozialen Marktwirtschaft sollte der Maßstab sein.
Sehe ich ganz genauso. Das "Problem" vieler Wissenschaftler und Experten ist aber, dass sie ausschließlich zahlenbasiert arbeiten und mit Dingen, die sich vermeintlich "beweisen" lassen. Menschenverstand ist aber empirisch nicht meßbar und taucht deswegen oft nicht auf bzw. wird nicht berücksichtigt, obwohl gerade das sehr wichtig wäre.