Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Christian
    "Schönes" (und relativ extremes) Beispiel dazu: [URL=http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,585761,00.html]Klick[/URL]


    Aber hallo. Der Wagen begegnet mir jeden Tag. Begreifen kann ich es nicht, aber wenn es ihm Spaß macht. Dabei hat der x schönere Autos in seinem Laden. Nuja... jeder wie er will, aber "Trend"? ....

    hast Du da mal Links zu hurgh?


    Es muss nicht zum Wohnungserwerb eingesetzt werden, sondern für wohnwirtschaftliche Zwecke, also auch Renovierung / Modernisierung. Bei Darlehen ist das ja immer schon so, nun gilt es eben auch für das Guthaben, wenn man WoP haben möchte.


    Ich als Berater zeichne übrigens nichts einfach so auf Kundenaussage ab, unsere Bausparkasse lässt sich auch immer Rechnungen einreichen. Auch unter 10.000 Euro.


    Die Thematik, dass die 7-Jahresfrist fällt und das mit den 25 Jahren höre ich zum ersten Mal. :confused:

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Jetzt werdet doch nicht so emotional und stellt gleich jeden, der keine BU abschließt, als asozialen Schmarotzer dar.


    Das hat ja niemand getan. Asozial ist es, das mit Verweis auf die Leistungen vom Staat nicht zu machen. Immer nach dem Motto "irgendjemand wird schon für mich aufkommen". Das finde ich asozial.


    Was für eine Versicherung man abschliesst und welche nicht, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe niemanden im Freundeskreis, der berufsunfähig ist, aber in der Kundschaft habe ich mehrere solche Fälle. Es gibt diese Menschen also wirklich. ;) Autounfälle sind in der Zahl natürlich häufiger. Keine Frage. Aber das Geld, was man bei einem Autounfall riskiert ist ungleich höher dem, was man bei einer Berufsunfähigkeit riskiert.

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    Original geschrieben von Printus
    Ich will damit nicht angeben, es geht nur darum klar zu machen dass es funktioniert, nur setzt das eben voraus dass man den Kunden als Partner sieht, der genau wie man selber ein faires Geschäft machen möchte. Wenn man den Leuten natürlich möglichst umsatzstarke Produkte aufschwatzt, funktioniert das nicht weil es auf die Dauer genauso bemerkt wird wie sich langfristig besonders guter Service eben auch herum spricht.


    Da befinden wir uns absolut auf einer Wellenlänge.




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    Sicher kann man jetzt sagen "Wer so blöd ist dass er etwas unterschreibt, das er nicht verstanden hat, ist selber schuld." Nur: wer hat Zeit und macht es wirklich, dass er seitenlange juristische Texte und AGB's und Fußnoten erstmal durchliest und versteht? Was machst du wenn dir Klauseln nicht gefallen - unvermeidlich bei seitenlangen Texten? So käme man nie zu einem Vertrag.
    Und vor allem: Wer als auf Kunden angewiesener Dienstleister die Einstellung hat "Dann ist der Kunde selber schuld" hat etwas Wesentliches nicht begriffen: dass es völlig wurscht ist wer "schuld ist", entscheidend ist dass man einen unzufriedenen Kunden verliert und selber darunter leidet, denn dieser Kunde wird die Schuld immer beim Anbieter suchen, nicht bei sich selbst. Insofern muss mein Interesse als Anbieter sein nicht die Schuldfrage zu klären, sondern für einen zufriedenen Kunden zu sorgen.


    Im Bankgewerbe hast Du des öfteren auch die Schuldfrage zu klären, insbesondere, wenn die Kurse fallen. Wenn es steigt, ist immer alles schön, wenn Kurse fallen, dann sind auf einmal die Kunden alle nicht aufgeklärt worden und keiner will je das Wort Risiko gehört haben. Mir geht es nicht darum, dem Kunden alle Schuld zuzuschieben. Mir ist auch eher das Wort "Verantwortung" lieber. Natürlich muss ich für zufriedende Kunden sorgen und mit einer Sternchen-Politik wird mir das schwerfallen. Ich bin heilfroh, dass in unserer Bank Sternchen so gut wie keine Rolle spielen im Vergleich mit anderen, auch wenn das dazu führt, dass wir nicht immer vorne in Vergleichslisten stehen. Dennoch: auch ein Kunde hat Verantwortung. Niemand wird zu etwas gezwungen. Ich habe heute noch wieder eine Kundin gehabt, die einen Bauparvertrag abgeschlossen hat. Die hat nicht mal geguckt, ob ihre persönlichen Daten stimmen. Die hat nur gefragt, wo sie unterschreiben muss. Da hätte ich auch eine Unfallversicherung, einen Wäschetrocknerkaufvertrag oder einen beleidigenden Brief an die Bundeskanzlerin hinlegen können. Ich gestehe, ich lese auch nicht immer alle AGB. Aber wenn dann da was drin ist, was ich verpennt habe: ich hatte die Chance, sie zu lesen...für unser Geschäft ist das schön, wenn die Leute uns so vertrauen, aber ich bin schon manchmal erschrocken, wie schnell da Verträge unterschrieben werden. Bedienungsanleitungen vom Videorecorder werden wochenlang studiert. Finanzangelegenheiten regelt man manchmal in drei Minuten. Nein, frei von Verantwortung ist ein Kunde nicht.



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    Ich sage ja nicht dass Kunden keine Marktmacht hätten. Aber das bezieht sich eher auf das große Ganze, das Gesamtsystem. Da regulieren Angebot und Nachfrage, also Kunden und Anbieter, zusammen das Geschehen am Markt.
    Im Kleinen, als Einzelner, muss ich aber das vorhandene Angebot nutzen und kann mit meiner persönlichen Nachfrage nicht ad hoc das umsetzen, was ich im Moment gerade haben will.


    Oder Du musst erstmal verzichten, wenn es nicht das gibt, was ich haben will. Ich suche auch ein gebrauchtes Auto mit bestimmter Ausstattung, was ich aber derzeit in keinem der Internetportale finde bzw. nicht zu einem Preis, den ich bezahlen möchte. Deswegen kaufe ich aber nicht irgendein anderes.



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    Wenn Mobilfunkbetreiber sich ebenso alle gleich aufführen und mit diversen Fußnoten arbeiten - weil sie selber davon mehr profitieren als würden sie einfach verständliche Tarife anbieten - können Kunden kaum etwas dagegen ausrichten weil es keine bessere Alternative gibt.


    Ich glaube, die Einführung von Dingen wie Base und co. ist schon eine Reaktion darauf, dass der Kunde einfachere, verständlichere Tarife will. Da tut sich durchaus was.

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    Original geschrieben von Merlin
    Ich finde es auch immer wieder recht amüsant, dass sich die Leute für ihr Auto eine Vollkaskoversicherung leisten, die eigene Arbeitskraft aber nicht absichern. Frage mich, wie die im Fall der Fälle sich dann ein Auto überhaupt noch leisten wollen.


    Ich finde das nicht amüsant, ich finde das erschreckend.

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    Original geschrieben von Printus
    Die Beratung gehört in manchen Branchen schlichtweg zum Produkt. Der Kunde erwartet dass er einen Endpreis bekommt, in dem die notwendige Beratung bereits einkalkuliert ist. Du kannst doch nicht komplexe, unverständliche Produkte anbieten und dich wundern dass Kunden die notwendige und dazu gehörende Beratung des vorhandenen Verkäufers nicht extra zahlen wollen. In solchen Fällen ist einfach der Produktpreis falsch kalkuliert.


    Die Frage ist, ob man Beratung heutzutage noch in Produktpreise einkalkulieren kann, ob der Markt Produkte abnimmt, in die auch noch beratung einkalkuliert ist. Es erwarten doch immer mehr Kunden, dass sie im Geschäft den gleichen Preis wie im Internet bekommen und dazu noch Beratung oben drauf.



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    Im Ernst: wie willst du dich denn gegen seitenlange Fußnoten wehren? Dass "Verzicht auf's Handy" keine ernsthafte Alternative ist wissen wir beide.


    Richtig. Aber dann nehm ich mir den Vertrag ohne seitenlange Fußnoten. Mein damaliger Vertrag von o2 hatte wenig bis gar keine Fußnoten, mein irgendwann dazu gebuchtes SMS-Package hat die auch nicht gehabt. Und seit Jahren hab ich nichts an dem Vertrag geändert. U.a. auch, weil ich einfach keinen Bock habe, die hunderttausend Fußnoten zu vergleichen. Ich finde die genauso zum Kotzen wie Du. Aber ich bin als Kunde immer frei in meiner Entscheidung. Ich denke im Gegenteil zu Dir eher, dass der Kunde selbst seine Marktmacht unterschätzt und genau deswegen solche Praktiken funktionieren können. Viele kleine ergeben ein großes. Wenn aber viele kleine denken, dass sie eh nichts machen können, dann wird das auch nichts.

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    Original geschrieben von Printus
    kein Kunde wünscht schlechten Service und falsche Beratung. Wenn du also argumentierst das die Kunden selber schuld seien ist das einfach Quatsch.


    Das wünscht kein Kunde, aber immer mehr sind nicht bereit, für Service und Beratung Geld auszugeben. Auch für richtige Beratung. Auch guter Service kostet nunmal Geld, auch wenn viele Service = kostenlos sehen.


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    Das wünscht sich so kein Kunde, und er ist daran auch nicht schuld!


    Mitschuld schon. Wer unterschreibt denn die Verträge? Wer akzeptiert denn die vielen Sternchen? ist jemand gezwungen, so einen Vertrag zu unterschreiben? Ich glaube nicht ;)