Beiträge von Siemensanier


    Sicher gibt es einen qualitativen Unterschied dieser beiden Beispiele bzw. Aussagen. Aber so wie die Aussage von der linken Frau auf ihre Fraktion gemünzt wird, so muß es dann auch zulässig sein die Aussage von Oswald auf seine neue politische Heimat zumünzen. Beide stehen mit Ihrer Meinung bestimmt nicht alleine ,seit an seit, in Ihrer Fraktion!



    Siemensanier

    Zitat

    als Bratwursthorst vom Hauptbahnhof.



    Aber Bratwursthorst vom Hauptbahnhof hat doch auch seine Berater. Stehen immer vor seiner Bude und machen mächtig Stammtischstimmung.


    Was übrigens passiert wenn DIESE Berater zu mächtig werden, kann man sehr gut am Beispiel 1933 sehen.


    Ob es wohl dann auch Asyl für die verfolgten Eliten in den USA geben wird?




    Siemensanier


    PS: Aber vielleicht erkennen ja die konservativen Eliten vorher, welch linke Zukunft sie selber mit ihrem Handeln heraufbeschwören.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus


    Derjenige hätte durch diese Aktion "ausgesorgt" weil er als Banker weiß wie man das Geld jetzt vermehren kann und über die Folgen wird derjenige nicht allzu lange nachgedacht haben.
    Ich bin mir auch gar nicht sicher ob der Informant tatsächlich so leicht zu entdecken ist. Was wäre denn wenn das ein Hacker ist, der überhaupt keinen Bezug zu der Bank hat, sondern dem es einfach nur gelungen ist sich in deren Systeme einzuklinken?


    ...
    Ich glaube eher dass da viel weitergehende Verstrickungen am Werk sind, mit diversen Strohmännern, Informanten, Spitzeln und sonstwas.



    wer sagt eigentlich, dass der gute Mann nur auf der Gehaltsliste einer Bank stand. Schon zu zeiten des großen Parteispendenskandals muß es jemanden in den Bergen gegeben haben, der gerne mal plaudert.


    Und politisch past es doch eigentlich auch ganz gutin diese Zeit, einmal zu zeigen, dass man auch bei den Großen die Butter vom Brot nimmt. Bild wird schon helfen. Wie war das noch mit Bild, Springer AG, Pin AG, Zumwinkel, Mindestlohn?


    Natürlich kann man schlecht argumentieren: "007 hat ganze Arbeit geleistet... ."
    Wo wir schon bei Steinbrück und BND wären, es past doch ganz gut wenn er jetzt davon redet, die BRD und Ihre soziale Marktwirtschaft wären durch diese Machenschaften ernsthaft in Gefahr. So läst sich zumindest die BND Rolle erklären.


    Wer in diesem Land noch glaubt, Politiker seien für Politik, Wirtschaftlenker für Wirtschaft, und Justiz für Recht zuständig, lebt mental in einem anderen Land.


    Warum brennt eigentlich im Kanzleramt bei absehbarem Wechsel des Hausherren bedingt durch mißlungenem Wahlentscheid nachts durchgehend das Licht. Weil die Ratten eben ungern im dunkeln munkeln.



    Siemensanier

    Re: Re: Re: Lichtensteiner Banker -> Held oder Verräter


    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
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    Natürlich müssen die 5 Millionen auch versteuert werden. Oder ist so eine Einnahme sogar steuerfrei, wie z.B. lottogewinne?



    Bleibt die Frage wo er sie versteuern muß. Notarkonto als Überweisungsziel der BRD.


    Außerdem hat er ganz andere Sorgen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535724,00.html

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    Original geschrieben von raix
    Wo werden denn hier Anleitungen zum Steuerbetrug gegeben?



    Man nehme X Millionen versteuertes Geld, sende Sie legal in die Berge. Dies Geld ist und bleibt legal ;) . Gründe eine nach dortigen Recht legale gemeinnützige Stiftung zum eigenen Nutzen. Und vergißt einfach die Erlöse aus dieser Stiftung brav hier beim Fiskus anzumelden. Somit werden die Erlöse schwarz, immernoch nicht die Stiftungseinlage. ;)


    Ist keine neue Anleitung, denn wer X Millionen in seinem Dunstkreis wähnt, kennt dieses Spiel sowieso . :p



    LLB und LGT sollen ja zwei unabhängige Fälle sein. Nur werden in dem einen Fall von einem Staat wegen Erpressung Verurteilungen ausgesprochen, und bei dem Anderen kauft derselbe Staat die Informationen von den Erpressern.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Weihnachtsmann
    Oswald Metzger hat die Grünen verlassen, weil die Partei seinem realpolitsichen (eher rechten) Kurs nicht folgen wollte. Letztendlich brachte die HartzIV-Empfänger Debatte die unterschiedloichen Positionen auf den Punkt und die Sache hatte sich erledigt.
    Die beiden Beispiele für linke Tendenzen auch in den "etablierten Parteien" ist nun noch kein Indikator für fehlenden Willen zur Marktwirtschaft. Ein "mehr an Staat" und die damit verbundenen staatlichen Regulationen ziehen jedoch nun einmal auf jeden Fall ein "weniger" an freier Marktwirtschaft nach sich.


    Schön das der gute Oswald mit seiner provokanten Aussage hier auch noch Einzug erhält. Wie war sie noch gleich?
    " „Viele sehen ihren Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen.“ "


    Eines sollte doch eigentlich selbstverständlich sein. Diese Aussage sollte einen Politiker für seine Zukunft ebenso disqualifizieren, wie das Stasi Geschwafel. Mal sehen ob er nicht dennoch seine neue Heimat bei der CDU oder FDP finden wird. Nur dann muß auch eines klar sein. Mit Parteiaufnahme akzeptiert man auch oben genannte Aussage. Und sollte man die Parteiaufnahme auch noch genüßlich zelebrieren .... .



    Siemensanier


    PS: Ob es in einem sowjetischen Gulag wirklich eine medizinische Versorgung gab, na ich weiß ja nicht.



    Asche auf mein Haupt, ich war denn mal so frei und habe es editiert. :)


    Bei deiner Aufzählung würde es aber doch auch bedeuten, dass eine Volkspartei, nämlich die SPD, sowie die "splitter" Partei Grün nicht für eine Marktwirtschaft stehen, oder irre ich da?


    Eine unsoziale "friedliche" Zukunft kann es nicht geben.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Hilden
    Endlich spricht mal einer aus, warum die SPD seit langem nicht mehr wählbar ist! :top: Und wenn Herr Wowereit heute in unserer Tageszeitung sagt, dass die PDS ja gar nicht so schlimm sei, dann sollte er überlegen, ob er seine sexuellen Neigungen Mitte der 80er Jahre auch so freimütig im Palast der Republik kund getan hätte. :rolleyes:



    Ich hoffe doch sehr stark, dass ihr die Gefahr schon erkennt, die sich darin verbirgt die SPD mittels DKP bzw. DIE Linke als politisch nichtwählbar zu diskreditieren?


    Zumindest hoffe ich dies für euch. Wäre eine absolute Mehrheit aus liberal konservativ die anzustrebene Machtkonstellation? Denn dann könnten wir uns das soziale vor der Marktwirtschaft gleich sparen.



    http://www.morgenpost.de/appl/…ew&module=dpa&id=16943658


    "Glos und Steinbrück sehen Gefahren für Marktwirtschaft
    Berlin (dpa) - Wirtschaftsminister Michael Glos und Finanzminister Peer Steinbrück sehen in der Steueraffäre des inzwischen zurückgetretenen Post-Chefs Zumwinkel eine Gefahr für die soziale Marktwirtschaft. Die deutschen Manager müssten sich «ihrer Vorbildfunktion für die Gesellschaft bewusst werden. Andernfalls wird unsere soziale Marktwirtschaft unglaubwürdig», sagte Glos der «Bild am Sonntag». «Es sind die Eliten, die das System zum Einsturz bringen», sagte Steinbrück ZEIT online."



    Einfach mal darüber nachdenken, zumindest erkennen sogar schon führende CSU Politiker eine aufsteigende Gefahr am Horizont, und geben dies sogar medial zu! Wäre doch mal ein Schritt, würde dies die Basis auch tun. Jetzt müßen die führenden Politiker nur noch erkennen, dass nicht nur die Manager und Elite die Totenträger sind, sondern sie als Politiker selber auch.



    Siemensanier


    EDIT: DKB in DKP geändert, aber vielleicht sind ja beides Institutionen die einer friedlichen Zukunft im Wege stehen. ;)



    Ich bin kein Jurist, und das ist auch gut so, aber eines ist doch sicher.
    In dem Fall werden sich noch so einige Juristen wirtschaftlich gesund stoßen. Da es sich ja auch hauptsächlich um Klientel handelt, dass durchaus vermögend ist, werden auch keine wald und wiesen Juristen mit den Fällen vertraut werden, sondern schon die kreative Elite.


    Schau mal meinen Beitrag vom 14.02.08 20:11 Uhr an. Und der entstand vor den Medienmeldungen zur Informationsquelle. ;)


    Der Fall nimmt noch politische Dimensionen an, dafür werden schon Lobbyisten sorgen. Und ob dies der politisch wirklich sinnvollste Schritt eines Herrn Steinbrück war, wird sich auch noch erst zeigen müßen. Einigen gefällt nämlich seine Position zur Erbschaftssteuer gar nicht. Und das beide Kreise, die der Steuersparer und die der Erbschaftssteuerunterliegenden eng miteinander verwoben sind brauch ich jetzt wohl nicht auszuführen. Vielleicht hat er selber einen Köder gefressen, der ihm selber noch im Halse stecken bleiben wird.


    Nachdem die CD ersteinmal in der Welt war, war sie nämlich für viele Kreise ein sehr interessantes Medium.




    Siemensanier