Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von StebuEx
    Ich kenne einige DippelIng (FH) - und die meisten sind im Außendienst. Vertreiben also übelst komplizierte techn. Anlagen. Die bereuen es fast alle, keinen Dr.Ing. gemacht zu haben (also zur FH gegangen zu sein)...denn für die interessanten F&E Sachen bei "Weltunternehmen" wollen die schon eine Promotion sehen. Ein Blick in den Stellenmarkt (bspw. bei Audi) desillusioniert schnell...



    Woher kommt aber dieses Personalmanagement in den Weltunternehmen. Doch meistens aus Kreisen die nicht gerade nahe am Technischen liegen.
    Wohl aber Geschmck an Hochglanzvisitenkarten finden.


    Heute leistet sich das Weltunternehmen noch solch Personalmanagement auf Dr.Ing Status und übersieht das es vielleciht genau durch dieses Verhalten Innovationspotenzial außen vor lässt. Und morgen macht der böse Ökonomist den Laden wegen fehlender Innovation einfach zu. Wo sind denn die Siemens Handys "made by Dr.-Ing" gelandet?



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Martyn
    Es geht doch nicht darum Leute die nicht gleich ihr Abitur gemacht haben von einem Hochschulstudium auszuschliessen, sondern nur darum das sie sich vorher das Allgemeinwissen das in der Oberstufe vermittelt wird aneignen sollen, sei es Berufsoberschule oder Abendgymasium.


    Ich bin nur dagegen das man sie ohne echtes (Fach)abi an eine FH oder Uni lässt. Eine Meisterprüfung hat, egal wie gut sie auch abgeschlossen wurde, einfach nichts mit nem (Fach)abi zu tun.


    Ausserdem haben Studenten die ihr Abitur oder Fachabitur in Vollzeit an einer Schule erworben haben in dieser Zeit kein Einkommen erzielt. Deswegen finde ich es auch nicht gereicht Meister so an ne Fachhochschule zu lassen.



    Also ich würde Personen die es schaffen von einer Prof.-Kommission die Zugangsberechtigung zum Studium ohne Abitur zu erhalten nicht unbedingt so herabschauend bewerten.


    Diese Personen können nämlich in den meisten Fällen ihr schulisches Defizit durch Lebenserfahrung meist mehr als kompensieren. Und was Sie an Wissen für ein erfolgreiches Studium benötigen wird ja schließlich innerhalb des Studiums noch bewertet.



    Siemensanier

    Eigentlich wollte ich hier ja nichts weiter zu dem Thema schreiben.


    Nur ich wurde ja nochmal persönlich angesprochen, auch wenn vielleicht als Schwachmat. Warum aber sollte man ein Verfahren, welches man an einem kalten Heizkörper verwendet nicht auch an einem warmen Heizkörper anwenden können?


    Ein zweites unbenutztes Röhrchen, eine Spritze mit flexibler Kanüle, und schon war der Weg damals offen die Dinger zu manipulieren.


    Heute werden die digitalen Ablesegeräte bevorzugt im Kinderzimmer gerne von den lieben Kleinen während des Spielens vom Heizkörper gerissen, und man hat es einfach vergessen dieses zeitnah zu melden.


    Es gibt soviele Möglichkeiten bei entsprechender Kreativität.


    Aber nochmal zum Ausgangsposting. Es wird ja die Gesamtrechnung mittels der "Striche" anteilig umgegelegt. Da aber an allen Heizkörpern eine Kaltverdunstung und zugleich eine Warmverdunstung auftritt dürfte sich die Kaltverdunstung in der Einzelteilabrechnung relativieren. Zwar wird an dem kalten Heizkörper ein Kostenfaktor angelegt, dieser aber durch das nun veränderte Verhältnis zu den ganzen anderen Heizkörpern wieder relativiert. Zumindest ist dieses so, wenn ein Heizkörper dazu genutzt wird wofür er vorgesehen ist, nämlich zu heizen.



    Verwechsel bitte nicht den Zähler im Keller mit dem Röhrchen an der Heizung. Der Zähler im Keller ermittelt real den Verbrauch. Das Röhrchen hilft nur dabei deinen Anteil am Gesamtverbrauch zu ermitteln.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von peeck
    Es geht mir mehr um die Systematik und nicht um Erklärung der Heiz- und Nebenkostenabrechnung.
    Ausserdem auch nicht um digitale Erfassung sondern um Verdunstungsröhr-
    chen und ich kenne es so, dass der Heizkörperleistung entsprechend angepasste Skalen installiert sind - und da gibts nur Striche.


    GP


    Kenne mich bei den Verdunstungsröhrchen nicht mehr so gut aus. Es mag sein, dass es auch angepasste Skalen gibt. Damals mußte man den Wert bei den mir bekannten immer umrechnen.


    Aber die Systematik ist ja eh gleich, wie du ja schon angemerkt hast.


    Leider lässt sich nunmal besonders Wärme nicht so schön wie das Wasser nahezu 100%ig korrekt auf die einzelnen Parteien umlegen. Es wird immer Ungereimtheiten geben. Fängt doch schon damit an, dass der heizende Nachbar die Wohnung des "Heizmuffels" ungewollt mit versorgt, und sich über seine persönlichen allzuhohen Heizkosten beschwert.


    Wobei dann die ursache nicht an der schlechtgedämmten Aussenwand zu suchen ist, sondern im inneren des Objektes.


    Kleines Beispiel: ein Mieter verbraucht pro Jahr nur 5cbm Wasser. Beschweren sich die Nachbarn nun über üble Gerüche, so wäre dieser Verbrauch ein Indiez.
    Ähnlich ist es doch auch bei der Wärmeverteilung. Da kann allzu große Sparsamkeit auch mal Argwohnen wecken.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von peeck
    Das interessiert für die Abrechnung nicht.


    Gesamtheizungskosten / Gesamtstriche = Preis pro Strich und das
    mal dem jeweiligen Verbrauch


    Eigentlich wollte ich mich ja hier zukünftig raushalten.


    Richtig was du da schreibst.


    Nur kann es sein, dass Strich nicht gleich Einheit ist. Digitale Ablesegeräte berücksichtigen den Heizkörperfaktor meistens. Die Striche der Verdunsterröhrchen müßen meistens erst durch Faktor dem Heizkörper angepasst werden. Daher ist nicht Strich unbedingt immer gleich Strich oder halt Einheit.


    Beispielabrechnung: http://www.ista.de/fileadmin/m…brechnung_animiert_de.htm


    Es gibt hier übringens noch zig andere Parameter, die für die Abrechnung wesentlich ausschlagkräftiger sind, als die Ablesewerte. ;)



    Siemensanier

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    Original geschrieben von HP-owner
    Siemensanier, wo liegt Dein Problem, dass Du einen solchen Stuss hier reinsetzen muss?


    ...
    Wahrscheinlich wolltest Du mir nicht ans Bein pinkeln. Aber gehe bitte mit Deinem obstrusen Gedankenwirrwarr in einen anderen Thread und lass diesen hier in Ruhe!


    Richtig, ich wollte DIR nicht ans Bein pinkeln.


    Nur es ist doch so, du "eichst" ein Messröhrchen so, dass es nach deiner Meinung jetzt richtig mist, bzw. suchst eine Lösung hierfür. Und der Nächste wendete diese Lösung halt nicht an einem nicht genutzten Heizkörper sondern anderweitig an.


    Ich kenne deine Abrechnungsart nicht. Zumindest wird bei der ISTA mittels der einzelnen Werte die entstandenen Gesamtheizkosten des Jahres auf die einzelnen Parteien durch Faktorbildung umgelegt. Es wird also nicht ein direkter KW Verbrauch pro Heizkörper ermittelt.


    Und ich kenne die Auswertungsprotokolle der Ablesedienstleister sehr gut. Und sehr häufig wird dann in einzelnen Positionen von "der Norm abweichenden Werten" gesprochen. Und ja, genau dieses Auswertungsprotokoll habe ich auch schonmal einen Mieter bzw. seinem Anwalt um die Ohren gehauen, als er wegen Schimmelbefalls die Miete begann zu kürzen.


    Und die genannten 16°C für ein als Wohnraum genutzten umbauten Raum sind nunmal eindeutig zuwenig.



    Siemensanier


    PS: werde mich wegen der Bitte des Threaderstellers jetzt aus diesem seinen zurückziehen, und meine abstrusen Gedanken woanders schweifen lassen.
    Wer bezahlt eigentlich die Leitungsverluste zwischen dem Zähler im Keller und den einzelnen Wärmentnahmestellen?



    EDIT: Parteien: hier ist die Rede von Mietparteien!

    Zitat

    Original geschrieben von Partybombe
    Richtig, das tut sie. Bei mir in der Wohnung ist es im Sommer immer über 25 Grad warm, meist auch über 30 Grad. Ich heize kaum (jetzt gerade Temparaturen um die 16 Grad) und dennoch zeigen die Röhrchen einen Wahnsinnsverbrauch an, der nie stimmen kann. Man muss es als Mieter aber hinnehmen, da die Röhrchen zugelassen sind und der Vermieter sie somit nutzen kann.



    Mal im Mietvertrag geschaut was der zu den 16°C sagt? Oder einfach mal beim Mieterschutzbund nachfragen. Aber der wird ja erst beim Schimmelbefall in Anspruch genommen.


    Etwas abstrakt gedacht könnte dieser Thread , sofern es überhaupt möglich ist, jedem dabei helfen die Verdunstung an welchem Messröhrchen auch immer zu manipulierern. Egal also ob Einsatz an einem genutzten oder ungenutzten Heizkörper.


    Der Messwert dient übrigens hauptsächlich dazu die angefallenen Gesamtkosten innerhalb der Jahresnebenkostenabrechnung aufzusplitten. Man könnte sich dann einen Vorteil anderer Parteien gegenüber, nicht unbedingt gegenüber dem Vermieter, verschaffen. Denn dem dürfte nur interessieren, dass im Auswertungsprotokoll des Ablesedienstleister die Rede von der Norm abweichenden Werten ist.


    Wer ein gutes Mietverhältnis pflegt sollte übrigens sich gegenseitig darüber informieren, welche realen Heizkosten in einem Jahr in einen Opjekt angefallen sind, und welche Nebenkostenvorauszahlungen von den einzelnen Nutzern in diesem Jahr gesamt geleistet wurden.


    Aber dann kommt ja schon der Datenschutz des Nachbarn :(
    Und der Vermierter bereichert sich weiter an der zweiten Miete :(
    Oder der Mieter probiert ..... .



    Siemensanier


    PS: Dieser Beitrag soll nicht bedeuten, dass der Threadersteller eine dieser Absichten verfolgt! Jedoch möglichweise hiermit eine Möglichkeit aufzeigt.

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    Original geschrieben von shausch
    Die Golfs gab es übrigens mitte der 80er Jahre mal, wegen irgendeines politischen Deals mit der damaligen Bundesregierung.
    Wer das Glück hatte, dass seine Wartburg-Anmeldung zu diesem Zeitpunkt fällig war, konnte auch einen dieser Golfs bekommen.


    Der Deal sah auch so aus, dass es in den Kantinen der Volkswagen AG zu der Zeit ab und an "Dresdner Christstollen" für die Belegschaft zu kaufen gab, und die Scheinwerfer des Golf II zu einem großen Teil "Made in GDR" drauf stehen hatten. Gerüchteweise soll es auch erzgebirgische Volkskunst im Gegenzug getan haben. Welches über quelle "vertickt" wurde.


    Bohnenkaffee schien es ja immerhin doch gegeben zu haben, nur fehlte dann der passende Stollen zu Weihnachten.


    Aus Velten bei Berlin muß eine Art Margarine (Pflanzenfett) gekommen sein. Kann das jemand bestätigen? Hätten die dort nicht Mengen von Fett im Gebäude gleichmäßig verteilt gehabt, hätte die Ihren Plan sicher übererfüllt.


    Wurden eigentlich schon die Totschläger (wegen des Gewichtes) Schrippen als typisches DDR Produkt der Region Berlin erwähnt?




    Siemensanier


    PS: Kaum einer redet übrigens davon das Ende ´89 selbst Westbürger in die DDR reisten, und dort die ersten Schnäppchen absammelten. Waren wohl die ersten Geiz ist Geil Jünger.