Zitat
Original geschrieben von tobias2k
Aber über die private Wirtschaft wird das wohl nicht funktionieren (Stichwort Gewinnmaximierung). Vielleicht ist es daher an der Zeit, dass der Staat mal wieder ein paar Investitionen tätigt 
Tut er das nicht? Also eine 3000 m Landebahn mit vollen Flugrechten und flight-Infrastruktur. Für 30 Mio € ist das schon als Subventionierung anzusehen.
Ein schicker Tiefwasserhafen. ...
Ist ja hinlänglich bekannt, dass die Frachtraten aus Deutschland bzw. der EU heraus im freien Fall sind. Volle Schiffe kommen an, aber was fährt wirklich heraus? Also die "qualitativen" Komponenten platzsparend in den Flieger gepackt. Dann in Deutschland in die voluminöse Verpackung geschoben. Der Kunde kauft ja schließlich gerne viel Volumen. Und der Afrikaner freut sich noch darüber, dass "made in germany" draufsteht.
Nette globaler Handel mit ausschließlich Gewinnern:
- Die Aisiaten (Chinesen) bauen zu Bedienungen, die ihnen die Arbeit erst ermöglicht.
- Die Europäer (Deutsche) verpacken.
- Die Afrikaner, Mittel- u. Südamerikaner fahren nicht mehr nur Autos aus "good old germany" sondern werden an dessen Qualitätsanmutungen weiter herangeführt.
- Die Australier haben den Deal finanziert und machen somit ihre Rendite.
- Habe ich jemanden vergessen? Die USA wollen da ja nunmal nicht mitspielen, denn bei denen müßte ja weiterhin "made in Asia" draufstehen, selber schuld diese Spielverderber.
Siemensanier
PS: Aber die USA riegeln sich ja auch nach Mexico mit einer Mauer ab, da sind wir Europäer doch viel fortschrittlicher, wir haben die europäische Mauer ja ohne wenn und aber zur Erweiterung unserer Märkte eingerissen, und sind zukünftig eben nicht mehr Export- sondern Verpackungsweltmeister. Es lebe die wertschöpfungsarme Dienstleistungsgesellschaft "Made in Germany" "Made in EU".