Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von Martyn
    ...
    Sieht imho eher so aus würde der Markt in näherer Zukunft eher seitwärts dahindümpeln.



    Dann wollen wir mal hoffen, dass nicht das "seitwärts dahindümpeln" selbst schon eine sehr optimistische Prognose ist.



    Siemensanier



    1) Die Globalisierung hat dann ihren Sinn erfüllt, wenn der Arbeiter mit Anlerntätigkeit global, also auch in Deutschland, nicht mehr als 100 € (Wertstellung 2008) verdient. Da ist es dann egal ob die Karavane weiterziehen kann. Warum sehen viele Sachverständige eigentlich in den neuen EU Ländern bereits heute eine nachhaltige Wirtschaftentwicklung in diesen Regionen als stark gefährdet an, eigentlich boomt es doch dort?


    2) Deswegen steigt ja auch die Terrorgefahr in allen Teilen der Welt, oder?
    Und die einzelnen Staaten schränken Rechte einzelner zunehmend ein.


    3)2000 = 4000 Ziemlich einfache Rechnung. Aber schon jeder 4. Klässler erkennt, dass 2000 niemals gleich 4000 ist.


    4) Oder weil Sie Ihr eigen entwickeltes Produkt auf Messen am Nachbarstand bestaunen konnten. Bestes Beispiel: Ein großer Maschinenbauer aus Hannover.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von strikeme
    Mein grosser Traum wäre mal ein Schwarzer Freitag an der Börse und so lange wird das nicht mehr dauern man siehe was bei Real Estate abgeht 35,2 %Minus an einem Tag !


    Einen grauen Montag gab es immerhin schon was den DAX angeht.
    Und noch ein paar überproportionale tendenzabweichende Ausschläge und er liegt am Jahresende unter 4000. Und wer weiß wo die Indizies in USA vielleicht dann liegen werden.

    Leider werden diese Entwicklung mal wieder überdurchschnittlich auf Arbeitnehmerschichten durchschlagen. Kaviar wird weitergegessen. Und Nokia und andere GlobalPlayer sind natürlich an dieser Entwicklung der Weltwirtschaft unschuldig.

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    Original geschrieben von polli
    nö, die auf der von dir genannten Seite (wenn ich die selbe wie du meine) sehen ja eher wie subway aus.
    Die Sandwiches die ich (von weitem) gesehen hab sahen mehr so wie die seltsamen Teile die man an Tankstellen immer wieder sieht aus - also die welche du als "die leckere Variante" bezeichnest.
    Gab aber auch noch was anderes, sah im weitesten wie ne belegte Semmel aus.


    Bezüglich der Suppen hatten die dort wo sich die "normalen" Kunden anstellten ne Tafel wo die Tagessuppen für jeden Tag drauf standen, hatten ähnlich interessante Namen wie die Sandwiches auf deiner englischen Homepage.


    Naja, lecker aber in " ".
    Also dreieckig geschnittenes Weissbrot mit allerlei Zwischenleben.
    Konnte mich auf der Insel (wo ja wahrscheinlich das Ursprungsland dieser dreieckigen "Köstlichkeit" ist) noch nicht an diese Form der Nahrung gewöhnen.
    Wobei die Dinger die bisher in Deutschland erhältlich waren noch um längen schlechter waren. Wäre interersant zu wissen, ob MCD die Variante mit max 1-2 Tagen Haltbarkeit oder diese 1-2 Wochen Sandwiches anbietet.


    Stimmt übrigens, diese Sandwiches bei MCD UK sind wirklich mit subway vergleichbar.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von polli
    kann jemand schon was zum 2. Teil der Hüttengaudi sagen?
    Hatte heute in nem Restaurant gesehen das es auf der unteren Hälfte von nem Plakat den 2. Teil gab - war glaub nur ein neuer Burger, der Big Rösti blieb wohl gleich - waren aber zu viele Menschen davor um mehr zu erkennen...


    Ansonsten hab ich heut im Mc Donalds Limburg (ICE Bahnhof) gesehen das die bei Mc Cafe auch (Tages-)Suppen und Sandwiches im Angebot haben - gibts das in jedem Mc Cafe oder ist das ein Test?



    Sind dies die sandwiches gewesen, wie man sie auch auf
    http://www.mcdonalds.co.uk finden kann? "toasted deli sandwiches"
    Oder diese "leckere" Variante von einer dreieckigen Weissbrotscheibe in Plastikhülle?


    Tagessuppen bei MCD habe ich aber noch nie gesehen.



    Siemensanier

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    Hierzu kann ich allerdings nur sagen, daß derjenige, der seine Geschichte vergißt, dazu verdammt ist, sie zu wiederholen.



    Hätte ich meine persönliche familiere Geschichte vergessen, so würde ich vielleicht wie mein "Vorfahre" ebenfalls daran arbeiten ein Unternehmen so erfolgreich wie es das Umfeld halt gerade ermöglicht zu leiten. Und nicht daran arbeiten, das Umfeld zu gestalten. Und nichts anderes machen doch auch unsere Lehrer. Sie arbeiten so, wie es das Umfeld ihnen ermöglicht. Jedoch noch viel zu wenig am Umfeld selbst.


    Im übringen dürfte ich von den Linken genauso weit entfernt liegen, wie von den Liberalen. Die alle, wegen ihres Schubladendenkens, wo wir wieder beim aufgegliederten Schulsystem wären, vergessen haben mal über Ihren eigenen Tellerrand hinauszuschauen. "Was? Auf dem Antrag im Bundestag steht als Antragssteller ...., Abgelehnt! Der Inhalt ist doch mittlerweile vollkommen egal.


    Wie sollte man einen Linken auch klar machen, dass das Ziel einer Erwerbstätigkeit das Streben nach einem max. Privatvermögen ist. Dürfte genauso schwer sein, wie einem Liberalen ein max. zulässiges Privatvermögen beizubringen. Es ist eben schwer zu verstehen, dass es neben Kapitalismus und Sozialismus noch andere Formen der Gesellschaft geben kann und muß. Und seinen es auch nur Mischformen. Um mal wieder zur Praxiserprobung zurückzukommen. Die Aristokratie ist gescheitert, warum sollte es dann die kapitalistische Aristokratie besser ergehen? Unser Schulsystem ist lt.Pisa in der Praxis ebenfalls gescheitert. Also versuchen wir es eben erneut, nur als Unterscheidung ziehen wir den kapitalistischen Backround jedes einzelnen Schülers zu Hilfe. Oder warum schießen die privaten Lehranstalten wie Pilze aus dem Boden. Bei dem das Sitzenbleiben, um jetzt wieder zur eigentlichen Überschrift zu kommen, als ausserordentliches Versagen dieser im Grunde angesehen wird.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von oleR

    Fazit: Das derzeitige System ist IMO schlicht für den Arsch. Ich habe ein Jahr verloren, einige meiner Mitschüler von damals kann man mit Mathe nur jagen. Nötig wäre eine Differenzierung der Leistungen mit entsprechender Betreuung. Aber darauf können wir lange warten, wenn im Schulbereich weiter gespart werden soll und die Schulzeit stattdessen mit unausgereiften Konzepten wie G8 verkürzt wird.


    PS: schmidt3, vor dem Sozialismus brauchst du dich im Bildungsbereich jedenfalls nicht zu fürchten. Es ist Fakt, dass der Bildungsstand kommunistischer Länder mit dem kapitalistischer Systeme mindestens mithalten konnte bzw. kann.



    Naja so unterschiedlich können eben Praxiserfahrungen sein. So wie du, und wie ich schon vorher einmal erwähnte, habe auch ich eine Klasse wiederholt. Und Zufälle gibt es, es war ebenfalls die 7. . Nur ist bei mir relativ zeitnah der Knoten geplatzt. Wobei der Auslöser hierfür wohl der Wechsel des Klassenlehres gewesen sein dürfte. Zum Streber bin ich zwar nie mutiert, aber zum Schulvertreter des neu initiierten Kreisschülerrates. Und schon damals , als ein Fach noch Arbeit Wirtschaft (AW) hies habe ich schon beim Lehrer, mit meinen der Norm nicht immer konform gehenden Überlegungen, angeeckt. Was sogar dahin führte, das er eine einfache Frage stellte, auf der nach seiner Lehre auch nur eine Antwort möglich war, ich als Schüler diese aber verweigerte. Wir sahen uns einmal ca. 20 min Auge in Auge an nach dem er diese Frage im Frontalunterricht stellte und der Satz fiel: "Ich weiß, das einer von euch die Antwort weiß, und die will ich jetzt von ihm hören." Und wenn nicht irgendwann die Pausenklingel geläutet hätte, würden wir uns heute wahrscheinlich noch Auge in Auge anschauen. Meine Mitschüler hatten zumindest währendessen 20min Freizeit.


    Ich glaube nicht, dass es wirklich immer Angst vorm achso bösen Sozialismus ist. Eher die konservative Angst vor Neuem und Veränderungen. Und da ist schnell mal die Keule des versagenden Sozialismus hervorgekramt.


    Später bin ich auch nur deswegen zum Bund gegangen, um mir ein aussagefähiges eigenes Bild über diesen Verein machen zu können. Dieses praktische Studium blieb mir beim Sozialismus jedoch verwehrt. Erfahrung mit Sitzenbleiben konnte ich selber sammeln, ebenfalls mit dem Bund, aber mit Sozialismus? Zumindest in meiner eigenen Familienhistorie. Ich brauche nur nach München ins "Deutsche Museum" zu fahren, um einen Teil meiner eigenen Familiengeschichte zu finden (Nein die hat nichts mit Siemens zutun auch wenn mein Nick daran anlehnt). Und dieser Vorfahre war bestimmt kein Sozialist. Eher erfolgreicher Unternehmer zumindest bis das wirtschaftliche Umfeld umkippte.
    Erst kippte das wirtschaftliche Umfeld, dann kamen die Nationalsozialisten, dann die Sozialisten bzw. Kommunisten. Bestimmt ein schweres Schicksal für einen Kapitalisten dieses mit anzusehen. Oder zu sehen wie seine AN's mitmal Bomben oder Autobahnen bauen. Zumindest konnte er seinen eigenen Hintern retten, und das sogar ohne Mitläufer zu werden, oder vielleicht sogar nur deswegen. Aber eben nicht die unzähligen Hinterteile seiner ehemals Dienenden. Eigentlich müßte ich doch genau deswegen die größte Abneigung gegen teiweise vielleicht sogar sozialistische Ansätze pflegen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Weil ich aus "eigener" Erfahrung ansehen konnte wie schnell aufgebautes Vermögen bei instabilen gesellschaftlichen Umfeld wegbricht. Und dieses nicht nocheinmal erleben möchte. Beim ersten Mal konnte einiges "gerettet" werden, wie wird es aber beim nächsten Mal sein?



    Wer nicht bereit ist Neuerungen zu akzeptieren oder gar voranzutreiben kann sein Schaffen früher oder später im Museum betrachten. Und so ist es ebenfalls mit unserem Bildungswesen, um dann mal wieder zum Thema zurückzukehren.
    Denn so wie es im Moment läuft gehört es ins Museum, und zwar nicht als positiv Beispiel.



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Tha Masta
    Das ist tatsächlich ein sehr fundamentalistischer Ansatz.


    ...
    Man darf nicht vergessen, das die Finanzierungssysteme ja auch Grundlage für unseren Wohlstand sind, denn die meisten Innovationen brauchen am Anfang eben eine Finanzierung... hat wohl alles wenig mit Nokia zu tun, aber dennoch ein interessantes Thema!



    Schon interessant jedoch zugegebener Weise hier etwas OT.
    Vielleicht sehen wir ja schon bald, was passiert wenn die Kapitalseite zu mächtig wird, und Finanzierungen aus vielerlei Gründen nicht mehr bedient werden können. Und Konsum trägt nunmal das System, auch wenn manche sagen Investitionen sind das tragendere Element. Fatal natülich wenn auch dieser Konsum zum Großteil von Krediten getragen wird. Lass mal die Kreditkartenblase platzen, dann braucht nokia auch in Rumänien kein neues Werk. Und sogar Banken im Ostblck warnen schon davor und haben sogar Angst davor.


    Und jetzt sind wir wieder bei Nokia. Denn genau durch solch Machenschaften fallen womöglich 3000 + (Anhang) Konsumenten vielleicht sogar längerfristg aus. 3000 sind nicht viel, aber die Summe aller schon. Und auch das haben Ostblockbanken erkannt. Denn diese wissen ganz genau wo die dort erzeugten Güter nur abzusetzen sind, und das nicht unbedingt in ausreichnender Stückzahl vor ihrer Haustür. Oder fahren alle Ungarn TT?



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Quindan
    *looooooooool* Hat ein bisschen was von der guten alten Zak McKracken / Maniac Mansion - Musik :D


    ...und jetzt hab ich von dem Gedudel Kopfweh...


    Brainstorm: kein Witz, das war bei mir wirklich so! Ich weiß es noch wie gestern. Auf Seite A war Torfrock (:D) und ebenfalls auf Seite A waren auch meine Daten... :confused:


    Vielleicht war ja dein Löschkopf defekt, oder deine Datasette hatte einen "Fehler" der beides zuließ.


    Da hattest du eine Möglichkeit und die Musikindustrie hätte dir vielleicht Millionen dafür gegeben. Musik auf Cassette und Strichmänchen als Musikvideo tanzen auf dem C64 Bildschirm ;)


    War wohl die Chance deines Leben, die ja angeblich jeder in seinem Leben einmal bekommt. Pech, vertan. So spiekt das Leben ;)

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    Original geschrieben von schmidt3
    Darüber, daß es in Deutschland in der Bildungspolitik nicht darauf ankommen darf, was das Kostengünstigste ist, besteht zwischen uns sicherlich kein Dissens. Wogegen ich mich wehre, ist der Versuch, aus der Schule Leistungsdruck und Wettbewerb vollständig verbannen zu wollen. Wo sonst sollten Kinder und Jugendliche lernen damit umzugehen. Damit will ich durchaus nicht reinen Paukschulen nach japanischem Muster das Wort reden. Aber solide Wissensvermittlung zumindest in solchen elementar wichtigen Fächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch muß ganz klar im Vordergrund stehen. Ohne diese kann man heute in kaum einem Beruf mehr bestehen.
    Und es hilft leider auch nicht darauf zu achten, wie sehr sich jemand angestrengt, wie Du es weiter oben angeregt hast. Denn das will später niemand mehr wissen. Späteststens im Berufsleben zählt nicht mehr das subjektive Bemühen, sondern ausschließlich das objektive Ergebnisse. Es hilft den Heranwachsenden nichts, wenn man sie bis zum Abitur oder besser noch bis zum Ende des Studiums vor der "harten Realität" beschützt, der Praxisschock ist anschließend nur um so härter. Ein gesundes Maß an Leistungsdruck muß es auch schon in der Schule geben, das ständige Herunterfahren der Anforderungen ist der gänzlich falsche Weg. Sonst endet es nämlich irgendwann wirklich so:


    http://www.kreb-dadi.de/unterh…download/PISA-Analyse.pdf



    Es ist meiner Meinung auch gar nicht sinnvoll und angedacht den Leistungsdruck durch Aufgliedeung in Leistungskurse gänzlich von den Schultern der Schüler fernzuhalten. Denn so finde ich, hat jeder Schüler bevor er die Schule mit einem Abschluss verläst, seine Leistung innerhalb einer Leistungsprüfung nachzuweisen. Und dann kann es durchaus schon vorkommen, das einer nach 10 oder 11 Jahren Unterricht seine Reifeprüfung ablegt, der andere aber vielleicht erst nach 13. Aber über genau festzusetzende Regeln müßten sich andere Sachverständige als wir hier den Kopf zerbrechen. So muß dann aber auch akzeptiert werden, wenn einer nicht eine entsprechende Leistung innerhalb einer vorgegeben Zeit (Zwischenprüfungen) erbringt, so rückt ein entsprechender hochwertigere Schulabschluß halt in unerreichbare Ferne.



    Siemensanier


    PS: Wer will schon einen 40jährigen Schüler der noch für das ABI büffelt ;)