Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von TMausHB
    Hm. Ich rede seit Jahren mit meinen Kollegen ständig über Sachen, über die man sich unter Feuerwerkern unterhält: Schüsse, Schläge, Bomben, Zeitzünder und Co., und das sehr oft auch telefonisch. Eine Telefonzelle habe ich dazu noch nie benutzt. (Wobei ich das letzte Mal in einer Telefonzelle war, da war ich nicht mal volljährig, also mehr als 10 Jahre her... ;)).


    Ob ich somit quasi "im Visier eines Geheimdienstes" bin?



    Im Visier eines Geheimdienstes stehst bestimmt nicht nur DU. Aber nicht weil du während des Telefonierens solche Schlagwörter verwendest, sondern weil jeder Spielteilnehmer zunehmend unter Generalverdacht gerät.


    Es gab da mal einen Bericht über ein automatisiertes Programm für Kommunikationsauswertung. Innerhalb dieses dürfte dein Auswertigungsprofil zu eindeutig sein, und daher schon wieder unverdächtig. Kannst es ja mal auf die Spitze treiben und zwischen den Sätzen belangloses Zeug wie "Die Mutter trinkt währenddessen Milch" mischen, wenn du auf interne Aufmerksamkeit wert legen solltest.


    Leider sieht sich die Spielleitung nur noch durch solche Maßnahmen in der Lage die Spielteilteilnehmer in Ihren mehr oder minder kreativen Ausweichstrategien zu mäßigen. Na hoffentlich erreichen sie nicht genau durch solche Dinge, dass die einzelnen Spielteilnehmer irgendwann mal keine Lust mehr auf das Spiel haben, und es genau durch diese Maßnahme zum Game Over kommt, obwohl diese genau dieses eigentlich vermeiden sollte.



    Siemensanier


    PS: bestes Beipiel neben den Nachrichtendiensten ist doch auch der Zoll. Welcher zunehmend zu einer Finanzpolizei bzw. Finanzvollstrecker des Staates mutiert, weil an anderer Stelle die Spielregeln nicht richtig gemacht werden, und man sich nur so zu helfen weiß. Über die rechte Schulter eines jeden Spielteilnehmers schaut ein Zollbeamter, und über die Linke ein Beamter des Nachrichtendienstes.

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    Original geschrieben von Blondinenfreund


    Hat denn keine ne Zahl wieviel Meter ein solcher Mast misst? Im Web findet man auch keine genauen Angaben dazu.


    Frag doch einfach mal bei denen hier ganz unverbindlich an.
    http://www.werbetuerme.com/impressum_set.htm


    Vielleicht können die dir eine bessere Auskunft geben, als hier zu erwarten ist.



    Siemensanier



    EDIT: http://www.werbetuerme.com/partner_set.htm
    MCD scheint deren kunde zu sein.

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    Original geschrieben von webbiller
    Hab mich ja schon gewundert das nach der Sendung noch kein Thread existierte...
    Zum Herzschlag: Ja die Sache mit dem Pulsschlag am Arm ist wirklich uralt mit Bart, auch wenn mir die Variante "Tischtennisball in der Achsel" geläufig ist.
    Das EKG Gerät das ja dadurch sich nicht täuschen lassen kann, war IMHO manipuliert. Insbesondere die Pulsffrequenz Anzeige am EKG hat mich gestört. Als er anfing sich zu "konzentrieren" sank sofort und erstaunlich schnell -aber ohne große Wertsprünge der Wert von ~60 auf null ab (Also 60-59-58-57-56-55-54-...-5-4-3-2-1-0-0-0-0) . Alle EKG die mir bisher im Rettungsdienst und im Krankenhaus in die Quere gekommen sind zählen nicht so, und können daher keine kontinuierlich veränderten Werte anzeigen sondern würden Mittelwerte anzeigen (Also müsste die Veränderung iMHO z.B. so aussehen 60-51-42-35-29-20-12-9-0-0-0).
    Denn das macht auch keinen Sinn: Klassisch misst man ja Puls/Herzschläge pro Zeit= Frequenz, dazu wird eine definierte Zeitspanne benötigt Also 1min ,30s ,15s und somit ergibt sich immer ein Mittelwert der Frequenz. Ein elektronisches Gerät könnte zwar auch die Zeit zwischen 2 Systolen messen und daraus eine Frequenz hochrechnen, was aber zur Folge hat, dass die Frequenzanzeige mit jeder Systole sehr springen würde( u.A. mal immer sehr extrem wenn ein Patient Extrasystolen oder einen unregelmäßigen Herzschlag hat. Also verwenden IMHO alle EKG eine Zeitspannenbasierte Mittelwertberechnung. Auch wenn man versucht das EKG Bild mit dem Frequenzwert zu vergleichen, kommt es mir unrealistisch vor. Der Abstand zwischen zwei Systolen bei 60Hz und bei 30Hz müsste ja doppelt so lang werden. Im EKG verlängert sich die Strecke kaum erkennbar.


    Ich bin weder Mediziner, Medizintechniker, Elektro-Ing, oder gar Uri Geller.
    Aber wäre es möglich den ansich kleinen Steuerstrom den das Gerät am Körper mist durch einen äußerlichen Störstrom der am Körper künstlich angelgt wird zu überlagern. So müßte das Messgerät nichteinmal manipuliert werden.
    Ich habe auch keine Ahnung ob dieses Verfahren dem Probanten gesundheitlich wirklich zuträglich wäre.

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    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Weiss jemand, ob die bekannten und weit sichtbaren McDonalds Betonmasten einheitlich hoch sind?


    Wieviel Meter misst so ein Mast?


    Es war einmal ein kleines armes Gewerbegebiet an einer Autobahn.
    Da kam MCD sah dieses und baute dort sein Schloß mitsamt besagtem Turm (Betonmast). Dann kam eines Tages BK, sah auch dieses arme Gewerbegebiet und baute sogleich ebenfalls sein Schloß mit dessen Turm neben dem von MCD.
    MCD schien dieses nicht so sehr zu gefallen. Denn es dauerte nicht lange und MCD baute ein noch viel höheren Turm neben seinen Alten. Nun leuchtet der Höhere der beiden MCD Türme und der Kleinere steht dunkel daneben.


    Ich habe den längsten, so freut sich MCD wohl noch heute, wenn er/sie/es denn nicht gestorben zwischenzeitlich ist.


    Nein kein Märchen, sondern Realität aus meiner Region. Also MCD muß zumindest zwei Standardhöhen haben, wenn es denn überhaupt Standardware ist. Was ich aber nicht weiß.



    Siemensanier

    Kann nicht viel zu Florida sagen aber:


    Haben Schule beendet und Mietwagen in den USA.


    Außer Alamo mit einem Mindestalter von 19 gegen Zuschlag kenn ich dort nur Vermieter mit Mindestalter von 21 oder gar 24 Jahren.


    EDIT: Sehe gerade in deinem Profil das alter von 22. Dann ist das Alter wohl weniger das Problem. Auch immer daran denken, dass nicht jeder automatisch das Fahrzeug fahren darf. Also schon bei Anmietung angeben wer alles fahren wird, also evtl. auch Freundin.

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    Original geschrieben von amikaro80
    Die meisten, die in einer engstirnigen BWL Vorlesung sitzen, können allerdings BWL von VWL unterscheiden ;)



    Na dann wollen mir auch mal hoffen, dass diese dies nicht nur unterscheiden können, sondern auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Oder ist BWL wirklich die einzig wahre Ware "Religion".




    Ich werde hier jetzt bestimmt nicht dem Kampf VWL gegen BWL Nahrung anbieten. Aber Danke für die Bezeichnung "Freidenker". Und als solcher käme ich gar nicht erst auf den Gedanken ohne Sicherung von einem Dach zu springen. Auch wenn mir zig Berater dieses vorschlagen würden, und die Risikien mental minimieren.


    Die Rechnung kann, wie schon gesagt, innerhalb einer aufbauenenden BWL Lehre durchaus für die Erläuterung des Mindestlohnens herhalten. Aber die BWL kann und darf halt niemels vergessen bzw. vernachlässigen, dass sie nur innerhalb einer Umgebung eine Darseinberechtigung hat, in der die Regeln einer funktionierenden Volkswirtschaft vorherschen (Sicherheitsfrage). Und das D weniger ein Thema für den Ökonom denn für den Mediziner ist, ist halt eben genauso ein Trugschluß.


    Ich habe es schon in meiner Vergangenheit vermieden mich durch vermeindlich zeitgeistliche wissenschaftliche Definitionen in meinen Gedankengängen
    einschränken zu lassen bzw. mich sogar hinter diesen Definitionen wissenschaftlich zu verstecken. Ob es ein Gesetzt von Angebot und Nachfrage gibt oder ob der Ökonom "die Fragestellung, wie sich im Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage auf einem Markt ein Preis bildet und welche Gütermengen zu diesem Preis gehandelt werden" dürfte innerhalb dieser Diskussion mit wahrscheinlich zumeinst nicht ökonimschen Wissenschaftlern als Leser zweitrangig sein. Den Einzigen dem ich seine Formeln nach Herleitung ohne Hinterfragung abgenommen habe waren meine Mathematik Profs.
    Ökonomisch angeblich nachhaltige Herleitungen Marke McKinsey oder Roland Berger waren mir dagegn schon immer zutiefst suspekt.


    Aber nochmal auf deine Beipielrechnung zurückzukommen:
    Gibt es innerhalb von Arbeitnehmerschaften in einzelnen Anwendungsfällen auch das 1+1=3 (Synergie) Phönomen? Dises vermisse ich bei dem Ansatz, dass jeder weitere AN weniger produktiv als sein Vorrangiger ist. Demnach müßte ja in allen Unternehmungen der GF der Produktivste sein, was zu beweisen wäre ;) . Oder spielt dieses nur in größeren Modellen eine Rolle und ist daher in deinem zu vernachlässigen? Was Machen die Landarbeiter eigentlich bei nicht zu beinflussenden Beschäftigungsschwankungen (beipielweise im Winter) G behält seinen Besitz, A bis D aber garantiert nicht Ihren Job.


    Die Welt ist ökonomisch halt wesentlich komplexer als es so manch BWL oder VWLer sich vorstellt. Da ist es eben sehr schwer mit "einfachen" Rechnungen einzelne abgegrenzde Bereiche wirklich schlüssig in Modellen abzubilden.
    Um nicht zu sagen, unmöglich!



    Siemensanier


    PS: Ich würde es übrigens tunlichst vermeiden auch nur eine Formel aus der Ökonomie nur in die Reichweite einer Mathematischen oder gar Naturwissenschaftlichen (hier Physik) zu rücken. Dazu sind schon zuviele nach schon viel zu kurzer Zeit einer Richtigstellung bzw. Ergänzung zum Opfer gefallen. Was durchaus ein Indikator für deren tatsächliche Abbildung der Wirklichkeit ist.

    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Da hier ziemlich heftig und teilweise auch ziemlich emotional diskutiert wird, habe ich mir mal ein kleines Zahlenbeispiel überlegt, anhand dessen ich "kurz" einmal die ökonomische Argumentation der Gegner von Mindestlöhnen darstellen will. Es ist naturgemäß extrem simpel gestrickt, zeigt aber wohl doch den grundsätzlichen Gedankengang.
    Als Beispiel muß ein Dorf herhalten, das ausschließlich von der Landwirtschaft lebt. In diesem Dorf wohnen der Grundbesitzer G, dem alles Land und alle landwirtschaftlichen Maschinen gehören, sowie die vier Landarbeiter A,B,C und D, die ausschließlich ihre Arbeitskraft zur Verfügung haben. Außerdem gibt es noch den Bürgermeister S, der aber nicht am Produktionsprozeß beteiligt ist.
    Auf G´s Land wird Getreide angebaut, das er für eine festen Preis von 10€/Zentner auf dem (Welt)markt verkaufen kann. Seine einzige Alternative zur Landwirtschaft wäre es, sein Land an einen Golfclub zu verpachten, was ihm 200€ Pacht einbringen würde.
    .....



    nette Beispielrechnung. Aber außer in einer engstirnigen BWL Vorlesung bzw bei den jungen Liberalen wenig zu gebrauchen, da sehr wenig mit Praxisbezug.


    Sollte man D mit dem Rückenschaden nicht gleich aus dem Wirtschaftskreislauf herausnehmen?
    Woher kommen die 200€ des Golfclubs?
    Und sind die Golfspieler bei A bis D ohne Einkommen überhaupt während Ihres Spieles sicher. Und wollen sie da überhaupt Golf spielen? In Südafrika wohl eher nicht, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat.


    Außerdem ist die Vorgeschichte nicht zu vernachlässigen. Wie ist G zu seinem Besitz gekommen? Spielte da eine Ausnahmezustand wie Krieg eine tragende Rolle, oder eine Wirtschaftswunderzeit?


    Wo ist der allgemeine BWL-Grundsatz von "Angebot und Nachfrage" bei einer festen Annahme von Marktpreisen? Oder wird der Preis von der Gemeinschaft zu der A-D, G und S gehören garantiert?



    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    ...
    Da wird es dann ein gewisses Preisniveau geben in dem sich, mit gewissen Toleranzen, jeder ordentlich geführte Betrieb bewegen wird.
    ...



    ordentlich geführte Betrieb dürfte auch so ein Punkt sein.


    Entweder wird er eben nicht ordentlich geführt, in welcher Form auch immer, beipielweise Fehlkalkulation. Oder der Betrieb hat neben den allgeimeinen Geschäftskosten und Lohnnebenkosten noch andere Kostenstellen die über das Allgemeine hinaus gehen. Da muß dann zum Beispiel das Ladenlokal überproportional in die Kalkulation einfließen.


    Ich bin kein Friseur, auch kenne ich deren kalkulatorische Ansätze nicht. Es würde mich jedoch durchaus einmal interessieren inwiefern sich der Preis für eine durchschnittliche Leistung verändert, wenn der Handwerken anstelle 3,80 € pro Stunde nun 7,50 € erhalten würde. Und ob es mehr ist, als das was ich z.b. nach erbrachter Leistung in die personifizierte Spardose neben der Registrierkasse werfe.


    Leider gibt es nunmal eine Vielzahl von Leistungen, die der Verbraucher von heute zwar gerne in Anspruch nimmt, die er sich aber angesichts seines privaten Haushaltes in der Form und besonders der Menge eigentlich nicht leisten könnte. Denn vom Ursprungsprinzip her dürfte sich jeder nur die Leistung monatlich einkaufen, die er auch selber in welcher Art und Weise auch immer äquivalent monatlich erbringt. Und das dieses nicht so ist, brauch ich wohl nicht näher zu erläutern. Also muß in der Schlußfolgerung jemand anders die jeweilige Leistungsdifferenzen zum Durchschnitt erbringen. Und sei es mein Friseur.


    Nahrung alleine dürfte den Homo Sapiens von heute wohl nicht mehr reichen um zu überleben.


    Bei den Begabungen stimme ich dir zu. Und da Deutschland und die Welt auch zukünftig kein Freizeitpark sein wird hat jeder Einzelne ja auch Zeit genug seine Begabungen zu fördern und seine Fähigkeiten gesellschaftlich nützlich einzusetzen. Nur wird es halt auch Arbeiten geben, die niemand wirklich gerne ausüben will. Aber auch diese müßen auf Basis einer Regelung geleistet werden.


    Kann und Muß eine Wertschätzung einer Leistung nur Materiell erfolgen?


    Angesichts einer Weltbevölkerung von bald 6,7 Milliarden Menschen (vor 2000 Jahren waren es lt.UNO 300 Mio.) stelle ich mir ein Sinn Modell welches auf Basis
    "Jeder Mensch in der Marktwirtschaft denkt doch zunächst einmal an sein eigenes Wohlergehen, trotzdem funktioniert die Marktwirtschaft. Sie braucht nicht den guten Menschen, sondern funktioniert mit Menschen, die ihren eigenen Vorteil maximieren wollen." agiert, nicht wirklich als nachhaltig vor.


    6,7 Milliarden Individualisten dürfte unser Raumschiff Erde nicht wirklich lange verkraften. Falls jetzt jemand meint das individuale System zu bevorzugen. Außer wir hätten 6,7 Milliarden abgegrenzte Jagdräume, die wir nunmal nicht haben.


    Und der Meinung, dass das System des egoistischen Menschen als gesellschaftliche Basis des Zusammenlebens nicht wirklich lange nachhaltig funktionieren wird, bin nicht nur ich. Nur gibt es einige, die es eben aus vielerlei Gründen "noch" nicht öffentlich so vertreten. Daher werde ich auch keinen Autor einer Zahl hier benennen. Giftschränke die mit ähnlich brisanten Material gefüllt sind dürften überall in ökonomischen Kreisen zufinden sein. Und das bestimmt auch bei Ifo und Co.


    Nicht falsch verstehen. Ich bin nicht gegen die geltene Ordnung in der BRD / EU / USA oder sonst wo in der Welt. Nur mach ich mir halt mit anderen durchaus ökonomische Gedanken darüber wie eine Gesellschaftsform bei Bedarf zukünftig anders organisiert werden kann. Und hier spielen gleichermaßen das zunehmend okonomische Ungleichgewicht als auch ökologische Überlegungen eine treibende Rolle bei der Arbeit.