Zitat
Original geschrieben von oleR
ChickenHawk:
Wie gut, dass du die Weisheit mit Löffeln zu dir nimmst. Gut auch, dass du alle Abkommen kennst. Jetzt erklär doch mal, warum aus Europa trotzdem Nahrungsmittel quer über den Globus transportiert werden, um in Entwicklungsländern zu landen und dort die lokalen Anbauer in den Ruin zu treiben. Warum Europa und die USA ihre Landwirtschaft weiterhin massivst subventionieren. Warum Weltbank, IWF & Co. die Gewährung weiterer Kredite an so rigorose Privatisierungsmaßnahmen knüpfen, dass die Bude wackelt. Na?
Das Phänomen landwirtschaftliche Erzeugnisse durch die Welt zu schiffen, kann überhaupt nicht das Problem sein, sofern dadurch Hunger zu stillen wäre. Nicht ökonomisch betrachtet, wäre sogar das Verfahren, in Zonen mit gemäßigtem Klima ohne große Zusatzaufwendungen Nahrungsmittel effektiv zu produzieren und diese über die Welt zu verteilen der effektivste Weg, und dies sogar ökologisch gesehen. Warum muß in einer Zone mit unverhältnismäßig großen Aufwand wie Bewässerung und schlechter aggratechnischer Bodenbeschaffenheit dieses bewerkstelligt werden? Wohlgemerkt nicht ökonomisch gesehen, aber leider befindet sich der Mensch noch in der Geißel der Kapitalströme.
Es wäre sogar theoretisch möglich, ein ähnlichen Lebensstandard wie in Westeuropa weltweit zu führen, und dies nur bei einer theoretischen Arbeitsleistung einen jeden Menschen von ca. 8,5 h/Woche, abgesehen von der Rohstofffrage. Denn soweit ist die durchschnittliche Produktivität fortgeschritten. Normal sollte jeder einzelne der Spezies Homo Sapiens Sapiens doch froh darüber sein, wenn er durch 8,5 h Arbeit pro Woche relativ sorglos Leben könnte. Leider schließt diese Therorie nicht einen stetigen Fortschritt, und auch das Streben eines jeden Individums nach dem persöhnlichen Mehr mit ein. Daher bleibt es bis auf weiteres bei der Kapitalverrechnung von Leistungen.
Ökologisch ist so sowieso nichts zu machen, da wird es immer bei hohlen Bekenntnissen bleiben, solange die Ökonomie so bleibt wie sie ist, und ich sehe für unser Raumschiff für die Zukunft sehr schwarz.
Ein Löwenrudel teilt sich wenn es zu groß wird. Nur wo sollen wir hin bei dem technologischen Wissen von heute, auf den Mars? Daher sollten wir uns vielleicht nicht das Löwenrudel, sondern lieber einen Ameisenstaat als biologischen Beispiel für unsere Zukunft wählen.
Da wollen sich die gewählten Hohlköpfe ( leider mit qantitativ steigender Tendenz) treffen um zu Debattieren, Verzeihung, sich über das wehrte Wohlbefinden des Gatten auszutauschen, und die wählenden Hohlköpfe habe nichts besseres zu tun, als die gewählten Hohlköpfe von dem Treffen durch Sitzblokaden abhalten zu wollen. Die gewählten Volksvertreter, sofern Sie es denn sind, sollten in Heiligendamm solange eingekesselt werden, und zwar ohne Ihre nicht gewählten Berater, bis Sie sich über das Wohlbefinden Ihrer Gatten ausgetauscht, aber auch im Namen der 8 wirtschaftlich führenden Nationen ein nachhaltiges Zukunftsbild gezeichnet haben, und nicht davon abgehalten! Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht, Sie dürfen sich ruhig über das Wohlbefinden Ihrer Gatten austauschen, und auch das Damenprogramm bzw. jetzt teilweise Herrenprogramm ist nicht hochgenug einzuschätzen. Denn in der heutigen Zeit wird der direkte menschliche Umgang oftmals vegessen. Ich fliege auch lieber nach London und spreche mit meinem gegenüber Auge in Auge als via Video Meeting zu kommunizieren.
Leider findet eines bei der G8 Diskussion viel zu wenig Beachtung. Und zwar das sich das Rudel HomoSapiensSapiens durch das Wirken des Herrn Putin sowie Bush zuzeit wieder auf dem Weg hinein zu einer Blockbildung befindet, und schuld daran ist nur der Kampf um das AlphaMännchen bzw. AlphaWeibchen. Naja vielleicht liegt die Lösung ja darin, dass sich das Rudel während dieses Kampfes wieder selbst dezimiert. In Afrika dürfte dann übrigens dann das Paradies zu finden sein.
Siemensanier (der einzige Hohlkopf)
oleR: Glaubst du wirklich an die Mär der Hilfe zur Selbsthilfe?