Beiträge von Siemensanier


    Auch das bitte wieder hinterfragen!


    Herr Prager hat als Insolvenzverwalter der Benq OHG entschieden, keine Zahlungen mehr an die Management GmbH und die Wireless GmbH zu leisten.
    Da er faktisch der einzige Kunde dieser Gesellschaften war, sind diese also infolge dessen nun auch Insolvent, und er auch als Insovenzverwalter bestelllt.


    Bei der BenQmobile Holding bleibt abzuwarten, ob da nicht doch BenQ Corp Taiwan noch Geld einbringt, was ich aber bezweifele.


    EDIT:
    Zu Inservio (Servicesparte) möchte ich noch folgendes anmerken:
    http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/w…0/SH/0/depot/0/index.html


    Wie ich bereits früher erwähnte,könnte Siemens wirklich als Fonds oder Übergangsinvestor hier einspringen, siehe Bericht


    Dafür spricht auch, dass der Insovenzverwalter von einem möglichen Investor für diese Sparte spricht.

    In den letzten beiden Beiträgen hier, sehe ich nunwieder eine Neiddebatte. Und zwar nicht Neid von unten nach oben, sondern innerhalb einer Einkommensschicht.


    Sind es nicht genau diese "gut" verdienenden Mitarbeiter die in einer Region den gewerblichen Mittelstand beleben? Diese waren es doch auch, die das nötige Kapital aufbrachten und sich auf der grünen Wiese ein Häuschen hingestellt haben. Wenn diese angeblich "zugut" bezahlten Arbeitnehmer wegfallen, wird eine ganze Region darunter leiden, der Bäcker, der Elektriker, der "Dienstleister" usw. , also genau die Betriebe die sich solche Löhne bisher nicht leisten konnten!

    Zitat

    Original geschrieben von HoldaT
    Am Ende ist das alles sowieso egal, der Ausverkauf der UMTS-Modelle hat vor wenigen Stunden in diversen Shops begonnen... Und hat man erstmal alle UMTS-Handys für << 150 € rausgeschmissen... Ich hab mir in einem OfflineShop in Dresden gleich mal ein S82 ungebrandet für sage und schreibe 79 € zugelegt. Die Lieferung war gerade mit UPS angekommen :D



    Sei doch so nett und überweise die Differenz zwischen UVP und VK an die BA.
    :rolleyes:


    Und wer weiss, was in den Betriebsversammlungen zu Zeiten des Überganges alles gesagt wurde, vielleicht Bild- und Tonmitschnitte?


    EDIT: "mündlich von Seiten der Arbeitgebenseite" ist hier gemeint

    Leider etwas OT:


    Ich habe absolut kein Problem damit, mindestens eine 40h Woche zu realisieren, und das ohne vollem Lohnausglich. Auch Urlaubs und Weihnachtsgeld (13. Monatsgehalt) sehe ich in steifer Tarifstruktur als vollkommen falsch an. Dann aber bitte die Mitarbeiter durch ein betriebsinternes "Dividendensystem" am Ertrag der Gesellschaft verstärkt teilhaben lassen!


    Zum VW Konzern: Wer hat denn damals die 28 h Woche gefordert, mit der Argumentation: Wenn wieder mehr arbeit da ist, zurückzukehren zum alten Zeitmodell bei vollen Lohnausgleich? War schon damals eine falsche Argumentation, welche natürlich bei der Belegschaft sauer aufstoßen muß.

    Zitat

    Original geschrieben von mr3
    Was Gewerkschaften fordern ist schon lange völlig unrealistisch.
    Ich weiß nicht, woher die sich ihr Recht nehmen. Allein eine derartige Forderung ist abartig!
    Sie sollten dankbar sein, dass Siemens überhaupt etwas macht, um den Leuten zu helfen!
    Wenn unsere Gesellschaft eines Tages untergeht, dann weil die Gewekschaften den Hals nicht voll bekommen konnten (bekommen sie eh nie) und irgendjemand nachgegeben hat...


    mr3
    Dann lass uns doch die Gewerkschaften verbieten, oder aushungern! So besteht die Chance, dass in einer "kapitalistischen Aristrokratie", wenigstens 1/3 der Gesamtbevölkerung im Lande sein Wohlstand weiter mehren kann, der rest in "Laibeigenschaft" wenigsten existieren (wie im Land der aufgehenden Sonne). Schließlich wäre das ja besser, als wenn die gesamte Gesellschaft wegen der Gewerkschaften untergeht, oder?


    _______________________________________________________________


    Das mit der Auffanggesellschaft dürfte nur eine weitergedachte Einbringung des bereits bekannten Notfonds sein. Wobei ich bei Diesem auch noch eines anmerken möchte: Welche Auswirkung dieser Fond und das eingebrachte Kapital in bezug auf die Bilanzsumme und der Steuerpflichtigkeit des Siemens Konzern hat, brauch ich jetzt wohl nicht näher erklären!


    Scheinbar gibt es Kreise, die die rechtliche Situation der damaligen Übergänge der Arbeitsverhältnisse weg von Siemens hin zu BenQ sehr differenziert betrachten. Diese Widersprüche gegen die Übergänge könnten durch die zu gründene Auffanggesellschaft jetzt unangreifbar gemacht werden.
    Viele Aktionen stellen zwar ein gutes Medien- und Öffentlichkeitsbild dar, sind aber nach genauerer Hinterfragung zweifelhaft.


    Zu den Pensionansprüchen ist noch folgendes zu sagen. Nach meinen Wissenstand flossen selbst zu Benq-Zeiten die Zahlungen für die Mitarbeiter in einen Pensionssicherungsfond immernoch von der Siemens AG aus.

    Taiwaner applaudieren bei BenQ-Insolvenz


    welche Auswirkung hat die BenQSiemens aus Taiwanesischer Sicht:
    http://www.handelsblatt.com/ne…n-bei-benq-insolvenz.html


    EDIT: 05.10.06 12:55


    in dem Bericht heißt es:


    "Für Goldman-Mann (Analyst) Chen war die Übernahme der Siemens-Sparte trotz der harten Lehre eine gute Entscheidung. BenQ habe schließlich Zugriff auf die Siemens-Patente und einen guten Markennamen übernommen. „Das alles hätte BenQ sonst nicht bekommen.“ Nun könne sich der Handy-Hersteller damit auf den asiatischen Markt konzentrieren."


    weiter:


    "Der Konzern hat im Mai angekündigt, seine Marke BenQ stärker in China auf den Markt bringen zu wollen. BenQ hatte mit dem Siemens-Geschäft die Lizenz erhalten, Handys im Boom-Markt China verkaufen zu dürfen. "


    Genau darin liegt auch der Grund warum ich früher schon auf die Seite:
    http://www.benq.com.cn/Mobile/
    hinwies. Ein wichtiger Markt war somit der Mutter vorbehalten.

    BenQ Mobile steht besser da als gedacht


    zum Bericht mit oben genannten Titel möchte ich noch eines kommentieren:


    http://www.handelsblatt.com/ne…esser-da-als-gedacht.html


    In dem Bericht heißt es:


    Zitat: "In der Mitteilung wurde nun betont, die Führungsspitze des Unternehmens sei zwar von der Management GmbH bestellt. Diese Gesellschaft sei aber vermögenslos und habe ein Haftungskapital von 25 000 Euro. Die Geschäftsführer hätten gegen keine der Gesellschaften Ansprüche auf Abfindungen. In der BenQ Wireless GmbH wiederum seien allein alle Produktmarken-Lizenzrechte gebündelt"



    Die Aussage widerspricht in keinsterweise den bisherigen Annahmen über Managerabfindungen. Die Management GmbH hatte über ein Jahr Zeit Ansprüche und dessen Deckung in Kapitalfonds am Finanzmarkt zu platzieren. Die Ansprüche der Manager wurden so direkt an die Fonds gebunden. Die Management GmbH diente also nur als anfänglicher Anspruchsvermittler. Richtig wäre dann auch, dass die Manager gegenüber der verschiedenen GmbH's keine Ansprüche hätten.


    Anmerkung! Dieses spiegelt nur meine reine subjektive Interpretation wieder, und ist nur EIN mögliches Szenario!