Beiträge von Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Weihnachtsmann

    ...
    P.S.: Jetzt machst Du mich doch noch neugierig.
    ...


    Von wem hast Du Deinen Usernamen geerbt? ;)


    Meinen Namen habe ich von meinem ersten Mobiltelefon welches ein Siemensgerät war geerbt. :-)


    Beachte: Ich nenne mich Siemens a n i e r ; Die Mitarbeiter bei Siemens nennen sich ja im allgemeinen Siemens i a n e r.



    Nochmal zu der Geschichte:


    Natürlich ist es eine ernste Geschichte, das ist mir schon klar. Und ich will Sie auch nicht auf Kosten der betroffenen Mitarbeiter erzählen, sondern den bösen Onkel BenQ und das Verhalten der Mutter Siemens vorführen.
    Vielleicht war die Arbeit der Tochter ja auch nur deswegen zu wenig, was ja zu den ganzen Problemen letztendlich führte , weil Sie von der Mutter im Laufe der Entwicklung zuwenig zu Essen bekam, und dadurch langsam, oder in manchen Auge halt zu verwöhnt war.



    Leider war schon im August als David Wang als CFO nach München kam, eigentlich klar, das etwas im Busch war, nur WAS? Der gute Mann ist sozusagen der Chefsanierer von BenQ. Und wenn ich noch was sagen darf, so glaube ich, das BenQ den ganzen Deal so angelegt hat, wie der böse Onkel, nämlich nur eigene Interessen verfolgt und dabei auch Siemens etwas über den Tisch gezogen wurde. Mit einer solchen Hinterlistigkeit wurde wohl auch dort nicht ganz gerechnet. Schließlich haben Sie als erstes nach dem Deal geblutet, ja ja der Umbau wurde halt immer teurer, und jetzt sind die Mitarbeiter dran, so wie es auch Siemens eigentlich schon klar war. Der Onkel war halt doch hinterlistiger als ursprünglich angenommen wurde. Nicht nur die Mitarbeiter wie von beiden gewollt, sondern auch der Partner wurde verladen.



    BenQ hat das ganze Geschäft nur als Einnahmequelle und günstigen Knowhow Transfer angesehen. Es war schlicht und einfach eine Aquisition mit positiven Bilanzeffekten, sprich reingewinn für Benq. Natürlich wird von Seiten BenQ jetzt alles unternommen nicht als böser Onkel dazustehen, aber glaube mir, jede Bilanz kann wie eine Statistik hingebogen werden wie ich es gerade brauche. Heute hohe Verluste und morgen Gewinne, ganz wie benötigt. Und jetzt benötigt BenQ halt gerade Bilanzprobleme im eigenen Haus als Rechtfertigung.



    Was mich aber wirklich "ankotzt" ist der Umstand, dass sich das Spiel bals wiederholen könnte, bei der SHC die für die Gigaset Seite zuständig ist gerade ein ähnliches Spiel läuft. Aufgliederung in Com-Carrier und Com-Enterprise. Die Com-Carrier mit Nokia zu NosiNet verschmelzen, und die Enterprise verschachern, in der Hoffnung das der böse Onkel dann NUR die Mitarbeiter abwrackt und nicht Siemens auch wieder mit über den Tisch gezogen wird. Viel "Glück" Herr Kleinfeld.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Genau da liegt das Problem ... wer statt den Tausendern die Millionen auf die Seite schafft, bereitet sich eben etwas gründlicher darauf vor ...


    ... und ob das dann wirklich die "guten" Juristen sind, liegt an der Definition des Wortes "gut" ... wenn du "gut" i.S. von "clever" meinst, mag das hinkommen ... man könnte dies Wort aber auch anders werten ... ;)



    Ich überlasse es dir, wie du die " " deutest ;-)

    BenqSiemens, ein Deal von der die gesamte Branche profitiert!


    Vieles wurde hier schon geschrieben, konstruktives und weniger konstruktives,
    ich will mal letzteres hinzufügen:


    Für mich zeichnet sich abschließend folgende Geschichte ab:




    Eine glückliche Familie


    SiemensMobile ( die Tochter) war schon immer ein Paradiesvogel in der Branche (der Mobilfunkfamilie mit Heimarbeit). Zu Beginn ein Innovationsträger der Branche (man hatte die Ideen) und zum Schluss leider nur noch ein Spielball für die großen Operator (dem Papa). Die handwerklichen Erzeugnisse (Produkte) waren für ihn "wichtig" um das Verlangen der Wettbewerber (der Geschwister) ob aus Finnland oder Amerika zu mässigen und zu bändigen.


    Natürlich konnte die Mami (die Siemens AG) die Tochter nicht ewig ernähren, denn Ihre Arbeit war zwar anfangs qualitativ gut aber angeblich zu wenig. Ein JointVenture (auf neudeutsch eine Erwerbsgemeinschaft) mit anderen war, damit Sie bei Ihrer Arbeit nicht ganz auf sich alleine angewiesen war, auch nicht möglich, dafür sorgten einige Familienmitglieder (denn es gab auch noch einige Stiefväter in der Familie). Zwar war Motorola und Siemens quasi schon verlobt, aber dieses wußten einige der großen Familie durch Intriegen gezielt zu verhindern.


    Was sollte nun mit der ungeliebten Tochter, die zwar schon ein gewisses Geschick besaß, aber wie einige meinten, auch ziemlich verwöhnt schien, geschehen? Die Mutter wollte Sie nicht mehr ernähren, aber die Familie wollte auch nicht ganz (besonders die Papas) darauf verzichten. Und was sollten dann nur die Nachbarn denken?


    Nun kommt der Onkel aus Taiwan ins Spiel. Der Onkel hat schon immer für einige aus der Familie billige Mitbrinsel gehabt. Der Finne und der Amerikaner hat das auch schon immer gerne genutzt. Die Mitbringsel konnte der Onkel schon immer billig in Heimarbeit herstellen. Sein Plan war nun, die ungeliebte Tochter zur Mithilfe zu bewegen. Sie wußte viel und hatte ein gewisses Geschick, hatte halt nur die Angewohnheit vielleicht etwas verwöhnt zu sein. Also traf er mit der Mutter das Abkommen: " Ich kümmere mich um deine Tochter." Damit Sie bei mir wohnen kann, muß ich aber umbauen, uns das mußt du bezahlen. Ich werde Sie solange ernähren und bei mir beschäftigen, bis Sie selbst auf eigenen Beinen stehen kann, so versprach der Onkel. Der Onkel aus Taiwan nahm die Tochter bei sich auf. Sie war anfangs richtig glücklich und erzählte dem Onkel alles was Sie wußte. Als die Geschichten aber langweiliger wurden, der Onkel einige Handkniffe zum Herstellen seiner Mitbringsel abgeschaut hatte, wollte der Onkel Sie nicht weiter ernähren, da Sie ja so verwöhnt war. Die Mutter wollte Sie aber auch nicht mehr zurück. Der Onkel hatte nochmal in einem langen Gespräch mit der Mutter versucht, Sie dazu zu bewegen Ihn bei der weiteren Ernährung der Tochter zu unterstützen. Gut er bat nicht, er erpresste leicht.


    Und nun: Die Mutter bezahlt nicht weiter, denn das wollte der Onkel ja übernehmen. Dem Onkel aus Taiwan langweilen die Geschichten mittlerweile und die für ihn verwöhnte Tochter ist nur lässtig. Er schmeisst Sie kurz und knapp raus. Sie bekommt aber nichts von Ihren Habseeligkeiten mit. Denn das hatte die Mutter mit der Post in einem Paket verschickt, auf dem die Adresse des Onkels stand. Der Onkel hatte vorher schon ein par Habseeligkeiten der Tochter an andere Geschwister wie immer günstig abgegeben. (z.b. Aalborg an den Amerikaner) Da die Tochter auf die Ernährung durch den Onkel angewiesen war, sagte sie zu diesem Zeitpunkt nichts dazu und schwieg, obwohl es innerlich in ihr grummelte.


    Fazit: Die Tochter steht vor der Tür; Der Mutter tut es leid, aber sie hat ja ein Abkommen mit dem Onkel und beruhigt so ihr Gewissen; Der Onkel kennt alle Geschichten und Handkniffe von der Tochter und hat Ihre Habseeligkeiten in seinem Haus; Die Geschwister haben ein par Habseeligkeiten bekommen oder können Sie noch von dem Onkel bekommen (Asset GmbH); Außerdem wird der Onkel zukünftig den Geschwistern wieder günstige Mitbringsel mitbringen können. Diesmal noch besser, denn er konnte ja einige Handkniffe dazu lernen; Wo bleibt der Papa in der Geschichte fragen jetzt sicherlich einige? Die Tochter ist für ihn überflüssig geworden, denn Sie steht ja vor der Tür und ist somit kein gutes Vorbild mehr.


    Auf ein weiteres glückliches Intriegenspiel in der Familie ein dreifaches hoch.
    Wer wohl das nächste ungeliebte Kind in in der Familie wird?



    Siemensanier,
    der niemals ein Siemensianer war, ist oder sein wird.



    PS: Die Tochter geht jetzt übrigens zum Sozialamt, soll aber, so will es der Sozialarbeiter, dem Onkel noch beim Ausfegen Ihres Zimmers helfen.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das ist n i c h t ganz richtig. Wer nicht leisten kann, macht sich zwar allein dadurch nicht strafbbar ... wer aber (noch) Verindlichkeiten (wie etwa die Garantieverpflichtung) eingeht in Kenntnis des Umstands, dass er sie wohl nicht erfüllen können wird (weil z. B. die Pleite kurz bevorsteht) ... der macht sich sehr wohl strafbar.
    ...



    Aber genau das wird hier ebend nicht der Fall sein!
    Denn beweise erstmal dem Herrn Joos, Geschäftsführer der operrativen BenQ Mobile GmbH & Co. OHG München, das er wusste das die BenQ Corp Taiwan den Geldhahn zudrehen wird, und so eine Insolvenz droht. Das dürfte nicht möglich sein.


    Manchmal denken die "guten" Juristen für Wirtschaftsrecht schon bei der Vertragsgestalltung bevor sie vor dem Richter müssen einen Schritt weiter, und ersparen sich so die möglichen Konsequenzen.

    Zitat

    Original geschrieben von floeru
    ...
    Scheinbar haben alle immer noch das Wirtschaftswunder der 60er im Kopf und versuchen diesen Zustand mit immer mehr Gesetzten und Regulierungen zu zementieren obschon so etwas absolut unmöglich ist. Man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen!


    Wie schlecht muss es in Deutschland noch laufen, damit sich etwas Grundlegendes ändert? Braucht es eine Margaret Thatcher wie in England? Von mir aus gesehen unbedingt!


    Unsere Wirtschaft wurde einst von Managern, nein so würde ich Sie nicht nennen, von Unternehmern geführt, die noch den Begriff des Unternehmers verdienten. Durch kreative Ideen der Zeit voraus sein und neue innovative Ideen entwickeln und platzieren.


    Und das ist was sich änderte!
    Heute sind in vielen Firmen Manager, nein auch diese möchte ich nicht so nennen, SANIERER am Werk. Und was sanieren Sie in den meisten Fällen? Renditen die leider nur einstellig waren! Und meistens gehen Sie den einfachsten Weg. Nicht durch Innovationen glänzen, nein durch kurzfristige Kostenoptimierung. Wo das hinführt sehen wir jetzt bei BenqSiemens.


    Welche Innovationen kommen denn wirklich aus dem Land des Lächelns? Doch nur die der vermeindlich günstigen Preise! Und hier sollte man mit den Boykott ansetzen.
    Wenn man schon etwas boykottieren will, dann doch bitte den Schnäppchenwahn! Solange man dieses noch kann, und nicht schon durch das eigene persönliche Budget in diesen Kreislauf des "Gammelfleisches" gezwungen wird.



    Zum Thema Globalisierung:


    Zwei Hoffnungen sehe ich noch, was bei der Globalisierung bisher kaum Beachtung findet:


    1. Das die Menschen in den vermeindlichen Niedriglohnländern durch den langsam wachsenden Wohlstand rasch merken, dass Sie von Globalplayern ausgenutzt werden.
    2. Das die Hedgefondhysterie ähnlich platzt wie Ende der 90`er die Börsenblase. Wobei hier schon einige Anzeichen erkennbar sind. Viele Fond's haben nämlich schon heute massive Probleme Ihre Ziele am Markt zu realisieren.
    Was kurzfristig bei den einverleibten Unternehmen gravierende Auswirkungen zeigen wird.



    Siemensanier (der kein Siemensianer war, ist oder je sein wird)



    PS: Ich will durch mein Handy einen Apfel an meinen Gesprächsteilnehmer reichen. Meine Schuhe sollen endlich über den Boden schweben. Mein nächstes Auto soll sich selbst reparieren ..... .
    Und ich glaube nicht, dass diese Entwicklungen in Asien zur Realität werden. Denn dort werden die Resourcen dazu benötigt, dass der schlafende Tiger Kommunismus mit Sonderhandelszonen langsam aber stetig den Kapitalismus auffrisst.



    Dann nenn es dochmal beim Namen: mindestens 50% der geschönten Statistik von 4.238.000 Arbeitslosen wollen also nicht arbeiten. Wir haben also 2.119.000 Schmarotzer im Lande. Und wenn wir nicht die geschönte Statistik zugrunde legen noch viel mehr.


    Schon mal daran gedacht, dass viele von Anfang an keine Chance hatten, kein Vitamin B-Netzwerk, das ganze System immer nur von unten angeschaut haben. Wo sollen diese Leute denn die Motivation hernehmen? Oder das Geld umzuziehen?


    Welcher von deinen Bekannten hat denn aus der Arbeitslosigkeit heraus einen finanziell besser gestellten Job als seinen bisherigen gefunden? Leider geht die Gehaltsentwicklung ja massiv zurück.


    Ich hoffe für DICH, dass wir zukünftig noch viele Mitbürger haben, die das nötige Kapital haben an deinen Events teilzunehmen.


    Aber es gibt ja noch eine Lösung: Zwar hättest Du dann auch nur noch 49% deiner Firma,vorausgesetzt du bist selbstständig, denn 51 müssten in chinesischer Hand sein, aber du hättest über 1 Mrd potentielle Kunden für deine Events.



    Könnte fast eine Diskussion zwischen einem Gewinner und einem Verlierer nach Definition Mc Kinsey sein


    Definition siehe hier:
    http://www.daserste.de/kultur/…d,p65ah2zvvmbu9y7x~cm.asp



    Siemensanier:


    PS: MTT, sorry natülich bist du kein Verlierer, nur ein erwachter Gewinner.



    Hallo shade242


    Ich fühle mich einfach mal angesprochen, dass die Posts die dein Allgemeinbefinden verschlechtern auch von mir stammen.


    Fakt ist: Will der Herr Prager die Produktion aufrecht erhalten, so muß er sämtliches Equipment von der Asset GmbH (wem die gehört brauch ich dir jetzt wohl nicht zu sagen) weiter mieten, leasen usw. Wie selber schon zugegeben wurde ist es ziemlich verworren, wer überhaupt im Besitz von welchen Rechten und Lizensen ist. Bei der BenQ OHG dürften nur noch einige Unwichtige oder zur Produktion unbedingt notwendige liegen. Ich bezweifle sogar, dass Sie die Rechte an den sog. hochwertigen Metall-Modellen haben.


    Eine Weiterführung ist Schön und Gut. Aber wer übernimmt eine Firma mit 3000 Angestelleten und fast keinen eigenen Betriebsequipment? Wenn hier von KnowHow gesprochen wird, was unbedingt erhalten bleiben muß, dann sind das ausschließlich Mitarbeiter, jetzt bezahlt durch die BA.


    Und noch eines zu Abschluß: Das Argument, das jedes Gerät mit einer Summe X subventioniert wurde stammt nicht von mir!

    Abfindungen wären der bessere Weg gewesen


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,440141,00.html



    Wäre es nicht besser gewesen, die Handysparte seinerzeit durch Siemens zu schließen und die Mitarbeiter durch Abfindungen frei zu setzen?
    Dieser Weg wurde damals nicht bestritten, es wurde der Weg Benq gewählt.



    Nur zum Thema Abfindungen ist auch heute noch einiges anzuführen:


    Es gibt Mitarbeiter, die haben zu Zeiten von Benq Aufhebungsverträge gegen Abfingung unterzeichnet. Und leider haben viele aus steuerlichen Gründen eine Auszahlung dieser Abfindung auf das nächste Jahr vertraglich verschoben.
    Nun kommt das Problem, dass Sie kein Insolvenzgeld für drei Monate und auch keine Abfindung erhalten werden, denn das wird per Quote ermittelt werden.


    BenQ, ein Name auf den Sie vertrauen können.



    Ich sehe schon die Einkäufer der Metro Group durch das Lager schlendern und höre wie Sie sagen, VK 19,99 Real, 79,99 Saturn, 69,99 Metro C+C, 29,99 Wall Mart, 22,99 HIT, 49,99 Galaria Kaufhof. Und hinten stehen die Mitarbeiter und arbeiten Ihre letzten drei Monate an Ihrem Platz.