Zitat von rp-online:
Clemens Joos: "Dazu könnten die Bundes- und Landesregierungen beitragen, aber auch die Konsumenten. Jeder Verkauf eines Handys komme "unmittelbar" BenQ mobile und seinen Mitarbeitern zugute. Es gebe noch sehr viel Knowhow in dem Unternehmen, das in den nächsten Monaten gesichert werden müsse.
Soso, jeder Verkauf komme den Mitarbeitern zugute!
Legen Sie nicht pro Einheit was das Werk mit einem VK von wenig mehr als 100,00 € verlässt 20 € drauf?
Wollen Sie nicht die Arbeitnehmer durch das Insolvenzgeld der Arbeitsagentur bezahlen, und mit den reinkommenden Finanzmittel laufende Mieten und Abgaben an die Asset GmbH, in der die Vermögenswerte der Siemens Mobilfunksparte gebündelt wurde, begleichen, Herr Joos?
Der Insolvenzberater RA Martin Prager von der Pluta Rechtsanwalts GmbH wäre gut beraten, die Produktion so schlimm es jetzt klingen mag SOFORT einzustellen!
Denn ansonsten würde selbst in dieser Lage die BenQ Corp weiterhin ein glänzendes Geschäft machen. Auch wenn der Insolvenzverwalter auf die Fortführung des Geschäftsbetriebes spezialisiert ist. (Welcher Richter bei der Faktenlage das wohl entschieden hat ?) so kann der Insolvenzverwalter bei einem Stammkapital von nur 25.000,00 € gar nichts anderes machen als die Gesellschaft früher oder später abzuwickeln. Dann aber bitte sofort, und nicht den eigentlichen Schuldigen noch bereichern.
Kopfschüttel:
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/w…7d4435/depot/0/index.html
„Kein Cent der Erlöse wird den Weg zu Siemens oder der BenQ Corp. in Taiwan finden“, so ein Sprecher.
- Wo er recht hat, hat er recht, denn die Miete und Abgabe steht vor den Erlösen.
"Siemens habe wohl befürchtet, dass das deutsche Mobiltelefon-Geschäft auch in der Hand der Asiaten zu Grunde gehen könnte. „Aber ich kann wahrhaftig keine Böswilligkeit unterstellen“, sagte Joos"
- Böswillig war es ja auch nicht, Siemens wollte ja nur Verlustbringer los werden, und das war ja kein böser Wille.