Beiträge von Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von ChinaMobile
    Habe gerade einen Bericht dazu gefunden. Nach diesem Bericht will BenQ seine Produktion an einen Auftragsfertiger verkaufen. Gespräche sollen bereits mit Foxconn (Taiwan) und Jabil (USA) geführt werden.


    BenQ ist auf Käufersuche für Handy-Produktion
    http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/w…0/SH/0/depot/0/index.html


    Andy


    der Bericht ist vom 20.09.2006 und damit überholt.


    Aber hier gibt es noch was:


    http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,439941,00.html


    http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,439925,00.html

    "Noch" ist richtig ausgedrückt.


    Denn sollte die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG München erstmal Insolvenzantrag stellen, so liegt der Vetrag zwischen BenqMobile München und der Inservio – Global Costumer Care GmbH erstmal auf Eis. Bis der mögliche Insovenzverwalter darüber entscheidet wie es weitergeht.


    Läuft der Service ohne Zustimmung des Insolvenzverwalters weiter als ob nichts gewesen wäre so würde der Geschäftsführer der Inversio GmbH ein heikles Spiel mitspielen. Lassen Ihn die Benqnäsen irgendwann ebenfalls fallen, so müßte er dann den dann für seine GmbH zuständigen Insolvenzverwalter erklären, warum er Leistungen in einem Zeitraum erbracht hat, in dem keine Vergütungsgrundlage bestand. (Vorwurf der Untreu)


    Oder liegt etwas schon eine Kostenübernahme Seitens der Benq Corp Taiwan vor? Auch in diesem Fall könnte man hier ein weiteres Indiez für eine "geplante" Insolvenz herleiten. Hat nicht jemand schon nach dem Staatsanwalt gerufen?



    Aber abgesehen hiervon:
    Der Kunde bekommt natürlich immer sein Eigentum zurück, nur fraglich ob repariert oder nicht und ob er die Versandkosten selber tragen muß.

    Schuldfrage?


    Zu diesem Thema möchte ich nur noch eines abschließend sagen.


    Sicher sind nicht immer die Führungskräfte alleinig Schuld am Niedergang eines Unternehmes. Aber eine Hauptschuld ist IMMER der Führungsetage anzulasten. Schließlich beruft sich dieser Personenkreis ja auch darauf, dass Ihre überdimensionalen Gehälter daher gerechtfertigt sind, da Sie ja auch eine besondere Verantwortung tragen. Dann aber bitte auch im Falle des Scheiterns.


    Wer wissen will, wie die wirtschaftliche Führungselite wirklich tickt, den emphehle ich das Wirtschaftsseminar "über den Wolken".


    Täglich LH 412 von München nach New York, und LH 413 von New York nach München. Aber Achtung, der Teilnehmerkreis ist auf 44 Personen beschränkt.


    Und wer viel Glück hat findet dabei ein Cookie und dadurch einen neuen Job.


    Zum Seminar:
    http://www.lufthansa.com/onlin…board?l=de&nodeid=1084464


    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Ich denke mal, daß man BenQ und den Managern nicht alleine die Schuld geben kann. Die Ingenieure, die Geräte konstruieren welche sich selbst abschalten und andere (Firmware-) Krankheiten haben tragen schon auch Ihren Teil dazu bei. Es ist immer das Ergebnis des gesamten Teams, nicht von einzelnen.


    In D-Land etwas wirtschaftlich erfolgreich zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben ist nun mal verdammt schwer, vor allem bei den hohen Steuern, Abgaben, bürokratischen Hürden und der Geldgier mancher Angestellter. Da ist es IMHO wirklich keine Schande wenn man versagt - umgekehrt wär's natürlich eine absolute Meisterleistung.


    Ich bin sicher, die verwertbaren Produktdaten (also Layouts, Firmwarequellcodes, Schaltpläne, Spritzgussmasken) sind als Original oder Kopie schon lange nach Asien geschafft worden.



    Jaja immer auf die "Manager"!!!


    "Natürlich sind Sie nicht Schuld, dass die unmotivierten Mitarbeiter an der Endfertigung sich geweigert haben Farbdisplays einzubauen, denn Sie waren ja nur Monochrom gewöhnt. Und diese technischen Entwickler oder auch Ingenieure genannt, Kameras in die Handys einbauen wollten obwohl man ja nur Handys und keine eierlegenden Wollmilchsäue bauen wollte"


    Wer entschieht denn in den letzten Jahren über das Portfolio, leider waren es nicht mehr die Entwickler und Produktionsmitarbeiter, es waren Berater aus dem Bereich Marketing und Businnesscontrolling. Die Entwickler wurden mit viel zu geringen Budget dahin gedrängt unreife Produkte auf den Markt zu entlassen.


    Was hätte denn der Produktionsmitarbeiter, der vor einem Jahr noch in einem Konzern mit positiver Gesamtbilanzsumme arbeitete machen sollen? Ein Lohn in Höhe von 346,00 € akzeptieren, und da man von diesem Geld in Westeuropa nicht leben kann, in einem im Gegenzug vom Konzern errichtet Wohnheim neben der Produktionsstätte ziehen sollen? (Wie es übrigens in China durchaus gängige Praxis ist)


    Und der Entwickler, der dringend benötigtes Knowhow nicht einkaufen durfte, da der Wirtschaftsprüfer, der bis gestern eine Universität von innen anschaute und BWL studierte und nichts besseres zutun hatte als sich über die VWL èr das Maul zu zerreissen, dieses für nicht notwendig ansah?



    Ich entschuldige mich in aller Form bei den Mod´s für meinen unkonstruktiven Beitrag hier, aber einige Aussagen konnte ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen.



    Als kleine Anregung wer wirklich Schuld ist, ist folgender Link zu verstehen:
    http://www.daserste.de/kultur/…d,p65ah2zvvmbu9y7x~cm.asp

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    Der Service wird weiterlaufen.



    sicher, nur WIE?


    Immer vorausgesetzt die BenQ mobile GmbH & Co.OHG München stellt wirklich Insolvenzantrag, wonach spätestens jetzt nach den Medien-Berichten kein Weg mehr vorbei führt, wird der vorläufige Insolvenzverwalter das Tagesgechäft bestimmt nicht mehr lange aufrecht erhalten können. Welcher potenzielle Investor wäre denn bereit die Firma in der häutigen Firmenkonstruktion zu übernehmen? Die BenQ mobile GmbH & Co.OHG München ist von Anfang an nur ein Spielball auf dem deutschen Markt gewesen.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Benq Corp. dann ein par Filetteile wie den Vertrieb der Insolventen BenQ mobile GmbH & Co.OHG München herauspickt, um die Marke "BenqSiemens" in Deutschland weiter zu führen.
    Wobei hier auch der Service der bisher verkauften Geräte inkludiert wäre, um die Kunden nicht gänzlich zu verärgern.


    Und da liegt meine Hoffnung, dass der mögliche eingesetzte Insolvenzverwalter dieses Spiel nicht mitspielen wird. Ich gebe aber zu, dass diese Hoffnung ziemlich klein ist, da es in München einen ähnlichen Wirtschaftsklüngel wie in Köln geben wird.

    Etwas OT, aber vielleicht passt es doch hier herein:


    Wer hat Informationen darüber, in welcher Gesellschaftsform und unter welchen Eigentumsverhältnissen die Produktionsstätten in:


    Aalborg (Dänemark),
    Peking, Suzhou (China),
    Manaus (Brasilien),
    Mexicali (Mexiko),
    Taipeh (Taiwan) und
    Wroclaw (Polen)


    geführt werden.



    gerne auch per PN.

    Das Ende vom Anfang


    "© 2006 BenQ mobile GmbH & Co.OHG Alle Angaben ohne Gewähr. Liefermöglichkeiten und Änderungen vorbehalten. Die in diesem Dokument erwähnten Produktnamen sind geschützte Marken oder eingetragene Markenzeichen des jeweiligen Eigentümers. BenQ Corp. ist Markenlizenznehmer der Siemens AG."


    Zitat von: http://www.benq-siemens.com




    Na und, werden jetzt einige sagen, der Spruch steht doch überall.


    Es ist nur eines hier hervorzuheben. Die Benq mobile GmbH & Co.OHG München war niemals Markeneigentümer der Marke "BenQSiemens" sondern nur Markenbesitzer. (zu beachten: Unterschied zwischen Eigentümer und Besitzer) Das Recht auf führen des Markennamens Siemens wurde von Seitens der Siemens AG der BenQ Corp. mit Sitz in Taiwan gewährt. Die BenQ mobile GmbH & Co.OHG kann also in die Insovenz geführt werden, ohne den Markennamen BenqSiemens damit zu gefährden. Selbst ein eingesetzter Insolvenzverwalter kann diesen Namen nicht verwerten, da er nur als Lizenz von Benq Corp. vorliegt.


    Fazit des Ganzen:
    Bereits bei der Übernahme war das Zenario der Insolventen BenQ mobile GmbH & Co.OHG zumindest geplant, ich bin so frei und sage jetzt gewollt.
    Auch die Siemens AG wußte davon, da Sie Ihren Markennamen dadurch schützte, dass Sie die Lizenz an BenQ Corp und nicht direkt an BenQ mobile GmbH & Co.OHG gab. Die Rechtsabteilungen haben also malwieder gut vorgearbeitet.


    BYE BYE: BenQ mobile GmbH & Co.OHG München
    ES LEBE: BenQ Siemens

    Zitat

    Original geschrieben von bungee1
    Auf den Bildern sieht es sehr harmlos aus...Steht sogar Qtek drauf..


    Gruß bungee1


    zumindest stand bisher auf dem Bild Qtek drauf.


    Das Bild wurde jetzt aber im Online Shop geändert.
    Hat ein "ordentliches Branding" verpasst bekommen.

    Zitat

    Original geschrieben von censtar
    Was mir dabei bei Siemens recht gut gefällt ist die zusätzliche Kennzeichnen der gebrandeten Geräte durch extra Buchstaben. So bleibt sicher auch von einem unbedarften Kunden die Frage: "Und was is das der Unterschied zum CX65?" bestimmt selten ungestellt.


    @ censtar


    Hast du mal in mein Link geschaut?


    Fällt dir auf, dass es bei einem Gerät eine Ausnahme gab.
    Bei dem Ericsson GA 318 wurde auf ein D2-Eigennamen verzichtet.
    Wobei Ericsson damals bei der Netzwerktechnik ein wichtiger Partner war.
    Die heutige Zusatzkennung dürfte ein ähnlicher Kompromis sein. Wobei ich besonders bei dem Marketing von Vodafone erwarte, dass sie auch hier noch ein Verkaufsargument daraus machen.