Beiträge von Siemensanier

    Der Weg des Brandings führt doch teilweise wieder dahin, wo wir 1997 schon waren.


    siehe
    http://www.siemensanier-pic.pr…ine.de/index/D2privat.jpg


    Herstellermarken sind das Eine, die Identifikation der Geräte in Verbindung mit dem Netzbetreiber das Andere.


    1997 stand der Hersteller doch auch nur in zweiter Reihe hinter dem Operator.
    Der Direktabsatz der Hersteller war absolut zu vernachlässigen.


    Und auch heute ist das nichts anderes. Kein Hersteller kann von der Direktvermarktung leben, es führt kein Weg am Operator vorbei, will man mit einem Produkt in die Gewinnzone.


    Der Durchschnittsverbraucher kauft sein Gerät nunmal bei den Netzbetreibern und Provider und nicht zum vollen Preis im Elektronik-Discount.


    Das CXT65 und CXV65 ist nur ein Zeichen, das der Widerstand seitens Siemens gegen das Branding gebrochen ist.
    Wer zukünftig weiterhin im Wettbewerb bestehen will muss zwangsläufig mit den Netzbetreibern enger zusammenarbeiten.
    Und dieser Trend wird sich zukünftig noch verstärken.


    Die Marktdominanz hat sich eindeutig zu gunsten der NB`s verschoben.
    So werden auch diese zukünftig verstärkt entscheiden, welche Feature in den Mobiltelefonen vorhanden sein werden.
    In einem anderen Thread wurde mal gefragt, wann DVB-T in die Endgeräte Einzug findet. Technisch vielleicht möglich, aber wird diese Applikation überhaupt gewünscht.


    Für die Zukunft sehe ich eindeutig noch eine spürbare Verstärkung der Branding. Abzuwenden wäre dieser Trend nur wenn sich alle Hersteller von Mobiltelefonen in einer geschlossenen Allianz gegen die Netzbetreiber stellen , aber dieses wird niemals geschehen. Und auch der Durchschnittsverbraucher wird daran nichts ändern, denn wie schon erwähnt kauft er großteils das was ihm vom NB angeboten wird.



    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn


    ...
    Vodafone D2:
    Image:
    Vodafone ist imho bei jüngeren Schülern und bei Betrieben aus dem sekundären Sektor sehr beliebt. Als typische Kunden stell ich mir z.B. Grund- und Unterstufenschüler vor oder im gewerblichen Bereich einen Pizzaservice oder eine Baufirma.
    ...


    Martyn
    Betriebe aus dem sekundären Sektor ... Pizzaservice und Baufirmen.


    Könnest du kurz den Begriff "sekundär" etwas näher erläutern.
    Meinst du damit fragwürdig oder unseriös?


    Ich komme aus dem Bauwesen. Und deswegen möchten ich hier einmal Bauwesen und Image in Verbindung binden.


    Das Bauwesen hat durch die ganzen Bauträger (Bauträger kann sich übrigens jeder ohne spezielle Qualifikation nennen) leider einen sehr schlechten Ruf bekommen weil jeder Bauherr nur noch billig Bauen will und darunter nunmal die Qualität zwangsläufig leidet.


    Und hier komme ich zurück zum Mobilfunk, wer Wert auf Qualität legt, muss diese auch entsprechend vergüten.


    Siemensanier



    Edit: Bautäger = Provider

    Hallo,


    meine Erfahrung mit Telemarketing:


    Vor Kurzem verlängerte ich zwei Veträge, wobei ich sagen muß, es ist schwerer die Partnerkarte nicht zu bekommen, als umgekehrt, leider.
    Habe innerhalb der Verlängerung genau dreimal die Partnerkarte angeboten bekommen bis Sie schließlich (entgültig) vom Tisch war.


    Nun dachte ich, die Verlängerung ist gelaufen, und ich hätte Ruhe, irrtum.
    Habe ca. 1 Woche später einen Anruf bekommen, mit der freundlichen Nachricht, ich sei ja schon seit 1997 Kunde und daher würde vodafone mir nun etwas schenken ........., das waren die Worte. Klar ging es um die Partnerkarte. Diesesmal drehte ich die Sache aber um. Ich hörte der guten Frau geschlagene 15 Minuten sehr interessiert zu um Sie erzählen lassen, und tat dann kurz und knap meinem Unmut kunt.


    Die Geschichte geht aber noch weiter.


    Ca. 2 h später erhielt ich nocheinen Anruf. Glaubt es oder nicht es war die selbe Frau, Sie erkannte mich wohl nicht gleich. Soviel zu meiner Beschwerde aus dem ersten Anruf, links rein rechts raus. Habe diesemal zu der netten Dame gesagt, da es um eine Vertragsverhandlungen geht, würde ich das Gespräch gerne mitschneiden, und um Ihr Einverständnis dazu gebeten. Sie verweigerte dieses jedoch, wie ich schon erwartet habe. Irgendwie muss Ihr dann wohl dochnoch aufgefallen sein, dass wir uns bereits kennen, zumindest war das Gespräch sehr schnell benendet.


    Dieses aggressive Marketing stört mich aus Kundensicht massiv, ich kann ja noch damit umgehen, aber leider gehen denen viele auf den Leim. Nochmehr stört mich aber, dass ich in der Vergangenheit nicht ganz unschuldig bin, dass sehr viele in meinem Bakanntenkreis bei Vodafone Kunde sind. Erst habe ich Sie von den Vorteilen überzeugt, und jetzt muss ich Sie warnen.


    In Bezug auf die Shop`s und Partneragenturen muss ich leider auch etwas negativ anmerken. Die Qualität ist doch von shop zu shop sehr unterschiedlich, wobei du geribaldi natürlich auch unter den schlechteren mitleidest.


    Siemesanier

    Zitat

    Original geschrieben von bug
    These 3:
    Mieten und Lebensunterhaltskosten steigen ==> der Vermieter benötigt mehr Einkommen
    :);):)


    Durch die steigenden Mieten auf der linken Seite der Gleichung hat der Vermierter auf der rechten Seite doch schon ein höheres Einkommen mit der Folge das sein Einkommen doch schon gestiegen ist. Oder irre ich da?


    Ich wollte nur den Kreislauf darstellen.


    Löhne steigen ==>
    Preise für Güter und Dienstleistungen steigen ==>
    Löhne (um Lebensstandart zu erhalten) müssen abermalssteigen==>
    Preise für Güter und Dienstleistungen steigen erneut==>
    Löhne steigen ==>


    (wir drehen uns halt im Kreis der normalen Inflationsrate)
    Und diese Entwicklung wurde Einerseits durch die politisch hervorgerufenen Lohnnebenkosten, Anderseits aber durch die übertriebene Gewinnoptimierung von Kapitalgesellschaften massiv gestört

    Zitat

    Original geschrieben von McTristan
    Ich bin ein Unternehmer und kann Siemens ehrlich gesagt absolut verstehen. Eine Firma muß Gewinn machen und in erster Linie auf dem Markt bestehen.
    Mit dem steigenen Lohnniveau in Deutschland ist dieses jedoch nicht unbedingt vereinbar, mit sinkenden Verkaufspreisen ohnehin nicht - selbst wenn man im Ausland nur 5% einsparen kann sollte man es aus unternehmerischer Sicht tun.
    Hier in Deutschland hält der Staat nur die Hände auf, blockiert Innovationen mit Bürokratie und investiert in völlig überzogene Prestigeprojekte (Cargolifter, Frankfurter Chipfabrik etc.) - Ausnahmen bestätigen die Regel, in Dresden ging es auch anders.
    ...


    Bleibt die Frage, wo du dein produziertes Gut oder Dienstleidtung weiterhin vermarkten willst?


    Zum Lohnniveau möchte ich noch Einens anmerken:


    These 1:
    Mieten und Lebensunterhaltskosten steigen ==> der Arbeitnehmer benötigt mehr Einkommen


    These 2:
    Die Arbeitnehmer (vertreten durch Gewerkschaften) wollen immer mehr Lohn
    ==> Preise für Dienstleistungen und Güter müssen steigen.


    Welche trifft zu.


    Ist wie bei der Frage was war zuerst da, das Ei oder das Huhn. Weder noch es hat sich beides parallel entwickelt. Aber ich gebe dir Recht durch die Lohnnebenkosten hat die Politik zu stark in die Lohnentwicklung eingegriffen. Die Lohnkosten sind gestiegen, ohne das der Arbeitnehmer hiervon etwas hatte.
    l

    Zitat

    Original geschrieben von SiemensFreak³

    ...
    Ihr an der Stelle der hier zitierten Titelsammler würdet allesamt genauso handeln. Da bin ich mir sicher.
    ...
    -SF³


    Schau dir das Beispiel Trigema an.


    http://www.trigema.de/wuu-frame.html


    Es geht also auch anders.


    Nur solange der Kurzzeitkapitalismus (MONOPOLY-SYNDROM; am Ende ist einer Gewinner und hat alles) weiterhin in der klassischen BWL-Lehre vermittelt wird, und die Jungmanager dieses in der Praxis anwenden um den Alten zu zeigen wie es besser geht, wird die Politik nichts aussetzten können.
    Wo ist nur die Unternehmerehre geblieben. Es soll mal welche gegeben haben denen es peinlich war und selber als persönliches Scheitern vorkam, wenn sie eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen mussten.



    Siemensanier


    PS: Die Herren des Siemensvorstandes habe ich bewusst einzeln mit Namen erwähnt. Um zuzeigen, wer hinter dem Organ "Vorstand der Siemens AG" als Mensch steht. Wie mein Vorredener schon erwähnte, es sind Titelsammler, die durch die Vorstände beliebiger Unternnehmen tingeln.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier


    ...
    Wo wird denn das S65 für den asiatischen und südamerikanischen Markt gefertig? In Kamp-Lintfort oder doch eher in 37-40?
    ...


    Siemensanier


    SiemensInfo.de
    Ich nehme die Schuld für das thematische Abschweifen auf mich.
    Das Thema Synergie sollte hier wirklich als abgeschlossen angesehen werden.
    Nur wird in zukunft immer mehr über die eingebauten Features der Ökonome und nicht mehr der technische Entwickler entscheiden.


    @all
    Zurück zum Thema S65:


    bleibt noch eine Frage von mir im Raum stehen, wo wird das S65 für den aussereuropäischen Markt gefertigt werden?
    Die Frage dürfte hier und jetzt noch nicht abschließend zu beantworten sein. Aber wie ich schon jetzt sehe scheint es ja auch bei den eingefleischten Endverbraucher egal zu sein, wo die guten Siemens-Mobiltelefone produziert und gewartet werden.


    Siemensanier

    Die Verlagerung von Teilen des CustomerCare von Bocholt nach Ungarn dürfte der Testballon des ICM Vorstandes gewesen sein, wie weit man mit der Gewerkschaft gehen kann. Ein Präzedenzfall ist geschaffen.


    Nun kann man weitergehen:
    http://www.kn-online.de/news/a…548&dbci=1&search=siemens


    Und nachdem im Bereich CC eine Einigung gefunden wurde, geht es jetzt weiter.
    Leider sehe ich hier eine gnadenlose Erpressung der Arbeitnehmer für die sich besonders Herr Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich v. Pierer verantwortlich zeigt.



    Wäre es nicht an der Zeit, dass auch der Vorstand seinen Beitrag zur Personalkosteneinsparung leistet.


    wenn die Herren:
    http://www.siemens.de/index.js…2fl0m&sdc_sid=8765351534&


    Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich v. Pierer
    Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG


    Johannes Feldmayer
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Dr. rer. pol., Dipl.-Kfm. Klaus Kleinfeld
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Prof. Dr.rer.nat. Edward G. Krubasik
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Heinz-Joachim Neubürger
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Jürgen Radomski
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG
    Arbeitsdirektor der Siemens AG


    Dr. rer. pol. Uriel Jonathan Sharef
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Klaus Wucherer
    Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG


    Dipl.-Ing. Thomas Ganswindt
    Mitglied des Vorstands der Siemens AG


    Rudi Lamprecht
    Mitglied des Vorstands der Siemens AG


    Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Erich R. Reinhardt
    Mitglied des Vorstands der Siemens AG


    Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. E.h. Claus Weyrich
    Mitglied des Vorstands der Siemens AG


    hinzu die Aufsichtsratsmitglieder


    auf 10% ihrer Vorstandsbezüge verzichten würden.
    Wieviel Einsparungspotenzial wäre dann wohl gegeben?



    Im Bereich Bahnfahrzeuge Transportation Systems (TS) wird von seitens Siemens damit argumentiert, dass die Kunden eine Fertigung im eigenen Land wünschen. Wenn dieses doch nur im Bereich ICM auch wäre dann ständen wir hier:
    http://www.telefon-treff.de/showthread.php?threadid=105297