Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von N°5



    Ähm, ja richtig, Abflugort ist Berlin :eek: :)


    keine Hexerei. Du hast easyjet erwähnt. Und die fliegen von MAD eigentlich nur Schönefeld und Basel Freiburg als in Frage kommende Ziele an. Da war die Chance dann 50/50 :D

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/75273


    Soviel zum Thema China/Tibet/Olympia/Pressefreiheit



    War ja eigentlich abzusehen, dass das IOC kuschen wird. Für mich wäre jedoch im Fall von Internetzensur im Pressezentrum eines klar. Solange auch nur eine Seite dort zensiert wird, würde ich als Redaktion nicht eine Meldung über das Ereignis der Spiele bringen. Ein vollkommender Medienboykott kann eigentlich nur die Antwort sein.


    Dann können die Chinesen gerne eine große nationale Veranstaltung daraus machen, mit einzigen internationalen Zuschauer IOC-Vertreter.



    Siemensanier


    PS: Und ich glaube kaum, dass da nur das Internet zensiert wird. Also ich würde kein Laptop an das Netzwerk dort freiwillig anschließen.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    ja sicher. Ich mein, von irgendwas müssen die goldenen Wasserhähne und fetten Limousinen für die ganzen Angestellten ja finanziert werden. Da ist doch völlig klar, dass wir den Leuten das letzte Hemd rauspressen. Wir schwätzen denen auch Kredite auf, damit die Leute sich ohne Ende verschulden und wenn sie dann pleite sind pfänden wir ihnen alles unter dem Hintern weg, was nicht niet und nagelfest ist. Wir bösen Verbrecher! :rolleyes:


    Ihr vielleicht nicht, aber wenn ich diese ganzen Consumer Banken wie Citi und CC anschaue, dann könnte deine Beschreibung fast stimmen. Nur, dass sie nicht selber pfänden, sondern Die Forderung für eine annehmbare Quote dann weiterverkaufen.



    Ein Beispiel für eine nachhaltige Geschäftsbeziehung:


    Finanzierung von zwei absolut identischen Immobilien. (Sicherung der Finanzierung zu 100% gewährleitet) nicht nur durch Immobilie selber sondern bei Bedarf auch durch andere Sicherheiten. Es war also faktisch egal, ob sie mich gläsernd kennen oder nicht.


    Zwei Angebote von zwei im direkten Wettbewerb stehenden Banken, jedoch konnte bei einem Angebot etwas nicht stimmen, da die Konditionen einfach zu gut waren.


    Wie sich im Nachhinein herausstellte tauchte in dem einen Fall eine 100%ige Tochter der Bank als Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft im Spiel auf. Deren Konditionen waren jedoch dann unter aller Sau.


    Hätte die Bank als einzige genau über meine Pläne bescheid gewußt, so hätte sie dieses miese Spiel eventuell nicht bei mir versucht. Dennoch wußte ich nun woran ich bei denen bin. Ein Bekannter wollte eine Zweckimmobilie über 10 Jahre sicher finanzieren. Dumm nur, dass innerhalb des Finanzierungsplanes so schöne Dinge wie Deka Fonds auftauchten, und um die Jahrtausenwende der Börsenhype um die new Economy alles "so sichere" zu nichte machte. Und das Bemerkenswerteste daran ist, er vertrat fest die Einstellung, NUR mit seiner Hausbank zusammenzuarbeiten. Zumindest sagte er dieses immer, bis zu diesem Zeitpunkt noch.


    Wirklich passend war keines der Angebote aus Sicht des Anfragenden, jedoch wohl aus Sicht des jeweiligen Finanzdiesntleisters zu diesem Zeitpunkt. Und warum sollte es bei den Geldanlagen anders sein, als bei Kreditgeschäften?




    Siemensanier


    PS: das mit der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft habe ich nur dadurch rechtzeitig erfahren, da es bei den Verhandlungen zum zweiten Objekt beim Wettbewerber durch die Blume zur Sprache kam. Wirklich bekannt wurde diese kommunale Mauschelei erst wesentlich später. Und darf ich in diesem Zusammenhang nochmal an den Bankdirtektor mit ehrenamtlicher Bürgermeisterfunktion errinnern. Und dass, obwohl ich nichtmal im tiefsten Bayern wohne, denn dort würde ich eine solche Personalunion schon eher erwarten.


    Fazit: Ich bleibe dabei. Mir ist es am Liebsten, mein Gegenüber weiß solange es geht, nur soviel wie gerade nötig erscheint.

    Re: Re: Re: Re: Geldanlegen


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    Original geschrieben von Andreas Böhm
    Ich kann diese Paranoia nicht nachvollziehen: Was soll der Banker denn mit Deinen Kontoumsätzen anfangen oder auch mit Deiner finanziellen Gesamtsituation? Aufgrund des Bankgeheimnisses kann der Deinem Nachbarn zum Beipsiel gar nicht erzählen, das Du wieder bei Beate Uhse einkaufen warst ;).


    -Andi-


    Liegt wahrscheinlich daran, dass es sich hier nicht um anonyme Großstadtbanken handelt. Sondern es durchaus üblich ist, dass der Herr Bankdirektor nebenbei noch ehrenamtlichen Bürgermeister spielt. Und vor gar nicht allzu langer Zeit Vitamin B die Hauptqualifikation für den Erhalt eines Ausbildungsplatzes war, und teilweise heute noch ist. Landleben halt.


    Für Beate Uhse benutze ich DKB :D
    Und für den Bentley meinen schweizer Vertrauten ;)



    Siemensanier


    PS: Erik Meijer
    Ich würde nie von denen erwarten, ein für mich passendes Angebot mir zu unterbreiten. Eher schon eines für sie passendes ;)

    Re: Re: Geldanlegen


    Zitat

    Original geschrieben von Andreas Böhm
    Hast Du mal mit Deiner Hausbank gesprochen? Schließlich kennen die Dich und Deine persönliche finanzielle Situation am Besten.
    ...
    -Andi-


    Achtung folgendes gilt nur für den Fall, dass man nicht dochmal auf Kredite angewiesen ist, denn dafür kann eine allwissende Hausbank von Vorteil sein.


    Aber ich setze eigentlich alles daran, dass meine Hausbank eben nicht alles und am Besten über mich weiß.


    Dank der neuesten Gesetzgebung reicht es mir, wenn neben mir nur noch das Finanzamt einen wirklichen Durchblick genießt :D


    Und vor Seitenlangen Schufaausdrucken habe ich auch keine Angst. ;)

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    Original geschrieben von schmidt3
    Pseudoklassenkämpferische Vulgärideologie auf dem Informationsstand der frühen 80er Jahre. Ich befürchte, daß Du nicht einmal einen Hauch von Ahnung hast, was gesundheitspolitsch noch alles auf uns zukommt.


    Dann wollen wir mal hoffen, dass dieses eine noch zu definierende Grundversorgung umfassen wird. Bei der "ALLE" gleichermaßen zur Fianzierung herangezogen werden, ohne jedwege Möglichkeit sich dieser zu entziehen.


    Will man mehr, so hat man dieses darüberhinaus zu realisiern. Durch private Zusatzversorgung beispielsweise. Wobei hier das "Zusatz" hervorzuheben ist. Die Vergangenheit hat doch allzu deutlich gezeigt, dass eine Zukunft nicht darin liegen kann, dass sich ein Teil gänzlich aus dieser Grundversorgung freikaufen kann. Ein Zweiklassensystem wird nicht dauerhaft auf dem heutigen Niveau zu halten sein. Eine Seite wird weiter abgleiten, während die andere sich gänzlich aus dem sozialen Anteil verabschiedet, und nur noch privatwirtschaftlich gewinnorientiert agieren wird. Ich möchte weder auf der einen, noch auf der andern Seite wirklich Patient sein.

    Zitat

    Original geschrieben von Quoth

    Mein alter Hautarzt hat aus seiner Praxis gleich eine Privat-Praxis gemacht.


    Dann frage ich mich , warum bei Anmietung von Praxisräumen meistens immer eine kassenärtzliche Zulassung verlangt wird. Außer in Düsseldorf auf der Kö vielleicht. Will man auf deren sichere Einnahme vielleicht doch nicht verichten? Eine private Praxis muß sich durch Leistung durchsetzen.