Zitat
Original geschrieben von Quindan
An sich gebe ich dir Recht; doch du sagst es selbst: Auf gute Nachbarschaft. Und wenn ich soetwas mache, obliegt es doch wohl an erster Stelle auch mir, das im Vorfeld zu klären, oder?
Vor vollendete Tatsachen stellen ist - auch, bzw. gerade seitens eines Unternehmens! - nicht die feine Art.
Da hast du natürlich ebenfalls Recht. Auch kennt man die Umstände ja nicht wirklich, die diesem Fall zugrunde liegen.
Ich verfolge jedoch immer die Strategie, egal worum es geht, gar nicht erst die "Spirale" in Gang zu setzen.
Ist es ein Bauträger, der für den Abriss verantwortlich ist, so würde ich einen netten Brief mit Schilderung des Sachverhaltes schreiben, und um Abhilfe bitten.
Tobt da schon der spätere Nachbar aus Fleisch und Blut herum, würde ich ihn mal freudlich ansprechen, und erst im zweiten Zuge den Zaun erwähnen. Natürlich hätte er den ersten Schritt machen müssen, und Fragen. Aber in seinem aufkommenden Baustress würde ich da zu Beginn noch freundlich drüber stehen. Stellt sich dann natürlich im Laufe des Geschehens heraus, dass er ein nachbarschaftlicher Kotzbrocken ist, dann würde ich auch zu einem solchen mutieren.
Oftmals habe ich übrigens ein Phänomen erlebt, besonders bei Baulückenschluß. Nämlich dann, wenn der Altnachbar den heimlichen Wunsch hatte, zukünftig genau diese Baulücke einmal hinzu zu erwerben. Und dieser Wunsch durch den Neunen vereitelt wurde. Dieses kann auch von Beginn an eine Nachbarschaft nachhaltig stören. Ohne dass jemals ein wirklicher Grund für Nachbarschaftsstreitigkeiten ala "Maschendrahtzaun" zu erkennen war.
Natürlich muß der Grundtenor in diesem Fall sein, der der abgerissen hat, muß auch für gleichwertigen Ersatz sorgen!