Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus

    Ebenso wie es keine Flugtickets für 1 Euro geben kann.


    Stimmt, für 1 €uro habe ich auch noch keine gesehen, Dafür aber für echte 1 cent schon massig genutzt :D Habe mein schlechtes Gewissen gegenüber den Flugbegleitern dann immer dadurch entlastet, ihnen ordentlich Trinkgeld zu geben. Also dann doch mehr als 1 Cent bezahlt, ich gebe es ja zu. Gehört hier aber nicht hin.


    Zurück zum Thema. Für Angebote wie jetzt das Dauer-Spezial Familie müßte es eine eigene Suchfunktion geben. Man gibt die Strecke sowie einen Zeitraum ein, und erhält mögliche Zugverbindungen zu diesem Tarif. Nur da diese Funktion zu kundenfreundlich wäre (obwohl technisch sehr einfach machbar) und der bahn Umsatz kosten könnte verzichtet man lieber auch eine solche.


    Wäre also wieder der Gesetzgeber verlangt, Angebotspreise mit einer Auffindmöglichkeit zu verquicken. Zeigt nur wieder, dass es ohne Regulierung in vielen Fällen eben doch nicht geht, wenn der unbedarfte Verbraucher geschützt werden soll. Was ja die Problematik von Lockangeboten und jüngst auch Flugpreisauszeichnung nur allzu deutlich zeigt.



    Siemensanier


    PS: Eine Alternative wäre natürlich, Züge ähnlich dem englischen Modell als peak (teuer) und off peak (günstiger) vorab zu kennzeichen.

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    Original geschrieben von schmidt3



    3.) Ein AKW vor Anschlägen islamistischer Terroristen zu schützen dürfte in einem Land nicht allzu schwierig sein, daß bereits in den 40er Jahren in der Lage war widerstansfähige Hochbunker gegen allierte Luftangriffe zu bauen. Ich vermute doch stark, daß "El Kaida" nicht ganz die Feuerkraft allierter Bomberflotten erreichen wird. Jedenfalls war das Risiko in den 60er, 70er und 80er Jahren, in denen stets die Gefahr sowjetischer Angriffe bestand ganz sicher höher. Das Argument ist also schlichtweg unsinnig.


    In deinem sowjetischen Szenario wäre ein AKW gar nicht von Nöten gewesen, um ein atomares Fiasko zu produzieren. das hätte man auch anders geschafft. Ansonsten dürfte es gar nicht so entscheidend sein, materiell / physisch gegen ein AKW vorzugehen. Da ist die psychologische Variante erfolgsversprechender. Ein Flugzeug, was in einen Hochhaus fliegt, will auch geflogen werden. Also auch ein psychlogisches Problem, was die El Kaida dennoch gelöst hat. Und glaube mir, auch die lernen dazu. Und ein etwas durchgeknallter Physiker lässt sich bestimmt auch auftun.


    Auf die anderen Punkte will ich gar nicht erst eingehen.

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    Original geschrieben von HansFranz123


    Atomenergie wird die nächsten Jahrzehnte unverzichtbar sein und sollte ausgebaut und weiterentwickelt werden es gibt einfach keinen anderen Weg im Moment.



    Würde ich auch sagen!. Aber auch nur, wenn ich alles glauben würde, was man beispielweise hier lesen kann.


    http://www.vattenfall.de/www/v…d_Kraftwerke/P0290795.pdf


    http://www.vattenfall.de/www/v…_Kraftwerke/P02111961.pdf



    Leider fällt mir dieses ziemlich schwer. besonders auch angesichts von Überschriften, wie : "Endlagerfrage technisch gelöst"

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    Original geschrieben von Betamax
    Es werden generell (fast) alle Störfälle in Kraftwerken nach aussen hin kommuniziert, dazu sind die Betreiber verpflichtet.


    Und dieses ist auch gut so. In einem gebe ich dir aber recht. Leider schlachtet unsere Medienmaschinerie diese Meldungen allzu häufig für sich gewinnbringend aus. Was zur Folge hat, dass die mediale Verbreitung eher kontraproduktive für eine objektive AKW Diskussion ist. Leider ist ein Großteil der Bevölkerung selber ja nicht in der lage, mediale Meldungen für sich nochmals nach deren wahren Inhalt zu filtern.


    Was den Störfall "brennender Generator" angeht. Kann in jedem Kraftwerk vorkommen, und auch eher weniger tragisch. Tragisch wird es dann, wenn die Leitstelle durch giftige Gase bedroht wird. Sollten da nicht, besonders in einem AKW, Selbstschutzausrüstungen vorhanden sein? Bevor auch nur annähernd über eine Evakuierung dieser nachgedacht wird sollte man diese nutzen. Oder sind in einem solchen Fall einfach Befehlsketten zu lang und komplex, als das sie effektiv eingesetzt werden können. Was wieder für die Sicherheit der Technik im Allgemeinen spricht ;)

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    Original geschrieben von Paradox_13th
    Ich sehe das auch so wie du. Jährlich sterben alleine in Deutschland zwischen 5000-8000 Menschen an Influenza. Bei der Grippewelle 2005 waren es zwischen 15000 bis 20000.
    Es ist einfach so wie du gesagt hast die "German Angst". Es wird lieber darüber spekuliert was passieren könnte anstatt rational die Sache zu begutachten.


    Also Grippe mit AKW zu vergleichen hat schon was. Nur das es sich bei den Grippeopfern meist um einen vorbelasteten Personenkreis wie beispielweise Personen mit hohem Alter handelt sollte auch erwähnt werden. Dann steht im Todesschein eben meldepflichtig Influenza anstatt Altersschwäche. Das nur mal so am Rande.


    Nehmen wir doch mal Brunsbüttel als Beispiel. Störfall bei Nordwest-Wind-Lage. Egal würde der Bayer jetzt sagen. München ist eh schöner als Hamburg.


    Hat eigentlich noch jemand einen telefunken Fernseher? Brunsbüttel stammt noch von AEG Telefunken :D

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    Original geschrieben von schmidt3
    Man leistet sich so eine KHG offensichtlich, weil es diesbezüglich rechtliche Vorschriften gibt.


    Und daß es, wie bei allen technischen Anlagen auch in Atomanlagen zu Störfällen kommen kann, hat doch nie jemand bestritten, aber nicht jeder Störfall ist gleich der Super-GAU. Störfälle gibt es allerdings z.B. auch in Chemiewerken, manchmal mit durchaus verheerenden Wirkungen. Sollen wir deshalb jetzt auch aus der chemischen Industrie "aussteigen"?


    Für kleinere Störfälle scheint mir dieses Unternehmen übrigens doch garnicht so schlecht ausgerüstet (gewesen) zu sein (auch wenn ich hoffe, daß sie inzwischen etwas modernisiert haben). Und für größere Zwischenfälle sind sie angesichts der geringen Personalstärke wohl auch garnicht gedacht.
    ...


    Da hast du den Nagel auf dem Kopf getroffen. Man leistet es sich aufgrund rechtlicher Vorschriften. Man leistet sich dass minimalst Notwendige. Nicht nur personell auch was den technischen Stand angeht. Selbst da handelt es sich um einen Minimalstandard. Aber es ist genau der Supergau, auf den man im Fall der Fälle reagieren müsste. Und da kann dann eine ferngesteurete Raupe oder Bagger nicht viel ausrichten. Nichteinmal wenn ein Castor Leck schlägt, was in meinen Augen ebenfalls einem Gau gleichkommen würde. Aber für diesen Fall hätten wir ja die Bundeswehr mit ihren ABC Abwehrtruppen. Selbst einen ABC Abwehrlehrgang dort genossen. Und deswegen bekomme ich Bauschmerzen, müßte man sich im Bedarfsfall auf dieses Know How verlassen.


    Zum Thema Chemieindustrie. Lass dir versichert sein, dass um mal ein Beispiel zu nennen, die Werksfeuerwehr von Höchst über ein vielfaches der finanziellen mittel einer KHG verfügen dürfte.



    Siemensanier


    PS: Was ich im eigentlich an der KHG kritisiere. Privatwirtschaftlich wird Geld mit der zivilen Nutzung der Kernenergie verdient. Und man leistet sich nur ein 24 Mann starkes Kriseninterventionsteam. Denn es gibt ja ansonsten das THW, Feuerwehr, Bundeswehr, die werden wir dann bei der Scheiße schon tatkräftig damit unterstützen. Im Grunde gehört an jedem AKW ein KHG mit einem sehr großen Personalstamm und technischer Infrastruktur positioniert. Aber dann wird es ja wieder zu teuer. Und da die Atomproblematik nicht an Landesgrenzen halt macht müßte eigentlich auf europäischer Basis ein weiteres luftunterstütztes Einsatzteam vorgehalten werden, welches von allen Ländern die weiterhin AKW innerhalb der EU betreiben wollen finanziell zu unterhalten wäre.

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    Original geschrieben von Betamax
    Wenn man Atomenergie verantwortungsvoll und vorsichtig benutzt, dann passiert da normal auch nix!


    Du erwartest aber nicht wirklich von EnBW Kraftwerke GmbH, E.ON Kernkraft GmbH, RWE Power AG, Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH ernsthaft verantwortungsvollen und vorsichtigen Umgang, oder?


    Würden sie so Walten und Schalten wie sie wollten, dann würden sie aus jedem AKW das Maximum herausholen. Maxium an Rendite! Egal was dabei passieren kann. Zeigte doch Vattenfall nur zu gut.


    Wollte man wirklich ein Maximum an Sicherheit garantieren, so ist ein auf Gewinn basiertes Unternehmensmodell als Betreiber hier vollkommen fehl am Platz!

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    Original geschrieben von schmidt3
    "German Angst"


    "Stimmt, und im Fall der Fälle ist es doch gut zu wissen, das es eine nationale GmbH gibt, die uns von den Folgen eines Störfalles befreien wird. Natürlich müßte der Störfall dazu national geschehen, denn bei internationalen Ereignissen wäre man ja als privatwirtschaftlich organisierte Unternehmung nicht zum Handeln verpflichtet."


    So, oder so ähnlich könnte ich mir die Antwort eines Atomlobbyisten vorstellen, wenn man ihn danach fragt, warum ein AKW besser hier als im Ausland zu betreiben sei. Denn dann würde man ja nicht nur den Strom beziehen, sondern könnte auch das Krisenmanagement selber organisieren.



    Mir war klar, dass der derzeitige Ölpreis die Diskussion um den Wiedereinstieg in die Atomtechnologie anheizen wird. Hinzu noch die Diskussion um den Klimawandeln, und die Atomlobbyisten können gar kein besseres Feld vorfinden, um es zu bestellen. Siehe Bild Argumentation.



    Siemensanier


    PS: @ Schmidt3
    Schau dir doch bitte mal den Märchenfilm der KHG an.
    http://www.khgmbh.de/wDeutsch/movie/KHG.mpg
    Glaubst du alles was in dem Märchen erzählt wird. Oder gibt es doch Zweifel? Und warum leistet man sich eine KHG? Zukünftig vielleicht verstärkt medial für Werbezwecke? Da, wie die Prxis nunmal zeigt, Störfälle doch an der Tagesordnung sind. "Seht, auch wenn ein Unfall geschieht, wir sind gerüstet! "

    Sabine Wagner (Vodafone) soll ebenfalls mit im Urlaub sein. Gerüchteweise wurden alle zusammen auf Malle am Strand gesehen. Sollen noch andere dabei gewesen sein, aber weiß die Namen nicht.