Zitat
Original geschrieben von MeltingSnowman
Was man beim Vergleich Bahn/Flieger auch noch dazu sehen muss:
In einem Flugzeug hat man einfach mehr Komfort. Geht mal bei der Sitzplatzreservierung los,
Wobei bei dem berliner Luftikus die Sitzplatzreservierung nur bei Status kostenlos ist.Was den Confort angeht, an den meisten Flughäfen findet man wenigstens noch benutzbare Toiletten vor. Diese kosten bei Herrn Mehdorn entweder 70Cent aufwärts, oder man wünscht nicht mal seinen schlimmsten Feind die Benutzung dieser Einrichtung.
Nochmal zur bahncard. Es war ja ursprünglich als Kundenbindungsprogramm angelegt. 220 DM und 50 Prozent für 1 Jahr. Habe ich damals bei meinen Fahrten von und nach Berlin gerne genutzt. Und es hat mich wirklich gebunden. In den Jahren mutierte dieses von Beratern der Bahn eingeführte Kundenbindungsprogramm mehr und mehr zu einem Kundennötigungsprogramm. Werde "Mitglied" und zahle deinen Beitrag per Abbuchng bei automatischer Verlängerung (der Kundenfreundlichkeit zu gute) oder bezahle für Fahrten mit uns Mondpreise.
Mehdorn hat es zumindest geschafft, mich durch Addaptierung dieses Programms nicht weiter zu binden. Und wollen wir dochmal ehrlich sein. Hätte die Bahn für den Verbraucher subjektiv empfundene faire Schwellenpreise, wie in anderen Ländern durchaus üblich. So käme dieser vielleicht auf die Idee die Bahn wieder vermehrt zu nutzen. Die heutigen geleisteten Bahnkilometer würden im schlimmsten Fall nicht mehr ausreichen. Personal wäre eventuell zu knapp. Intercity Züge müßten wieder mit Zuglängen von 12 statt 8 verkehren. Wie soll Herr Mehdorn bei einem solchen Zuspruch denn die Börsentauglichkeit der Bahn zeichnen? Wäre die Bilanzsumme in diesem Szenario auch identisch der heutigen, so ist es für ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen doch immer anstrebsamer eher mit weniger, als mit mehr das selbe Ergebnis zu generieren.
Auf Wiedersehen Deutsche Bundesbahn als Daseinsvorsorge und ökologische Alternative.
Siemensanier
Basteln wir dochmal eine BürgerBahnCard 100. Nehmen die Einnahmen der DB AG teilen diese durch die Einwohnerzahl der BRD unter Berücksichtigung der nicht-BRD-Nutzer dieses Verkehrssystems als zusatzeinnahmequelle. Und wir hätten ein Modell aus dem Gesundheitspolitik im Verkehrsplan. Nur wer sollte den Ansturm auf das Fortbewegungsmittel Bahn dann noch bewältigen. Und was würde erst der Verband der Automobilbauer dazu sagen?