Beiträge von Siemensanier



    Also im Kindergarten war ich nie, und während der Grundschule habe ich von Matchboxautos (vorzugsweise die größeren Schleudern) geträumt.


    Was meinst du, warum ich von funktionalen Wohneigentum geredet habe? Damit es eben nicht 250.000€ kostet. Schau dich mal im Markt für Eigentumswohnung um. Gibt schöne Modelle, weit unter 250.000,00 €.
    Und geht man nicht einem Finanzinvestor der sich mit der Erstellung von Wohnparks beschäftigt, die eigentlich niemand braucht, auf den Leim, so werden die Dinger noch günstiger. Auf der Finanzdienstleistungsseite würden übrigens die erwähnten 800,00 € + die bisherige Miete monatlich zur Verfügung stehen. Was den überschaubaren Zeitraum wiederspiegelt.



    Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    Ich denke ich werde eher jetzt ansparen und dann, gegen Ende meines Arbeitslebens, mit einen schönen Ort suchen und dann kaufen. Und bis dahin mit dem Geld Rendite erwirtschaften.


    Und eben auch weiterhin monatlich Miete zahlen, die so für die private Erwirtschaftung von Wohneigentum eben nicht zur Verfügung steht. Außer du bedienst die Miete aus der Rendite deiner Finanzanlage, und hast dennoch einen Renditeüberschuss.



    Sparpläne und andere Anlageformen in allen Ehren. Aber hier wurde auch was von Selbstständigkeit geschrieben. Und will man eben nicht auf CashLife oder ähnliches mal angewiesen sein, dann sollte man sich schon genau überlegen welche Sicherheiten für einen Selbstständigen als primär neben den kurzfristig verfügbaren Tagesgeld anzusehen sind. Denn vielleicht wird es ja mal von nöten sein, sein Geschäftsmodell eben doch mit frischen Geld von außen besser voranzutreiben. Zumindest die Vorstellung, ein wirkliches big business ( durch den die Matchboxschleudern aus der Grundschulzeit wirklich mal real werden können) ausschließlich und dauerhaft nur aus eigenen finanziellen Mitteln aufziehen zu können, dürfte ebenfalls als Gindergarten oder Grundschulträumerei anzusehen sein.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx


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    Ansonsten schließe ich mich Autares an: hohe Rendite und Sicherheit gleichzeitig gibt es nicht. Prominentes Beispiel ist die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG . Der Großteil der Anleger hat einen Totalverlust erlitten...IMHO aus reiner Geldgier


    PS: Der verlinkte Beitrag aus dem MM über Immobilien ist von 2004 ;)



    Ich hoffe ich wurde nicht ganz falsch verstanden. Bei der Immobilienfrage ging es mir einzig darum, in einem überschaubaren Zeitrahmen von bsplw. 6 jahren selbstgenutztes funktionales Wohneigentum zu erwirtschaften. Sofern die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse derzeit eine solche strategie zulassen. Es ging mir nicht darum mit direkter Immobilienanlage mittels Mieteinnahmen Rendite zu erwirtschaften, oder in Immobilienfonds einzusteigen.


    Das Spiel kann man in so jungen Jahren später immernoch beginnen. Also für mich wäre es ein absolutes Primärziel gewesen, mit bsplw. 28 Jahren schuldenfreies Immobilieneigentum auf der Habenseite vorzuweisen. Was übrigens besondern als Selbstständiger an vielerlei Stellen besonders von Vorteil sein kann.


    Aber auswüchse wie CashLife u.ä. wollen ja auch leben. Warum nehmen eigentlich in wirtschaftlich schweren Zeiten erst die Zahl der Kredithaie, und in einer späteren Phase auch die Miethaie unheimlich zu?

    Zitat

    Original geschrieben von Gastroli

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    Beim MM habe ich gelesen das es Renditetechnisch keinen Sinn macht Immobilien zu erwerben, das geht zwar gegen den natürlichen "Menschenverstand", zumindest gegen meinen, aber ich könnte auch problemlos für ewig in einem Miethaus wohnen.



    Im MM stand auch schonmal etwas von luxemburgische, um nicht das böse Alpenländle zu benennen, Anlageformen. Ebenso von Chancen am Neuen Markt
    usw. usw. . Ist halt schon etwas zeitgeistahängiges und mainstream orientiert.
    Dieses Denken ist bei manchen Anlageberartern übrigens auch oft verbreitet.


    Unser Nachkriegsgeneration tat ganz gut daran, sich nach dem Krieg als Hauptziel eine Immobilie auf der grünen Wiese zu erwirtschaften. Wie gesagt, im eigentlichen zur Eigennutzung und eigenen Alterversorgung. Anders sieht es natürlich aus, wenn man mittels dieses Immobilieninvestments nur auf Renditestreben aus ist. Denn dann verbrennt man sich schnell mal die Finger in dem Business.


    Übrigens kommt es derzeit zu dem Phänomen, das viele dieser Eigenheime der Nachkriegsgeneration im wahrsten Sinne des Wortes aussterben. Eigennutzen von möglichen Erben scheinbar jedoch nicht gewollt. Was im Bereich Immobilien den Markt natürlich unter einen enormen Preisdruck setzt. Dieses dürfte im übrigen genau das selbe Phänomen sein, wie es einer meiner Vorposter mit den zukünftigen Aktienmärkten beschrieb. Wenn dann mal das Investment bei Bedarf vermehrt wieder in Geldmittel überführt werden muß.

    Zitat

    Original geschrieben von ocb

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    Und man sollte bei Zeiten Fremdsprachen lernen um dann mit seinem Kapital dorthin zu ziehen, wo die Lebenshaltungskosten niedrig sind.
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    Schöner Plan, sieht aber im Alter wohl in der Realität anders aus. Die Wohnung auf Malle ist dann mitmal doch nicht mehr das, was man sich in seiner Jugend darunter vorgestellt hatte. Und auch Mexico ist nichtmal mehr halb so schön. Alte Bäume verpflanzt man eben doch nicht so leicht. Vieleleicht sollte man sich dann doch eher heute schon Optionsmodellen für schöne Altersresidenzen zuwenden.



    Kann man eigentliche eine "Nurschlafwohnung" nach deiner Definition als funktionale Immobilie bezeichen?

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
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    Das kleine Domizil vom Siemensianer riecht auch etwas nach Zweitwohnsitzsteuer - auch keine tolle Angelegenheit...
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    Ach was, das Ding gehört doch mittlerweile einer GmbH, dessen GF und GS sowie dessen Skatkbrüder eben nur zufälligerweise die einzigen Kunden dieser sind. Jede private Übernachtung vom GF wird ja schließlich bezahlt. Und der Steuerberater (zufälligerweise ein Skatbruder) erstellt einmal pro jahr eine GV Rechnung mehr und füllt so seine Tasche. Oder das Ding ist mittlerweile eh ins nicht liechtensteinische Ausland ausgelagert worden.


    Das Beispiel soll nicht bedeuten, dass es so läuft. Aber halt nur aufzeigen wie legeale Kreativität in unserem bundesdeutschen Steuersystem heutzutage angesagt ist. Und schon ist das Thema Zweitwohnsitzsteuer vom Tisch. ;) Und die GmbH kann noch an vielen anderen Stellen behilflich sein. Wenn man denn bei der Kapitalbildung auf eine Liechtensteiner Stiftung verzichten möchte.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx

    Ne Immobilie sollte man nur kaufen, wenn man die in 5 Jahren abzahlen kann und die Weitervermietung im Fall der Nichtnutzung relativ gesichert ist. Ich wäre da eher der Meinung von Polli: wenn überhaupt erst sparen und wenn dann genug Geld für eine Einmalauszahlung vorhanden ist mit Mitte 50 oder so ...


    Naja mit 50 soll das Ding ja dann nicht mehr funktional sein, sondern schon gewissen Ansprüchen genügen. Umso schwieriger wird es dann übrigens diese Version der Immobilie bei Bedarf vor Zugriff Dritter zu sichern. Es sei denn, man hat eine schuldenfreie Ehefrau mit gehobenen Treuebewusstsein. ;)


    Eine Nachnutzung kann übrigens auch anders als nur Vermietung sein. So kann beispielweise ein kleines Domizil in einer der deutschen oder europäischen Metropolen sehr schön sein. Muß ja nicht immer Kitzbühel sein. Sollte man nämlich wirklich mal in eine wirtschaftliche Notsituation, und das besonders als Selbstständiger, geraten, ist es egal ob man seinen Hartz IV Antrag in Pusemuckel oder Berlin / München abgibt, indem man nun sein Lebensmittelpunkt verlegt. An meine funktionale Wohnung kommen sie jedenfalls nicht ran.


    Will man mit der Wohnung Mieteinkommen erwirtschaften, so kann es von Vorteil sein, diese nach Eigennutzung durch Verkauf und Kauf (mobile Immobilie ;) ) in eine Universitätsstadt zu verlegen. Studenten mit zahlungskräftigen Eltern wird es wohl auch zukünftig genug geben, wenn es denn nur eine EliteUni am ort ist. Und auch hier kann man bei Bedraf seinen Hartz XX Antrag ggf. selber stellen.



    Die Abgeltungssteuer ist ja nur ein Instrument unsrer Politiker, und keiner weiß genau was zukünftig noch zu erwarten ist. Ein angemessenes eigenes Dach übern Kopf werden sie wohl als letztes in Beschlag nehmen können.



    Siemensanier



    Will man die Mietersparnis zur Finanzierung mit einbeziehen, bleibt eine Kurzzeitfinanzierung < 6 Jahren wohl nur die einzige Möglichkeit. Übrigens ist es ein Fehler, Schulden von vornherein negativ zu berwerten. Denn sind es doch auch genau diese, die im geschlossenen Wirtschaftkreislauf auf der anderen Seite nach den 6 Jahren meist erst die angestrebten Renditen zu lassen.


    Ich vertrete übrigens die Seite der Medaille: Beginne damit das zu besitzen, was du für ein Leben wirklich brauchst. Und dazu gehört nunmal auch ein Dach übern Kopf. Und dies nicht unbedingt um Rendite zu erwirtschaften.


    Ist übringes bei unseren Freunden in UK durchaus ein verbreitetes Modell. Lieber kaufen als mieten, und bei Bedarf wieder zu verkaufen. Darum auch die vielen Maklerschilder bsplw. rund um London. Natürlich trägt dies Modell auch eine Gefahr in sich, siehe US Markt. Wenn nämlich Immobilien nicht mehr ihr Hauptnutzen im Bewohnen, sondern im Spekulieren wiederfinden.


    polli
    Dann hat deine Familie den Schritt der Sicherheitsbildung schon absolviert ;)


    Beruhigend, auch mal einen Beitrag mit etwas mehr Weitsicht, als nur den auf den Kapitalmarkt, hier vorzufinden. :top:


    Ich kenne ja nicht das genaue Geschäftsmodell, denn Personaldienstleistung kann ja vieles bedeuten. Aber es muß ja ein sehr gutes Geschäftsmodell sein, wenn es mit 22 schon eine Rücklage von 800,00 € pro Monat + Fahrzeug incl. Nebenkosten zur privaten Benutzung (incl. Versteuerung) in selbstständiger Tätigkeit abwirft. Also will ich dieses hier jetzt gar nicht weiter bewerten.


    Ich würde übrigens damit beginnen, Vermögen außerhalb des Finanzmarktes zu bilden. Beispielsweise eine funktionale Eigentumswohnung welche durch Mieteinsparung + Rücklagevolumen relativ zeitnah finaziert sein dürfte. Diese würde eine Basis für mein weiters Handeln (was ja bei 22 Jahren doch noch eine längere Phase darstellen dürfte) bieten. Bei Bedarf, Geschäftsmodell bröckelt oder andere unvorhersehbaren Ereignisse stellen sich ein, bietet mir diese Wohnung immerhin ausserhalb des Sozialennetztes ein mietfreies Dach übern Kopf. Was eine funktionelle Wohnung ist sollte jeder für sich selber bewerten. Fakt, weder im Plattenbau noch ein Loft dürfte hierzu zählen. Eher ein stabiles Umfeld sowie gute Bausubstanz. In 6 jahren könnte man so schonmal einen Grundstein gelegt haben, und erst dann damit beginnen, verstärkt andere damit zu beauftragen, für sich selber Rendite zu erwirtschaften. Denn ein Problem ist und bleibt. Ich würde nicht von Beginn an nur auf andere Vertrauen, für mich eine finanzielle Basis zu erwirtschaften. Mit anderen sind übrigens die Finanzmarktjongleure gemeint ;). Denn geht bei denen mal etwas richtig schief, so ist nichts wertvoller, als ein eigenes Dach übern Kopf zu besitzen. Wie man dieses übrignes vor Zugriff Dritter sichern kann, ist eine Frage die einen sicher gerne ein Steuerberater oder Wirtschaftsanwalt erklärt. Wenn er denn sein Handwerk wirklich versteht.

    24 x 25 Fragen, also in zwei Jahren 600 personalisierte Fragestellungen.
    Wie durchsichtig wird da ein Verbraucher?


    Ist bestimmt in einigen Kreisen richtig was wert.



    Mein Hund nimmt schon an einem solchen Geplänkel teil. Und nur zu gut, dass mein Postbote meinen Hund mit Namen kennt, und seine Post auch immer zustellt. Nur halt am Telefon (eigene prepaidkarte) muß ich ihn immer vertreten und sagen, dass er gerade nicht telefonieren kann. Aber wir arbeiten in der hundeschule an diesem Problem.


    Sowie auch seine rechtliche Vertretung an dem Fall dran bleibt.

    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel

    Sehr dankbar wäre ich über Tipps wo man gut & günstig auf dem Weg am 1. & 2. Tag etwas zum Essen einnehmen kann? Vorschläge sind sehr willkommmen!!!




    gut und günstig sind ja für jeden etwas anders.


    Ich gehe immer gerne in ein Steakhouse der bekannten Ketten:


    maredo:
    http://www.maredo.de/fileadmin…ldorf/mberlin_linden.html


    blockhouse liegt zwischen Adlon und Gedenkstätte Stelefeld:
    http://link2.map24.com/?street…Tor&lid=66b47e97&ol=de-de



    ansonsten kannst du Französische Straße / Stadtmitte oder Kochstraße in die U6 springen und bis zum Mehringdamm fahren 4/3 bzw 2 Stationen


    dort ist das Curry 36
    http://www.qype.com/tag/curry36



    Ist halt Geschmackssache, was du unter gut und günstig verstehst.



    Siemesanier


    PS: Volkswagen präsentiert an der Südecke Friedrichstraße / Unter den Linden einen schönen Showroom mit beispielweise der Hausmarke Bugatti usw. Falls es regnen sollte. Und bei Regen empfehle ich dir sowieso die Buslinien 100 bzw 200.