ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Martyn
Das sind imho Träumereien die man vielleicht im Kindergarten und der Grundschule hat.
Ne hübsche Wohnung in ner guten Lage kosten inklusive Autostellplatz, Nebenkosten und Stuern schnell mal 250.000€.
Selbst wenn man von einer guten Verzinsumg ausgeht müsste man pro Monat circa 2.950€ wegsparen, hinzu kommt das man während der Ansparphase auch noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hat. Also müsste man circa 4.000€ netto verdienen und das im Alter von 22.
Das ist doch völlig unrealistisch.
Also im Kindergarten war ich nie, und während der Grundschule habe ich von Matchboxautos (vorzugsweise die größeren Schleudern) geträumt.
Was meinst du, warum ich von funktionalen Wohneigentum geredet habe? Damit es eben nicht 250.000€ kostet. Schau dich mal im Markt für Eigentumswohnung um. Gibt schöne Modelle, weit unter 250.000,00 €.
Und geht man nicht einem Finanzinvestor der sich mit der Erstellung von Wohnparks beschäftigt, die eigentlich niemand braucht, auf den Leim, so werden die Dinger noch günstiger. Auf der Finanzdienstleistungsseite würden übrigens die erwähnten 800,00 € + die bisherige Miete monatlich zur Verfügung stehen. Was den überschaubaren Zeitraum wiederspiegelt.
ZitatOriginal geschrieben von bastian_S
Ich denke ich werde eher jetzt ansparen und dann, gegen Ende meines Arbeitslebens, mit einen schönen Ort suchen und dann kaufen. Und bis dahin mit dem Geld Rendite erwirtschaften.
Und eben auch weiterhin monatlich Miete zahlen, die so für die private Erwirtschaftung von Wohneigentum eben nicht zur Verfügung steht. Außer du bedienst die Miete aus der Rendite deiner Finanzanlage, und hast dennoch einen Renditeüberschuss.
Sparpläne und andere Anlageformen in allen Ehren. Aber hier wurde auch was von Selbstständigkeit geschrieben. Und will man eben nicht auf CashLife oder ähnliches mal angewiesen sein, dann sollte man sich schon genau überlegen welche Sicherheiten für einen Selbstständigen als primär neben den kurzfristig verfügbaren Tagesgeld anzusehen sind. Denn vielleicht wird es ja mal von nöten sein, sein Geschäftsmodell eben doch mit frischen Geld von außen besser voranzutreiben. Zumindest die Vorstellung, ein wirkliches big business ( durch den die Matchboxschleudern aus der Grundschulzeit wirklich mal real werden können) ausschließlich und dauerhaft nur aus eigenen finanziellen Mitteln aufziehen zu können, dürfte ebenfalls als Gindergarten oder Grundschulträumerei anzusehen sein.