Beiträge von Siemensanier

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    Original geschrieben von autares
    Sorry, aber was dort mit BS passiert ist, ist absoluter Blödsinn und absolut irrational. Das Unternehmen hat einen umgerechneten Wert von 80$ je Aktie. Alleine das Hauptquartier in Manhattan ist geschätzte 1 Mrd. USD wert - 4x soviel wie das ganze Unternehmen jetzt JPM gekostet hat!



    Irrational ist doch das ganze Geschäft! Das Hauptquartier in Manhattan mag diesen Buchwert haben, aber wie du siehst kann man es viel günstiger erwerben :p


    Kenne übrignes jemanden der ein Loft (ich nenne es Besenkammer) in Manhattan verkaufen will. Sein Problem nur, er möchte Gewinn machen. Und hat selber schon viel zu viel bezahlt. Wenn er denn mal in finanzielle Nöten kommt, wird es ihm genauso gehen.


    Wie sagte Greenspan in der Financial Times vom Montag. "Die Krise werde vorüber sein, wenn sich die Immobilienpreise stabilisierten ...."
    Vorher geht aber noch eine Konsumentenkreditblase hoch. Und wer weiß welche Banken dann ins Straucheln kommen.


    Wer will mir denn bitte verdeutlichen, dass ein Konzern wie Siemens heute 13 Mrd weniger wert sein soll als gestern. Absolut irrational das Ganze!

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    Original geschrieben von Bnet
    Am besten fährt man mit dem Stansted Express für 22,50 Pfund gibts da ein hin & zurück Ticket.


    Gruß,
    -T.


    Aus 22,50 Pfund sind mittlerweile 26,00 Pfund geworden. man kann aber mit Ryanair Buchungsnummer hier ein special für 19,50 Pfund bekommen
    https://www.stanstedexpress.com/ryanair/Tickets.asp?SID=



    Ansonsten in der Bahnhofsebene in Stansted an den Schalter und nicht an den Automaten gehen. Dort bekommt man für
    21,30 Pfund eine DaytravelCard Zone 1-6 off Peak.
    edit: kostet nun 22,30 / erster zugelassener Zug ab stansted 9:15 Uhr


    Man kann im gesamten Großraum London mit dieser dayTravelCard neben dem Stansted Express auch die DLR, Underground und Busse nutzen.



    Die dritte Möglichkeit wäre ein CheapDayReturn ticket. 1 Tag gültig. Mit entsprechden Einschränkungen. Kostet irgendwas um die 16,80 Pfund.
    edit: kostet nun 17,80 /erster zugelassener Zug ab Stansted 9:15/ letzter zugelassener Zug ab Liverpool Street 16:55



    Die Alternative EasyBus ist für ein Tagesausflug weniger zu empfehlen, auch wenn günstig.

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    Original geschrieben von n6600
    Naja ich bin mir halt einfach unsicher, will morgen am Flughafen nicht böse überrascht werden. Die Boardkarte ist die auf dem 2. Bild im ersten Post von mir oder?



    NEIN, das Zweite ist nicht die Bordkarte mit der du direkt zum Gate gehen kannst!


    Du musst bei http://www.ryanair.de nochmal oben links auf Online "Online-Check In" gehen. Hier nochmal mit Buchungsnummer und Passnummer einchecken. Erst dann erhälst du deine Bordkarte. Dieses machst du für Hin- und Rückflug separat! Also zweimal.


    Du wirst ja sicher ohne aufzugebenes Gepäck reisen. Dennoch würde ryanair dich für das check-In am Flughafenschalter nochmal zur Kasse bitten. Außer du hast es schon bei der Buchung mit bezahlt?


    Und denk dran, nicht allzu spät morgen Abend wieder in Stansted aufzuschlagen. Auch wenn du schon deine Bordkarte online hast, und die Schalterschlußzeit von 40 Min vor Abflugzeit dann nicht beachten mußt.


    Die Sicherheitskontrolle kann, muß aber nicht, schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Und der Weg vom Terminal zum Gate ist auch ein kleinerer Fußmarsch.


    Wie kommst du denn von Stansted nach London City?



    Siemensanier


    PS: Und immer dran denken, Socken ohne Löcher anziehen :p (Oben Lacoste und unten Loch an Loch, alles in Stansted schon gesehen)





    EDIT: na hoffentlich bin ich nicht zu spät

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    Original geschrieben von <registered>
    Da das Thema bereits umfassend beantwortet wurde, will ich die Aufmerksamkeit kurz auf ein anderes Produkt aus demselben Hause lenken:


    Lift Apfelschorle.


    Findet noch jemand, dass das Gesöff diffus nach Kanalisation und Plastik riecht?
    Woran könnte das liegen? An einem Süßstoff?



    Du müßtes mir erstmal erklären wie es nach Kanalisation riecht. Um überhaupt eine Referenz zu erhalten. Und auch dann könnte ich dir nicht helfen, denn:


    Lift kommt mir erst wieder ins Haus, wenn es auch wieder Lift ist. Nämlich eine Zitronenlimonade.


    *träum*
    gelbe KombiKiste aus 3xCola 3xFanta 3xSprite 3xLift,
    ach die gute alte Zeit



    Siemensanier


    Für alle, für die Lift eine Apfelschorle ist, twix nicht raider, und M&M`s nicht Treets
    hier mehr:
    http://de.wikipedia.org/wiki/G…marken_der_Coca-Cola_GmbH

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    Original geschrieben von schmidt3
    Natürlich ist die Ökonomie keine exakte Wissenschaft wie etwa die Physik, sie kann das garnicht sein weil weil ihr Untersuchungsgegenstand großenteils in der Analyse menschlicher Verhaltensweisen besteht.


    Also ich habe nicht mit dem Newton Vergleich angefangen!



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    Original geschrieben von schmidt3
    Der zweite Nachteil, den die Ökonomie gegenüber exakten Wissenschaften hat besteht darin, daß ihr i.d.R. Experimente unter Laborbedingungenverwehrt sind. Während ein Physiker seine Versuchsanordnung meist so einrichten kann, daß er Störgrößen isolieren und so vermutete Wirkungszusammenhänge experimentell überprüfen kann, besitzt der Ökonom dies Möglichkeit nicht, sondern ist stattdessen gezwungen, die einzelnen Wirkungszusammenhänge mit den ausgesprochen difizilen Methoden der sogenannten Ökonometrie zu separieren.



    Separation kannst du getrost vergessen, weil dadurch oftmals die Zusammenhänge nicht mehr ausreichende Berücksichtigung finden


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    Original geschrieben von schmidt3
    Was Deine Ausführungen zur Ökonomie und zur Mathematik betrifft, so beweisen sie lediglich, daß Du offenkundig noch nie ein modernes Lehrbuch etwa der Mikroökonomie in der Hand gehalten hast. Mathematik ist seit Jahrzehnten die mit Abstand bedeutendste Hilfswissenschaft in der Ökonomie. Tatsächlich sind viele Ökonomen zumindest in den "harten" theoretischen Fächern von Haus aus eigentlich Mathematiker, schlichtweg weil Subdisziplinen wie etwa die Theorie des allgemeinen Gleichgewichts nichts anderes sind als angewandte Mathematik.



    Weniger Mathematik und mehr Soziologie bzw. Philosophie täten manchmal ganz gut. Mit Mathematik alleinig kannst du einen funktionierenden Computer bauen, nicht aber das Zusammenleben humaner Lebensformen in den Griff bekommen.


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    Original geschrieben von schmidt3
    Von der sogenannten "Chaostheorie" habe ich tatsächlich schon gehört, tatsächlich ist neben der Physik und der Meteorologie die Ökonomie der dritte Haupttummelplatz sogenannter "Chaostheoretiker". Anders als Du aber zu glauben scheinst, ist die "Chaostheorie" oder "Chaosforschung" für Mathematiker keine besondere Herausforderung. In ihrem Kern beschreibt sie lediglich die vergleichsweise simple Tatsache, daß Systeme nichtlinearer Differentialgleichungen sich vollkommen unterschiedlich entwickeln können, wenn man den Startpunkt minimal variiert. Solche Resultate waren für Physiker, Klimatologen, Meterologen und auch Ökonomen, die alle Mathematik als zentrale Hilfswissenschaft verwenden, überraschend, für Mathematiker sind sie jedoch ein ziemlich alter Hut.



    Schön das du die Chaostherorie kennst. Verfechter dieser geben sogar zu, dass sie nicht mal in der Lage sind die Himmelkörperkonstellation in bereits schon ein paar Tausend Jahren exakt vorher sagen zu können. Lediglich eine Näherungslösung anbieten. Würden denn mal die Wissenschaften, die es als Hilfsdiziplin nutzen denn auch so offen zu geben. Metrologen müßen es, da jeder merkt wenn sie sich verhauen haben, aber unsere Ökonomen sind unfehlbar?


    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Dein Einwand ist somit weitgehend sinnleer.


    Danke, das Kompliment gebe ich gerne zurück. Zumindest wenn man nicht in der Lage ist den Sinn überhaupt nur annähernd zu verstehen.



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    Original geschrieben von schmidt3
    Die Marktwirtschaft ist unter wissenschaftlichen Aspekten keine Religion,


    Wird aber von vielen schon mit ähnlich fundamentalen Mitteln ebenso verteidigt.


    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Würdest Du einem Ingenieur vorwerfen, daß er die Ansicht vertritt, daß der Otto-Motor unter einer Reihe von Kriterien effizienter arbeitet als eine Dampfmaschine? Das muß natürlich niemanden davon abhalten, irgendwo eine Dampflok zu betreiben. Sind zum Beispiel nur Wasser und Brennholz vorhanden, nicht aber Öl oder Benzin, so mag das ja die richtige entscheidung sein. Ganz fatal wird es allerdings, wenn man so wie Du versucht einen Otto-Motor mitHolz und Wasser zu betreiben, das wird einfach nicht funktionieren. Genauso wenig kann man eine Marktwirtschaft mit all ihren Vorteilen und natürlich auch Nachteilen haben, wenn man versucht zu verhindern, daß ihr Kernstück, der Preismechanismus funktioniert. Und genau das tun Mindestlöhne.



    Also der Otto Motor war in seinem Ursprung mal eine stationäre Kraftmaschine. Angetrieben von unterschiedlichen Gasen. Holz, warum kein Holz? Schonmal was von Holzvergasermotoren gehört. Funktionieren durchaus, wurden aber nie wirklich weiterentwickelt, da es wegen des Vorhandenseins von Rohöl kein Bedarf hierfür gab. Aber bei deiner Einstellung und Engstirnigkeit kann ich natürlich verstehen, dass du nur Benzin als Kraftstoff akzeptieren kannst. Wohin hat uns denn die nahezu ausschließliche Verwendung von Benzin als Kraftstoff gebracht? Wir haben zwar mittels Stellschrauben am Wirkungsgrad des Motors immer weiter Verbesserungen erzielt, sind aber dennoch auf dem Holzweg, denn einen Brennstoff Benzin aus Rohöl gehört eindeutig nicht die Zukunft. Und so ist es eben auch in der heutigen Ökonomie. Spiele ein wenig an den Stellschrauben, aber erkenne nicht, dass das Ganze früher oder später ein Ende erreichen wird. Und ich gönne mir eben den Luxus frühzeitig nach anderen Wegen als alleinig Benzin als Kraftstoff Ausschau zu halten. Eigentlich sollte besonders in diesem Alternativgebiet verstärkt geforscht werden, als nur darüber zu labieren ob es weiter sinnig ist eine Stellschraube mehr oder weiniger anzuziehen.



    Denn irgendwann sind wir an dem Punkt.: Nach Fest kommt AB, und dann?



    Siemensanier

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    Original geschrieben von Erlkönig
    Konnte die Green Tea schon bei uns in der Mensa trinken.
    Man merkt eigentlich nur im Nachgeschmack, dass da was Anderes drin ist als "normale" Coke light.
    Schmeckt aber nicht grausig.


    Wenn man mal die Inhaltsstoffe auf dem Etikett betrachtet, ist da eigentlich nur eins anders:


    Grünteeextrakt (0,05%) :rolleyes:


    Was 0,05%?


    Was man nicht alles macht, nur um auf dem Etikett scheinbar gesund zu wirken.
    Da hat bestimmt nicht der Geschmack, sondern mehr das Image von Grünen Tee bei der Entwicklung geholfen.


    Mensa, hihi, Zielgruppe entlarvt :p

    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Nach Deiner Logik hätte Newton nur einmal ordentlich vom Baum fallen müssen und wir könnten heute alle fliegen. Denn dann hätte er ja sicher auch ganz schnell versucht, seine "Lehre zu reformieren".



    Ich merke schon, wir drehen uns im Kreis. Darum auch jetzt wieder die physikalisch / mathematische Wissenschaft als Maßstab. Ich habe schonmal geschrieben, dass ich bei diesen Naturwissenschaften von wirklichen Naturgesetzen und unumstößlichen Zusammenhängen ausgehe.


    Und dieses ist in der Ökonomie nunmal so nicht gegeben. Oder warum werden wissenschaftliche Erfassungsmodelle in diesem Bereich so schnell wie in keiner anderen Wissenschaft überarbeitet / um Faktoren ergänzt / verworfen / oder sonst was. Weil es eben sehr komplexe Abhandlungen sind, die wir vielleicht gar nicht alle richtig mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln erfassen können. Vielleicht hat der berühmte Sack Reis der in China umfällt ja doch ökonomische Auswirkungen auf unser heutiges Wirtschaftsystem. Und sei es auch nur deswegen, weil sein Besitzer beim nächsten Sack besser aufpasst, dadurch zu Wohlstand gelangt und einer der weinigen Chinesen wird, der einen Pass erhällt. Sind nur 5 Millionen pro Jahr bei Mrd. Chinesen. Schonmal was von Chaostheorie gehört. Womit unsere Mathematiker schon lange rumkämpfen, lösen die Ökonomen natürlich mit links!



    Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir/
    Ich bin die kapitalistische Marktwirtschaft, du sollst keine anderen Modelle haben neben mir!


    Wie sich doch Religionen gleichen können in Ihren Aussagen.

    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    ...
    Ein Arzt kann Dir schließlich auch sagen, daß Dir vier Schachteln Zigaretten am Tag vermutlich nicht gut tun auch wenn er selbst keinen Lungenkrebs hat. :rolleyes:



    Stimmt, und dem Arzt würde ich es sogar glauben, denn dieser hat garantiert während seines Studiums in der Pathologie schonmal die Auswirkungen von Krebs hautnah gesehen.


    Und genau dieses praktische Fachwissens spreche ich so manchem theoretischen Schönwetterökonomen ab! Denn hätte er selber über einen längeren Zeitpunkt am unteren Ende seiner Lehre mitspielen müssen, würde er ganz schnell versuchen seine Lehre zu reformieren.


    Meist beginnt es von unten an zu bröckeln, und dann ist man sehr schlau beraten auch hier das Notwendigste zu erst zu erledigen. Denn ist das Fundament erst einmal morsch, bricht früher oder später auch die Sonnenterrasse darüber zusammen!

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    Original geschrieben von schmidt3


    Was meine "Beratungsresistenz" betrifft, so kann ich nur sagen, daß mich bisher in diesem thread tatsächlich noch kein Argument von meiner Sichtweise abbringen konnte, daß Mindestlöhne (in einer Höhe von deutlich über 4,50) Gift für die Beschäftigung sind. Diese Sicht teile ich mit mindestens 90% der Ökonomen in diesem Land. Bei Gesprächen hinter vorgehaltener Hand allerdings dürfte diese Quote auf mindestens 95% steigen, denn auch Gewerkschaften und gewerkschaftsnahe Organisationen sind für Ökonomen interessante Arbeitsgeber. Daß Mindestlöhne eine sinnvolle beschäftigungspolitische oder auch nur sozialpolitsche Maßnahme sind glaubt eigentlich kaum jemand wirklich, der sich jemals näher mit dieser Materie befaßt hat. Genausowenig wie Du viele Feuerwehrleute finden wirst, die die Idee gutheißen würden, Brände in Zukunft mit Benzin zu löschen.



    Und es sind doch auch genau diese Ökonomen, die niemals selber für 3,50 oder 4,50 € den buckel krumm machen würden. Aber dennoch weiter Ihre Religion unters Volk bringen. Sehr sehr glaubwürdig, meine Herren Gelehrten. Wie hieß es doch so schön:" Wasser predigen und selber Wein saufen. Wieviel Prozent genau dieser Ökonomen arbeiten denn wirklich produktiv innerhalb eines Wertschöpfungsprozesses?