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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Prinzipiell würde ich ein Referendum auch befürworten, doch das hätten die Griechen dann bereits vor zwei Monaten abhalten müssen.
Das wollten die sogar schon 2011.
http://www.spiegel.de/wirtscha…ie-griechen-a-795779.html
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Original geschrieben von suka
Was Putin hier plappert ist irrelevant, weil Russland einen von 3 Richtern selbst bestimmte und damit den Prozess de-jure einging.
Es wird ja auch nicht das Schiedsgericht bzw. das Schiedsverfahren in Frage gestellt, sondern die Rechtsgrundlage, auf welchen sich dieses bei ihren Schiedsspruch beruft. Fakt ist nun einmal, dass Russland zwar die Energiecharta unterzeichnet aber eben nicht ratifiziert hat. Das war meines Wissens auch die Argumentation der Rechtsvertreter Russlands und es wird entsprechend beklagt, dass dieser Fakt keine Berücksichtigung fand. Aufgrund der fehlenden Ratifikation ist diese auch nicht Bestandteil des innerstaatlichen Rechts geworden.
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Naja, ein guter, ausgewogener Beitrag hätte zumindest die öffentlich geäußerte Kritik erwähnt http://www.faz.net/aktuell/pol…wieder-frei-13659505.html und die Bewertung von Bellingcat nicht als unumstößliche Wahrheit dargestellt. Es ist eine Meinung, welche anhand von Indizien geäußert wird.
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Original geschrieben von suka Und wie ich bereits vorhersagte, wird in Europa nun russisches Staatsvermögen eingefroren:
Und nein, Russland wird sich nicht gesetzlich wehren können, weil das https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndiger_Schiedshof die höchste Instanz ist.
http://www.faz.net/aktuell/pol…nmassnahmen-13657052.html
...und Belgien rudert auch schon wieder zurück.
http://www.faz.net/aktuell/pol…wieder-frei-13659505.html Russland argumentiert, dass es die Energiecharta nicht ratifiziert hat, dass Schiedsgericht letztendlich nicht zuständig ist/war.
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Original geschrieben von suka Russland wird sich wohl mit Enteignung europäischer Unternehmen wehren und die Spirale wird sich weiter drehen.
Das glaube ich nicht. Es wirdn dann vielleicht Titel von Gerichten einiger Länder vollstrecken, welche z.Bsp. den (ehemaligen) Kolonialmächten Belgien und Frankreich ausgeliefert waren.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau aber der nächste Winter kommt bestimmt.
...nicht nur der ;), wenn man sich vor Augen führt, inwieweit Russland bestrebt ist, die Ukraine als unsicheres, teilweise kleptomanisches Transitland zu umgehen. Der Transitvertrag, welchen Frau Timoschenko zusammen mit dem unvorteilhaften Liefervertrag, welcher letztendlich zu ihrer Verurteilung führte, mit Russland geschlossen hatte wird nicht verlängert http://www.zeit.de/wirtschaft/…nd-gazprom-turkish-stream und OMV bekommt wohl nun (s)eine Alternative zum gescheiterten South Stream-Projekt, indem die North Stream ausgebaut, deren Kapazität verdoppelt werden soll http://www.zeit.de/wirtschaft/…ine-bau-gazprom-russland. Das heißt am Ende, ab 2019 keine Transiteinnahmen für die Ukraine und Bulgarien wird auch nicht begeistert sein, denn die Gebühren, welche South Stream abwerfen sollte, streichen nun (wohl) andere ein. Am Ende ist Deutschland dann das wichtigste Gastransitland :).
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Russlands Ziel könnte sein, in der Ukraine territoriale Streitigkeiten offen zu halten, wodurch nach den NATO-Statuten ein Beitritt ausgeschlossen wäre. Soweit ich informiert bin, darf ein Staat, in dem ein solcher Krisenherd schwelt, gar nicht aufgenommen werden.
"Dürfen" ist wohl das falsche Wort, es ist nicht gewünscht. 
http://www.sueddeutsche.de/pol…tritt-abgewendet-1.376752
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Der MAP ist eine Vorstufe für die Einladung zum Beitritt in die Allianz. Dabei geht es unter anderem um die Einhaltung der Menschenrechte und die demokratische Kontrolle des Militärs. "Wir wollen an dieser Stufe festhalten", betonte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg in Berlin. Die Voraussetzungen für den Aktionsplan erfüllten die Ukraine und Georgien "im Moment und auf absehbare Zeit nicht", fügte er hinzu.
Als Bedingungen für die Aufnahme beider Länder in das Beitrittsprogramm nannte Steg, dass sie keine schwelenden Konflikte in die Nato hineintragen und dass der Beitritt auch von der Mehrheit der Bevölkerung dort getragen wird.
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Auch als Bundestags- bzw. EU-Parlamentsabgeordneter kann man schnell herausfinden, ob es ein entsprechendes Einreiseverbot gibt. Da es eine Visumpflicht zwischen Deutschland und Russland gibt, ist der allgemein gültige Weg (für einen deutschen Staatsbürger) eigentlich die Beantragung einer Einreiseerlaubnis bei der russischen Botschaft.
Aber nicht einmal eine offizielle Einladung scheint er gehabt zu haben, ansonsten hätte er vielleicht eine Ausnahmegenehmigung erhalten nach Russland einzureisen. 
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Also bevor ich meine, so etwas tun zu "müssen", wechsle ich einfach den Arbeitgeber.
Dann erst Recht! Schon mal von der Redewendung von "Flucht nach vorn" gehört?
Was wäre letztendlich die Konsequenz daraus? Es gäbe zwar weiterhin eine 39 Stunden-Woche, aber keine 45 Stunden- sondern 55 Stunden-Schichtpläne wären dann der Regelfall.
Dabei ist es egal, ob es nun deine Aufforderung zum Arbeitgeberwechsel oder deinen Gedanken bezüglich weiterer Überstunden betrifft.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Auch wenn du da einen Smilie dahinter gesetzt hast, aber dieses Argument, manchmal "müsse" man, ist einfach schrecklich. Manchmal müsse man seine Kinder schlagen. Manchmal müsse man (s)eine Frau zum Geschlechtsverkehr zwingen. Manchmal müsse man in ein Land einmarschieren. Manchmal müsse man Ungläubigen den Kopf abschneiden.
Man muss niemals Gewalt anwenden.
Wer wendet hier in diesem Streitfall wo Gewalt an? Meinst du etwa den Streik der GDL? Zuletzt wurde im November 2014 gerichtlich festgestellt, dass dieser Streik sowohl rechtmäßig als auch verhältnismäßig ist. Die Bahn hat(te) die Möglichkeit bzw. es stand/steht ihr auch weiterhin frei, dies neu überprüfen zu lassen. Wenn es sich bei diesen Streik, bezugnehmend auf deine Gedankengänge, um Gewalt bzw. um einen Gewaltakt handelt, ist diese(r) sogar gerichtlich legitimiert, da sich ja an der Situation an sich nichts geändert hat.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Wer offensiv Gewalt anwenden "muss", hat versagt*.
Das stimmt, sofern diese nicht legitimiert ist.
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Manchmal muss man es eben dann doch tun ;), z.Bsp. wenn ein Arbeitgeber (und auch eine andere Gewerkschaft) es völlig in Ordnung finden/es zulassen/es befördern, dass bei einer 39 Stunden-Woche 45 Stunden-Schichtpläne erstellt werden, bei denen aufgrund äußerer Umstände dann auch schnell einmal 50 Stunden und mehr werden. Insofern ist dein Gedanke dann doch etwas seltsam, angesichts des überproportionalen Überstundenanteils bei den Lokführern bzw. beim Zugbegleitpersonal.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Das schlimme ist ja, dass es meistens die Falschen abbekommen. Aber dann ist es doch nur legitim, wenn diese das dann an die Richtigen weitergeben (also ohne Prügel, versteht sich).
Die Frage ist, ob es auch der richtige ist, wo du ihn im aktuellen Fall verortest. 
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Wer sich asozial verhält, und andere darunter dann leiden müssen, soll das auch mitbekommen.
Nenne es wie du willst. Wenn man es wirklich richtig machen will, dann sollte man das Grundgesetz ändern. Das jeweilige Ergebnis kann dann von Einheitsgewerkschaften bis zum gänzlichen Verbot reichen.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Wenn dein Sohn zu nachtschlafender Zeit Lärm macht, die Nachbarn an die Tür hämmern und du dann alles abbekommst, gehst du doch auch anschließend zum Filius und liest ihm die Leviten, oder etwa nicht?
Wenn er zur nachtschlafenden Zeit Krawall macht, natürlich. Wenn er allerdings vorher angekündigt hat, dass es eventuell etwas lauter wird bzw. sogar eine (polizeiliche) Genehmigung dafür hat, dann würde ich den Nachbarn die Leviten lesen, sollte er denn rumpöbeln bzw. beleidigend werden.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Du kannst die Menschen nicht ändern.
Stimmt, was Hänschen nicht lernt,... Du weißt schon. 
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Du kannst aber dafür sorgen, dass die Menschen keinen Grund finden, sich zu beschweren.
Ich glaube, es ging nicht ums beschweren als solches, sondern um das dabei mitunter einhergehende pöbeln bzw. beschimpfen.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt Nur nebenbei: Es handelt sich hier übrigens nicht um irgendwelche Menschen, sondern um Kunden. Gerade in einem dienstleistungsorientierten Unternehmen sollte der alte Grundsatz, dass der Kunde König sei, an alleroberster Stelle stehen.
Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht wirklich. Wie gesagt, eine Beschwerde kann und sollte auch ohne Pöbeleien und Beschimpfungen ausgesprochen werden können.