Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von shelter
    Darum findet man auch kaum Berichte zu Kopfverletzungen von Fußgängern bei Unfällen (und ja, mir ist bewusst, dass die Stichworte nicht ausschließlich entsprechende Meldungen liefern und sicherlich die ein oder andere Meldung doppelt bis dreifach auftaucht)
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    Warum muss ich gerade an die Mythbusters denken?


    Die Artikel beschreiben im wesentlichen ausschließlich Unfälle bei denen ein Fußgänger beim Überqueren einer Straße von einem fahrenden Auto erfasst wird. Das hier auch häufig Kopfverletzungen auftreten ist unstreitig, nur darf man sich eben nicht nur die Fälle rauspicken die einem gerade in den Kram passen. Derartige Frontalunfälle sind - im Verhältnis zur Gesamtheit - eben die Ausnahme, viel häufiger tritt das oben genannte Szenario auf mit den entsprechenden Konsequenzen.

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    Original geschrieben von shelter
    Ist das eine belegte Aussage oder ebenfalls einfach mal aus der polemischen Schublade gegriffen? ;)


    "Das Verletzungsmuster eines Zweiradfahrers, der von einem Pkw erfasst wurde, ist analog zu interpretieren wie beim Fußgängerunfall. In der Regel sind jedoch die Beschädigungen am Fahrzeug ebenso wie die Verletzungen am Körper des Zweiradfahrers höher lokalisiert als bei gleicher Kollisionsgeschwindigkeit beim Fußgängerunfall."


    http://www.advodaehler.ch/7%20…mente/Verkehrsmedizin.pdf


    And many more...


    Und das es einen Unterschied macht ob ein Radfahrer mit 15-20 km/h seitlich gegen ein Fahrzeug prallt welches z.B. aus einer Ausfahrt kommt oder ob ein Fußgänger mit 5 km/h seitlich gegen ein Auto läuft - sorry wer das auch noch extra per Studie belegt haben muss der sollte mal einen Realitätscheck vornehmen.


    Neben dem tatsächlichen "über/umfahren" eines Fußgängers oder Radfahrers durch einen PKW (bei dem es in der Tat jetzt nicht so den Unterschied macht) ist doch einer der häufigsten Unfälle zwischen PKW und Rad eben die Mißachtung der Vorfahrt des Radlers durch das Auto, sei es an beim Abbiegen an der Kreuzung oder eben die bereits erwähnte Ausfahrt. Hier prallt der Radfahrer zunächst mit dem Vorderrad in das Fahrzeug und geht - mit dem Kopf voran - über den Lenker. Der Flug wird dann unsanft vom Querholm des Autos gestoppt.


    Ein Fußgänger würde in einer vergleichbaren Situation (sofern er nicht sowieso in der Lage ist aufgrund der geringeren Geschwindigkeit den Aufprall noch zu umgehen) frontal die die PKW Seite laufen. Schmerzhaft keine Frage, hierbei besteht aber ein wesentlich geringeres Risiko von Schädelverletzungen.

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    Original geschrieben von nehvada
    mein kommentar bezog sich auf die aussage, dass ein radfahrer einen helm bräuchte, da er ja von einem auto angefahren werden könnte. und das kann einem rolli oder fußgänger nunmal auch passieren. ist dementsprechend also kein argument für einen helm.


    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...
    Das Verletzungs- bzw. Schadenbild welches bei Unfällen mit PKW und Fußgänger und/oder Rollifahrer auftritt ist - liegt halt in der Natur der Sache - ein völlig anderes als das wenn ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert. Dem Fußgänger und Rollifahrer würde in den meisten Fällen ein Helm nicht wirklich helfen, dem Radfahrer schon. Insofern ist das kein Argument gegen einen Helm sondern leicht polemisch angehauchter Unfug.

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    Original geschrieben von mythos2001


    Sofern Widerspruch gegen die Vernichtung eingelegt wird, hat man ein Recht auf Herausgabe der Ware auch wenn es sich tatsächlich um ein Falsifikat handeln sollte?


    Man könnte jetzt hier einen rechtstheoretischen Besinnungsaufsatz draus machen und mit §§ um sich werfen (so wie das sonst hier gern gemacht wird) - oder man macht es kurz und knapp:


    Gefälschte Waren sind in der EU nicht einfuhrfähig, insofern wirst Du im Einspruchsverfahren für den Fall das es sich tatsächlich um ein gefälschtes Produkt handelt nicht weit kommen.


    Der Einspruch gegen die Aussetzung der Überlassung bzw. Zurückhaltung bringt nichts da hier zunächst nur geprüft wird ob die formellen Voraussetzungen für die Beschlagnahmung (u.a. ein gültiger Antrag des Rechteinhabers) und der Verdacht einer Schutzrechtsverletzung vorliegen, nicht ob es sich wirklich um eine Verletzung handelt. Hier kannst Du zunächst eigentlich immer davon ausgehen, dass die formellen Anforderungen stimmen.


    Widerspruch gegen Vernichtung unter zollamtlicher Überwachung bringt nur was wenn Du Dir sicher bist das es sich nicht um Ware handelt die irgendwelche Schutzrechte verletzt. Legst Du Widerspruch gegen die Vernichtung ein führt dies regelmäßig zu einem zivilgerichtlichen Verfahren zur Feststellung der Rechtsverletzung, d.h. Du müsstest Dich mit der Rechteinhaber vor Gericht darum streiten ob die Ware in dem Paket tatsächlich eine Fälschung o.ä. ist. Die Ware selbst bekommst Du deswegen nicht ausgehändigt, bis zur Erledigung der Streitsache durch das Gericht wird die Ware verwahrt (und dann nach dem Urteil vernichtet).


    Daraus ergibt sich dann auch die Beantwortung der Teilfrage 2: Du musst Dir keine Gedanken über irgendwelche Werte machen - die Ware ist nicht einfuhrfähig.


    Das der Zoll im normalen Reiseverkehr nicht jeden Türkeiurlauber kontrolliert und gefälschte T-Shirts und Brillen einkassiert liegt in der Natur der Sache, würdest Du jedoch versuchen diese Waren ordnungsgemäß zu deklarieren würdest Du damit auch auf die Nase fallen.


    Interessant wäre hier lediglich ob es sich denn wirklich um eine Fälschung handelt, oder ob der Rechteinhaber durch diese Maßnahem nicht nur versucht von ihm vorgegebene Vertriebsbeschränkungen (Ware für den US Markt darf auch nur in US verkauft werden) durchzusetzen, hierfür müsste man aber schon mehr Hintergrundinformationen haben.


    Und ganz so einfach wie hier beschrieben ist es nicht jemanden einfach so in die Pfanne zu hauen und ihm einfach mal postalisch irgendwelche gefälschten Waren zu schicken. Hast Du einem Kurierdienst (DHL/Fed Ex o.ä.) einen Auftrag erteilt für Dich eine Zollanmeldung abzugeben? Die bloße Tatsache das Du als Warenempfänger auf dem Paket stehst reicht (auch wenn es der dt. Zoll gern anders darstellt) nicht aus um etwaige Pflichten zu begründen. Hier reicht es zu erklären, dass man weder eine Bestellung getätigt oder einen Auftrag zur Zusendung des Pakets erteilt hat und damit ist das Thema dann auch durch.


    Auf das Schreiben vom Rechteinhaber würde ich erstmal gar nicht reagieren, wenn die dann irgendwann noch mal ums Eck kommen teile ihnen freundlich aber bestimmt mit, dass Du weder etwas bestellt noch um die Zusendung des Pakets gebeten hast und fertig. Irgendwelche Unterlassungserklärungen solltest Du tunlichst nicht unterzeichnen.

    Man muss ja nicht gleich Hurra schreien wenn sich irgendwelche Politiker mit einer gesetzlichen Helmpflicht auf sich aufmerksam machen wollen, aber die Art und Weise wie hier teilweise "argumentiert" wird ist schon befremdlich.


    Insofern kann und will ich nicht auf jeden Unfug eingehen der hier so abgelassen wird, daher nur soviel:


    1. Den Kopf interessiert es nicht ob man sportlich oder "nur" in der Stadt unterwegs ist. Manch einer scheint sich keine Vorstellung davon zu machen was es heißt mit 15 km/h mit dem Kopf einen Chrashtest an einer Boardsteinkante oder einem Querholm vom Auto zu machen.


    2. Der Spruch (im übrigen ursprünglich mal ein Werbeslogan einer Versicherung...) wird auch nicht "richtiger" je öfter man ihn wiederholt. Korrekt wäre: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und während der Freizeit (wozu somit auch radfahren gehört).
    Wobei wenn es dann rein um die Haushaltsunfälle geht, hier ist den allermeisten Fällen der Geschädigte selbst verantwortlich. Wer eben mit einer Bohrmaschine auf einen Bürostuhl steigt... Das Ergebnis ist bekannt. Aber man hat die Sache selbst in der Hand bzw. es liegt im eigenen Herrschaftsbereich sich eben dämlich zu verhalten oder auch nicht. Im Straßenverkehr muss man aber neben der eigenen auch immer mit der Dummheit der anderen rechnen, man hat es somit nicht selbst in der Hand und befindet sich dazu noch im öffentlichen Verkehrsraum. Insofern darf man hier nich Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Und nochmal nur damit das auch allen klar ist:
    Ich bin jetzt bestimmt kein Freund von staatlichen "Zwangs"Maßnahmen aber gleich den Untergang der abendländischen Fahrradkultur zu proklamieren oder die globale Erwärmung oder Verfettung der Gesellschaft auszurufen nur weil ein Verkehsminister laut über eine Helmpflicht nachdenkt... Sorry man kann es mit dem Wutbürgertum auch übertreiben ;)

    Zitat


    Gurtpflicht/Helmpflicht Auto und Motorrad ist aber eine ganz andere Größenordnung aufgrund der dort wirkenden Kräfte resultierend einer erheblich höheren Geschwindigkeit.


    Und was ist wenn nun aber eben ein Radfahrer (wie in der Praxis ja der häufigste Fall) mit so einem Gefährt der anderen Größenordnung und Geschwindigkeit kollidiert?


    Und was die Argumentation "Helmpflicht = dann lass ich mein Rad stehen und fahre Auto" angeht:


    Wenn schon ein "Das ist mir dann zu umständlich" als Argumentation reicht um ein sinvolles Sicherheitsfeature gleich per se abzulehnen dann weiß ich auch nicht.


    Insofern sind hier schon deutliche parallelen zur Gurtpflicht: Die Autofahrer fühlten sich durch den Gurt eingeengt, er war ihnen lästig - der Radfahrer findet es jetzt lästig immer und überall den Helm mit hin nehmen zu müssen...


    Alles unterm Strich eine Frage der eigenen Bequemlichkeit - klar muss man erstmal sehen wo man auch bei Kurzstrecken dann sinvollerweise den Helm unterbringen kann, dass hat dann aber nichts mit "das geht nicht" zu tun als vielmehr mit "das will ich nicht". Und wer dann ernsthaft zukünftig seine Brötchen lieber mit dem Auto holt weil er es unzumutbar findet sich den Helm beim Bäcker unter den Arm zu klemmen - dem ist doch sowieso nicht wirklich mehr zu helfen.

    Erinnert mich irgendwie an die Diskussion zum Thema "Gurtpflicht" oder Helmpflicht für Motorradfahrer.
    Da wurden von den Gegnern zunächst einmal sämtliche Register (ob sinnig oder unsinnig) gezogen um dagegen zu wettern.


    Heute kräht dagegen kein Mensch mehr danach, dass er sich von einem Gurt "gefangen" fühlt. Von daher ein typischer Fall von "Resistance to change"...


    Und wenn es nur danach geht sich darüber aufzuregen man würde vom Staat bevormundet werden:
    Eigentlich sollte doch jedem PKW Fahrer klar sein, dass es keine gute Idee ist sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen. Warum brauchen wir scheinbar aber doch dann ein Gesetz welches bestimmte Promillewerte vorschreibt (und selbst die werden von einigen unverbesserlichen ja noch ignoriert)?
    Wenn man mit dem gesunden Menschenverstand arbeiten würde wäre doch auch so eine Regelung überflüssig und bevormundend...


    Zitat


    Wir reden von gerade einmal 500 Toten im Jahr (auch wenn jeder einer zuviel ist!)!


    Es muss ja nicht immer gleich der Worst Case sein, allein bei den fast 30.900 verunfallten Kindern im Radverkehr Jahr 2009 hatten 1/5tel aller Unfallopfer mit Kopfverletzungen zu kämpfen. Und es ist ja nun auch nichts neues das ein Helm auch bei vielen nicht letalen Unfällen von Radlern durchaus hätte die schwere der Verletzungen minimieren können:
    https://www.thieme-connect.com…1055/s-2005-923493#N66508

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    Original geschrieben von stanglwirt
    man kann zwischen den städten L.A. / SF / Vegas auch sehr günstig fliegen.


    Aber will man sich den Streß in einer Woche dann auch noch geben? Man muss trotzdem noch mal wieder zum Flughafen (und die US Fluglinien sind ja nun wirklich nicht für ihre Pünktlichkeit bekannt), mit dem ganzen Vorlauf ist trotz der geringen Flugzeit dann min. ein halber Tag je Strecke nur für den Transfer weg.


    Und nichts gegen SF an sich, sofern man den Hinflug ggf. noch von LAX auf SF umswitchen kann würde ich das dann auch auf jeden Fall LAX vorziehen, aber in der Situation des TE wäre mir das alles zu aufwendig nur damit man auch SF mal gesehen hat, insbesondere da ja nun mal Palm Springs als Endpunkt fest vorgegeben ist.

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    Original geschrieben von ingo61
    Einmal bin ich in 2 Wochen dort 4.500 km gefahren...


    Und genau das ist ja das Problem in den USA: Die Entfernungen.
    Wird gern unterschätzt und gerade wenn die Zeit dann doch recht knapp bemessen ist kann man sich damit gewaltig selbst ins Knie schießen.


    Der TE hat ja jetzt nicht verraten ob in den 7 Tagen auch die Anreise schon mit drin ist, am 7ten Tag muss er ja schon wieder in PS sein (bleiben effektiv also 5 Tage zur freien Verfügung). Da ist "mal eben" ein Ausflug nach SF evtl. nicht wirklich so ratsam.


    Unabhängig davon ob man SF nun mag oder nicht (ich persönlich kann dem Pier etc. nichts mehr abgewinnen) - das sind von LA nach SF schon über 400 Meilen, also im Prinzip schon mal 1 Tag an und 1 Tag Abreise und dann hat man noch nichts gesehen. Wenn der Übersee-Anreisetag jetzt noch von den 7 Tagen abgeht ist die Zeit ruckzuck um und man hat viel im Auto gesessen aber nicht wirklich viel gesehen.


    Insofern würde ich LA in der Tat nur 1 bis 1,5 Tage geben und dann eine "Rundtour" in Angriff nehmen:
    LA - Bakersfield (Sequioa/Kings Canyon NP) - Death Valley NP- Las Vegas - Mojave Wüste - Joshua Tree NP - Palm Springs


    Sind rund 830 Meilen bzw. ca. 1350 km wenn man das auf 5 Tage verteilt sitzt man pro Tag immer noch 2,5 - 3 Stunden im Auto, hat dann aber wenigstens Zeit sich auch mal etwas rechts und links des Weges anzuschauen.

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    Original geschrieben von Merlin55
    Habe auch noch weiter im Netz gestöbert, ohne fündig zu werden. Anscheinend gibt´s so was einfach (noch) nicht.


    Natürlich gibt es sowas, siehe die genannten Beispiele aber eben nicht zwingend als "fertige" Plug&Play Lösung für das angepeilte Budget.


    Der tiefere Sinn einer solchen Aktion will sich ja auch nicht so recht erschließen, denn normalerweise sollte man in seiner Wohnung/Haus ja nicht so dramatische Veränderungen bei den Daten haben und die Außentemperatur kann man sich ja unabhängig davon übers Netz besorgen.


    Ansonsten noch mal bei den Jungs reinschauen:
    http://www.wetterstationen.info/phpBB/index.php


    Dort wird i.d.R. für den gewünschten Einsatzzweck bei schmalem Budget geraten eine Webcam auf die heimische Station zu richten, dort ist es problemlos möglich sich von extern drauszuschalten und man hat auch die gewünschten Informationen.