Beiträge von ChickenHawk

    Nun ja kommt halt immer drauf an was man erwartet. Die "Toppreise" (welcher i.d.R. deutlich unter dem normalen Marktwert liegen) werden nur für fast brandneue Geräte gezahlt, selbst leichte Gebrauchsspuren werden dann nochmal mit heftigen Abschlägen belegt. (By the Way: 2,- € für ein neuwertiges Motorola V3i? Da nehme ich doch gleich 10 Stück für den Preis...)


    Man kann also davon ausgehen ca. 20 % weniger zu bekommen als im "freien" Verkauf. Klar müssen die Leute die solche Seiten betreiben ja auch noch irgendwo ihren € machen, aber wer jetzt nicht ganz dringend das Geld braucht findet i.d.R. ja andere Wege um das Gerät zu einem fairen Marktpreis loszuschlagen. Die Anbieter verdienen ja doppelt, zum einen zahlen sie weniger beim Ankauf und zum anderen schlagen sie beim Verkauf noch was drauf. Hätten sich VK und Käufer direkt getroffen wäre es für beide wirtschaftlicher gewesen.


    Jetzt bitte nicht Ursache und Wirkung durcheinander schmeißen.


    Du hattest gefragt warum jemand mit "Migrationshintergrund" der verdächtigt wird 200 Einbrüche begangen zu haben nicht in U-Haft sitzt (denn dann hätte ja die aktuelle Tat nicht stattfinden können). Das wurde Dir dargelegt.


    Wo steht das das Opfer in Bremen getötet wurde (verwechselst Du da nicht den Fall aus München mit dem aus Bremen)?


    Wo steht das er vor dem Ermittlungsverfahren wg. den Einbrüchen fliehen wollte?


    Ja er hat sich nach der KV vom Tatort entfernt ist also vom Tatort direkt geflohen, dass hat aber rein gar nichts mit der Bemessung einer Fluchtgefahr im Sinne der U-Haft zu tun (erst recht nicht wg. der Einbrüche).


    Auch in diesem Fall kommt es nicht darauf an ob er sich vom Tatort entfernt hat, sondern ob er sich aktuell versuchen könnte dem Ermittlungsverfahren wg. Körperverletzung durch Flucht (ins Ausland) zu entziehen. Je nachdem wie sich die Situation also darstellt kann es daher durchaus sein, dass hier keine Fluchtgefahr gegeben ist, so dass der Täter bis zur Gerichtsverhandlung auch weiterhin auf freiem Fuß bleibt. Nicht schön und für viele sicherlich so erstmal nicht nachzuvollziehen, allerdings sind die (hohen) Hürden die wir in der BRD für die U-Haft haben durchaus berechtigt. Die Phase in der wir jeden erstmal wegsperren und dann später nachfragen hatten wir schon mal.


    Insofern kann man hier wieder nur drauf verweisen: Nicht die U-Haft bzw. deren Hürden sind das Problem, sondern es ist viel schlimmer, dass derartige Straftaten nicht zeitnah von den Gerichten verhandelt und abgeurteilt werden können. Wer erst 1-1,5 Jahre nach der Tat verurteilt wird hat (gerade als Jugendlicher/junger Erwachsener) keinen Bezug mehr von Strafe und Tat. Es wäre daher durchaus wünschenswert wenn wir hier das britische System hätten: Bei schwerer KV gibt es ein "Schnellverfahren" und ohne jede Diskussion oder Bewährung dann gleich eine Gefägnisstrafe.

    Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Lasse mich hier aber gerne korrigieren.


    Man muss hier differenzieren, das war so detailliert im vorherigen Posting nicht dargestellt:


    Vorlesungsfreie Zeit:
    Hier kommt es zunächst nicht auf die 20 Std. Woche an, grds. kann auch mehr Std. gearbeitet werden, und das AV ist versicherungsfrei. Versicherungsfreiheit liegt jedoch nicht mehr vor, wenn eine Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden über die Semesterferien hinaus andauert.


    Beschäftigung während der Vorlesungszeit:
    Für Studenten, die während der Vorlesungszeit eine Beschäftigung ausüben, besteht
    Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, wenn die
    wöchentliche Arbeitszeit maximal 20 Stunden beträgt. (In Einzelfällen auch mehr als 20 Std. möglich.)


    Wer mehr als 20 Std. während dieser Zeit arbeitet ist versicherungsfrei wenn die Tätigkeit von vornherein auf maximal zwei Monate innerhalb eines Jahres befristet ist.


    Da der TE nach der 20 Std. Regelung gefragt hatte muss die Beschäftigung also während der Vorlesungen ausgeübt werden. Solange er unter den 20 Std. bleibt ist ja soweit alles im grünen Bereich er kann auch 9 Monate im Jahr <= 20 Std. arbeiten. "Reißt" er aber die 20 Std. (so hörte es sich ja an), dann kann er auch zunächst versicherungsfrei bleiben, dann allerdings nur wenn die Tätigkeit nicht länger als 2 Monate dauert. Alle Klarheiten beseitigt?

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Bei einem jungen Täter mit Migrationshintergrund besteht keine Fluchtgefahr?


    Nein, denn der Gesichtspunkt der "Ausländereigenschaft" oder auch ein Migrationshintergrund darf nicht isoliert betrachtet werden, hier kommt es immer auf eine Gesamtschau aller maßgeblichen Faktoren an.


    Sofern der Täter also einen festen Wohnsitz nachweisen kann, seine sonstigen sozialen Bindungen in DE liegen etc. pp. besteht bloß weil es evtl. ein türkischer Staatsbürger ist deswegen noch lange keine hinreichende Fluchtgefahr.


    Eine derartige Argumentation ist rechtlich nicht im Ansatz auch nur haltbar, insofern wird sich hier kein Richter die Finger dran verbrennen und auch im nicht juristischen Sinn ist so eine Auslegung der (weitesgehend unbekannten) sonstigen Umstände auch eher Stammtischniveau.

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Warum befindet sich jemand, gegen den wegen fast 200 Einbrüchen ermittelt wird, noch auf freiem Fuß? :confused:


    Weil U-Haft nur angeordnet werden kann wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Besteht insbesondere weder Flucht- noch Verdunklungsgefahr wird es schon sehr schwer hier eine U-Haft argumentativ durchzubekommen, dann bleibt der potentielle Täter eben bis zum Urteil auf freiem Fuß.


    Hier wäre es daher eher angebracht zu hinterfragen warum es so lange dauert bis ein Strafverfahren überhaupt erstmal vor einem Gericht verhandelt und dann ggf. eine Strafe verhängt wird.


    Solange sich die Akten bei den Gerichten stapeln, es trotzdem keine neuen Richterstellen sondern eher noch Stellenstreichungen bzw. keine Neubesetzungen für ausgeschiedene Richter gibt wird sich an diesem Zustand allerdings in absehbarer Zeit auch nichts ändern,


    Ansonsten sind einige Postings hier aber auch schon wieder ganz tief aus der Stammtischkiste rausgekramt worden. Aber egal Hauptsache man kann irgendwie auf irgendwas eindreschen, trifft schon keinen Falschen...


    Das "härtere" Strafen weder abschreckend wirken noch irgendwie die Kriminalstatistik positiv beeinflussen sollte sich doch mittlerweile bis nach Bielefeld rumgesprochen haben. Auch hier ist es vielmehr der Zeitfaktor der sich hier positiv auswirken könnte.

    Was steht sonst im Vertrag zur Entlohnung etc.? Es muss ja neben der Angabe zur Arbeitszeit noch irgendwie hervorgehen ob es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle handelt.


    Und natürlich richtet sich die Lohnfortzahlung nach der tatsächlich geleisteten Arbeit, wer Vollzeit arbeitet bekommt auch LFZ für die volle Zeit.

    Re: Re: Falls die USA Pleite geht, welche Nachteile/Vorteile hat das für die dt. Bürger?


    In dem Fall erlaube ich mir mal ein Selbstzitat:


    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Jeder weiß im Prinzip das die Parteien in den USA nur bis zur letzten Sekunde (im gegenseitigen Einvernehmen) Wahlkampf betreiben in dem sie die Verhandlungen immer wieder verschieben bzw. platzen lassen um ihren Wähler zu zeigen wie hart Sie für ihre Positionen kämpfen. ...
    All das ist müßig zu diskutieren - es wird keine Staatspleite geben.


    Und nun dann heute die "große" Überraschung:


    Demokraten und Republikaner einigen sich in letzter Minute

    Re: Falls die USA Pleite geht, welche Nachteile/Vorteile hat das für die dt. Bürger?


    Zitat

    Original geschrieben von Sliders
    weil es ja einiges zu diskutieren gibt.


    Mitnichten. Jeder weiß im Prinzip das die Parteien in den USA nur bis zur letzten Sekunde (im gegenseitigen Einvernehmen) Wahlkampf betreiben in dem sie die Verhandlungen immer wieder verschieben bzw. platzen lassen um ihren Wähler zu zeigen wie hart Sie für ihre Positionen kämpfen. Ein ähnliches Szenario gab es vor ein paar Monaten dort schon mal und auch dort wurde "überaschenderweise" kurz vor Ablauf doch noch eine Lösung gefunden.


    Sollten die USA tatsächlich zahlungsunfähig werden kann derzeit wohl kein Experte der Welt absehen welche Folgen das auf die Weltwirtschaft tatsächlich haben würde, insofern wäre das alles nur wilde Spekulation. Wie hart es auch den Rest der Welt treffen kann wenn nur eine einzelne Bank über die Klinge springt und welchen Dominoeffekt das hat konnte man ja schon bei Lehmann traurigerweise sehen, insofern nimm die Auswirkungen mal Faktor X und Du hast das Ergebnis was bei einer Staatspleite rauskommen würde.


    Zitat

    Original geschrieben von Sliders
    Bitte das Wort "Vorteil" sensibel betrachten. Es geht nicht darum, die Pleite eines Landes auszunutzen, sondern welche Möglichkeiten sich für einen eröffnen.


    Irgendwelche "Vorteile" (welcher Art auch immer) sollte sich da keiner von versprechen, aber wie geschrieben: All das ist müßig zu diskutieren - es wird keine Staatspleite geben. Und wo ist der Unterschied zwischen "die Pleite ausnutzen" und "die Möglichkeiten nutzen welche sich aus der Pleite ergeben?"- Sorry das ist doch nur Wortklauberei und im Ergebnis dasselbe.

    Ob man sich die Serie aufgrund des Verhaltens von C.Sheen noch antun wollte oder nicht musste letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.


    Wenn man allerdings diese Kombo da so sieht fällt die Entscheidung die Serien mit der neuen Besetzung nicht zu sehen sehr leicht. A. Kutcher passt imho da weder vom Typ noch vom Habitus bzw. Alter her ("Ich bleibe immer der 20jährige SunnyBoy...") rein.

    Hätte der Redakteur einen objektiven Bericht über alle Stärken und Schwächen der vorgestellten Geräte im Vergleich zum IP4 geschrieben dann hätte den wahrscheinlich kaum jemand gelesen und erst recht nicht verlinkt um darüber auch noch zu diskutieren.


    Insofern hat Chip bzw. der Schreiberling hier einen hervorragenden Job abgeliefert und das gewünschte Ziel mehr als erreicht. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen und erst recht kein Grund sich darüber aufzuregen.


    Die Grundfrage ob es jetzt noch Sinn macht sich ein neues IP4 zu kaufen wo das IP5 angeblich schon in den Startlöchern steht ist durchaus berechtigt - allerdings ist auch das kein Apple spezifisches Problem sondern derartige Fragen stellen sich beim Kauf eines Elektrogerätes immer - der verbesserte Nachfolger mit noch mehr Features schwebt immer drohend im Hintergrund.


    Und selbst wenn Chip noch 10 "Hassartikel" auf Apple oder IP schreibt ändert das nichts daran, dass das IP4 derzeit für meine Bedürfnisse das beste Gerät am Markt ist. Toll wenn das S2 mehr kann oder mehr Möglichkeiten zur Personalisierung bietet - nützt mir aber gar nichts wenn ich so etwas sowieso nicht nutze. ;)