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Wobei wir dann wieder bei der relativ unproduktiven "Hätte wäre wenn" Diskussion angekommen sind.
Fakt ist nun einmal, dass wir langfristig von fossilen Brennstoffen wegwollen und müssen und langfristig auch am liebsten den AKW den Stecker ziehen möchten, weil die Gefahren und die Müllproblematik die hier anfallen nicht wirklich in den Griff zu bekommen sind.
Soweit so schlecht, aber was uns wirklich fehlt ist ein sinnvolles langfristiges Konzept diesen Übergang nicht einfach so übers Knie zu brechen und wirtschaftlich auch verträglich zu gestalten. Und daran sind bisher sowohl Regierung als auch Oppostion kläglich gescheitert.
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Wer mit solchen Billigteilen durch die Gegend fährt, der braucht entweder entsprechende handwerkliche Fähigkeiten und ansonsten eine große Portion Gottvertrauen.
Natürlich kann man (wenn man Glück hat) auch länger als 4 Wochen Kurzstrecken mit so einem Billigheimer fahren. Wer aber einmal das "Vergnügen" hatte auch so einer Kiste zu sitzen während er auf eine belebte Kreuzung zurollt und dann verabschieden sich filmreif beide Bremsen, der ist nachhaltig von solchen Experimenten kuriert.
Aber während man beim Auto auf 12 Airbags, ESP, ABS 18-Punkt-Gurt und weiß der Geier noch was wert legt, wird beim 2-Rad kräftig (auch an der Sicherheit) gespart. Dabei ist die Knautschzone als Radfahrer bekanntermaßen sehr begrenzt...
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Original geschrieben von thedarkside2005
Und was wird mit dem Geld gemacht? Wird es zu 100% in erneuerbare Energien investiert?
Wenn das nicht reicht, muss es eben mehr werden.
Ja.
Sorry das ist mir etwas "zu kurz gesprungen". Solange man kein tragfähiges und bezahlbares Konzept hinsichtlich einer sinnvollen Überführung der Energieversorgung weg von Atom hin zu erneuerbaren und/oder alternativen Energien hat reicht es nicht aus die herkömmlichen Energiequellen durch Abgaben so weit zu verteuern, dass man sich ineffiziente Methoden schönrechnet.
Siehe Beispiel Solarenergie, hier wurde richtigerweise die Förderung erstmal etwas zurückgefahren um auch hier die Innovationsdruck aufrecht zu erhalten. Es kann nicht Sinn und Zweck einer nachhaltigen Energiepolitik sein wirtschaftlich eigentlich unrentable Anlagen durch Quersubventionen über den Strompreis am Leben zu erhalten.
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Re: Re: Re: Spiegel Jan- Links blinken und rechts abbiegen
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Original geschrieben von thedarkside2005
Wie wäre es mit einer zweckgebunden Steuer von z. B. 5 cent/kwh, die ausschließlich zu diesem Zweck verwendet wird? Weitere 3 cent für den bau nachhaltiger Kraftwerke. .
Gibt es doch schon längst und nennt sich EEG-Ausgleich, liegt momentan bei 3,530 ct/kwh also 35,30 €/Mwh.
Wenn wir über den Strompreis sprechen bitte nicht immer von sich als Privathaushalt ausgehen. Was für den 1-Familienhaushalt evt. 50-100 € mehr im Jahr bedeute kann für energieintensive Unternehmen gleich ganz andere Dimensionen annehmen. Da werden gern auch mal schnell bis zu 1,5 Mio. Mwh im Jahr verbraucht, es entstehen dem Unternehmen durch den EEG Ausgleich also jährliche Mehrbelastungen von fast 53 Mi. €.
Und die EEG-Abgabe steigt jährlich.
Auf der einen Seite erstrebenswert, dass hier versucht wird langfristig den Weg für alternative Energien zu schaffen, auf der anderen Seite auch als nationaler Alleingang auch nicht wieder sinnvoll. Wenn es um neue Produktionsanlagen oder den Ausbau von Standorten geht ist DE schon lange weg vom Fenster.
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Original geschrieben von stanglwirt
typisches politiker-wischiwaschi. jetzt setzt man das aus und nach den wahlen wird die aussetzung wieder ausgesetzt...
Ist aber genauso sinvoll oder auch sinnfrei wie das Gepolter bei der Opposition, dass man am besten sofort allen AKW den Stecker ziehen sollte. Ich finde es generell erschreckend wir hier von den Politikern versucht wird die Katastrophe in Japan für Parteipolitk und Wahlkampf zu instrumentalisieren während vor Ort in Japan noch ggf. hunderte oder tausende Menschen auf Hilfe oder Rettung warten.
Über die Nutzung von Kernkraft und dem Einsatz von AKW darf vom Grundsatz her ja gern ausführlich und sachlich diskutiert werden, aber bitte nicht so wie es die letzten paar Tage hier bei uns geschehen ist und erst recht nicht in der konkreten Situation.
Anstatt hier Panik zu schüren und es so darzustellen als würden morgen auch bei uns die AKW in sich zusammenbrechen sollte man sich erstmal darauf konzentrieren zusammen mit der int. Gemeinschaft Japan und der Bevölkerung zu helfen und die akuten Probleme auch mit den Reaktoren in den Griff zu bekommen. Danach kann man sich dann weiter wie bisher auf Kindergartenniveau in der Politik zanken...
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Original geschrieben von Robertsen
Mich würde jetzt interessieren, ob die Strahlungsmenge sich auch im Nachhinein noch erhöhen kann, wenn sie hier erstmal angekommen ist.
Wie soll das denn bitte aussehen? Ausgetretene Strahlung potenziert sich nicht mal eben von jetzt auf gleich selbst. Wenn über Wolken und Wind eine Menge X an Strahlung bis nach Europa transportiert wird, dann bleibt es bei dieser Menge. Dadurch lässt sich zwar nicht ausschließen das je nachdem wie schlimm die Situation in Japan tatsächlich wird bei einer längerfristigen Strahlenfreisetzung auch die Belastung in DE entsprechend höher sein könnte.
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Das klingt für einige vll. seltsam, aber ich möchte einfach wissen, ob ich evtl. doch Jobtabletten und Trinkwasser bunkern sollte.
Das klingt mit Verlaub nicht nur seltsam sondern -sorry- ziemlich bescheuert. Die unkontrollierte Einnahme von Jod ohne ärztliche Aufsicht kann die Schilddrüse sogar mehr schädigen als das potentiell freigesetzte radioaktive Jod.
Davon ab, dass man die wirklich "anständigen" Jod-Tabletten nicht in der Drogerie oder der Apotheke sondern nur an entsprechenden zentralen Ausgabestellen bei konkreten Vorfällen erhält ist Jod auch kein Allheilmittel sondern schützt bedingt nur vor durch Strahlung bzw. radioaktivem Jod verursachtem Schilddrüsenkrebs. Sollten wir hier in Europa oder DE tatsächlich mit deutlich erhöhten Strahlenwerten konfrontiert werden haben wir sowieso ein generelles Problem da der Rest der Strahlungen gegen die es keinen Schutz gibt genauso schädlich sind.
Trinkwasser bunkern? Für wie lange die nächsten 100 Jahre?
Irgendwelche halbseidenen Hamsterkäufe und Panikreaktionen sind momentan vollkommen unangebracht und im Ergebnis auch vollkommen sinnfrei.
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Es kann gut gehen wenn man wirklich nur sporadisch das IP zu den genannten Zwecken nutzt, aber es kann auch sehr schnell in die Hose gehen.
Gerade beim Einsatz von Smartphones oder dem IP macht es eigentlich nur Sinn wenn man wie bereits von den Vorpostern geschrieben eine Flatrate oder min. 200 MB an Volumen frei hat. Sonst sitzt bei jeder Nutzung permanent die Angst im Nacken, dass man das Freikontingent überzieht was dazu führt, dass man das Gerät dann gleich in der Tasche lässt.
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Original geschrieben von yoshi123
Verhältnismäßig hin oder her: Es ist ihr gutes Recht...
Sorry aber das ist vollkommener Unfug um nicht zu sagen Schwachsinn. Das Streikrecht besteht ja, allerdings nur wenn die vom Bundesarbeitsgericht und gesetzlichen gemachten Vorgaben zur Rechtmäßigkeit erfüllt sind. Diese sind u.a. das ein Streik das letzte Mittel und vor allem verhältnismäßig sein muss.
Weder entspricht die Aussage der GDL das kein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt den Tatsachen noch ist in dieser Situation die Bestreikung der DB auch nur ansatzweise verhältnismäßig. Und damit ist es eben nicht das Recht der GDL sondern - so auch die Einschätzung diverser Juristen - schlicht und ergreifend mißbräuchlich und damit unzulässig.
Und das innerhalb einer Branche von verschiedenen AG`s unterschiedliche Löhne innerhalb eines gewissen Rahmen gezahlt werden ist ja nun wirklich kein Grund sich großartig zu echauffieren. Eine BASF wird immer eine andere Gehaltsstruktur haben als ein klein- oder mittelständisches Unternehmen der Chemiebranche.
Und nein ich bin bisher nicht vom Streik betroffen, finde das Verhalten der GDL aber dennoch unter aller Kanone.
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Original geschrieben von McTristan
98/2000 Style und selbst XP ist doch nun wirklich asbach uralt und absolut hässlich!
Geschmacks- und Ansichtssache. Für mich ist bunt nicht immer gleich besser, was für den Privatanwender ggf. noch lustig sein mag nervt bei intensiver beruflicher Nutzung einfach nur sehr schnell.
Gerade auch der kurzfristige Lebenszyklus von nicht mal 2 Jahren des ach so toll angekündigten Vista zeigt ja auch sehr deutlich, dass sich Microsoft sich hier mehr als nur einmal verzockt hat. Immer höhere Hardwareanforderungen und belegen von Systemresourcen, nur damit ich ein Betriebssystem habe auf dem hauptsächlich andere Anwendungen genutzt werden sollen?
Aero, Mininanwendungen und sonstigen Kram braucht imho eigentlich kein Mensch, was beim IP als App ja noch ganz nett sein mag ist für einen Arbeitsgegenstand den man mehrere Stunden am Tag nutzt einfach nur ätzende. Auch über die hier gerühmte Suchfunktion lässt sich hervorragend streiten. Ich habe gerade zu Beginn der Vista-Zeit regelmäßig Schreikrämpfe bekommen weil die Voreinstellungen die Suche eines Wortes auch in den Dateien beinhalteten was zu vielen vollkommen sinnlosen Treffern führte. Wer seinen Rechner und die dort abgelegten Dateien einigermaßen aufgeräumt hält und mit sinnvollen Ordnerstruckturen arbeitet der braucht solche Features so nötig wie Fußpilz. Wenn ich etwas suche weiß ich i.d.R. in welchem Ordner das ist, dann hilft es kein Stück wenn bei allg. Suchbegriffen anstatt 3 Dokumenten mit dem Begriff im Titel 75 Dokumente als Treffer ausgegeben werden nur weil irgendwo in dem 32-seitigen Dokumenten dieser Begriff auftaucht.
Nicht zuletzt wird (gerade in großen) Unternehmen ja auch die klassische Ansicht und Einstellungen für alle Win-Versionen für die Nutzer voregeben.
Aber das ist auch eher eine OT Glaubensdiskussion und hat mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun.
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Mal ganz davon ab, dass es ja gar nicht tatsächlich um die von der GDL propagierten 30% Lohndifferenz geht.
Die Bahnbetreibergesellschaften haben längst angeboten den bereits mit der EVG geschlossenen Flächentarifvertag der eine deutliche Angleichung der Gehälter von DB und anderen Betreibern vorsieht als Grundlage für einen möglichen Flächentarifvertrag mit der GDL zu verwenden. Dies wird von der GDL aber grundweg abgelehnt (schließlich würde man sich damit ja selbst überflüssig machen) stattdessen wird mit bewusster Des- und Falschinformation seitens der GDL versucht in der Bevölkerung für die eigenen überzogenen Forderungen Stimmung zu machen.
Das wenn man dem Modell der EVG folgt wie hier nur noch über einen Lohnunterschied von ca. 6% (und nicht 30%) für ca. 6.000 Beschäftigte Lokführer bei den privaten Bahnanbietern im Vergleich mit den Kollegen bei der DB sprechen verschweigt die GDL geflissentlich.
Und wer hier noch davon spricht, dass es verhältnismäßig sein das ein ganzes Land und eine Volkswirtschaft als Faustpfand missbraucht werden weil "mickrige" 6.000 Arbeitnehmer bei einem privaten Arbeitgeber 6% weniger Lohn bekommen würden als bei Branchenprimus dem ist dann wirklich nicht mehr zu helfen.