Beiträge von ChickenHawk

    Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Auch wenn du es ständig wiederholst, wird es nicht richtig(er). Diese "Greiftrupps", wie sie Printus genannt hat, sind für genau solche Situationen ausgebildet und kommen auch in eben diesen zum Einsatz.


    Und wie bereits geschrieben: Dann hätte man sich hinterher darüber echauffiert das die Polizei die Jugendlichen in vorderster Front brutal "weggeräumt" hätte um an die Störer zu kommen. Wie man es von behördlicher Seite also auch macht: Falsch ist es in jedem Fall...

    Zitat


    Ja, das ist wahrlich extrem. Da steht er, der arme Polizist im Schutzanzug, und wird von verbrecherischen Rentnern mit lebensgefährlichen Wattebäuschchen oder Kastanien-Handgranaten in Lebensgefahr gebracht...


    Es geht hier nicht um die konkrete Gefahr einer Kastanie sondern um die Tatsache, dass ein Demonstrant nicht das Recht hat irgendwen mit irgendwas zu bewerfen, siehe auch die obigen Ausführungen zum Thema „moralisches“ Recht.


    Zitat


    Wenn ein erkennbar nicht gefährlicher Rentner Kastanien (oder in deiner Extremsituation Wattebällchen) auf Polizisten in Schutzanzügen wirft ist das etwas anderes als wenn ein vermummter Schläger am 1. Mai in Berlin Mollis oder Pflastersteine auf die Polizei schleudert.


    Und dass soll ein Polizist also jederzeit in sekundenschnelle entscheiden können? Auch wenn manche es nicht glauben: Auch Polizisten sind nur Menschen und keine Supermänner.


    Zitat


    Die Polizei hat spezielle Greiftrupps für einzelne Störenfriede. Und dass hier kein ganzer Mopp randaliert hat, sondern WENN ÜBERHAUPT nur Einzelne marginal über die Stränge geschlagen haben, sagt die Polizei ja sogar selber.


    Das klappt nur wenn die Randalierer sich in vorderer Front befinden, hier standen aber nun mal die Jugendlichen und der „Mob“ hat schön weiter hinten getobt. Wäre die Polizei jetzt in die Menge gegangen um diese Leute zu isolieren hätte man sich hinterher über die „äußerste Brutalität“ aufgeregt mit der die Polizei „vollkommen unangemessen“ in die Reihen der Demonstranten gegangen ist. Wie man es macht, man macht es falsch…


    Zitat


    Zu klären ist in diesem Zusammenhang auch, ob der Polizeieinsatz nicht sogar der Auslöser von Reaktionen durch Demonstranten war. Die Polizei stellt sich insgesamt immer als die reagierende Seite dar, aber andererseits sagen alle Quellen, dass die Demo friedlich war und die Polizei, anstatt Demonstranten wegzutragen, mit der Gewalt begonnen hat. Nun zeigt sie Bilder von sich wehrenden - vielleicht gar nur sich schützenden - Demonstranten und behauptet, sie sei angegriffen worden.


    Und hier ist es die immer gleiche eindimensionale Spirale: Alles was die Demonstranten machen ist per se gut und alles was die Polizei macht ist per se schlecht. Schuld hat immer nur der andere, ein Teufelskreis…


    Zitat


    Das ist dennoch keine Rechtfertigung für dieses polizeiliche Vorgehen. Ich kann einen Faustschlag in dein Gesicht auch nicht dadurch legitimieren, dass ich dir vorher sage, dass ich dich nun hauen werde und dann eine Faust balle...


    Bitte hierbei nicht vergessen (nicht alles was hinkt ist ein vergleich): Du hast unter keinen Umständen das Recht eine Körperverletzung zu begehen ob mit Ansage oder ohne.


    Auch hier sind wir wieder bei dem Problem: Man nimmt die Polizei nicht erst, erst wenn es geknallt hat und hinterher ist das Geschrei groß. Stichwort: Moralisches Recht. Wenn ich mich wissentlich einer polizeilichen Anweisung widersetze, dann mag ich zwar moralisch im Recht sein, anders als in Deinem Beispiel legitimiert ein solches Verhalten einen Polizisten aber durchaus für bestimmte Maßnahmen.



    Zitat


    Die Polizei wollte - infolge politischer Vorgabe - einschüchtern weil man dachte, Schüler und Rentner bekommen Angst und rennen schnell weg wenn die Polizei so martialisch und bedrohlich auftritt.


    Das ist eine Information die Dir der Polizeipräsident persönlich mitgeteilt hat oder befinden wir uns hier im Bereich der bloßen Spekulation deinerseits?


    Und nur um das mal klarzustellen:
    Ein gewalttätiger Einsatz durch Polizisten gegenüber Demonstranten ist per se nie gut zu heißen. Es wäre viel eher wünschenswert, wenn Situationen (von beiden Seiten aus) nicht derart eskalieren würden.


    Das einzige was massiv negativ aufstößt ist, dass in solchen Fällem immer und ausschließlich die Schuld bei der Polizei liegt und mit einem pawlowschen Reflex hier blindwütig im Nachhinein auf die Beamten verbal losgegangen wird.


    Und das ist (insbesondere vor dem Hintergrund, dass eigentlich keiner von uns genau weiß was da genau abgegangen ist) einfach nur ätzend.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Das heisst, die Polizei hat das recht blindwütig loszuschlagen und das Mittel ihrer Wahl einzusetzen, völlig unabhängig davon, wie die Bedrohungslage tatsächlich ist?


    Streicht man den Pathos und die Polemik aus Deiner Aussage kann man unterm Strich sagen:


    Ja die Polizei hat das Recht sich so zu verhalten.
    Wird ein Polizist attackiert muss dieser nicht erst warten ob es ein Backstein ist der ihm den Schädel zertrümmert oder ob es "nur" eine Kastanie ist. Man kann nicht erwarten, dass die Polizei ernsthafte Verletzungen riskiert nur um ggf. die "Verhältnismäßigkeit" ihrer Reaktion zu werten.


    Das ist aber insbesondere ein euopäisches wenn nicht sogar rein deutschen Phänomen.
    In den USA würde niemand auf die Idee kommen die Ordnungshüter bei einer Demo derart zu attackieren, einfach weil man dort weiß, dass die Cops dann eben auch mal die Pistole ziehen und scharf zurückschießen. Insgesamt ist der Respekt vor den Polizisten dort viel größer als bei uns, wo scheinbar die Polizei nur ein geduldetes Übel oder bestenfalls der Fußabtreter für die eigenen Unmutsbekundungen ist.


    Bei uns scheint man der Meinung zu sein, nur weil man sich "moralisch" im Recht fühlt, dass man eine gewisse Narrenfreiheit genießt die die Ordnungshüter gefälligst zu tolerieren haben. Selbst wenn man sich formell außerhalb des eigentlich rechtlich zulässigen Rahmens bewegt.


    Das ist ein immer wiederkehrender Prozess, egal ob Castor, G8 in Rostock oder sonstwas gegen das man demonstrieren kann.


    Da versucht Greenpeace beim G8 mit Schlauchbooten in eine bekannte Sperrzone einzudringen und regt sich dann hinterher drüber auf, dass die Polizei sie nicht hat einfach bis zu den hohen Politikern hat vorfahren lassen um eine Petition zu übergeben und das man ja Verletzte zu beklagen hätte. In Zeiten von Selbstmordattentätern und globalem Terrorismus können die froh sein, dass sie nicht einfach mal eben so ausgeknipst worden sind.


    Da wird ohne Rücksicht auf fremdes Eigentum über Felder getrampelt, Zäune von Privatpersonen für Blockaden rausgerissen nur um bis zum Sperrzaun vorzudringen und daran zu rütteln wie die Affen im Zookäfig.


    Oder es werden wie hier mal eben ein paar Reifen von Polizeiwagen zerstochen oder die Einsatzsfahrzeuge "besetzt" und mit Gegenständen geworfen. Ja es gibt das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, dass entbindet einen aber nicht davon einfach mal vorher sein Hirn einzuschalten anstatt hinterher über die bösen bösen Polizisten zu schimpfen.


    Schließlich ist man moralisch im Recht und deswegen hat gefälligst der Rest der Welt und vor allem die Polizei dieses Treiben stillschweigend hinzunehmen... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Okay, er schmeisst was. Steine? Kastanien? Nicht zu erkennen.


    Vollkommen irrelevant. Als Demonstrant hat man mit gar nichts auf Polizisten zu werfen, nicht mal mit Wattebällchen. Wer in solchen Extremsituationen von der Polizei erwartet dass die sich erstmal in aller Ruhe damit auseinandersetzen was denn da gerade an Wurfgeschossen auf sie niedergeht bevor sie auf die potentielle Bedrohung reagieren hat hier eine vollkommen realitätsfremde Sicht der Dinge.


    Zitat


    Wie oft? Auch nicht zu erkennen.


    Ebenfalls vollkommen irrelevant. Da man wie bereits geschrieben schon mal gar nichts auf Polizisten zu werfen hat ist das wie oft dann gar nicht erst Grundlage einer Diskussion.


    Zitat


    Dafür ist er so oder so aber in jedem Fall zu belangen, ja, das ist nicht in ordnung, da stimme ich zu. Dennoch bleibe ich dabei, dass auch das keinen Einsatz von Wasserwerfern rechtfertigt. Da dürften auch zwei Polizeibeamte ausreichen, die des Rabauken habhaft werden. Das ist ne andere Größenordnung als die Krawallbrüder aus dem Schanzenviertel o.ä.


    Es ist ja nun nicht so als hätten die den Wasserwerfen nur für diesen einen Mann rausgeholt und ihn gezielt damit abgeschossen. Manch einer hat hier auch sehr merkwürdige Vorstellungen von den Aktions- und Reaktionsverhältnissen innerhalb einer solchen Gruppe.


    Wenn es tatsächlich nur ein einziger "Störenfried" gewesen wäre der zwischen lauter sonst friedlichen Demonstranten randaliert, dann wäre es ggf. möglich gewesen diesen auch ohne Wasserwerfe zu isolieren.


    Fakt ist nun mal aber, dass die Polizei - zahlenmäßig deutlich unterlegen - sich einer großen Gruppen gegenüber sieht von denen eben nicht nur einer sondern mehrere nicht friedlich demonstriert haben. Da ist es schlicht und einfach nicht möglich aus einer Gruppe von 1000 Personen die 30-50 Randalierer gewaltfrei rauszuziehen, zumal hier auch gerade gern die "Anonymität" der Gruppe von den Störerer genutzt wird.


    Wie weiter oben schon mal jemand geschrieben hat:
    Wenn die Polizei das Visier runterklappt und die deutliche (mehrfache) Ansage kommt, dass man jetzt den Wasserwerfen einsetzen wird, dann sehe ich als friedlicher Demonstrant eben ganz schnell zu, dass ich das Weite suche. Wer sich in Gefahr begibt kann darin umkommen oder so ähnlich...


    Insofern ist es einfach nur albern (aber mal wieder typsich) das erstmal die Politik und die Polizei die bösen Buben sind, die nur mit dem Vorsatz an dem Tag aufgestanden sind arme Rentner und hilflose Schüler zu verprügeln. Zu einer Auseinandersetzung dieser Art gehören immer 2 Parteien und das müssen dann eben auch mal die Demonstranten anerkennen.



    Zitat


    Interessant fand ich ja, dass ein Angriff auf einen Polizisten mit Pfefferspray schlimmer gewertet werden sollte, als der vielfache Angriff mit Pfefferspray DURCH die Polizei an den Demonstranten. Da hat der Politiker mit zweierlei Maß gemessen.


    Und das zu recht: Die Polizei war lediglich vor Ort um dort ihren Job zu machen, nämlich geltendes Recht durchzusetzen und die Baustelle zu schützen, ob es den Gegnern nun gefällt oder nicht. Und wer als Demonstrant die Grenze des friedlichen Protestes durch die Errichtung von Blockaden und Besetzung von Polizeifahrzeugen überschreitet und dann auch noch zum Pfefferspray greift, dann ist das in der Tat "schlimmer" zu bewerten.

    Wenn hier immer so locker flockig davon gesprochen wird man sollte das Projekt "zurückstellen" oder mal eben einen Baustopp verhängen scheinen viele irgendwie nicht zu verstehen, dass es kein politisches Vorhaben (mehr) ist und da ein Rattenschwanz von anderen Dingen dranhängt.


    Das ganze Projekt läuft seit über 15 Jahren, das Planfeststellungsverfahren (im Rahmen dessen man hätte Einwände geltend machnen können) ist ebenfalls schon seit Jahren durch.
    Daneben sind hier bereits im Jahr 2006 Klagen gegen das Fesstellungsverfahren vom Verwaltungsgerichtshof BaWü abgewiesen worden.


    http://justizportal-bw.de/serv…7/index.html?ROOT=1153033


    Wo waren die Protestmärsche der Gegner in 2004? Warum wird erst wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen ist" ein simples (wenn auch teures) Bahnprojekt zu einem absoluten Politikum hochstilisiert?


    Die Gegner werfen dem MP (der mit der Umsetzung der beschlossenen Bauabschnitte schon längst nichts mehr zu tun hat) vor, er würde Tatsachen schaffen. Das ist im Prinzip ja auch nicht falsch, allerdings ist es nicht so (auch wenn hier massiv versucht wird den Eindruck zu erwecken), dass die Politiker mal eben von heute auf morgen beschlossen haben: Am kommenden Montag machen wir den Schlosspark platt...
    Den S21 Gegner muss man genauso vorwerfen so lange die Hände in den Schoß gelegt zu haben bis die Baulawine in der Tat kaum noch ohne Kollateralschäden mehr aufzuhalten ist.


    Bei SternTV hat der Vertreter der Stadt etwas sehr passendes gesagt:
    Wenn man eine sachliche Debatte führen will, so ist dies nur möglich wenn beide Parteien ohne Bedingungen in die Gespräche gehen. Solange von den Gegner ein Baustopp als Grundlage für Gespräche gefordert wird, seien das keine akzeptablen Bedingungen, schließlich forderten weder die Politik noch die Bahn irgendwelche Dinge von den Gegner (z.B. Aussetzung der Demos o.ä.). S21 ist nun mal ein von allen möglichen Instanzen abgesegnetes Großprojekt gegen das rechtlich überhaupt nichts einzuwenden ist.


    Und da das Projekt nun mal auf rechtlich sicheren Füßen steht sind entsprechende Verträge geschlossen worden. Ich würde nicht mit einem Bauunternehmer tauschen wollen der gesagt bekommt:


    "Ja wir haben zwar einen rechtsgültigen Vertrag, aber weil es die Gegner so wollen machen wir jetzt erstmal 2 Jahre Pause, geh solange nach Hause und ach ja: Geld gibt es in dieser Zeit im übrigen auch nicht..."

    Zitat

    Original geschrieben von svb88
    Hat denn schon jemand bei der O2 oder Vodafone Hotline angerufen und etwas gesagt bekommen bezüglich der Gerüchte?


    Also manchmal kann man wirklich nur den Kopf schütteln...


    Wenn selbst die Pressesprecher der beiden Anbieter bisher jeglichen definintiven Kommentar ("Wir können dazu derzeit nichts sagen...") zu diesem Thema den Medien gegenüber vermeiden wird ganz bestimmte irgendwo ein schlauer Mitarbeiter an der Hotline sitzen der mehr weiß und es dann dem Kunden aufs Brot schmieren... :rolleyes:


    Und selbst wenn sich dort irgendjemand äußert wäre das auch reines Hörensagen denn die "Qualität" der Aussagen von Hotlinern ist ja hinlänglich bekannt.


    Zitat

    Original geschrieben von Sonni101
    Ein Internetforum (lat. forum, Marktplatz), auch Diskussionsforum, ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen.


    Erfahrungen zu diesem Thema: 0


    Gedanken und Meinungen: Gelockte IP4 sind doof, es soll alles günstiger werden und im übrigen ist die Telekom sowieso blöd.


    Und da sich an dieser Situation bis zum Tag X (an dem die offizielle Ankündigung da ist) nichts ändern wird braucht man weder 25 Einzelbeiträge oder einen Sammelbeitrag.


    Wer wild auf Spekulationen ist kann ja mal hier vorbeischauen:
    Spekulationsforum
    dort wird sowas gern gesehen...

    Normalerweise sind die Sockelleisten in einer bestimmten Länge, also 2 Meter; 2,5 Meter etc. und dann gilt der Preis pro Stück und nicht pro Meter.


    Und was das verlegen von Laminat auf Linoleum angeht:
    Nur Klick-Laminat (nicht kleben) und vorher mal ausmessen wie es dann mit den Türen aussieht. Laminat und Trittschall machen ungefähr 12mm Höhe aus, wenn der Spielraum zur Türkante dann nicht mehr reicht bekommt man


    a) entweder die Tür nicht mehr auf oder
    b) müsste schlimmstenfalls die Türen ein Stück kürzen, dass freut den Vermieter nicht besonders