ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von <registered>
ChickenHawk
Bei aller Sachzwanglogik sollte man aber noch fairerweise dazu sagen, dass das Vermögen der Deutschen in den letzten 10 Jahren zu- und nicht abgenommen hat.
Der Lebensstandard nimmt nicht ab. Das Geld verteilt sich nur extremer.
Wie man dazu steht, ist natürlich eine Frage der persönlichen politischen Überzeugungen.
Wer die "Opferlogik" der aber Globalisierung zu sehr verinnerlicht, schwächt nur die eigene Verhandlungsposition.
Im Übrigen ist die Arbeitsplatzverlagerung öfter eine leere Drohung, als gemeinhin angenommen wird.
Hilft einem nur nicht, wenn 10% der Bevölkerung 90% des Vermögens haben gell? Bzw. was nützt es einem wenn man auf dem Papier mehr Geld hat, aber wesentlich weniger dafür bekommt.
Und ja, es kann sich eben ein Alleinverdiener mit Familie nicht 2 Autos, ein Eigenheim und 2x Jahr Urlaub leisten, dass ist für einige ein Standardverlust. "Leben" kann man auch von 1.700 € im Monat nur sind dann keine großen Sprünge drin, private Altervorsorge etc. kann man vergessen und auch sonst muss alles glatt laufen und keine Reparaturen o.ä. anfallen. Ist nicht schön, keine Frage aber so wird es höchstwahrscheinlich noch eine zeitlang aussehen. Im Verhältnis zu vielen anderen Menschen geht es uns damit immer noch gut, der Einzelne mag das natürlich etwas anders beurteilen. Aber das ist ja auch immer die Frage von welchem Blickwinkel man das betrachtet.
Und ansosten schrieb ich ja auch: Jeder AG der kann und sicherlich kann eine Telekom nicht von heute auf morgen nach Polen ziehen, aber es gibt genügend die relativ schnell das Feld räumen könnten wenn es denn notwendig sein sollte.