Das nicht immer alle Händler völlig im Sinne des Kunden handeln ist sicherlich unbestritten, gerade deshalb sollte man sich als Kunde eben bei so Sachen wie einem Vertrag mit entsprechender GG und 24 Monaten Laufzeit im Vorfeld informieren und nicht alles glauben was einem der freundliche Drücker am Tresen erzählt.
Aber: Es kann mir keiner erzählen, dass die beiden hier in den Laden sind um sich einfach nur mal umzuschauen und dann ganz plötzlich mit 2 sehr teueren Geräten wieder vor dem Laden gestanden haben. Da muss der Wunsch gerade diese Geräte haben zu wollen doch schon vom Kunden ausgegangen sein. Der Händler hat diesen Wunsch dann eben erfüllt wenn auch im Ergebnis nicht gerade zum Vorteil des Kunden.
Wenn jemand der Meinung ist er braucht spontan mal eben 2 Handys für rund 1.000 € (die man ja aber eigentlich nicht hat) und finanziert diese dann über verschiedene Verträge, wieso ist der Händler dann der "Böse"?
Schubladenverträge (die bei denen sämtliche Fixkosten erstattet werden mal ausgenommen) sind eine andere Form der Finanzierung, in diesem Fall für etwas, dass man sich eigentlich nicht leisten kann, was hat einem der Händler dann untergeschoben?
Persönlich lehne ich daher die "Schubladenfinanzierung" auch völlig ab, wenn ich etwas meine haben zu müssen, dann kaufe ich es mir erst wenn ich es mir auch tatsächlich leisten kann. Scheint aber heutzutage wohl eher die Ausnahme zu sein. Gerade neulich habe ich einen Verkäufer in Erstaunen versetzt, der mir eine 0,was weiß ich Finanzierung für einen Fernseher anbieten wollte. Auf meine Antwort, dass ich wenn ich das Gerät denn kaufen dies dann per Barzahlung tun würde da mir keine Finanzierung ins Haus kommt stand er erstmal 20 Sekunden mit offenem Mund da. (Und nein das war kein übermäßiges teures Gerät.)